Warum ich das Bloggen nur empfehlen kann. Ein Erfahrungsbericht.
2006-11-13, von Matthias Rückel
Auf dem Business Forum am Donnerstag wollen wir Sie mit dem Virus “Bloggen” anstecken. Da ich mit der Live-Übertragung im Internet beschäftigt sein werde, möchte ich hier die positiven Auswirkungen des Bloggens auf meine Geschäftsentwicklung beschreiben. In den letzten sieben Monaten hat sich mein gesamtes Geschäftsumfeld durch den Live Online Collaboration Blog zum Positiven hin verändert. Es haben sich neue Geschäftsfelder, neue Kontakte und neue Aufträge ergeben. Diese positiven Veränderungen sind eindeutig auf meinen Blog zurückzuführen.
Die Basis
In meiner Branche (Webkonferenzen, virtuelle Klassenräume, Videokonferenzen) existiert ein Wirrwarr von Begriffen. Es fing damit an, dass ich ein Glossar für Fachbegriffe als Service für die Besucher meiner Webseite veröffentlichte. Schon dadurch stellte ich einen leicht erhöhten Zugriff auf meine Webseite fest.
Ich gehe unter die Blogger
Zum 1. April hängte den Softwareverkauf an den Nagel und fokussierte mich auf Dienstleistungen, Beratungen und Trainings für Webkonferenzen und virtuelle Klassenräume. Angeregt durch einen Artikel, nutze ich den Blog erst einmal als privates Wissensmanagementwerkzeug für aktuelle Ereignisse aus der Branche, Aufsätze, neue Produkte und andere Blogs. Das ich damit nach außen meine Branchenkenntnisse dokumentierte, war ein erfreulicher Nebeneffekt.
Immer häufiger konnte ich in E-Mails oder Telefonaten auf Artikel in meinem Blog verweisen. Auf diesem Weg ließen sich sehr einfach und schnell die Hintergründe und Ideen meines Angebotes verdeutlichen und kommunizieren. Darüber hinaus nahmen Interessenten und Kunden die kostenlose Bereitstellung von Informationen äußerst positiv auf und der Blog wandelte sich langsam zum Akquisitionsinstrument. Interessanterweise kommen Kontakte und Anfragen häufig aus einer Richtung, die ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht als Kundensegment betrachtete. Ab August schnellten die Zugriffe in die Höhe. Ca. 75% der Leser kommen über Google-Suchanfragen auf meinen Blog. Im Moment werden monatlich weit über 4.000 Artikel aufgerufen. Eine Zahl, an die ich zum Start des Blogs nicht einmal zu denken wagte.
Der vorläuige Höhepunkt
Nach einem halben Jahr hat sich mein Blog innerhalb der kleinen Branche etabliert. Für die Technologie- und Informationsmesse LEARNTEC wird er als Plattform für eine Umfrageaktion im Vorfeld der Messe genutzt. Der Blog wurde damit Bestandteil meiner Beratungsleistungen. Was will man mehr?
Was ich nicht verschweigen will
Die Akquisition von Neukunden und die Bildung von Netzwerken durch Bloggen kommt nicht von heute auf morgen, sondern benötigt Zeit und Geduld. Gute Artikel kosten eine Menge Zeit und nicht immer war ich mir sicher, ob es sinnvoll ist meine Konkurrenz mit diesen Gedanken und Informationen zu versorgen. Aber nach 10 Monaten intensiver Arbeit ist die Bilanz eindeutig, selbst wenn ein solch außergewöhnliches Projekt wie mit der LEARNTEC nicht zu Stande gekommen wäre.
Mein Fazit: Bloggen Sie!





















Freitag 14. September 2007 um 13:09
[...] Was also macht das innovativ.in Blog aus? Wir lernen dazu. Wir “Geben… und Nehmen”, hat bei uns Jörg Weisner geschrieben. Wir befruchten uns, schaffen Synergien, wachsen, unterstützen uns und lernen uns besser kennen. “Warum ich bloggen nur empfehlen kann”, darüber hat Matthias Rückel gepostet. Die Blog Beiträge spiegeln das wieder, was die Partner des Business-Clubs ausmacht, was wir lieben, wofür wir stehen und uns einsetzen. Und unsere Beiträge erzählen über das, was wir verändern wollen, was wir kritisch sehen, wie wir unsere Vision von einer neuen Wirtschaft verbreiten und die Innovationskultur vorantreiben. Heute fragt keiner mehr, ob ein Gemeinschaftsblog Sinn macht. Jeder schreibt, was er will und damit sind wir gezwungen, Farbe zu bekennen und unsere Meinung zu äußern. “Warum bloggen nur so wenige Partner des Business-Clubs?” Auch diese Frage haben wir hier mehrfach diskutiert – und wir sind inzwischen gelassen. Viele lesen das Blog, aber sind eben stille Beobachter. [...]