User Innovation: der Kunde entwickelt mit
Wolff Horbach
18 Oktober 2006
Ein Kommentar
Das Zukunftsinstitut berichtet in einem Trendspot wie Individualisierung und digitale Revolution aus «Normalos» Kreative und Denker machen.
Ein paar Beispiele:
- Sony läßt einen 19jährigen ein aktuelles Werbevideo produzieren. Die beiden Werbeagenturen dürfen kurzfristig nur zusehen.
- Für Lego entwickeln einige Fans neue Bausätze. Die tragen demnächst den Schachtelvermerk “Designed by Lego-Fans”.
- Beim BMW haben Kunden in einen Workshop ein neues Ortungssystem kreiert, dass den Wagenstandort aufs Handy funkt.
Was bedeutet das für uns? Nehmen uns jetzt Gretel und Hans die Aufträge weg? Oder können auch Freiberufler und kleine Firmen Kunden an der Entwicklung beteiligen?
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Auf alle Fälle besteht durch einen solchen Trend/Vorgehensweise die Chance dass Produkte und ihr Nutzen mehr an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden. Schon weil sie ganz nah am Thema sind. Beim Auto z.B. fallen mir auf Anhieb einige Dinge ein, die ich sofort ändern würde (z.B. das leidige Thema Ablagen/ Ablagenflächen – immer zu wenig, unpraktisch platziert, in jeder Kurve rutscht alles davon usw.) – eine solche Errungenschaft fände ich als “Nebeneffekt” ganz prima.
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