Advent Advent…
Der heutige Bürotag hat wie gewohnt um 7.30 begonnen. Die erste Amtshandlung ist wie immer das Email-Postfach anzuschauen. Dannach habe ich meinen Kommentar zum gestrigen Abend hier gepostet. Tut mir leid, dass da nicht mehr draus geworden ist
Heute morgen sitzen unsere Leute im office zwischen 1.000 Adventskalendern mit TeNo Motiv, diskutieren über unseren “quitschenden Laminatboden”, und verpacken die Kalorienbomben mit einer sinnlichen Adventsbotschaft, die wir heute morgen noch kurzerhand von unserer Texterin bekommen haben. “Advent Advent… “. Für die “Chefsache” Leser und Leserinnen habe ich ein paar wenige Stücke dieser Kalender zurückgelegt, also wer einen solchen bekommen will, schreibt uns seine Adresse an: info@teno.de bis morgen früh ( Stichwort “Chefsache” ) . Dann dürfte diese süße kleinigkeit inklusive unserer Adventsbotschaft noch rechtzeitig bei Ihnen landen.
Während all diesem hektischem Treiben habe ich mich in meinem Büro umgeschaut und festgestellt, dass es höchste Zeit wird,endlich mal wieder reinen Tisch zu machen. Also nicht mit einer Person, sondern einfach meinen Tisch. Den vergesse ich schon mal in meiner elektronischen Welt. Irgendwie spielt sich ja alles, was schnell gehen muss und wichtig ist,entweder telefonisch oder über email ab.
So kommt es schon mal vor, dass die realen Postfächer auf meinem Tisch
überlaufen. Aber da der Inhalt meistens nicht besonders wichtig ist, sind die Fächer auch sehr schnell leer und deren Inhalt zu 90% unterm Tisch im Papierkorb. Wahnsinn, auf der einen Seite wird man kaum noch Herr über die elektronische Post, während sich auf der anderen Seite die Altpapiertonne doppelt so schnell füllt als früher. Leider habe ich die leichte Tendenz alles aufheben und ablegen zu wollen, was nur im entferntesten interessant ist oder irgendwann mal werden könnte. Geht Ihnen das auch so?
Heute Mittag kommen unsere Designer und wir werden den aktuellen Stand von neuen Prototypen und Mustern besprechen, die wir im Februar auf der Inhorgenta Europe (europäische Fachmesse für Uhren und Schmuck), vorstellen werden.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag,
Jürgen Heinz
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Lieber Herr Heinz,
neugierig habe ich heute Morgen Ihren Beitrag erwartet und bin ehrlich gesagt enttäuscht. Das mit den überlaufenden Postfächern kenne ich selbst. Dazu gab es auch hier im Blog schon ein paar Unterstützungen (z.B. Schlankheitskur für E-Mail-Postfächer).
Mich würde eher interessieren: Wie entsteht bei Ihnen Schmuck? Was sind dabei die besonderen Herausforderungen? Gibt es Probleme? Wenn ja, können Sie diese offen kommunizieren? Können wir Ihnen bei der Lösung helfen? Was können wir Anderen im Business-Club von Ihnen lernen?
ähem, Herr Horbach, ich dachte, hier gehts doch um den Alltag eines Geschäftsführers? Ich find das ganz interessant zu sehen, dass ein Produkt noch so stylisch und besonders sein kann, der Alltag ist offenbar in jedem Unternehmen gleich langweilig.
und wie der Schmuck entsteht, kann man doch auf der Website von Teno nachlesen: http://www.teno.de/teno/deutsch/hightech/
Lieber Herr Horbach, das freut mich natürlich sehr, wenn ich hier über unsere Schmuckproduktion berichten darf. Ich war mir da ehrlich gesagt nicht so ganz sicher ob das hier gewünscht wird, denn das hat ja auch immer mit Eigenwerbung zu tun und könnte von vielen Lesern falsch interpretiert werden.
Und Sie fragen nach Problemen ? Sicherlich gibt es da eine Vielzahl, aber wenn Sie auch meine Probleme interessieren lasse ich Sie gerne daran teilhaben. Dies allerdings zu einem späteren Zeitpunkt,vielleicht schon heute Abend, denn nun stehen quasi schon unsere Designer vor der Türe und da muss ich mich noch darauf vorbereiten. Falls Sie aber schon vorab ein bischen in unserer Produktion schnuppern wollen können Sie hier schon etwas erfahren : http://teno.de/teno/deutsch/hightech/cnc.html
Liebe Grüße,
Jürgen Heinz
Lieber Herr Heinz, danke für die schnelle Reaktion. Nach meinem Verständnis geht es bei Blogs weniger darum, ob man “werben darf” oder die Werbung mit anderen Mitteln fortsetzt. Gewiss sehen viele Puristen unter den Bloggern das Werben als eher verwerflich an. Es geht vielmehr darum, sich den Kunden und Partnern gehenüber zu öffnen. Da darf ruhig der Stolz auf die eigene Leistung mitschwingen.
Reine Websites haben meist den Charakter einer one-to-many-Kommunikation. Die Firma teilt mit, gibt sich ein Image. Bei Blogs sind aber Kunden und Partner nicht reine Rezeptienten, sondern Dialogteilnehmer. Sie spüren im besten Fall den Puls des Lieferanten, geben Feedbacks, loben und decken Schwachpunkte auf. Eine geschickte Firma greift das ganz schnell auf und setzt es um. Herr Holzmüller vom Saftblog hat es einmal so ausgedrückt: “Wir haben da draußen viele freiwillige Mitarbeiter. Sie liefern uns Informationen, die wir selbst gar nicht haben.” Damit dies geschehen kann, ist eine Öffnung notwendig.
Das Zauberwort ist authentische Kommunikation.
Lieber Herr Horbach,
was Sie schreiben, ist ohne Zweifel richtig. Und ich weiß, dass Jürgen Heinz das ganz genauso sieht und auch praktiziert. Im TeNo-Blog wird ganz sicher authentisch kommuniziert und auch sonst hat TeNo innerhalb kürzester Zeit sein Blog zu einem Dialoginstrument gemacht. Es ist schon erfreulich lebendig da drüben, wenn man bedenkt, dass es erst wenige Wochen alt ist.
Und auch hier scheint mir das nicht weniger ehrlich und aus dem Leben gegriffen zu sein. Es wäre eben _nicht_ authentisch, sondern gezielt eingesetzt, plötzlich von Designentwicklungen, Problemen und Schmuckproduktion zu berichten, wenn nun mal heute eine Adventsaktion Thema im Hause TeNo war. Hier geht es schließlich um: Erzählen Sie uns eine Woche lang Ihren Alltag.
Wenn Sie so wollen, bin ich als Blog-Coach von TeNo verantwortlich dafür, dass Sie hier über Spam und Mailfluten lesen müssen. Denn ich hab geraten: Schreib einfach, was wirklich passiert. Keine Stories, kein Marketinggeblubber, keinen Schnee von gestern, einfach deinen Alltag beschreiben.
Dass wir uns nicht falsch verstehen – ich finde Berichte über volle Schreibtische auch öde. Aber scheinbar ist es so, wie Frau Vullmann schrieb: Der Alltag eines Geschäftsführers ist nun mal nicht immer spannend. Und das ist doch auch eine Erkenntnis.
Im Übrigen ist es auch eine Öffnung. Es ist doch erfrischend ehrlich, wenn Herr Heinz fern jeglicher Profilierungssucht schreibt: “Ich hab heute meinen Schreibtisch aufgeräumt”, statt von hochwichtigen Entscheidungen und Designentwicklungen zu berichten, die gar nicht auf der Tagesordnung standen, aber wesentlich spannender klingen würden…
Authentisch eben.
Lieber Herr Heinz,
die Sache mit dem unaufgeräumten Schreibtisch kann ich gut nachvollziehen. Ich zwinge mich allerdings in den letzten Jahren dazu, vieles doch wegzuwerfen – vor allen Dingen das, was man sich jederzeit wieder beschaffen kann -. Und das ist sehr viel mehr, als man denkt.Das nur nebenbei!
Sie sind es doch, glaube ich, von dem wir vor 10 Tagen eine CD mit sehr schöner Musik bekamen, oder? Vielen Dank dafür! Was für mich aber noch schöner ist, ist der Inhalt des kleinen Büchleins. Toller Schmuck, gefällt mir. Vor allen Dingen der mit den farbigen Steinen. Farbe ist u.a. meine Leidenschaft. Ich bin Imageberaterin, und da ist Farbe ein Schwerpunkt. Natürlich auch der Schmuck – welcher Design zu welcher Persönlichkeit.
Insofern kann ich das Büchlein als Anschauungsobjekt benutzen.
Gibt es noch mehr davon? Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören.
Liebe, abendliche Grüße
Rosel Haas
Liebe Frau Haas, ja von uns haben Sie die Musik bekommen
das Thema Farbe wird bei uns eher stiefmütterlich behandelt.
Wir kommen zwar nicht ganz drumrum, weil es der Markt einfach fordert aber unsere Spielwiese ist die ganz bunte Welt in erster Linie nicht. Dennoch kann ich Ihnen gerne weiteres und ausführlicheres Katalogmaterial zukommen lassen. Ich denke schon, dass Sie auch Klientel haben die auch gerne schwarz und mehr die gedeckteren Farben tragen, oder ?
Ich freue mich wieder von Ihnen zu hören und wünsche einen guten Tag.
Jürgen Heinz
Finde das Chefbloggen von Herrn Heinz sehr viel mehr aussagefähiger, als das, was letzte Woche ablief und kann die Aussaggen von Herrn Horbach so nicht nachvollziehen.
Alles klingt sehr authentisch, Werbung fürs Unternehmen liegt in der Natur der Sache. Freue mich auf weitere interessante Berichte aus dem Alltag.
Lieber Herr Heinz,
vielen Dank auch für Ihren Beitrag zum Bericht über mich. Habe gerade erst alle Kommentare dazu gelesen.Ich bin so richtig begeistert nicht nur von den Ideen, sondern dass ich nun zum ersten Mal richtig blogge. Hurra!
Sicher gibt es auch Menschen, zu denen es überhaupt nicht passt, kunterbunt durch die Gegend zu rennen.Ist ja klar, dass ich denen nicht “meine” Farben aufs Auge drücke. Ich bin doch eine klasse Beraterin!!! Ich persönlich habe Spaß an den Ringen mit den farbigen Steinen. Ich würde mich also freuen, wenn Sie mir noch mehr Katalog-Material zukommen ließen.
Auch für Sie einen erfolgreichen Tag
Rosel Haas
Liebe Frau Haas,
das werden Sie bekommen
Und noch was zu unserem Farbthema. Es geht ja nicht alleine um Farbe oder nicht Farbe – es geht ja vielmehr um Stil und Style. Wir machen Schmuck, der zwar modern ist, Trends und Moden durch zeitlose und schlichte Formgebung jedoch überlebt. Und er soll nicht auffallen um auffällig sein sondern weil er die Persönlichkeit seines Trägers oder seiner Trägerin einfach dezent unterstreicht.
Ich denke auch für einen Farbjunkie wie Sie
hätten wir das eine oder andere passende Stück. Ich denke hier im speziellen gerade an unsere DiviNa Perlkollektion, die Sie hier mal vorab betrachten können http://www.teno.de/teno/deutsch/aktuelles/20060423084733.html
Liebe Grüße am sehr frühen morgen,
Jürgen Heinz
an dem langen Perlenlink sieht man deutlich, dass ich das mit dem XHTML nicht verstanden habe. Es wäre schön wenn mir das an dieser Stelle jemand erklären könnte
Herr Horbach vielleicht ? Er hat dort weiter oben einen so schönen Saftblog link gemacht
Lieber Herr Heinz, das mit dem Link geht so:
Sie schreiben … unsere <a href=”http://www.teno.de/teno/deutsch/aktuelles/20060423084733.html”>DiviNa Perlkollektion</a>, die … Das ganze erscheint denn als … unsere DiviNa Perlkollektion, die …
Wichtig ist, dass die Referenzadresse bei href= mit “http://” beginnt. Ansonsten wird die Adresse auf dem innovativ.in-Server gesucht.
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