Articles Archive for Oktober 2006
BC inside, Motzecke »
‘Simple parts are most simple
when there are few (versus many) parts.
When there are fewer parts,
there is an opportunity to distribute one’s
precious time in fewer directions
which results in a higher quality per part.’
— John Maeda, MIT
Hat er recht? Wir jammern über Überangebote und wünschen uns höhere Qualität im Service. Wir verlangen nach einfach zu bedienenden Produkten, verständlichen Strategien, kundenfokussierten Geschäftsmodellen,…
Gleichzeitig schaffen wir es aber immer wieder, Dinge künstlich zu verkomplizieren, Produkte mit noch mehr ‘Features’ auszustatten, Strategien und Argumente unverständlich zu formulieren und hervorragende Ideen in die Masse der Durchschnittlichkeit …
Ideenfabrik, Innovationen »
Das Zukunftsinstitut berichtet in einem Trendspot wie Individualisierung und digitale Revolution aus «Normalos» Kreative und Denker machen.
Ein paar Beispiele:
Sony läßt einen 19jährigen ein aktuelles Werbevideo produzieren. Die beiden Werbeagenturen dürfen kurzfristig nur zusehen.
Für Lego entwickeln einige Fans neue Bausätze. Die tragen demnächst den Schachtelvermerk “Designed by Lego-Fans”.
Beim BMW haben Kunden in einen Workshop ein neues Ortungssystem kreiert, dass den Wagenstandort aufs Handy funkt.
Was bedeutet das für uns? Nehmen uns jetzt Gretel und Hans die Aufträge weg? Oder können auch Freiberufler und kleine Firmen Kunden an der Entwicklung beteiligen?
BC inside »
Diese interessante Frage stellt Michael Alexander Wilke im Happywinner Blog.  Seine Antwort lautet “Nein.”
O-TON: ”Meiner Ansicht nach sollten Gemeinschaftsblogs Themenblogs sein, also in einem Fachbereich eine Special-Interest-Userschaft ansprechen. Verlinken und Suchmaschinenankitzeln ist höchstens eine Startphase, und das weiss ja auch die clevere Elita. Beispiel: Beiträge von Leuten, die in ihrem Bereich gut sind und mit ihrem eigenen Blog ganz einfach zuwenig Leser und Resonanz haben. Aber eben kein Aber eben kein Germanblogskonzept, sondern zielgruppenfokussierter, z.B. Themenblogs mehrerer Autoren in den Bereichen Werbung, PR, Urologie oder Fliegenfischen (why not?).”Â
Was sagt Ihr dazu?Â
Business-Club Geflüster »
Bild-Blog schlägt zurück und jetzt vergeht vermutlich dem Chefredakteur Kai Diekmann das Lachen. Denn die Bild Blogger haben dazu aufgerufen, Paparazzi zu spielen und den Bild-Chef überall zu fotografieren, am Strand, in der Bäckerei, im Flugzeug, wo auch immer. Zum Hintergrund: Die Bild-Zeitung ruft die Leser dazu auf, Prominente in privaten Situationen zu fotografieren und verspricht ihnen ein Honorar bis zu 5000 Euro.
Tja, jetzt machen sich die Blogger ihr Bild von dem Chefredakteur…
Schmunzel-Ecke der Woche: Der Kanadier Allan Wills sucht sein Glück per Blog. Er will die Frau des Lebens …
Gesellschaftliches, Trends »
Muhammad Yunus hat zusammen mit der von ihm gegründeten Grameen-Bank den Friedensnobelpreis erhalten. Damit wird sein Werk der letzten Jahrzehnte gewürdigt, das darin bestand und besteht, den Ärmsten der Armen eine Chance zu geben, aus eigenen Kräften, als Unternehmer, sich selbst – und in der Folge auch andere – aus der Armut zu befreien. Instrument dazu ist der Mikrokredit, der mittlerweile Millionen von Menschen zu einem neuen Leben verholfen hat. Mittlerweile sind selbst die Großbanken an diesem Thema interessiert.
Der Wert von Yunus’ Leistung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. …
Gesellschaftliches »
Manchmal haben wir mit unserer deutschen Sprache ein Problem. Zum Beispiel bei dem, was wir mit diesem Blog bezwecken. Wir wollen unser Wissen verbreiten und neues Wissen dazugewinnen.
Unsere englischen/amerikanischen Freunde haben dafür ein schönes Wort: to share. Das heißt so viel wie anteil nehmen, gemeinsam nutzen. Und was machen wir?
Wissen abgeben: Das geht nicht, denn wenn ich mein Wissen weitergebe, bin ich es anschließend nicht los, sondern habe im Gegenteil durch die Vermittlung mein Wissen wahrscheinlich gefestigt. Auf jeden Fall behalten.
Wissen teilen: Wer teilt schon gerne. Teilen heißt ein …
Gesellschaftliches, Innovationen, Trends »
Unsere Arbeitswelt verändert sich. Verschiedene Trends bestimmen derzeit die Diskussion:
Die Rolle der Büros ändert sich. Weg vom Ort der Sachbearbeitung hin zu Orten von persönlicher Kommunikation und Teamarbeit.
Teams arbeiten zunehmend verteilt und unterstützt durch immer leistungsfähigere Werkzeuge über das Internet zusammen.
Die Informationsflut – wir arbeiten in der Wissensgesellschaft wird nicht abnehmen. Gefragt sind Methoden und Werkzeuge (in dieser Reihenfolge) um performant mit Informationen zu arbeiten.
Durch leistungsfähige mobile Technologien wird jeder Ort zum potenziellen Arbeitsplatz. Das Büro wird mobil.
Dabei geht es um ein intelligentes, an Arbeitsweisen und -zielen ausgerichtetes Zusammenspiel dieser …
BC inside »
Unser Blog ist jetzt seit knapp sechs Wochen online. Wir haben 59 Beiträge veröffentlicht und dazu 179 Kommentare erhalten. Das ist eine Super Statistik, finde ich. Bin ganz stolz auf das Ergebnis. Diejenigen, die in unserem innovativ.in Gemeinschaftsblog Beiträge veröffentlichen, haben die Vorteile erkannt. Beispiele:
Suchmaschinen Marketing:
Unser Partner Matthias Rückel hat zwei Beiträge hier im Blog geschrieben und steht damit bei Google auf Platz 3 (vor seinem eigenen Blog)
Wolfgang Horbach findet man bei Google auf Platz 3, während sein eigenes Blog lediglich Platz 10 erreicht.
Johannes Borgard steht ebenfalls auf Platz 3 …
Innovationen »
In der aktuellen Ausgaben (10/2006) von Technology Review steht ein Artikel über die “Fieberkurve der Aufmerksamkeit”, die bei jeder neuen Technologie ähnlich verlaufen soll.
Der erste steil an oben verlaufende Teil der Kurve heißt “technologischer Auslöser“. Die Aufmerksamkeit ist erst sehr gering und steigt dann stark an.
Der zweite Teil der Kurve “Gipfel der überzogenen Erwartungen” spricht für sich: Die Technologie wird überschätzt oder viel schneller am Markt erwartet, als sie dann tatsächlich eintritt.
Erfüllt die Technologie nicht auf Anhieb die überzogenen Erwartungen oder kommt sie nicht so schnell wie erwartet, geht …
Business E-motion »
Diese Frage stellte Ramit Sethi vor einiger Zeit seinem ehemaligen Boss (und einem meiner persönlichen Lieblings-Blogger) Seth Godin. Seths Antwort:
‘Träumen war einfacher. [...] Visionen und Ideen lagen vor dir am Boden. Ich träume immer noch, ich treibe mich selbst an, ich arbeite daran und es zahlt sich aus. Aber als ich Mitte 20 war, passierte es einfach. Und ich schrieb alles nieder. Seine Träume niederzuschreiben, ist eine großartige Idee.’
Mir gefällt die Auseinandersetzung mit dieser Frage. Sie erfordert Disziplin und ehrliche Reflexion, denn zu leicht schwenkt man in eine Analyse sozio-technologischer …