Gehirnforschung: Was passiert eigentlich in unserem Kopf?

2010-02-08, von Elita Wiegand

„Was geht denn bei dem im Kopf vor?” Ist eine beliebte Redewendung. Nur allzu gerne würde ich manchmal in das Gehirn schauen. Überlasse ich aber dann doch lieber den Neurowissenschaftlern. Schließlich ist unser Verstand ein hochkompliziertes Organ und genau deshalb rückt es immer mehr in den Fokus.  Wissenschaftler sondieren das rund zweieinhalb Pfund schwere Gehirn, erkunden unser Bewusstsein oder lokalisieren Schmerz-und Glücksgefühle. Unser Denkapparat wird in einem riesigen Tempo erforscht und es  gibt inzwischen verblüffende Antworten, auf Fragen, die sich hier sicherlich auch viele stellen.

Verblüffende Videos

manfred-spitzerUnser Glücksexperte Wolff  Horbach hat mich auf die Online-Vorlesungen „Geist & Gehirn” von BR-alpha aufmerksam gemacht, die mich begeistern. Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Direktor der psychiatrischen Uniklinik in Ulm, erklärt in 151 Videos à 15 Minuten, wie das Wunderwerk in unserem Kopf funktioniert. (Und jetzt gibt es übrigens eine aktuelle neue Staffel) Jedes Video beschäftigt sich mit einem Schwerpunkt.  Wie entsteht Vertrauen? Was bewirkt Musik? Wie kommt es zu Depressionen? Was passiert bei zu viel Stress? Wie funktionieren Wahrnehmung und Denken? Wie wirken Gefühle? Wie erklären sich  kreative Prozesse? Die Online- Vorlesungen kann ich nur jedem empfehlen, weil ich bisher viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen habe.

Habe mich gefragt: “Was macht das Thema Gehirnforschung eigentlich so interessant?  Welche Manipulationen sind möglich, wenn wir das Gehirn immer weiter erforschen? Was können wir lernen, anders machen, wenn wir mehr darüber wissen, was sich in unserem Kopf abspielt?”

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Business-Club Geflüster

2010-02-07, von Elita Wiegand

Handbuch Zukunft 2010
Die Zukunft ist spannend. Doch was passiert in den nächsten zehn Jahren? Was wird uns beschäftigen? Erobern Elektroautos den Massenmarkt? Gelingt eine Reform der Gesundheitssysteme? Wie informiert sich die Gesellschaft der Zukunft? Antworten liefert das Handbuch Zukunft 2010 der beiden Zukunftsforscher Klaus Burmeister und Holger Glockner von unseren Partnern, der Strategieberatung Z_punkt. Soviel steht fest: In den nächsten 10 Jahren stehen Wirtschaft und Gesellschaft in Europa vor tiefgreifenden Umbrüchen. Das „Handbuch Zukunft 2010″ beschreibt die Auswirkungen kommender Entwicklungen auf das unternehmerische Handeln und zeigt zentrale Lösungsansätze auf. Das Buch bietet damit nicht nur eine Orientierung in turbulenten Zeiten, es ist vielmehr auch ein Wegweiser für das eigene Handeln. Leseprobe und Bestellung - hier …

Arbeite, wie, wann und wo Du willst

peter-schreck-ii1Wo ist Euer spektakulärster, ungewöhnlichster, produktivster Arbeitsort jenseits von Büro und Home Office? Das wollten die Smartworkers wissen und haben vor Weihnachten zu einem Kreativ-Contest aufgerufen. Jetzt steht der Sieger fest: Es ist unser Business-Club Partner Peter Schreck. Er überzeugte die Jury mit seinem Parkhaus-Office über den Dächern der Domstadt. Sein Kommentar: “Dieses Plätzchen auf einem Parkhausdach in Köln ist im Sommer mein Lieblings-Arbeitsplatz.” Der nächste Sommer kommt bestimmt und vielleicht wird sein Parkhaus-Office zum neuen Co-Working Place?

 

Erste Messe für Klickgermany
Wie baut man einen eigentlich einen Messestand? Was muss man beachten? In welche Anfängerfallen darf man auf keinen Fall tappen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich derzeit Jana SchützeKlickgermany, das große Kaufhaus der kleinen Hersteller, ist zum ersten Mal auf einer Messe vertreten -  Jana Schütze ist für jeden Tipp dankbar. Die Hochzeits- und Babymesse ist am 21. und 22. Februar in der Metropolis Halle in Potsdam.

Spirit of Spice baut auf eine eigene Manufaktur
spirit-of-spiceIn unserem innovativ.in Adventskalender hatte Ute Bornholdt bereits angekündigt, dass 2010 für die Gewürzmanufaktur Spirit of Spice ein ganz besonderes Jahr wird und sich ein Traum erfüllt: Im April soll ihre neue Manufaktur eröffnet werden. Derzeit sind Ute Bornholdt und Ihr Mann Edgar Wolter im Baustress: Hier ein erster Eindruck von dem Neubau in Willich am Niederrhein.

Angst vor Reden?
Lampenfieber, feuchte Hände, trockener Mund - jeder kennt die Angst vor einer Gruppe zu reden. Viele Menschen durchleben Höllenqualen, wenn sie ans Rednerpult treten, sich in einer Runde vorstellen müssen oder wenn sie eine Power Point präsentieren. Im Kopf das Gedankenkarussell - und die Panik sich zu blamieren, ausgelacht zu werden, ein Black-out zu haben, etwas “Falsches” zu sagen oder in ein Fettnäpfchen zu treten. Unser neuer Partner Franz Lauterbach hilft Ihnen, die Redenangst zu überwinden. Am 2. März 2010 ist dazu unsere nächste Veranstaltung im Kölner Hotel „The New Yorker” geplant. Die Einladung verschicken wir am Dienstag.

Kultig!
silkeDer Düsseldorfer Stadtteil Flingern ist inzwischen Kult, ein Stadtteil für die Szene, ein kreativer Biotop mit verrückten Shops und schrägen Läden. Kreativwirtschaft eben. Mittendrin die “Flinger Botschaft“. Silke Roggermann ist neue Partnerin des Business-Clubs und wenn sie nicht im Shop steht, singt sie.

Bossa Nova Klänge, beschwingender Jazz und lockerer Pop - das ist Bald ‘n’ Blond. Bei Facebook erfahrt Ihr mehr über Silke, über Bald ‘n’ Blond und über ihr nächstes Konzert am 10. April in Krefeld.

 

Kurz berichtet: Das Neue Buch von Anne Schüller Kunden auf der Flucht” wurde jetzt  Testsieger in der Kategorie Kundenbindung. * Dr. Sarah Schons hat ihre Healing Concepts Fangruppe auf Facebook eröffnet. *  Über die witzige Marketingaktion von Ludger Freese “Eine Kuh macht Muh”  hat jetzt ein französisches Blog berichtet.  *  Wir begrüßen Petra Schuseil als neue Partnerin des Business-Clubs. Herzlich willkommen!  

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Business Querdenken LIVE!

2010-02-05, von Elita Wiegand

Die Querdenker-Diskussion um den Wort- Markenschutz hat viel Staub aufgewirbelt. Doch wir haben dabei Spuren hinterlassen, gezeigt, dass wir eine coole Community sind, mutig, leidenschaftlich, unbequem. Danke an alle, die hier fleißig kommentiert haben, danke an alle, die sich eingemischt haben, über Blogs, Twitter, Facebook, XING.  Im Web 2.0 gelten knallbunte Regeln, keine Schwarz-Weiß Malerei, wer Farbe bekennt, pfeift auf Kontrolle und Macht. Wir wissen: „Hyperlinks untergraben die Hierarchien”. Ist die These 7 aus dem Buch  ”Das Cluetrain Manifest” - hat hier bestens funktioniert.

Querdenker aus Leidenschaft
Trotz unseres Widerstands ist das Wort “Querdenker” zum Zweck der Geldvermehrung und Machtausübung immer noch in einem Kerker eingesperrt. Doch jetzt sprengen wir einfach die Ketten, ersetzen das „R” durch ein „N” und denken fröhlich weiter - kreuz und quer.  

Hoppla, da hat mir gegenüber doch jemand glatt behauptet, er habe Querdenken in Deutschland bekannt gemacht. Kleiner Scherz, oder?  Anja Förster und Peter Kreuz waren die Ersten, sie sind und bleiben die Vorreiter, haben sich damit einen Namen gemacht und stehen für und hinter Querdenkern, “für alles, außer gewöhnlich“.  Die beiden sind nämlich Querdenker aus Leidenschaft . Bereits 2005 erschien ihr Buch „Different Thinking” mit 17 Business-Querdenk-Regeln und weil sie das leben, was sie sagen und schreiben, beweisen sie jetzt einmal mehr, was einen Querdenker ausmacht: Gemeinsam etwas bewegen, anders denken, kooperieren - und Spaß haben!

Anja Förster und Peter Kreuz übertragen uns ihre eingetragene Wortmarke „Business Querdenken“.

Ein dickes Dankeschön an Anja und Peter - WOW! Tusch! Freude!

Zukunft der Arbeit:  Business Querdenken L IVE am 25. März 2010
Und weil wir gerade im Flow sind:  Wir freuen uns auf unsere nächste Veranstaltung   “Business Querdenken LIVE!” am 25. März 2010 im Theater der Träume.  Querdenken live mit Ideen, Visionen, Projekten, Plänen, wie wir in Zukunft arbeiten wollen.

Power-Gäste: Unsere Gäste sind: Palomar5, ein Netzwerk aus hochmotivierten Menschen, die aktiv die Arbeitswelt von morgen gestalten. Alte Denkmuster lösen und neue Strukturen entwickeln, die den Bedürfnissen der digitalen Generation entsprechen, das ist ihr Ziel. Im Herbst 2009 haben sich Digital Natives aus der ganzen Welt zu einem ersten sechswöchigen Innovationscamp in Berlin getroffen. Und sie haben in einem interdisziplinären und ungewöhnlichen Set-Up konkrete Lösungen erarbeitet. Mit den digitalen Weltverbesserern, wie der Spiegel titelte, wollen wir quer denken.

 Und Markus Albers hat zugesagt, Journalist und Autor des Buches „ Morgen komm ich später rein“, der uns allen bekannt ist. Er sorgt  gerade mit seinem neuen Werk „Meconomics” für Furore (darüber hat Wolff Horbach hier im Blog berichtet) und  wird uns beflügeln.  Und wir wollen Beispiele aus der Praxis vorstellen, Unternehmen, die deshalb erfolgreich sind, weil sie sich aus den verstaubten Korsetts befreit haben.

DANKE noch mal für die grandiose Unterstützung.

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Loyale Kunden - ein wertvoller Schatz

2010-02-01, von Anne Schueller

Wie klug es ist, seine treuen Stammkunden zu hegen und zu pflegen, zeigen eindrücklich die Ergebnisse aus einer Sonderstudie im Rahmen des Excellence Barometers 2009. So würden 57 Prozent der Befragten ihren bevorzugten Anbieter weiterempfehlen, während dies bei einer sporadischen Kundenbeziehung nur 27 Prozent tun.  Wer einem Anbieter treu verbunden ist, hilft ihm zu 94 Prozent über Reklamationen und zu 74 Prozent über die Teilnahme an Kundenbefragungen, besser zu werden. Für einen Anbieter, mit dem man nur hin und wieder zu tun hat, sind diese Zahlen deutlich niedriger: Sie betragen 77 respektive 41 Prozent.

Selbst bei einem eventuell notwenigen Wechsel zahlt sich Kundentreue aus. So würden 82 Prozent der Befragten ihren Lieblingsanbieter warnen, bevor es zu spät ist. Und 86 Prozent wären bereit, zurückzukehren, wenn die Leistung sich wieder verbessert hat. Einen gelegentlichen Anbieter warnen nur 33 Prozent der Befragten. Und nur 66 Prozent kämen gegebenenfalls zurück.

Beeindruckende Zahlen, wie ich finde, und gute Grunde, sich (noch stärker) um seine treuen Kunden zu kümmern. Welche Erfahrungen habt Ihr dazu?

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Markus Albers: Meconomy

2010-01-31, von Wolff Horbach

MecononyMarkus Albers, der Author des sehr erfolgreichen Buches “Morgen komm ich später rein“, hat ein neues Buch geschrieben, welches thematisch an das erste Buch anknüpft. Der Titel verrät uns gleich, warum es geht: um die Ich-Wirtschaft (Me + Econony = Meconomy).

Spätestens seit der Wirtschaftskrise, die ja noch nicht zu Ende ist, dürfte auch dem Letzten klar geworden sein, dass die alten Spielregeln nicht mehr gelten. Es gibt keine Garantie mehr auf sichere Arbeitsplätze, die Spielräume werden enger und die Jobs immer frustiger.

Genau hier setzt Meconomy an: Weiterlesen »

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Danach

2010-01-28, von Elita Wiegand

Ich war gestern Abend unterwegs, bin erst spät nach Hause gekommen, sonst hätte ich früher reagiert und eingegriffen. Die Diskussion hier im Blog zum Thema “Querdenker” hat eine unerfreuliche Entwicklung genommen - ein Schlagabtausch, ein Kampf, geschürt durch Kommentare, die zwangsläufig Empörung  hervorrufen müssen.   

Noch mal zu den Fakten: Ich habe mich dagegen gewehrt, dass  es möglich ist, die markenmäßige Wortmarke “Querdenker” zu schützen, dazu stehe ich und dafür engagiere ich mich.  

Weil ich inzwischen eine Unterlassungserklärung abgegeben habe, werde ich den Begriff  “Querdenker” für den Business-Club innovativ.in nicht mehr nutzen und somit ist die Angelegeheit von der Seite  für mich erledigt.

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Unglaublich, aber wahr!

2010-01-25, von Elita Wiegand

Es reicht, mir reicht’s - ich habe die Nase voll. Ich setze mich unermüdlich dafür ein, Menschen zu vernetzen, die mutig sind, Unternehmer, die andere Wege gehen, Querdenker, die sich vom Mainstream verabschieden und Standpunkte vertreten, die Neues wagen. Verdammt, wir brauchen mehr Menschen in der Wirtschaft, der Kultur und Politik, die etwas anstoßen, die etwas bewegen, Vorreiter für Veränderungen - wir brauchen Querdenker! Deshalb bin ich angetreten und habe den „Business-Club für Innovatoren, Wertschöpfer und Querdenker” gegründet, engagiere ich mich für das neue Denken in der Wirtschaft, weg von der Konkurrenz hin zur Kooperation, zu Vertrauen, Wertschätzung und Werten.

“Querdenker” ist als Wortmarke geschützt 
Und was ist passiert? Eine Firma steht im Markenregister beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eingetragen als Inhaberin der Wortmarke „Querdenker”. Die Firma monopolisiert das Wort „Querdenker” für Druckereierzeugnisse, Werbung und Ausbildung.

Es ist unfassbar, aber JEDER, der die markenmäßige Benutzung „Querdenker” wählt, könnte früher oder später abgemahnt werden. Unglaublich auch, dass das Wort „Querdenker” überhaupt als (Wort-)Marke geschützt werden kann, denn der Begriff steht im Duden, bei Google gibt dazu etwa 270.000 Einträge und darunter sind zahlreiche Blogs, Agenturen und Firmen aufgelistet.

Und wir, unser Business-Club steht im Fokus. Für uns hat das folgende Konsequenzen:

  • Der „Business-Club für Innovatoren, Wertschöpfer und Querdenker”, der seit fünf Jahren! so heißt, muss umbenannt werden - gestern haben wir den Untertitel auf unserer Website und hier im Blog gelöscht
  • Das Interview „Querdenker-Talk” mit dem Wirtschaftsministerium und Rainer Plempe zum Thema Elektroautos ist gelöscht
  • Die erfolgreiche Veranstaltungsform des Business-Clubs “Querdenker-Forum” (haben wir das erste Mal unter dem Titel von vier Jahren veranstaltet)  muss unbenannt werden
  • Wir mussten die Firmenbroschüre ändern 
  • Wir haben sämtliche Beiträge im Blog und der Website löschen müssen, in dem das Wort „Querdenker”  in der Überschrift aufgetaucht ist (darunter natürlich viele Beiträge, die verlinkt sind)
  • Die Rubrik „Querdenker” in unserem Blog musste entfernt werden

Das alles kostet Nerven, Energien, Kraft, viel Zeit und vor allem Geld.

Querdenker überall
Für mich gehört das Wort “Querdenker” zum normalen Sprachgebrauch und offensichtlich sehen das vieler meiner Kollegen in den Medien genauso. Das geht auch aus dem Wortschatz-Lexikon der Uni Leipzig hervor, der zu dem Begriff  “Querdenker” seitenlang Zitate veröffentlicht hat, die in der Presse erschienen sind.

“Es darf keine bürokratischen Einengungen geben, die  Querdenker stoppen!”
Zum Beispiel das Zitat: „ Es darf keine bürokratischen Einengungen geben, die Querdenker stoppen. (Quelle: archiv.tagesspiegel.de ) Und Prof. Lothar Späth sagte: „ Ich bin sicher, dass wir zur Bewältigung der auf uns zukommenden Krisenprobleme noch mehr Querdenker brauchen, die nicht in festgefahrenen Gleisen Lösungen suchen, sondern bei neuen Einfällen und Innovationen.”

Freiheit für Querdenker
Genau wie Lothar Späth, verbinde ich mit Querdenkern die tiefe Überzeugung und Hoffnung für Veränderungen, die wir so dringend brauchen, um die Probleme in unserer Gesellschaft zu lösen. Wir müssen gemeinsam kämpfen, damit wieder jeder den Begriff Querdenker wann und wie er will, gebrauchen kann. Jetzt können wir beweisen, dass wir die wahren Querdenker sind.

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DLD (Digital, Life, Design) - Konferenz vom Feinsten

2010-01-24, von Wolff Horbach

Heute beginnt die DLD10 in München. So stellt sich die Konferenz selbst vor:

DLD (Digital, Life, Design) ist eine dreitägige Innovationskonferenz, die die wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts auf der Agenda hat. Die Konferenz gilt als eine wichtige Vernetzungs- und Inspirationsplattform im Vorfeld des Weltwirtschaftsgipfels in Davos für rund 800 ausgewählte Gäste aus digitaler Industrie, Medien, Wissenschaft, Politik sowie Kunst und Kultur.

Kürzlich fand ich bei iTunes sämtliche Videos der letztjährigen Konferenz. Frei verfügbar für jeden! Bitte nach DLD suchen.

DLD iPhone AppDieses Jahr scheint die Konferenz in Punkto Offenheit und digitaler Vernetzung noch einen Schritt weiterzugehen:

  • Selbstverständlich gibt es eine Website zur Konferenz.
  • Es wird ein LiveBlog geben
  • Es gibt eine kostenlose iPhone App. Mehr dazu weiter unten.
  • Die Videos können auf allen Smartphones betrachtet werden. Momentan weiß ich noch nicht, ob das auch live geschieht.

Die iPhone App ist gut durchdacht und liefert all das, was ich mir schon immer bei einer Konferenz gewünscht habe:

  • Das gesamt Konferenzprogramm ist enthalten: Zeitplan, Sessions, Infos über Speaker, …
  • Man kann einzelne Veranstaltungen als Favoriten markieren und behält so den Überblick, was man wo anhören möchte.
  • Integration mit Twitter, Facebook und Email. So kann man leicht den sozialen Netzwerken mitteilen, was man gerade macht, was man toll findet usw.
  • Via Twitter können Fragen gestellt werden (”Tweet your question”), die dann während der Session vom Moderator und Redner behandelt und eventuell beantwortet werden können.
  • Sämtliche Mitwirkenden (Sprecher, Moderatoren, …) sind einen Verzeichnis aufgeführt, so dass man in iPhone typischer Manier blitzschnell jeden finden kann.
  • Die Blogbeiträge werden aktuell angezeigt
  • Alle die DLD betreffenden Twitter-Tweets werden angezeigt. Ich nehme an, dass die App an die Fragen automatisch ein Hashtag anhängt, nach dem gefiltert werden kann.

Gibt es demnächst zu jeder Konferenz eine iPhone App?

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Hand in Hand mit dem Körper

2010-01-15, von Christiane Windhausen

Jeder von uns weiß aus eigener Erfahrung: Veränderungen sind mit vielen Gefühlen verbunden - und meistens nicht nur mit angenehmen. Sobald Veränderungen neue Verhaltensweisen von uns fordern, lösen sie Unsicherheit aus. Wenn sie uns dann auch noch ungefragt zugemutet werden und wir sie nicht freiwillig gewählt haben, sind sie oft mit Stress und Angst verbunden - und mit Abwehrstrategien und Verweigerungen.

Wer in seinem Körper zuhause ist, hat es dann leichter. Sich im eigenen Körper zuhause zu fühlen bedeutet nämlich auch, ein Gefühl für die eigene Kraft zu haben, sich in konflikthaften Situationen entspannen zu können und Lust auf neue Bewegungen zu verspüren. Das nimmt uns die Gefühle zwar nicht ab, vereinfacht aber den Umgang mit ihnen.

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Im SONNOS Institut unterstützen wir Menschen, die andere beraten oder führen (z.B. Berater, Lehrer, Mediziner, Führungskräfte in der Wirtschaft), mit Veränderungsprozessen kreativ umzugehen. Die Relevanz des Körpers wird dabei in der Regel völlig unterschätzt. Wir erleiden zwar seine Symptome (in Krisen sind das vor allen Dingen Unruhe, Schlaflosigkeit, Sucht, Angstattacken und Depression), wissen aber nicht, wie wir auf seine Körpersprache antworten sollen, sodass ein heilsamer Dialog entstehen kann.

In diesem Jahr werden wir vier Impulstage zum Körper anzubieten. Jeder dieser Tage umfasst einen Mini-Vortrag, die erfahrungsorientierte Vermittlung neuer Sichtweisen, einen dialogischen Austausch und Tipps für die Selbstführung im Alltag. Unsere erster Impulstag findet am 30.01.2010 im Gut Keuchhof in Köln-Lövenich stattfinden. Wer Lust und Interesse hat, mit dabei zu sein, kann sich hier informieren und hier anmelden.

Mich würde sehr interessieren, was Sie in Krisenzeiten mit Ihrem Körpererlebt haben.
Wie hat sich der Stress körperlich ausgewirkt und was waren für Sie hilfreiche Strategien?

Wer darüber hinaus mehr über die Sprache des Körpers hören möchte, findet in diesem Vortrag von Dr. Rüdiger Dahlke viele Inspirationen.

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Warum eigentlich Wachstum?

2010-01-12, von Marcel Klotz

Ständig hören wir, wir müssen wachsen. Die Wirtschaft, die Umsätze, der Gewinn. Aber geht es auch ohne? Wir messen Wachstum immer nach numerischen und relativen Steigerungen. Gibt es auch andere Kriterien, qualitative Kriterien? Wir denken immer in BIP (Bruttoinlandprodukt) und rufen die Krise aus, wenn dieses BIP nicht wächst. Gibt es auch andere Betrachtungen, andere Perspektiven?

Monitor hat am 7.1.2010 einen Beitrag gesendet, der diese Fragen gründlich untersucht. Und siehe da, es gibt sie, die andere Seite, die andere Perspektive. Wie wäre es z.B. mit “besser” werden. Mit “qualitativer” werden? Wie wäre es, wenn wir die Lebensqualität messen würden, oder die Arbeitsqualität und vor allem auch die Zufriedenheit? Und wie wäre es, wenn wir mal ein Anhalten nicht als Krise betrachten würden? Solche und weitere Fragen greift der Beitrag von Monitor auf und lässt Fachleute wie Prof. Miegel und den Zukunftsforscher Dennis L. Meadows zu Wort kommen.

Sind wir nicht längst an der Stelle, an dem sich Wachstum kaum noch realisieren lässt, aber Verbesserungen oder Einsparungen deutlich mehr Potential bieten? Ich meine ja und finde solche Antworten auch im Beitrag. In meinem Buch (”Competence Selling“)  habe ich eine Methode dargestellt, neue Geschäftchancen bei Kunden zu finden. Es geht dabei um die Kosten- und/oder Umsatzfokusierung der Kunden. Beim Ausarbeiten habe ich festgestellt, wie schwer es ist, den Umsatz hochzubringen. Es geht eigentlich fast nur noch durch massive Innnovation (was Wettbewerbsvorsprung bringt) oder durch Verdrängung (was sehr sehr schwer ist). Doch Kosten einzusparen ist (noch) recht leicht. Da steckt das Potential der Zukunft drin.

Ich glaube daher, wir können in zig Feldern “besser” werden. Auch ohne mehr Umsatz oder ein höheres BIP ließe sich dadurch mehr Qualität erreichen. Ein kleines Beispiel liefert doch die IT. Obwohl ein Unternehmen weniger Umsatz macht, oder stagniert, kann es bestehen, weil es Kosten einspart. Z.B. durch deutlich optimierte Stromnutzung. Oder wir können Energie sparen (und damit Geld) in dem wir kleinere, sparsamere Autos fahren. Dann kann ich auch ein Umsatz- oder Einkommens-Minus oder -Stillstand verkraften. Ich muss nur bereit sein, in diese Richtung zu denken. Ein solches Denken hat zudem noch die Chance auf mehr Qualität. Warum tun wir es also nicht? Liegt es in der Natur der Menschen? Sicher auch. Aber vor allem liegt es daran, dass einfach keiner anfängt und zu wenig andere Wege geht. Schon gar nicht unsere Regierungen.

Wir brauchen also neue Kriterien!

Der Monitor Beitrag schliesst mit:

“Grenzenloses Wachstum - eine historische Ausnahme. Sie geht jetzt zu Ende. Und gerade wir in den reichen Industrienationen können Wohlstand künftig neu bewerten. Wie hoch sind die Durchschnittslöhne bei uns? Die Bildungschancen? Die Gesundheitsstandards? Hält unsere Gesellschaft zusammen? Schonen wir unsere Umwelt? Das Ziel: Besser statt mehr!”

Absolut sehenswert ! Hier gehts hin

16 Beiträge von Marcel Klotz

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