Besser spät als nie?
Stefanie Berg
11 September 2006
2 Kommentare
Am 9. Juni habe ich der Agentur Wiegand&Wiegand eine Mail mit Lob zu ihrem schönen Newsletter zur WM geschrieben. Letzten Donnerstag 7.9. kam eine nette Antwort zurück – die mich aber doch geärgert hat. Dann besser keine Antwort als drei Monate später. Bei mir hinterließ das zumindest das Gefühl “Ach jetzt bequemen sie sich doch… Muß ja sehr beschäftigt sein, der Mann…” Also lieber Achim Wiegand – “Besser spät als nie” stimmt nicht immer …
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Die Ursache für solche “verspäteten” Rückmeldungen haben m.E. mehrere Ursachen:
- totale Überlastung
- schlechtes Selbstmanagement
- falsche Prioritätenbildung (“Für den Dank habe ich jetzt keine Zeit, mach ich später”)
- mangelnde Wertschätzung
Wenn man im Glashaus sitzt, soll man bekanntlich nicht mit Steinen werfen. Deshalb werde ich hier den o.g. Vorgang nicht weiter verurteilen. Auch ich habe neulich beim Aufräumen im E-Mail-Posteingang Einiges gefunden, was ich “später” beantworten wollte. Ich habe mich bei der betreffenden Person auch schon deswegen entschuldigt.
Mein Tipp: Mit gutem Beispiel vorangehen. Und die 2-Minuten-Methode anwenden. Alles, was reinkommt (Posteingang, E-Mail-Posteingang, Anrufbeantworter, SMS, …) daraufhin prüfen, ob es innerhalb von 2-Minuten erledigt werden kann. Falls ja, direkt erledigen. Die Beantwortung eines Dankesmail müßte dann sofort gelingen und erspart spätere Peinlichkeiten.
Verstehe ich gut – Verspätung passiert auch mir mal. Aber eine Entschuligung ist dann doch angebracht, oder? Ich bekam einfach eine nette Antwort, ohne dass Herr Wiegand auf die fehlenden drei Monate einging. Dabei hatte ich sogar in unserem Blog auf seinen Newsletter hingewiesen. Jede und jeder kann mal was vergessen – aber so tun als ob nichts gewesen wäre ist ärgerlich
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