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Von Helden lernen

Andreas Kirsche 3 Januar 2007 7 Kommentare

andreas.jpgEins vorweg:
Ich möchte mich als Debütant hier im Blog kurz vorstellen: Ich bin Andreas Kirsche, lebe in Hamburg und bin schon seit einiger Zeit als Partner bei innovativ.in dabei. Im letzten Jahr habe ich, als spin-off meines bisherigen Geschäfts, die AGENTUR FÜR HELDEN gegründet. Woraus diese Idee entstanden ist und was eine solche Agentur eigentlich macht, das möchte ich im folgenden kurz vorstellen.

Die AGENTUR FÜR HELDEN ist eine neuartige Redneragentur. Sie vermittelt für Veranstaltungen in Unternehmen ganz besondere Referenten: Innovatoren, Querdenker, Vernetzer, Kommunikatoren. Menschen, die alle eines gemeinsam haben: Sie stehen für neue Perspektiven. Für mutige Lösungen. Und für innovative Konzepte. Also genau das, was Unternehmen heutzutage dringend brauchen.

Wie entstand diese Idee?
Dazu muss ich einen kurzen Blick zurück werfen: Meine Anfänge liegen in der Werbung. Nach meinem Studium der Kommunikationswissenschaft, Freien Kunst, Geschichte und Romanistik habe ich eigentlich immer in kreativen Bereichen gearbeitet. Zunächst in Werbe- und Designagenturen. Später habe ich mich mit einer «Agentur für Ereignisse», einer Eventagentur mit starkem interaktiven Ansatz selbständig gemacht. Unser Prinzip war immer, Menschen in intelligente und emotional starke Inszenierungen zu verwickeln. Sie neugierg zu machen. Sie zu beteiligen. Und sie zu Mit-Gestaltern zu machen. Eigentlich eine frühe Form des Web 2.0 – bloß ohne Web. Das gab es damals noch nicht.

Daraus entwickelte sich nach einigen Jahren die «Agentur für Veränderung“. Das war so um 1995 herum. Unser erster Kunde war DaimlerChrysler (der hieß damals allerdings noch Daimler-Benz). Jürgen Schrempp hatte gerade das Ruder übernommen und fing an, den Konzern radikal umzubauen. Dass man für solche tiefgreifende Umstrukturierungen nicht nur das Verständnis, sondern auch das Herz der Mitarbeiter gewinnen sollte, war damals noch keine sehr verbreitete Haltung. Daimler war hier Vorreiter. Und wir hatten in unzähligen Projekten die Möglichkeit Pionierarbeit zu leisten.

Change Marketing
Wir nannten es: Change Marketing. Unser Job: Brücken bauen. Aufbruch kommunizieren. Die Akzeptanz der Mitarbeiter zu erreichen, erwies sich oft als eine der schwierigsten Aufgaben im Zuge dieser Veränderungsprozesse. Denn: Bei tiefgreifenden Veränderungen kommen die herkömmlichen Instrumente zur Information der Mitarbeiter sehr schnell an ihre Grenzen. Sie sind in der Regel nicht geeignet, der Verunsicherung und Skepsis im gesamten System zu begegnen.

Change Marketing hiess in diesem Zusammenhang: Abstrakte Ziele und komplexe Strategien werden übersetzt in erzählbare Geschichten, in anschauliche Bilder, in einen “roten Faden”, der Orientierung in stürmischen Zeiten schafft. Einige Beispiele, die das veranschaulichen, finden sich hier.

Ein professionelles Marketing für Ideen, Veränderungen und Zukunftsstrategien eröffnet neue Möglichkeiten der Einbindung und erzeugt einen spürbaren Sog für das Neue. Klingt einfach. Ist aber viel Arbeit. Und muss vor allem auch von allen Beteiligten mit grosser Konsequenz und langem Atem durchgehalten werden. Sonst hat man an der nächsten Ecke wieder alles an Glaubwürdigkeit und Vertrauen verspielt.

Change Heroes: Vorbilder und Rollenmodelle
In unseren Change Marketing Projekten haben wir schon frühzeitig angefangen, besondere Menschen (heute würde ich sie natürlich Helden nennen) in die Konzepte und Veranstaltungen einzubinden. Menschen, die beispielsweise Experten im Umgang mit Krisen waren. Oder Menschen, die auf besondere Weise mit Komplexität umgingen. Oder von der Bewältigung von Extremsituationen berichten konnten. Menschen, die sich immer wieder auf Neues eingelassen haben. Es war so etwas wie das Wirtschaftsmagazin «Brand eins» in Fleisch und Blut und lebendig. Allerdings mit der Möglichkeit bei diesen Helden ganz direkt nachzuhaken und zu diskutieren und sich selber ein Bild machen zu können. Zu seinen eigenen, ganz spezifischen Themen und Problemstellungen.

Kommunikation muss in erster Linie wirksam sein.
Wirkung! Die ganzen Kommunikations-Theorien und unzähligen Experten-Inputs mit denen man tagtäglich zugeballert wird, vernebeln das eher, als das sie zur Klärung beitragen. Am Ende zählt nur das, was rüber kommt. Dazu können Emotionalität und der Einsatz von Metaphern beitragen. In der Werbung wird das schon seit langem genutzt. Wenn die Betrachtung einer Doppelseite in 2 Sekunden und ein TV-Spot in 20 Sekunden zum Ergebnis kommen muss, schliessen sich langatmige Erklärungen und Beweisketten aus. Um den Nerv, eine Sehnsucht oder einen konkreten Bedarf zu treffen, muss ein Bild reichen. Ein Satz. Eine Assoziation.

Auch in Beziehungen kommt dieses Prinzip zum Tragen: Vertrauen und Verbindlichkeit lassen sich eher durch Gesten, erlebte Haltungen (auch das sind Bilder!) herstellen. Menschen transportieren das schneller als die meisten Bücher, wirkungsvoller als ein Powerpoint-Vortrag mit 80 redundanten Charts. Prinzipien, die eigentlich jeder aus seiner eigenen Erfahrung kennt: Über die selben Dinge lachen zu können, verbindet letztlich mehr als gemeinsame ideologische Positionen. Denn: Wer möchte schon gern zugetextet werden? Geschwafel ist nicht beziehungsfördernd. Von diesen Prinzipien kann man sich auch in der internen Kommunikation inspirieren lassen. Und hier nähern wir uns den Helden wieder ein gutes Stück.

Menschen orientieren sich an Menschen.
Menschen orientieren sich am liebsten an anderen Menschen. Sie gucken genau hin. Sie wissen oft genau, was ihnen an einem Menschen imponiert. Und was sie abstösst. Aus beidem lässt sich hervorragend lernen. «Ich möchte mal so sein wie der.» Oder «So´n Arsch!!! So wie der möchte ich auf gar keinen Fall enden!»

Menschen können sich an Menschen erinnern. An ihre Gesichter. An ihre Haltung. An Geschichten, die man mit ihnen erlebt hat. Oder Geschichten, die man von ihnen gehört hat. Das beste nach der eigenen Erfahrung, ist die Erfahrung von anderen Menschen. Deshalb hören wir auch so gern Geschichten von anderen Menschen. Wir lesen ihre Biographien. Und wir erzählen diese Geschichten weiter. Vieles von dem was uns wertvoll ist, was uns leitet (und natürlich auch was uns abstößt) transportieren wir über solche Geschichten.

Wieso Helden?
An diesem Punkt entstand die Idee für ein neues Angebot. Wäre es nicht sinnvoll, Unternehmen mit einem ausgesuchten Pool von Innovatoren, Querdenkern und Vernetzern unterstützen zu können? Menschen, die wirklich etwas zu sagen haben. Menschen, die inspirieren können. Die bereit sind über Grenzen zu gehen (und das auch bewiesen haben). Keine Klugschwätzer. Keine Celebrities, von denen eigentlich niemand so genau weiss, was ihre Berühmtheit denn nun ausmacht. Sondern Menschen, die sich als Rollenmodelle eignen in komplexen und unübersichtlichen Zeiten. Menschen, die herausfordern. Menschen, die zum Mitdenken anregen. Und besser noch: Zum Weiterdenken!

Und wieso gerade jetzt?
Für viele Unternehmen ist ein solches Angebot gerade jetzt von grosser Bedeutung. Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • Durch den hohen Innovationsdruck in der Wirtschaft steigt der Bedarf an Ideen, Impulsen und neuen Lösungen ständig.
  • Gleichzeitig steigt die Bereitschaft, sich für die Erfahrungen anderer Branchen zu öffnen. Querdenker werden so allmählich salonfähig.
  • Durch ständige Veränderung und Anpassung an sich ändernde Bedingungen entsteht hoher Bedarf an Kommunikation für die ständig neuen Strategien.
  • Der hohe Produktivitätsdruck und die Leistungsverdichtung in den Unternehmen fördert den Tunnelblick bei den Mitarbeitern. Die meisten sind froh, wenn sie ihr Tagesgeschäft halbwegs auf die Reihe kriegen. Für Querdenken, konstruktives Fehler-machen und Experimente ist oft kein Platz mehr. Die Folge: Ideen, Impulse, Vorbilder müssen von aussen zugeführt, d.h. eingekauft werden. Konjunktur für Helden!

Ein paar Beispiele für Helden
Was sind das für Menschen, die über den Tellerrand gucken? Welche Querdenker können branchenübergreifend Impulse geben? Wie sieht ein personifizierter Aha-Effekt aus? Hier ein paar Beispiele:

foto-andreas-weigend-blog-2.jpg Andreas S. Weigend
Internet-Guru, Vordenker für Data Mining und Online-Marketing.
Dr. Andreas Weigend ist einer der weltweit führenden Vordenker für die Umsetzung von Kundenbedürfnissen in internetfähige Dienste. Andreas Weigend hat die Mega-Datenbank von Amazon.com entwickelt. Marktforschung und Marketing sind beim weltgrössten Online-Händler sowohl genial wie einfach miteinander verschmolzen. Mittlerweile ist der e-Business-Vordenker Weigend aber schon bei den nächsten Stufen des Kundenverhaltens.

Tim Renner
Deutschlands erfolgreichster Musikmanager.
Tim Renner, ein Top-Insider der Medienbranche, ist gleichzeitig ein Vorkämpfer für das Neudenken und Evolutionieren von Geschäftsstrategien.

Andreas Graf Bernstorff
Langjähriger Kampagnen-Leiter bei Greenpeace.
Mit niedrigen Einsätzen grosse Wirkung erzielen: Campaigning als innovative Methode zur wirksamen Veränderung. Oder: Was können Manager von Greenpeace lernen?

Jean Carl Honoré
Entschleunigungs-Pionier.
Jean Carl Honoré ist ein vielfach ausgezeichneter kanadischer Journalist und Autor des internationalen Bestsellers «In Praise of Slow: How a Worldwide Movement is Challenging the Cult of Speed».

Stefan Kaduk
Experte für Musterbrecher.
In der Managementrhetorik verabschieden wir uns von der stabilen und eindeutigen Welt. Doch unser tägliches Handeln in Organisationen steht in krassem Gegensatz dazu. “Mehr desselben” lautet das gängige Reaktionsmuster im alltäglichen Wahnsinn. Stefan Kaduk hat das Vorgehen und Erfahrungen von Menschen untersucht, die sich davon gelöst haben: Musterbrecher.

Jamie Anderson
Dozent der European School of Management and Technology (ESMT)
In einer Fallstudie analysiert Anderson die Karriere der Pop-Diva Madonna als ein Paradebeispiel für angewandte Strategie. Es ist vor allem ihre Fähigkeit zur beständigen Er-neuerung, die ihr seit über zwanzig Jahren zu Top-Popularitätswerten verhilft. Madonna erfindet sich alle drei Jahre neu. Damit gelingt es ihr, Menschen über mehrere Generationen hinweg für sich zu begeistern.

foto-richard-florida-blog.jpgRichard Florida
US-Soziologe und Ökonom.
In seinem Bestseller “The Rise of the Creative Class” analysiert Richard Florida die Beziehung von Kultur, Kreativität und wirtschaftlichem Wachstum und weist nach, dass Kreativität als Standortfaktor entscheidend zu ökonomischem Erfolg beiträgt. Er entwickelt eine Wachstums-Strategie, in der es darauf ankommt, kreative und qualifizierte Menschen an-zuziehen und am Ort zu halten.

Meeno Schrader
Meteorologe, Wettertaktiker und Gegenwind-Experte.
Dr. Meeno Schrader ist Meteorologe und im Segelsport als einer der weltbesten Wettertaktiker bekannt. Ohne die Unterstützung eines solchen externen Wetter-Experten lässt sich heute kein grosses Offshore-Rennen mehr gewinnen. Mit Schraders Hilfe gelang es der Extremseglerin Ellen McArthur im vergangenen Jahr ihren spektakulären Weltumseglungsrekord aufzustellen. Sein Thema: Es ist wichtig, Turbulenzen zu antizipieren. Und: Gegenwind lässt sich nutzen!

Im Übrigen: Auch «gebrochene» Charaktere können Held und Vorbild sein. Beispiel: Joschka Fischer. Er hat in seiner Biographie über die Jahrzehnte hinweg ein erstaunliches Spektrum durchlebt. Hat erstaunliche Wandlungen vollzogen. Hat gelernt. War Vorbild. Ist auch immer wieder gescheitert. Nicht nur an seinem Idealgewicht. Aber: Er ist sich über alles immer irgendwie auch treu geblieben. Auch davon kann man lernen. Davon kann man sich inspirieren lassen.

Und was meinen Sie?
Sind Vorbilder heutzutage wichtig für uns? Und: Welche Vorbilder würden Sie persönlich gerne sehen? Für welche Bereiche braucht es Rollenvorbilder in den Unternehmen? Was halten Sie von der Einschätzung, dass es gerade für Deutsche manchmal etwas schwierig ist, sich an Vorbildern zu orientieren? Ganz persönliche Helden zu haben und von diesen zu lernen?

Ich würde mich über Ihr Feedback sehr freuen. Denn: Wir stehen mit diesen Themen doch noch ziemlich am Anfang einer Entwicklung. Und da sind Anregungen und Kritik natürlich besonders wertvoll und willkommen!

Ich freue mich von Ihnen zu hören!


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7 Kommentare »

  • Jörg Weisner sagte:

    Die meisten Referenten kenne ich (noch) nicht. Aber Meeno Schrader kann ich auf jeden Fall empfehlen. Es bringt Spaß ihm und seinen interessanten Erzählungen aus der Wetterwelt zuzuhören.

  • Birgit-Rita Reifferscheidt sagte:

    Mit großem Interesse habe ich begonnen zu lesen. Auf halber Strecke habe ich aufgegeben. Zu lang. Schade. Ich habe mich gefragt, ob sie nur einmalig schreiben. Wenn dem so ist, ist die Länge ihres Artikels verständlich.

  • Wolfgang Horbach sagte:

    Hallo Herr Kirsche, Willkommen im Club. Ich finde Ihre Augentur sehr interessant, aber mir geht es ähnlich wie Frau Reifferscheidt. Der Text ist einfach zu lang. Vielleicht sollten Sie in Kürze ein paar Mal die Initiative ergreifen und Häppchen-weise von einzelnen “Helden” schreiben. Interessant wäre, was die Querdenker in Unternehmen auslösen. Ich freue mich über weitere Praxisbeispiele.

  • Arndt Aschenbeck sagte:

    Ich fände es schade, wenn man den Beitrag von Andreas Kirsche nur auf seine Länge reduziert. Viel wichtiger sind doch die Inhalte. Und da hat er meiner Meinung nach eine Menge zu sagen. Als ich den Text gelesen habe (und ich habe ihn tatsächlich zuende gelesen ;-) , dachte ich nur: “Wow, was für eine tolle Idee.” Endlich mal eine Redner-Agentur, die nicht nur die allseits bekannten Redner, sondern wirklich innovative und “frische” Redner vermittelt. Klar, wer auf Nummer sicher gehen will, wird nach wie vor auf Name-Dropping mit Promis setzen. Aber wer vor allem auf die Inhalte schaut, der hat jetzt eine klasse Anlaufstelle und kann sich unter Umständen einiges an Recherchearbeit sparen. Und mich machen die Beispiele neugierig, wen Herr Kirsche sonst noch so alles im Köcher hat.
    Ich finde, dieser Beitrag passt zu Innovativ-in, weil die Idee eben innovativ ist. Und darum geht es doch letztendlich. Mein Fazit: Da ich zum Glück in Hamburg wohne, werde ich mich mal mit Herrn Kirsche zum Mittagessen verabreden. Weil ich immer wieder gerne innovative Menschen kennenlerne… ;-)

  • Ludger Freese sagte:

    Hallo Herr Kirsche,
    an einem “Vorbild” kann ich mich nur schwer orientieren. Ich kenne aber sehr viele Menschen die ich bewundere, wie sie sich für andere Menschen einsetzen, wie sie sich für ihren Betrieb, für ein Ideal, für eine Sache einsetzen. Diese Menschen sind meine Vorbilder, jeder in seiner Funktion und auf seinem Gebiet. Ich mag Menschen, die diese Eigenschaften haben.
    Vorbilder sehen auch immer anders aus. Jemand sieht Joschka F. (Beispiel) als Vorbild, andere finden ihn völlig unmöglich. Ihre Aussage: “Menschen orientieren sich an Menschen!” finde ich gut. Wir lassen uns begeistern von anderen Menschen. Wer das kann, ist in automatisch ein Vorbild. Insofern haben wir eindeutig zuwenig “Helden” in unserer Gesellschaft. Sie befinden sich aber auf dieser Seite unter Querdenkern, Idealisten, Herausforderer, Mutmacher und Weiterdenker, Herr Kirsche. (Alles bitte auch in weiblicher Form!)
    Wenn Sie noch einen dritte Person zum Mittagessen mit Herrn Aschebeck suchen, rufen Sie mich an… :-)

  • innovativ.in - Business Blog » Blog Archiv » Füstertüte: Sonntags um 12 sagte:

    [...] In Visbek geben sich die Medien die Klinke in die Hand und Ludger Freese liefert eine Erfolgsmeldung nach der anderen. Nach dem Spiegel, folgte die Oldenburger Tagezeitung und jetzt drehte auch noch das ZDF. Aprops Medien: Arndt Aschenbeck habe ich mit unserem Partner Andreas Kirsche vernetzt. Über die Agentur für Helden ist von Arndt mit Andreas Kirsche jetzt ein Interview im Hamburger Abendblatt erschienen. Im Referentenpool von Andreas Kirsche ist wiederum Klaus Burmeister, Chef unseres neuen Partners Z_punkt.  [...]

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