Archiv für November, 2006

adventsblogging

2006-11-30, von Jürgen Heinz

teno-logo-x-mas.jpg Heute Nachmittag wurden die letzten Schritte für unseren Adventsblogmarathon erledigt. Das war eine ganz schöne Arbeit die 24
Adventstürchen mit den dazugehörigen Preisen und Texttips zu koordinieren und auf die Reise zu bringen. Aber jetzt passt alles und wir hoffen sehr, dass die Aktion ein voller Erfolg wird. Ab morgen wird dann der Spannung halber unser Blog moderiert sein. Gehen Sie doch mit auf die Suche im Cyberspace – 24 Tage lang rätseln und mit etwas Glück vielleicht sogar gewinnen.

Heute Mittag ist nun noch die Frage aufgekommen was wir mit den ausgelobten Preisen machen sollen, die dann gar nicht gefunden werden. So haben wir ein bisschen nachgedacht und überlegt, wir könnten diese Schmuckstücke dann für einen guten Zweck versteigern.

Aber zunächst heißt es abwarten, wie die Aktion verläuft und ob die Blogleser fit in Internetrecherche sind und es schaffen, unsere Rätsel zu lösen. ;-)

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TeNo Style is individual

2006-11-30, von Jürgen Heinz


Good Morning Innovativ IN,

einige Fragen wurden gestellt, die ich nun an dieser Stelle beantworten möchte:
Das war am Morgen. Mittlerweile ist es fast Mittag, und ich müsste meine Begrüßung eigentlich ändern. Ich bin einfach immer wieder gestört worden, deshalb kommen meine Antworten nun doch etwas später. Here we go:
Da war die Frage nach unserem Alleinstellungsmerkmal und wie wir uns von der Konkurrenz abheben. So ganz alleine ist man ja bekanntlich nur, wenn man etwas macht, was keinen interessiert. Ist’s was Gutes, ist man es nur für eine kurze Zeit.

Das soll heißen, auch wir haben da so unsere Marktbegleiter – ich nenne sie mal Marktbegleiter, das klingt irgendwie netter :-) In unserer Nische des Designschmucks gibt es da allerdings nicht so beängstigend viele.

Die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale stellt TeNo nicht im einzelnen Schmuckstück dar, sondern eher in seiner Gesamtheit. Das Zusammenspiel von Form, Funktion und kompromissloser Qualität ist ausschlaggebend. Also mit kompromissloser Qualität meine ich jetzt nicht diese Phrase “unsere Produkte sind so perfekt, dass wir nie eine Reklamation bekommen” oder so ähnlich. Nein die gibt es bei uns auch, aber zum Glück nur sehr selten. Ich spreche hier eher vom übergreifenden Servicegedanken. Taucht ein Problem auf, steht unser Team mit Rat und Tat und vor allem schnell zur Verfügung.

0440900d5.jpgWenn Sie einmal in unserem Blog lesen, weshalb wir bloggen und weshalb wir uns TeNo family nennen, “fühlen” Sie vielleicht den Unterschied. Wir sind und wollen kein anonymes Label sein. Und das bemerken immer mehr Juweliere und auch Verbraucher. Und all diese Eigenschaften zusammen machen TeNo aus. Und auch wenn es da draussen inzwischen einige gibt, die unser markantes 3 Quadrate Design nachahmen, werden wir gerade mit diesen Produkten immer erfolgreicher. Und ja, natürlich haben wir darüberhinaus gewisse Produkte und Techniken, die uns von den “Marktbegleitern” abheben, die unsere Produkte auch preislich rechtfertigen. Ich denke oder hoffe, das ist gestern in meinem kurzen Beitrag über unsere Manufaktur auch ein wenig deutlich geworden. Worauf wir in diesem Zusammenhang auch stolz sind: TeNo ist noch richtig made in Germany. Auch das ist heutzutage – leider – schon fast was Besonderes.

Dann wurde gefragt, wo TeNo Produkte erhältlich sind und ob wir auch einen Direktvertrieb haben.

20060609101142.jpgAbgesehen von unserem Flagship Store in Baden Baden haben wir in Deutschland keinen Direktvertrieb. Und auch weltweit sind TeNo Stores eher die Ausnahme, aber dennoch vorhanden. Der weltweit erste TeNo Store wurde im Jahr 2002 in New York eröffnet. In den nächsten Jahren kommen weitere hinzu. Geplant sind TeNo Flagship Stores in Dubai sowie zwei in Abu Dhabi. Aber abgesehen davon wird TeNo ausschließlich über den gehobenen Fachhandel also über Juweliere vertrieben. Und das soll auch so bleiben. Hier können Sie schauen, wo es TeNo in Ihrer Nähe gibt. Einige unserer Juwelierparter betreiben auch online shops, wo man TeNo bestellen kann. Und wenn Sie mal in Baden-Baden sind, dann schauen Sie doch mal rein und trinken Sie mit Grit und Toni an der Kaffeebar einen Espresso.

Und dann war da noch die Frage nach unserer CD. Warum wir die produziert haben? Na ist doch eine gute Idee, oder? :) Nein sie ist natürlich kein reiner Werbeträger, sondern eine weitere Ausdrucksform unseres ganzheitlichen Konzeptes. Wir sind mit allen Sinnen bei der Arbeit und TeNo will mit allen Sinnen überzeugen. Und dass geht am besten, wenn man auch möglichst viele Sinne anspricht.

Im Grunde sieht man auch hier unsere Strategie – wir sagen unseren Kunden: discover your desire. Und das gilt natürlich auch für uns selbst. Auch wir entdecken immer wieder Neues an TeNo oder für TeNo – neue Aspekte und neue Ausdrucksformen. Sonst könnten keine neuen Schmucklinien entstehen und eben auch keine CDs. Deshalb – weitere Produkte? Wenn wir eine gute Idee entdecken, die uns für TeNo gefällt und von der wir glauben, dass sie den Menschen da draußen gefallen könnte, setzen wir sie um. Aber gezielt geplant ist es nicht, so was wie ein TeNo Merchandising mit T-Shirts und so zu machen, denn das sehen wir dann weniger als Life Style Artikel.

So um das nun fertigzustellen wurde ich bestimmt so an die 20 mal unterbochen. Sollten sich deshalb Rechtschreibfehler eingeschlichen haben verweise ich auf diese Enthaftungserklärung :-)

Liebe Grüße,

Jürgen Heinz

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Stuttgarter aufgepasst: Selbstanzeigemöglichkeit eingeschränkt.

2006-11-30, von Alexander Greisle

Sie wohnen zufällig in Stuttgart und haben was ausgefressen? Und jetzt wollen Sie sich selbst anzeigen?

Schlafen Sie einfach nochmal drüber. Selbstanzeigen sind laut Auskunft der Pforte der Staatsanwaltschaft nur Dienstag und Donnerstag möglich.

via lawblog

Edit: Nein, ich habs nicht selbst ausprobiert ;-)

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So schön kann Werbung sein…

2006-11-29, von Elita Wiegand

schon wieder… ich! Bin heute irgendwie total verbloggt… und albern? Habe was Schönes entdeckt und das kann ich nicht für mich behalten. Ist ne Schmunzelecke – hier zeigt sich die Werbung endlich mal von der künstlerischen Seite. (Starbucks ist gelungen und Prozac ist auch gut). Was red ich? Machen Sie doch selbst ein Bild.

Nokia connecting people since the beginning

nokia.jpg

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Business-Blogs: Die aktuellen Top 100

2006-11-29, von Elita Wiegand

Wie viele Business-Blogs gibt es eigentlich? Und wie findet man die? Eine umfassende Branchenübersicht liefert Top 100 Business Blogs und die wurde gerade aktualisiert. Inzwischen sind hier 540 deutschsprachige Corporate Blogs vertreten, schreibt Klaus Eck. Die Grauzone liegt indes bei 1500 Blogs, schätzt der Experte. Ist Ihr Business-Blog mit dabei? (Hallo TeNo… interessant auch für den neuen Fleischer-Blog und IBM PSC Nordwest) Wenn nicht, können Sie sich natürlich selbst eintragen. Das Ranking: Robert Basic nimmt den ersten Platz ein. Natürlich haben wir uns auch die Platzierungen unserer Partner und die unserer Freunde angeschaut.

Wir bitten um tatkräftige Unterstützung, damit wir auch bald in den Top 100 vertreten sind. Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht schaffen, oder? 

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Manufaktur und High Tech

2006-11-29, von Jürgen Heinz

Sie interessieren sich für Einblicke in unsere High Tech Manufaktur? Gut dann werde ich heute morgen beginnen ein wenig erzählen. Sicherlich kann ich hier nicht sämtliche Facetten unserer Produktion aufzeigen, aber wer weiß: vielleicht machen wir ja mal eine Betriebsbesichtigung für die Mitglieder vom Business Club :-)

Warum nennen wir unsere Produktion eigentlich High Tech Manufaktur ? Das ist doch irgendwie ein Wiederspruch fragen mich oft Leute die uns noch nicht kennen. Der Grund hierfür ist ganz einfach, denn wir kombinieren traditionelle Schmuckbearbeitung mit modernster CNC High Tech Technik.

Nachdem die Designentwicklungen abgeschlossen sind, werden zuerst die Rohlinge produziert. Dies geschieht im Gegensatz zu einer herkömmlichen Schmuckproduktion ausschließlich auf CNC Maschinen. Das Basismaterial Edelstahl stellt andere Herausforderungen an die Produktion als herkömmlicher Silber oder Goldschmuck. Silber oder Gold wird meistens gegossen und es gibt heutzutage schon die Möglichkeit die Brillanten und Edelsteine mitzugießen um somit die aufwendigen Kosten eines Juwelenfassers einzusparen. Diese Möglichkeit gibt es beim Edelstahl nicht. Bei unseren Schmuckstücken ist alles massiv. Es wird gedreht, gefräst und zerspant – im Minimaltoleranzbereich – vergleichbar mit Maßeinheiten der Mikromechanik.

ring02.jpg ring01.jpg

So werden bei allen TeNo Schmuckstücken auch die Brillanten von Hand im Schmuckkörper befestigt und eingearbeitet.

fas04.jpg

Bei unseren sogenannten Pavéefassungen werden nun auf sehr teueren CNC Fräsmaschinen die winzigen Bohrungen im Design der Diamantlinien vorgearbeitet. Nur so können wir die Präzision beim Fassen der Edelsteine und Diamanten erreichen. Das ist also pures High Tech – so perfekt und präzise und durch Menschenhand nicht zu erreichen.

cnc01.jpg

Auf dem folgenden Bild erkennen Sie diese Präzision sehr gut – gerade Linien und hundertprotzentig passende Winkel. Die nun so auf der CNC Maschine vorbereiteten kleinen Fassungen werden nun vom Fasser mit den Brillanten bestückt und so angetrieben, dass sie fest sitzen und nicht wieder herausfallen. Das ist schon eine Wahnsinnsarbeit, die kleinen auf das hundertstel genau kalibrierten Diamanten, in den harten Edelstahl einzuarbeiten. Da gehen die kleinen Fräser und Stichel viel schneller kaputt als wenn man das beim Gold oder Silber macht. Dies nur am Rande erwähnt weil viele Menschen noch denken, Edelstahlschmuck müsse günstiger als zum Beispiel Silberschmuck sein. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

fas02.jpg fas03.jpg

Mit diesen Bildern muss ich meinen Beitrag heute morgen schon abschliessen. Ich eile nun zu einem wichtigen Termin außer Haus.
Wenn Sie es soweit erstmal spannend gefunden haben, lassen Sie es mich bitte wissen. Dann werde ich Ihnen heute Mittag oder Abend gerne noch weitere Einblicke in die Manufaktur geben.

Bis dahin, mit freundlichen Grüßen,

Jürgen Heinz

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Pioniere usw…

2006-11-28, von Jürgen Heinz

Liebe Leser,

wie heute Mittag angeregt lasse ich Sie teilhaben an den großen und kleinen Sorgen  eines Kleinbetriebes wie der unsere. Von Problemen spreche ich eigentlich ungern, denn Probleme sind von schwerwiegender Natur  als die unseren. Was ich hier  sagen  will – achten Sie nicht nur auf Zahlen. Auch das Wie ist wichtig. Achten Sie auch auf sich.

Wir haben unsere Firma im Jahre 1999 von einer anonymen Herstellerfirma zu einem modernen Markenschmuckproduzenten umstrukturiert.  Zum heutigen Zeitpunkt ist TeNo in insgesamt 21 Ländern präsent. Bedingt durch den zügigen Aufbau der internationalen Präsenz befindet sich das flächendeckende Vertriebsnetz in allen Ländern noch im stetigen Aufbau. Ein Markenaufbau ist ein fortlaufender und nicht endender Prozess,  der viel, und manchmal auch zuviel persönliches Engagement fordert. 

Unser Wachstum seit der Umstrukturierung macht uns teilweise zu schaffen. So haben wir den Umsatz im Jahr 2002 um 60 % gesteigert. In den Folgejahren lag das Wachstum jeweils zwischen 20 – 35 % per anno.  In diesem Jahr werden wir mit so + 15 % abschliessen.

Alles, was in den vergangenen Jahren einfach war,  muss inzwischen auf allen Ebenen hart erkämpft werden. Vom No Name Produzenten zu einem, wenn auch kleinen,  Markenartikler heranzuwachsen,  ist schon ein sehr spannendes Unterfangen. Damals waren wir noch Pioniere, wenn auch nur für uns selbst. Wir waren stolz und froh dabei zu sein, auf dem internationalen Schmuckparkett. Unabhängig von den konservativen Häusern, die sich Großhändler nennen, aber keine großen Stückzahlen mehr eingekauft hatten. Alles in allem war das ein Schlag der Befreiung. 

Heute nur ein paar Jahre später ist vieles dieser anfänglichen Begeisterung zur Routine geworden. Natürlich macht es immer noch großen Spaß, aber es gibt  eben ein ABER. Mit steigendem Erfolg wächst auch der Druck. Der Druck, immer noch ein Stückchen besser zu werden. Eigentlich reicht ein Stückchen überhaupt nicht mehr aus. Egal ob es Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Presse und Banken sind, jede Gruppe für sich wird anspruchsvoller und fordernder.  Nicht im ursprünglich negativen Sinne. Dennoch scheint es mir mehr und mehr, dass wir in einer zunehmenden Wegwerfgesellschaft leben. Alles was gestern war, zählt nicht mehr und man muss sich und sein Tun immer wieder neu und noch viel besser unter Beweis stellen.

Das macht mir für die Zukunft etwas Sorge. Nicht für heute und auch nicht für morgen. Aber für die Zukunft eben. Denn die Frage muss lauten:  Wo wollen wir hin – wo wollen unsere Kunden und Geschäftspartner mit uns hin und letztendlich  – wo will ich als verantwortungsvoller Geschäftsführer hin.

Und ich denke wir alle müssen uns fragen, die da irgendwo da draußen Geschäftsführer, Inhaber, Abteilungsleiter oder Direktoren sind, wo wir hinwollen und welchen Preis wir letztendlich dafür bezahlen müssen,  um unsere Ziele zu erreichen. Denn wer ehrlich zu sich selbst ist, weiß: Der Preis ist hoch – auf jeder Ebene und in jeder Branche.

Einen schönen Abend wünscht,

Jürgen Heinz 
 

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Rosel Haas, Image Consulting für das gewisse Etwas

2006-11-28, von Rosel Haas

Ja, immer wieder gibt es etwas Neues bei Elita Wiegand! So auch mit dem Thema »Blog». Ich bin da etwas zögerlich, genau wie manch anderer. Aber so ist es mit allem Neuen, man traut sich nicht so recht ran. Als Partnerin des Business-Clubs innovativ.in freut es mich sehr, dass ich mich nun an dieser Stelle einmal vorstellen kann.

Wer bin ich?

rosel-ii.jpgIch bin Rosel Haas und seit 14 Jahren selbständig tätig. Das war nicht immer so. Ich war vorher Lehrerin. Bitte trotzdem Weiterlesen :-) Nach 20 Jahren Lehrtätigkeit an einem Gymnasium wurde mir klar, dass das nicht so richtig mein Ding war. Vielleicht spielte auch eine Rolle, dass ich aus einer Kaufmannsfamilie stamme und mir das irgendwie im Blut liegt. Früher haben mich immer schon Freundinnen und Freunde zum Einkaufen mitgenommen, weil ich Ihnen offensichtlich gute Ratschläge für ihre neue Garderobe geben konnte. Bei meiner Suche nach einer neuen Beschäftigung, musste ich leider feststellen, dass man Lehrerinnen nicht gerne haben wollte. Weiterlesen »

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Advent Advent…

2006-11-28, von Jürgen Heinz

Der heutige Bürotag hat wie gewohnt um 7.30 begonnen. Die erste Amtshandlung ist wie immer das Email-Postfach anzuschauen. Dannach habe ich meinen Kommentar zum gestrigen Abend hier gepostet. Tut mir leid, dass da nicht mehr draus geworden ist :-)

Heute morgen sitzen unsere Leute im office zwischen 1.000 Adventskalendern mit TeNo Motiv, diskutieren über unseren “quitschenden Laminatboden”, und verpacken die Kalorienbomben mit einer sinnlichen Adventsbotschaft, die wir heute morgen noch kurzerhand von unserer Texterin bekommen haben. “Advent Advent… “. Für die “Chefsache” Leser und Leserinnen habe ich ein paar wenige Stücke dieser Kalender zurückgelegt, also wer einen solchen bekommen will, schreibt uns seine Adresse an: info@teno.de bis morgen früh ( Stichwort “Chefsache” ) . Dann dürfte diese süße kleinigkeit inklusive unserer Adventsbotschaft noch rechtzeitig bei Ihnen landen.

Während all diesem hektischem Treiben habe ich mich in meinem Büro umgeschaut und festgestellt, dass es höchste Zeit wird,endlich mal wieder reinen Tisch zu machen. Also nicht mit einer Person, sondern einfach meinen Tisch. Den vergesse ich schon mal in meiner elektronischen Welt. Irgendwie spielt sich ja alles, was schnell gehen muss und wichtig ist,entweder telefonisch oder über email ab.

So kommt es schon mal vor, dass die realen Postfächer auf meinem Tisch
überlaufen. Aber da der Inhalt meistens nicht besonders wichtig ist, sind die Fächer auch sehr schnell leer und deren Inhalt zu 90% unterm Tisch im Papierkorb. Wahnsinn, auf der einen Seite wird man kaum noch Herr über die elektronische Post, während sich auf der anderen Seite die Altpapiertonne doppelt so schnell füllt als früher. Leider habe ich die leichte Tendenz alles aufheben und ablegen zu wollen, was nur im entferntesten interessant ist oder irgendwann mal werden könnte. Geht Ihnen das auch so?

Heute Mittag kommen unsere Designer und wir werden den aktuellen Stand von neuen Prototypen und Mustern besprechen, die wir im Februar auf der Inhorgenta Europe (europäische Fachmesse für Uhren und Schmuck), vorstellen werden.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag,

Jürgen Heinz

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Montagsziele

2006-11-27, von Jürgen Heinz

Interessieren Sie meine Montagsziele ?

Heute bin ich, wie fast jeden morgen, um 5.45 Uhr aufgestanden und um 7.30 in der Firma gewesen. Nach dem allmorgentlichen “Guten Morgen Gruß” an die Mitarbeiter in der Produktion und im Office geht’s an der Kaffeeküche vorbei in mein Büro.

Schon als ich von zu Hause losgefahren bin, wusste ich, dass es wieder so ein typischer Montag werden wird. Ich weiß das inzwischen jeden Montag Morgen. Ich habe mich schon so oft gefragt, weshalb es Montags einfach nicht denselben Spaß macht, wie an all den anderen Tagen. Früher war das irgendwie nicht so, aber vielleicht hat das dann doch mit zunehmendem Alter zu tun.

Im Zuge der Mehrwertsteuererhöhung und einem damit verbundenen Programmupdate unserer Warenwirtschaft lief am Samstag und Sonntag übers Wochenende eine komplette Datensicherung. Während dieser Zeit wurde mir “verboten” von meinem Home Office den Server anzuwählen um die Datensicherung nicht zu gefährden. Das habe ich schon einmal im vergangenen Jahr gemacht und beinahe das ganze System lahm gelegt. Das hatte aber auch was gutes, denn seit diesem Zeitpunkt muss ich mich um Programme und den ganzen EDV Wahnsinn nicht mehr kümmern. :-)

Allerdings habe ich so nun am Wochenende wertvolle Zeit verloren und konnte keine emails beantworten, deren Antworten schon langst überfällig sind. Deshalb werde ich heute Nachmittag versuchen die ganzen emails zu beantworten. Mal sehen, ob das klappt. Denn meistens kommt es ja nicht so wie geplant und man schiebt längst überfällige Sachen einfach noch ein bischen.

Termine mache ich nach Möglichkeit an einem Montag nicht aus. Wenn es was Eiliges und Unverschiebbares gibt, werden natürlich auch Termine gemacht. So wie heute morgen, ein kurz dazwischen geschobener Termin mit einem Lieferanten, der leider in Lieferverzug ist. Zum Glück handelt es sich dabei um nichts was wir für das aktuelle weihnachts- geschäft benötigen. Aber es handelt sich um ein Teil, welches wir für eine neue Serie im Februar jetzt schon brauchen, um zu sehen ob es so wird wie wir uns das so vorgestellt haben.

Wie gesagt, die Erfahrung zeigt mir, dass man Montags entweder seine aufgehäuften Dinge erledigt und besser die Kunden und Lieferanten erst mal zu sich selbst kommen lässt. Und das gilt natürlich auch für mich.

Und auch für meine Kollegen hier im Büro. Montags will niemand so recht mit mir sprechen – also lasse ich sie in Ruhe. Heute liegts vielleicht auch daran, weil ich meinen Wunsch äußerte, doch mal wieder was zu bloggen in unserem TeNo Blog. Und nun ist schon die Hälfte vom Tag vorbei, und ich frage mich ernsthaft wo meine Zeit geblieben ist.

Kurze Kaffeepause. Ohne Zigarette! Denn ich bin nun seit mittlerweile seit ganzen 14 tagen rauchfrei – beeindruckender klingt es wohl wenn ich schreibe seit 365 Stunden – und darauf bin stolz. Sehr sogar, weil ich es selbst noch gar nicht glauben kann :-)

Wen es interessiert, ob ich es geschafft habe, meine emails abzuarbeiten, kann dies heute Abend hier lesen.

Es grüßt Sie zum Mittag,
Jürgen Heinz

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