Nur vier Fragen
Gestern habe ich mit Kathleen Battke und Thomas Bebiolka nach langer Zeit über unser Projekt “Ich bin Gastfreundschaft” und das zugehörige Blog gesprochen. Dabei haben wir eine Methodik aus dem Action Learning benutzt, die ich äußerst hilfreich fand. Vier Fragen haben uns sehr weitergeholfen:
What is going well for me?
Was macht mir Spaß an dem Projekt? Womit geht es mir gut? Diese positive Frage hilft bei der Reflexion in eine gute Grundstimmung zu kommen.
What am I finding difficult, or could I be doing differently?
Was finde ich schwierig? Was sollte anders werden? Diese Frage ist bereits Lösungs-orientiert und vermeidet Schuldzuweisung an Andere.
What is my long term vision or goal?
Was ist meine langfristige Vision oder mein Ziel? Diese Frage richtet auf das Große aus und hilf dabei, für die momentanen Schwierigkeiten Lösungen zu finden.
What is my next achievable step?
Was ist mein nächster erreichbarer Schritt? Diese Frage fokussiert auf meine eigenen Aktivitäten und vermeidet das große Palaver, was andere jetzt tun sollten.
Wer hat noch gute Erfahrungen mit den vier Fragen? Es lohnt sich, sie zu stellen!
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Hallo Wolfgang – ich denke, der Beitrag ist von dir, auch wenn ich deinen Namen nirgendwo sehen kann -
schön, dass du die ActionLearning-Fragen aufgegriffen hast; von dir lerne ich wirklich, wie man einen Blog führt… Wir üben ja diese wirklich sehr einfache und auf längere Sicht erstaunlich effektive Austauschmethode im Rahmen von Gaia University ein, eine neue, internationale und virtuelle Hochschule, die voll und ganz auf dem ActionLearning-Ansatz gründet, auf dieser Basis Bachelor- und Master-Degrees vergeben kann und deren deutsches Zentrum ich gerade mit aufbaue. Wer also Interesse hat, sich intensiver mit ActionLearning zu befassen, schaut unter http://www.gaiauniversity.org.
Ihre Meinung!