Wohlfühlarbeitsplatz der Zukunft

2007-01-31, von Alexander Greisle

Leser, Schreiber und Kommentatoren des innovativ.in Blogs dürften sich weitgehend darin einig sein: Arbeiten fällt leichter, je wohler man sich fühlt. Viele Aspekte gehören dazu, die Stimmung im Team genauso wie der Chef und die Aufgaben. Und auch die Gestaltung der Büros.

Trotzdem, läuft man heute durch die Bürowüsten, dann ist von Wohlfühlatmosphäre nichts zu sehen. Obwohl es Studien gibt, die durch Erfolgsmessungen in Projekten bestätigt werden, die einen positiven Zusammenhang zwischen Wohlfühlatmosphäre und Leistung nachweisen.

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Also: Unser Arbeitsplatz der Zukunft soll schöner werden. Stopp! Erst in Zukunft? Warum nicht schon heute?

Zum Wohlfühlambiente gehört Licht, gutes Licht. Letzteres am besten dreistufig: Tageslicht ist durch nichts zu ersetzen, indirekte Raumbeleuchtung und eine gute Lampe am Schreibtisch. Das ist die Pflicht. In der Kür schafft man Stimmungen – warum nicht wechselnde – mit Effektbeleuchtung. Das ist die Stelle, an der ich den Ball elegant ins Feld von Herrn Podhajecky spiele, dem Chefsache-Blogger in dieser Woche.

Dass das richtige Licht leistungssteigernde Wirkung entfaltet ist nachgewiesen. Im work.innovation Blog habe ich vor einiger Zeit schon mal einen Beitrag dazu geschrieben: Licht steigert die Leistungsfähigkeit.

Riechen Sie gerne? Dann stellen Sie doch eine Duftlampe oder ein Potpourri mit anregenden ätherischen Ölen auf. Ich mag Pfefferminze zum Denken. Auch die richtige, stimmungsabhängige Musik kann dazu gehören. Zugegeben, diese Punkte sind schwieriger umzusetzen wenn Sie mit mehreren anderen ein Büro teilen. Aber: Haben Sie es schon versucht?

Jetzt werden die Kritiker der Duftlampe sagen, dass das ja die Luft wohl verpestet. Wichtiger nächster Punkt: Sorgen Sie für gesunde Luft im Büro. Ungeschlagen ist Frischluft, auch im Winter. Moderne Klimalösungen sorgen nicht nur für die richtige Temperatur sondern auch für den Luftaustausch.

Pflanzen. Nicht nur dekorativ sondern auch gut für die Luftqualität und die Raumakustik. Vorausgesetzt die Pflanzenauswahl stimmt und die Pflege ist professionell. Schimmelsporen, die aus der Blumenerde in die Atemluft kommen, sind sicher kontraproduktiv. Apropos kontraproduktiv: Verbannen Sie Laserdrucker und -faxe sowie Kopierer in einen abgetrennten Raum. Das Stichwort ist Tonerfeinstaub.

Nanotechnologie machts möglich: Mit Hilfe von Farben und Stoffen lässt sich die Luftqualität steigern. Fragen Sie mich nicht, wie genau das funktioniert, ich bin unter anderem Betriebswirt ;-) . Es hat mit (Photo-)Katalyse zu tun, die Schadstoffe der Luft werden in einem natürlichen Prozess abgebaut. Im work.innovation Blog finden Sie einige Produkte. Vielleicht auch eine Idee, wenn Sie demnächst privat renovieren?

Nicht so viel Neues, oder? Dann steht dem Tun ja nichts im Wege.

P.S.: Dieser Beitrag wird bei Interesse einen zweiten Teil haben. Mit Schwerpunkt auf dem konkreten Arbeitsplatz.

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4 Kommentare zu “Wohlfühlarbeitsplatz der Zukunft”

  1. Jörg Weisner sagt:

    und ganz wichtig:
    Erhalten Sie sich Ihren Freiraum!
    Und sorgen Sie dafür, dass das ebenfalls für Ihre Mitarbeiter gilt.
    Nur wenn es gelingt, die Individualität auch in der Gestaltung und Einrichtung zu berücksichtigen, schaffen Sie es, wirkliche Produktivität zu erzielen.

  2. Wolfgang Horbach sagt:

    Ich erwarte jeden Moment Detlef Mueller. Wir werden zusammen ein Angebot ausarbeiten. Anstatt der oft in Büros üblichen Kekse (Vitalstofflose Kalorien) gibt es frisches Obst.

    Den Wohlfühlarbeitsplatz sollte man auch ab und zu verlassen. Eine Besprechung zu zweit kann man oft mit einem kleinen Spaziergang verbinden. Da kommen oft die besten Ideen. Überhaupt ist Bewegung wichtig. Daher habe ich in meinem Blog die Unternehmen aufgefordert, für mehr Bewegung zu sorgen.

    Für mich ist auch eine Verbindung nach draußen zur freien Natur wichtig. Ich kann jetzt auf den ca. 15 km entfernten Kölner Dom sehen. Und wenn es das Wetter ermöglicht, arbeite ich auf der Terasse unter freiem Himmel. WLAN machts möglich.

  3. innovativ.in - Business Blog » Blog Archiv » Blog-in: Sonntags um 12 sagt:

    [...] Wohlfühlarbeitsplatz der Zukunft [...]

  4. Fabienne P. sagt:

    Wussten Sie, dass heute bereits einige Firmen ätherisches Mandarinenöl benutzen, um Energie und Tatkraft der Mitarbeiter nach der Mittagspause anzukurbeln? Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass es sich dabie um echte ätherische Öle handelt, bei den künstlichen Duftölen riskiert man eher Abwesenheit durch Kopfschmerzen und andere Unverträglichkeiten.

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