Eishockey Meeting beim Weltverband in Zürich
Heute fand in den, übrigens sehr feudalen, Räumen der IIHF (Eishockey-Weltverband -www.iihf.com) in Zürich ein Treffen der Profiligen und Verbände der sieben wichtigsten europäischen Nationen statt.Â
Für mich bedeutete dies zunächst, den für 7.30 Uhr morgens üblichen Kampf um einen Parkplatz in P2 oder P3 am Düsseldorfer Flughafen zu führen. Diese 1-Tagesreisen stellen einen immer vor das gleiche Problem. Taxi hin und zurück ist unwirtschaftlich und um die günstigeren Parkplätze mit Shuttleservice zu nutzen habe ich mal wieder zu lange geschlafen. Aber ich habe dann doch einen Platz gefunden und wieder 20 Euro für 12 Stunden parken abgedrückt, der Flug war kaum teurer…
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In Zürich habe ich dann alle Protagonisten im europäischen Eishockey getroffen. Bei aller Geschäftigkeit und Ernsthaftigkeit, ist dies auch immer eine sehr gesellige Runde. Besonders mit den Ligavertretern aus der Slowakei und Tschechien verstehe ich mich auch privat sehr gut. Interessant ist auch, dass die Vertreter der Profi-Ligen alle in etwa einer Generation angehören (40 +/- 5 Jahre), wahrend die Verbandsverteter in der Regel mindestens 10-15 Jahre älter sind. Woran mag das wohl liegen?
Diskutiert wurden verschiedene Themen, zum Beispiel die Planungen für die WM 2007 in Moskau und die Olympiade 2010 in Vancouver. Über die Wiedereinführung eines europäischen Ligawettbewerbs auf Clubebene wurde ausführlich und durchaus kontrovers diskutiert. Ich bin ehrlich gesagt kein großer Freund davon, mir wäre lieber, die Nationalmannschaften würden unter der Saison statt Freundschaftsspielen eine WM-Quali spielen, das würde dem Interesse der breiten Öffentlichkeit am Eishockey in Ländern wie Deutschland weit mehr helfen. Die Nationalmannschaft ist noch immer das wichtigste Zugpferd einer Sportart.
Letztlich wurden die Verhandlungseckpunkte für einen neuen Kooperationsvertrag mit der nordamerikanischen Profiliga NHL festgelegt. Hier geht es um so genannte “Ausbildungsentschädigungen” die die NHL für europäische Spieler zahlt, welche über den Teich wechseln. Interessant dabei ist, dass es egal ist, ob diese Spieler noch in Europa unter Vertrag stehen oder nicht. Gerade die Russen und Tschechen haben hier enorme Bauchschmerzen, da sie jedes Jahr mehrere Dutzend junge Talente verlieren.
Danach ging es kurz zu dem obligatorischen Bier in ein Brauhaus an der Züricher Bahnhofstr., zum Glück fliege ich vor den Finnen und Schweden heim und muss jetzt weg
So, ich hoffe das Taxi kommt schnell durch den Züricher Feierabendverkehr und der Heimflug ist pünktlich…
Morgen mehr….Â
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Das Park(kosten)problem am Flughafen habe ich in Köln-Bonn seit Jahren schon folgendermaßen gelöst: Ich fahre mit dem Auto bis in die Nähe nach Köln-Porz und stelle es dort kostenlos ab. Dann noch 2 km mit dem Taxi. Kostet wenig und das Taxi bringt mich direkt bis vor die Tür der Abflughalle. Das ganze ist viel entspannter als die Parkplatzsuche. Und es kostet erheblich weniger. Bei mehrtätigen Reisen erst recht.
Seit neuestem kann ich auch mit der S-Bahn bis zum Flughafen fahren. Das werde ich beim nächsten Mal nutzen.
Gerade das Thema der Wiedereinführung eines regelmäßig ausgetragenen europäischen Klubwettbewerbs beschäftigt mich seit langem. Mit mehr als nur einer Träne im Knopfloch denke ich an die Zeiten zurück, als Spitzenteams wie Jokerit Helsinki oder auch Dynamo Moskau in der EHL ihr Gastspiel in Berlin gaben. Eishockey vom feinsten gab es da zu bewundern! Ich würde zur Not barfuß oder auf allen Vieren zu solchen Spielen pilgern, gäbe es sie nur wieder!
Herr Tripcke, was macht es neben einem eh schon eng gestrickten Spielplan so schwierig einen solchen Wettbewerb durchzuführen?
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