Das Schweigen der Lämmer
2007-02-01, von Doc Sarah Schons
Was ist eigentlich ein Business Club?
Gerade bei innovativ-in bin ich immer davon ausgegangen (und dafür eingetreten), daß wir hier ein commitment haben – als Wertschöpfer, Querdenker und Innovatoren und als solche Synergien und ein Netzwerk bilden.
Was erlebe ich hier?
Einige wenige -viel zu wenige!- Vorreiterinen und Vorreiter im Blog, die wunderbare Beiträge schreiben und sich aus allen Fenstern hängen. Und der Rest schweigt.
Wenn wirklich etwas aufbrechen könnte, so wie zB durch Alexanders dankenswerten Artikel “Fanden Sie die Stasi eigentlich gut?” verfällt der Business Club mehrheitlich ins Schweigen der Lämmer.
Und auf den BC-events gibt´s eh nur small-talk und einige “Schnäppchenjäger”, die gern Kontakte abschöpfen, sich aber ansonsten nicht für den BC engagieren. Visitenkartenparty-Mentalität.. Wollten wir nicht mehr?! Wollten wir nicht “anders” sein?!
Was will ich hier?
Kommunikation über alle Tellerränder hinweg, Werte entwickeln und vermitteln, Querdenken, Innovativdenken. Doch merke ich immer wieder, daß mein spezielles Berufsfeld weder verstanden noch wahrgenommen wird. Das Leiden der Ärzte.. Doch gerade das habe ich mir in einem innovativen Business-Club ganz anders vorgestellt. Jüngstes Beispiel: mein Artikel “Blitzaktion gegen die Gesundheitsreform”. Mehrheitliches Schweigen – und ca.4 Unterschriften aus dem BC auf der Unterschriftenliste.
Es kann doch nicht angehen, daß hier das große Schweigen herrscht, wenn es um wichtige gesellschaftspolitische Themen geht. Ob nun Überwachungsstaat oder Gesundheitsreform oder was auch immer.
Wo bin ich denn hier?
Nicht da, wo ich sein wollte und wofür ich vor 3 Jahren hier angetreten bin. Mir ist der Business Club zu träge und diffus geworden – ich glaube, Blog Doc geht von Bord…
Schlaft gut!





















Dienstag 20. Februar 2007 um 14:37
Liebe Sarah, liebe Blogger, liebe Partner,
danke Dir Sarah, für die klaren Worte. Vermutlich zeigt sich jetzt, ob und wie wir offen über den Business-Club diskutieren, über das, was uns ausmacht, wofür stehen, was wir nach außen tragen.
Erst mal muss ich mich an die eigene Nase packen, denn auch ich gehöre zu den schweigenden Lämmer. Sorry…
Bislang haben wir uns hier im Blog unter der “Harmonie Glasglocke” gut versteckt, haben uns brav aufgemuntert und auf die Schulter geklopft. Um uns von dem Einheitsbrei der gediegenen Business-Clubs zu unterscheiden, befürworte ich Beiträge wie den von Alexander oder Deinen Beitrag zur Gesundheitsreform, finde es gut, wenn wir uns bekennen, mutig unbequeme Themen anpacken, und uns auch quer stellen.Â
Wie sich jedoch gezeigt, sind die Kommentare spärlich (meine Person inbegriffen), haben sich nur vier Partner an der Unterschriften Aktion beteiligt und natürlich stimmt es, dass nur einige wenige Partner im Blog auftreten, sich bestenfalls noch vorstellen und danach hier nicht mehr auftauchen.
Was läuft falsch?
Ist meine Vorstellung von einem Business-Club für Querdenker, Innovatoren und Wertschöpfer eine Illusion? Habe ich mir etwas vorgemacht und geht es vielleicht wirklich nur darum, Visitenkarten auszutauschen, Aufträge zu bekommen und die Vorteile wie in einem Selbstbedienungsladen zu nutzen? Offen gestanden, weiß ich es nicht mehr. Anders gefragt: Schwebe ich auf irgendeiner ideellen Wolke? Fehlt es an konkreten Projekten? Werden die Bedürfnisse und Wünsche der Partner zu wenig erfüllt? Und wenn ja, was wünschen sich die Partner konkret?
@Sarah
Durch Deinen Beitrag ist hier etwas aufgebrochen. Ich verstehe Deinen Unmut, verstehe auch, dass Du den Business-Club verlassen willst. Für weitere Kritik (auch an meiner Person) bin ich offen, auch hier im Blog, auch öffentlich, scheue keine Konflikte und wünschte mir, dass Bewegung in den BC kommt.
Dienstag 20. Februar 2007 um 15:03
Liebe Sarah,
ich kann Deinen Ärger über die mangelnde Teilnahme im Business Club gut verstehen.
Ich verfolge den Club zwar erst seit ein paar Monaten und bin erst seit 4 Wochen als Partner dabei, aber ich glaube dass das Verhalten typisch ist für viele Bereiche.
* Die Mehrheit schweigt, (evtl. liest sie mit, evtl. interessiert sie sich, aber sie “outet” sich eben nicht)
* Die Minderheit kommentiert
* die absolute Minderheit beteiligt sich
Was kann man dagegen tun?
Ich weiß es selber nicht, ich bin z.B. an meinem Standort in Selent im Wirtschaftsverein seit Jahren aktiv. Dort haben wir das gleiche Phänomen. Vor ca. zwei Monaten wollte ich auch den Kram hinschmeissen – nach einer sehr ausgiebigen Diskussion mit meinen Vorstandskollegen, haben wir uns entschlossen doch weiterzumachen. Einer der Gründe lag darin, dass wir keine personellen Alternativen innerhalb des Vereins sahen. Ein anderer Grund liegt für mich persönlich z.B. darin, dass ich mein Engagement dort als einen Teil meiner “sozialen Verantwortung” oder meinetwegen auch “social sponsoring” ansehe. Eben nicht in Geld, sondern in Zeit und Engagement.
Unter dieser Prämisse fällt es mir leichter, die Geduld aufzubringen, und mich nicht allzu sehr über die sehr oft äußerst mangelhafte Beteiligung zu ärgern.
Aus verschiedenen Rückmeldungen höre ich allerdings auch immer wieder, dass diejenigen, die bei uns im Wirtschaftsverein mitmachen, von unseren Aktivitäten meistens begeistert sind.
Die anderen? Die zahlen immerhin ihren Beitrag – ist doch auch etwas.
Es kommt also wahrscheinlich sehr auf die eigenen Erwartungshaltung an.
Was könnten wir hier tun?
Die Fragen von Elita sind gut. Ein Vorschlag wäre z.B. diese Fragen öffentlich zu posten und zu versuchen, für jede Frage Antworten von möglichst vielen zu finden. Zum Beispiel hier im Blog, dann könnten die Antworten über die Kommentare abgegeben werden, ähnlich dem neuen Brainstorming-Tool vom Ideen-Tower.
Wir könnten z.B. auch auf den nächsten Veranstaltungen jeweils eine (oder mehrere) Pinwände aufstellen und zum Brainstorming aufrufen.
Auf diese Weise werden sicherlich ein paar Ideen zusammen kommen.
Es könnte sich auch lohnen, das eine oder andere gemeinsame Projekt anzuschieben, obwohl mir spontan die Ideen fehlen, welche das sein könnten. Mir fällt dabei nur meine Arbeit bei den Wirtschaftsjunioren ein. Dort haben wir 1993 die Bundeskonferenz in Kiel durchgeführt. Die Vorbereitung war mit unheimlich viel Arbeit verbunden, alles ehrenamtlich und über mehr als ein Jahr. Aber dieses riesige Projekt hat den ganzen Verein gewaltig zusammengeschweißt.
Sicherlich haben auch noch andere Partner hier gute Ideen beizutragen – wie sieht es mit Dir aus, Hannes? Als Querdenken bist Du doch prädestiniert dafür
An Dich Sarah eine große Bitte: Überlege Dir den Schritt noch einmal. Gib dem Business Club vielleicht noch eine letzte Chance. Es wäre doch schade, wenn sich gerade die engagiertesten Partner verabschieden.
Dienstag 20. Februar 2007 um 15:09
Was wünschen sich die Partner konkret? – das ist eine ganz wichtige Frage – und ich hoffe sehr, liebe Elita, daß Du damit die Diskussion in Gang gebracht hast
Was läuft falsch? ist noch eine wichtige Frage für den hoffentlich regen Austausch hier im Blog.
Also: wenn “ideelle Wolke” – dann hab ich aber auch drauf gesessen. Und Dein Engagement und Enthusiasmus für den innovativen BC finde ich bewundernswert.
Vielleicht liegt es ja in der Natur von Business Clubs, daß jeder dort nur Aufträge/Kunden sucht und weiter nüscht tut?!
Bei open-BC/Xing ist mir das übel aufgestossen. Wie oft werde ich da von Vertrieblern obskurer paramedizinscher Produkte oder ebenso paramedizinischen Trainern, Coaches etc. um “Vernetzung” angegangen. Was dann im Klartext heißt: ich soll für Kunden sorgen und es kommt nichts zurück..
Deswegen bin ich bei Xing auch nicht mehr wirklich aktiv. Und deswegen bin ich auch in keinem anderen Business Club.
Meine Hoffnung lag und liegt in diesem BC – und in unserem Blog. Wir hätten hier so ein Potential!!! Erinnert Ihr Euch an die Blogger-Synergien, als Walthers Saftblog “gerettet” wurde ?!
Vielleicht sollten wir mehr trackbacks in den Blog implementieren?!
Vielleicht sollten die BC events wieder kleiner werden und dann mal wirklich was anschieben?!
Also – was wünschen sich die Partner konkret?
Dienstag 20. Februar 2007 um 15:15
@Jörg:
.
Ooops – da haben wir gleichzeitig geschrieben
Deinen Kommentar finde ich gut und wichtig.
Und ich denke nach…
Dienstag 20. Februar 2007 um 16:25
Hi Jörg, hi Sarah,
danke für das Feedback, knuddel Euch Beide!!
Ja, Jörg ich kenne sehr gut, was Du von Deinem Wirtschaftsverein beschreibst. Der Business-Club war vorher mal ein Verein…mehr muss ich vermutlich nicht sagen…
Und Blog Doc muss Partnerin bleiben, JA!! VOTE FOR SARAH!!!
@Sarah
Kleinere Treffen sind vielleicht auch ne Lösung. Bin ehrlich gesagt, genau an dem Punkt frustriert, weil ich vor kurzem mal ein internes Treffen per Mail angeregt hatte und ich eine!! Rückmeldung bekommen habe.
Was mir gut gefällt ist, Deine Brainstorming Idee bei Veranstaltungen, Jörg, sehr gut. Fangen wir direkt beim nächsten Mal an…Danke…
und das, obwohl ich genau diese Eigenschaft bei den Alt-Herren Clubs kritisiere, oh je!
Ich bin sicher, dass es im BC jede Menge Ideen für Projekte gibt, auch Energien, Partner, die anpacken würden, aber vielleicht bremse ich zu sehr aus, spiele zu oft die ewige Ober-Mami. Über das Bloggen lerne ich immer mehr die Kontrolle aufzugeben (ist ne kleine Krankheit von mir
Dienstag 20. Februar 2007 um 19:19
Das Thema der wenigen aktiven und der vielen passiven Mitleser ist ja keines, das es erst seit Blogzeiten gibt. Im Usenet gibts dafür den Begriff der Lurker. Wieviele Leser von Zeitschriften schreiben Leserbriefe? Schon mal im Verein eine Stadt- oder ähnliche Meisterschaft organisiert? Man zählt besser diejenigen, die vor Ort sind als die, die vor der Arbeit davon laufen. That’s life. Sobald die Identifikation mit einem Projekt oder Thema (nicht zwingend dem ganzen BC, oder?) nicht 100 % ist, klappts nicht mit Mitmachen.
Natürlich, sehr schade, dass der Sprung vom passiven, konsumierenden (Mit-)Lesen zum aktiven, gemeinsamen Gestalten nicht so richtig klappt. Aber deswegen den Kopf in den Sand stecken? Wenn durch den Überwachungsstaat-Artikel einige (wieder) aufmerksam geworden sind: Gut so. Wenn die eine oder der andere irgenwann bei der nächsten oder übernächsten Meldung in der Presse sich erinnert: Passt.
Zu den Erwartungen an einen Business-Club: Visitenkartengeschmuse, dazu muß man nicht zu innovativ.in. Meine Erwartung war und ist schon, dass der Name Programm ist. Die Zeit von Massenveranstaltungen ist in my humble opinion deswegen vorbei, weil jede Visitenkarte schon genug geschmust hat. Und dabei nichts rauskommt.
Es kommt erst etwas nachhaltiges heraus, wenn Substanz ins Spiel kommt. Ob im Blog oder – fast noch lieber – im persönlichen Treffen. Das ist zwo-punkt-null. Visitenkartengeschmuse, Werbegeblubber und PR-Fokus ist eins-punkt-null. eins-punkt-null war gestern.
Ein BC, dessen Existenzberechtigung im Austausch von Kontakten und Beziehungen steht, der ist eins-punkt-null. Ein BC der darüber hinaus substanzielles liefert, der ist zwo-punkt-null. Der hat dann auch ein Blog.
Ein Blog, das übrigends ein gemeinsames Projekt ist…
@Elita: Es ist ja nie zu spät, einen Kommentar abzugeben
Dienstag 20. Februar 2007 um 19:19
Ach ja, Club-Doc Sarah for President
Dienstag 20. Februar 2007 um 19:31
Hallo liebe Sarah,
wenn ein Fleischer zum “Schweigen der Lämmer” etwas schreibt, könnte das falsch verstanden werden!
Ich bin aber ganz dicht bei euch und ärgere mich immer über Leute die nicht verlässlich sind. Es wäre sehr schade, wenn du den BC verlassen würdest. Ich schätze deine Intelligenz sehr – der Blog würde eine starke Säule verlieren.
Überlege es dir bitte noch einmal und bleibe bei uns!
Lasst uns ein Brainstorming machen (auf Brainr.de habe ich gestern fast 150 Tipps eingebracht) Ich frage mich aber, woher das Desinteresse kommt und denke einfach einmal “laut”:
“Möchte man sich nicht in die Karten schauen lassen?”
“Ein geschriebenes Wort bleibt für immer im Netz!”
“Jeder sucht nur den schnellen Erfolg – auch im Blog!”
“Ich fühle mich hier nicht erkannt!” (Zielgruppe)
Ich habe schon einmal geschrieben, wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte bedenken, das drei Finger auf einem selber gerichtet sind!
Welche Lösungen haben wir:
1.Wir sollten behaarlich sein und unseren Weg weitergehen.
2.Wir können nur in Gemeinschaft vorankommen und Aufmerksamkeit erregen.
3.Wir sollten unsere Stärken sammeln und daraus kleine Teams bilden, die sich zu gewissen Themen äußern. Durch die Förderung der Talente, nutzen wir die Kompetenz und bringen den Blog voran.
4.Nur wer viel gibt, bekommt viel zurück. Das gilt auch hier im Blog und ist nicht messbar in Euro und Cent.
5.Wir sind alle Unternehmer und sollten uns auch so verhalten, d.h. wir sollten alle etwas unternehmen.
6.Wir sind glückliche und enthusiastische Menschen, die kämpfen und sich festbeißen.
Die Punkte sind nicht an dich gerichtet, Sarah! Ich habe versucht, mich in deine Lage zu versetzen.
Du wirst sehen, bald wird eine Überschrift hier stehen:
“Das Schweigen der Lämmer entwickelt sich zum Schrei des Adlers!”
Dienstag 20. Februar 2007 um 19:32
Lieber Alexander,liebe Sarah,
da hätte ich doch eine gute Idee: Bevor Du Dich Sarah, weiter mit dem Gesundheitsunreformen herumschlägt, wärst Du doch eine wunderbare Frau (President), die den BC übernehmen könnte.
Dienstag 20. Februar 2007 um 20:13
Ich kann Sarahs persönlichen Frust angesichts der Gesundheitsreform nachvollziehen, aber daraus eine Sinnfrage bezüglich des Business Clubs zu machen, halte ich für unglücklich.
Der Business Club ist ein Business Club, auch wenn er das Prädikat “innovativ” trägt, bedeutet es doch nicht, daß er von Leser oder anderen Mitwirkenden als politisches Forum wahrgenommen oder verstanden wird. Öffentliche politische Statements ainf etwas anderes als über Geschäftsangelegenheiten zu bloggen. Aber bin ich hier, um politische Diskussionen zu führen? Primär nicht, wenn es nicht um die Innovationskultur in diesem unserem Lande geht. In meinen Fall ist die Nichtreaktion eine bewußte Nichtteilnahme und kein Desinteresse. Ich habe keinen Einblick in die Verbände der Ärzte. Vielleicht werde ich ja nur von einer politischen Gruppe in diesem Fall die “freien Ärzte” instrumentalisiert?
Ich habe in der letzten Zeit mit einigen Mitgliedern darüber geredet, warum Sie nicht hier bloggen. Die Antwort: sie sehen keinen wirklichen Nutzen. Weder für sich noch für die Leser. Vielleicht ist “Innovation” als gemeinsame Klammer zu wenig? Der Strauss der Inhalte zu bunt?
Andere gewagte Frage: Vielleicht ist es auch in Ordnung, daß es nur ein wenige engagierte Blogger hier gibt?
Dienstag 20. Februar 2007 um 21:04
@ Matthias:
falscher Kurz-Schluß. Kommt vermutlich vom oberflächlichen Querlesen und nicht mitdenken?!
Bei aufmerksamen und achtsamen Lesen wird Ihnen sicher klar, daß meine Sinnkrise mit dem Business-Club nichts mit der gezeitigten Gesundheitspolitik zu tun hat.
Solche platten und persönlichen Anwürfe aufgrund Ihres offenbar oberflächlichen Verquerlesens und Nichtverstehens halte ich für mehr als unglücklich. Und peinlich, ja desavouierend für einen topic-hopper.
Ich differenziere sehr wohl auch zwischen BC und BC Blog. Differenzierte Kommentare Ihrerseits wären künftig wünschenswert..
Sie wünschen sich doch sicher auch eine differenzierte Diagnose und Therapie, wenn Sie Probleme haben, oder?!
@Hallo liebe Mitblogger/innen (ja, soll ich überrascht sein, daß Ihr Wunderbaren wieder hier seid – und niemand sonst?!)
Ja, die Ideen sind toll – fragt sich nur, was der Rest der “innovativen Truppe” wieder nicht draus macht…
Vereinsmeierei ist mir zutiefst zuwider – deswegen dachte ich ja auch, in unserem innovativ BC sei´s anders…
Das von Dir erwähnte “social sponsoring”, lieber Jörg, betreibe ich täglich in meiner Praxis.. Du kennst die Branche..
Da sitzen “aufgeklärte Patienten” und “mündige Bürger” fordernd mit Aktenordnern voll paramedizinischer Internetausdrucke, selbst gestellten Diagnosen – ohne jede Idee zur existierenden Budgetierung. Aber mit maximalem Versorgungsanspruch. Und meckern, anstatt was -und sich selbst- zu bewegen.
Es gilt das Motto: “wasch mich, aber mach mich nicht naß”.
Das brauch ich in einem Club der Wertschöpfer, Querdenker und Innovatoren dann nicht noch auf einer anderen Ebene..
@Elita: Du bist eine tolle Frau und ich glaub an Dich. Als Mensch und Freundin bist Du mir ganz doll wichtig!!!!!
Du hast Dich so sehr darum bemüht – und tust es noch – einen besonderen Business Club in´s Leben zu holen. Diesen Business Club könnte und wollte ich niemals “leiten”!!!
Meine Energien will und muß ich dort einbringen, wo sie fruchten (und nicht immer nur frusten).
Eine engagierte Ärztin gehört nicht in einen BC – nicht mal in diesen. Jedenfalls so, wie er jetzt durch das Schweigen der Lämmer ist.
Es tut mir so leid, daß bis auf die “very special few” hier nur Trittbrettfahrer/innen am Start zu sein scheinen. Wir wollten doch was bewegen…
Dienstag 20. Februar 2007 um 22:20
Guten Abend zusammen,
Blogs entlarven. Das ist eine gute und schlechte Nachricht zugleich: Obwohl ich keiner Auseindersetzung aus dem Wege gehe, wird es mir allmählich zuviel. Heute haben mich zig Partner angerufen, die sich eben nicht im Blog äußern. Das kostet Kraft und vor allem Zeit, zuviel Zeit, wie ich finde, Zeit, die mir fehlt. Jeder hat von dem Business-Club seine eigene Vorstellung, jeder andere Erwartungen, jeder andere Wünsche. Ich wil keinen Klatsch – will kein Drama-Dreieck und ich kann und will es nicht jedem Recht machen. Meine Inhalte sind bekannt, muss ich deshalb auch hier nicht wiederholen.
Zum Blog
Tatsache: Einige bloggen eben aktiv, andere wollen nicht, haben Angst, sehen kein Sinn darin oder wie mir auch jemand sagte, findet er die Diskussion hier im Blog oberflächlich und betrachtet das, was hier veröffentlicht wird, für Zeitverschwendung. Ich habe mehrfach auf das Blog aufmerksam gemacht und mir angehört, dass ich die Partner damit unter Druck setze, also habe ich es gelassen.
@ Sarah
Du bist mir sehr wichtig, ja, aber mehr kann ich nicht tun. Du hast mir gestern Abend Deine Kündigung gemailt. Wenn Du Dich als engagierte Ärztin mit Deinen Interessen bei uns nicht aufgehoben fühlst, Du zu wenig Feedback erhältst und Du das Schweigen der Lämmer unerträglich findest, kann ich Dich nicht festhalten.
Schritte?
Mit neuen Ideen den BC beleben
Alles so lassen wie bisher
Das Blog schließen
Den Business-Club schließen (oder beides)
Dienstag 20. Februar 2007 um 22:48
Liebe Elita,
ich hoffte, ich hätte mich hier -und auch in unseren heutigen Telefonaten- differenziert genug vermitteln können. Offenbar leider nicht.
Dein letzter Kommentar macht mir das schmerzlich deutlich.
Mir gings und geht es nicht um mich als Ärztin, sondern um den vollmundig angetretenen Business Club für Wertschöpfer, Querdenker und Innovatoren”.
Ich hab 3 Jahre lang getan, was in meinen bescheiden Mitteln stand, um Dich und den BC zu unterstützen. Ohne Rücksicht auf Verluste oder Frust und Schaden meinerseits.
Das wurde mal so und mal so goutiert oder eben auch nicht. Vom o.g. “innovativen Business-Club”.
Eine interessante Zeit für mich -wenn auch nie leicht- aber nun will ich mein Engagement wieder konzentriert dort einbringen, wo es -hoffentlich- fruchtet. Wie schon gesagt.
Ich kann und will mich hier nicht mehr herumärgern, sondern da etwas tun, wo´s auch was bringt. So hab ich es immer gehalten und tu es noch.
Eine Interessengemeinschaft -und erst recht ein Club (oder liegt mein offenbar anderes Verständnis eines Clubs in meiner britischen Erziehung?!?!) sollte etwas bewegen wollen -und es hoffentlich auch tun (können, dürfen etc.).
Erst recht ein “Business Club für Wertschöpfer, Querdenker und Innovatoren”.
In diesem Sinne viel Erfolg Euch!
Dienstag 20. Februar 2007 um 23:00
> Mit neuen Ideen den BC beleben
Neue Ideen? Was sonst. Sonst wäre es ja kein innovativ.in…
Neue Ideen haben eine charmante Eigenschaft – Sie lassen sich nicht auf einen bestimmten Bereich, ein bestimmtes Thema festzurren. Und sie legen keinen Wert darauf, in diesem Beitrag gewonnen zu werden. Im Gegenteil.
> Alles so lassen wie bisher
Wieso das? Dann wäre es kein innovativ.in…
> Das Blog schließen
Warum? Das ist ein Projekt, das sich entwickelt. Wir haben ja schon oft über die Dynamik gesprochen.
> Den Business-Club schließen (oder beides)
Da reden wir in ein anderes Mal drüber.
Mittwoch 21. Februar 2007 um 00:10
Warum sollte der Businessclub geschlossen werden? Wer ist denn alles mit dem Club unzufrieden? Laufen die Scharen an Lämmern, pardon Mitgliedern davon?
Ich fühl mich im BusinessClub wohl, die persönlichen Gespräche waren alle 2.0. Bei der Offenbacher IHK lerne ich -bei allem Lokalpatriotismus- solche spannende Menschen nicht kennen. Den Ansatz unser Wissen und unsere Erfahrungen zu teilen sollte weiter geführt werden, wenn nicht in einem Blog, dann anders. Newwork in Netzwerken will eben gelernt werden und braucht seine Zeit bis es zusammenwächst.
Beim Blog vermisse ich den roten Faden, die gemeinsame Klammer. Vielleicht funktioniert ein Gemeinschaftsblog ohne gemeinsames Thema nicht. Sich selbst für innovativ und für einen Querdenker zu halten ist vielleicht zu wenig der Gemeinsamkeit.
Gutes Nächtle aus Dribbtebach
Mittwoch 21. Februar 2007 um 10:37
Liebe Elita, liebe Mitblogger- und Kommentatorinnen, liebe ‘Herde’,
auch ich merke oft, gerade in solchen Situationen, dass ich meinen eigenen Ansprüchen hinterherrenne bzw. ihnen nicht (immer) gerecht werde. Viele q + i Gedanken verlassen meinen Schädel nicht oder geraten nicht in diesen Kreis hinein.
Die Fragen, die du aufgeworfen hast, beantworte ich einmal mit ja und 3mal mit nein. Der BC kann und muss (wieder-?) belebt werden und zwar im realen genauso wie im virtuellen.
Dann wird vieles nicht so bleiben (können) wie bisher und das hat dann auch Wirkungen auf den BLOG. Der Blog ist für mich eine Möglichkeit zum Austausch im BC, darf aber nicht die einzige sein/ bleiben.
einen schönen Tag euch allen
Hans-Georg
Mittwoch 21. Februar 2007 um 13:00
Wir sollten die Sache hier nicht zu idealistisch sehen. Ein Business Club, auch wie ihn Elita betreibt, ist zunächst mal eine Vereinigung zum Tauschen von Visitenkarten und der damit verbundenen Anbahnung von Geschäftsbeziehungen. Das finde ich ist schon recht viel. wenn es ein solcher Club es auch noch schafft, Gleichgesinnte zusammenzubringen, umso besser. Wir müssen aber auch mal sehen, daß der Business Club eben nur Etwas neben dem eigenen, eigentlichen Business ist. Und so ist dann eben auch die Resonanz. Und ein Blogeintrag ist eben nur ein Blogeintrag und keine Nachricht in der Tagesschau. Da scheinen die Erwartungen doch ein wenig zu hoch zu sein. Ich finde die Gesundheitsreform eine Katastrophe für jeden Menschen in unserem Land, und ganz klar, zeichne ich den Aufruf von Sarah, aber eben auch nur, weil Sie jetzt so eine Welle macht. Und man muß eine Welle machen, wenn man die Menschen aus ihrer Bequemlichkeit herausholen will. Das kennen wir beim Saftblog schon. Im Fazit gibt es keinen Grund, das Blog zu schließen oder Elitas Club auf den Mond zu schießen. Sarah hat für ihren Aufruf mehr Aufmerksamkeit bekommen also ohne Blog und Club. Das ist doch schon mal ein gutes Ergebnis. Und weil wir uns den Clubmitgliedern verpflichtet fühlen, werden wir das Thema auch bei uns im Blog aufgreifen. Zufrieden Sarah?
Mittwoch 21. Februar 2007 um 13:07
Ups, vielleicht liegt die bescheidene Resonanz auch an der automatischen Antwortmail von Sarah auf einen Blogkommentar. Sie lautet:
“Danke für Ihre E-Mail!
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir auf diesem Wege weder Online-Beratungen durchführen, noch Termine vergeben oder Rezeptwünsche bearbeiten können.
In all diesen Fälle rufen Sie uns bitte an:
+49.211.4911045
Beste Grüße
Ihre Praxis für Ganzheitsmedizin
Dr. Sarah Schons
Venloer Str. 7A
D-40477 Düsseldorf
Germany
Fon: +49.211.4911045
Fax: +49.211.4921059″
Mittwoch 21. Februar 2007 um 14:05
Liebe Sarah,
ich kann deinen Frust sowohl über die mangelnde Beteiligung bzgl. deinen Aufruf zur Unterschrift, als auch über die Arbeit im Business-Club (BC) gut verstehen. Auch ich habe schon viele Male mit Elita darüber diskutiert, wie wir mehr Beteiligung erreichen können – vor allem hier im Blog.
Aber deine Schlussfolgerungen gehen mir zu weit. Wenn du den BC verlassen solltest, würde ich dies sehr sehr bedauern. Gerade kritische Geister sind wie du sind wichtig (Querdenker). Ich bitte dich herzlich, den Schritt noch einmal zu überdenken.
Konflikte sind überall dort normal, wo Menschen miteinander leben und arbeiten. Entscheidend ist, wie wir mit den Konflikten umgehen. Dass ein BC dies öffentlich tut – nämlich hier im Blog – ist sicherlich schon mal ein guter Punkt. Und vielleicht auch innovativ(?). Jedenfalls viel besser als Gerüchte und Infos aus dritter Hand. Vielleicht erreicht der Wachruf einige, die bis jetzt inaktiv waren und nun die Notwendigkeit von Beteilung und Engagement erkennen.
Ich schließe mich einigen meiner Vorkommentatoren an, die das “Engagement der Wenigen” als normal ansehen. Leider ist das fast überall so. Es ist als keine Spezifikum des BC, obwohl der Anspruch der “Wertschöpfer, Querdenker und Innovatoren” sehr hoch ist.
Ich sehe das, was hier passiert, auch nicht als schlimm an. Im Gegenheit: Wir brauchen mehr solcher kritischen Auseinandersetzungen. Wie heißt es so schön bei Frank Plaßberg: Hart aber fair. Die Fairnessgrenze sehe ich allerdings in deiner Antwort an Matthias Rückel überschritten. Noch mal: Ich kann deinen Frust verstehen, aber wir kommen hier nur weiter, wenn wir konstruktiv Veränderungen angehen. GEMEINSAM.
@Elita:
Mit neuen Ideen den BC beleben: JA
Alles so lassen wie bisher: NEIN
Das Blog schließen: NEIN
Den Business-Club schließen (oder beides); NEIN
AN ALLE:
Nicht der BC ist vollmundig für “Wertschöpfer, Querdenker und Innovatoren” angetreten, sondern Elita ist mutig vorrangegangen. Sie arbeitet unermüdlich an den Zielen. Sie tut eine Menge für uns alle. Sie braucht die Unterstützung von uns allen!. Zusehen und “nur Nehmen” war gestern.
Donnerstag 22. Februar 2007 um 07:57
Diese Diskussion ist eine der interessantesten, die ich bisher hier gelesen habe, daher möchte ich (als Privatperson) und ebenfalls Blogbetreiber meinen Kommentar dazu geben:
Frau Schons, drei Jahre sind nichts. Jedenfalls nicht für einen Blog oder einen Business Club. Auch ich bin hier und da frustiert über die mangelnde Beteiligung in unserem PSC Blog. Sie erinnern sich – die Frage, ob wir Kommentare zulassen oder nicht. Wir haben es getan und die Anzahl der Kommentare kann ich an einer Hand abzählen. Also auch bei uns lebt die Passivität.
Ca. zehn Jahre aktives Internet haben wir jetzt hinter uns. Wir lernen noch. Gerade hat die zweite Welle begonnen, nämlich die, in der wir selbst Content erstellen. Im Vergleich zu unserem historischen Leben, in dem wir Kommunikation über Jahrtausende erlernten, sind wir noch ganz am Anfang unserer virtuellen Form miteinander umzugehen. Auch Business Clubs, vor allem in dieser Form, stellen noch immer ein Experiment dar. Nach so kurzer Zeit also sehe ich mich nicht in der Lage, die weitere Zukunft absehen zu können. Ich jedenfalls bin gespannt, wie sich das in weiteren zehn Jahren verhält. Ich glaube, erst dann können wir wirklich erste Bilanzen ziehen.
Was diesen Blog angeht, so gehöre ich zu den fast täglichen Lesern, auch ohne mich aktiv zu beteiligen. Was aber auch daran liegt, dass ich nicht in einen Konflikt als Privatperson und Repräsentatnt meines Arbeitgebers kommen möchte.
Lassen Sie mich ehrlich sagen: Manches in diesem Blog ist einfach nicht lesenswert (besonders innerhalb der Kommentare), hat aber einen gewissen Unterhaltungswert (schliesslich sind andere Medien noch nicht mal damit versehen). Diese teilweise vorhandene “wir haben uns alle lieb”- und “wir sind so toll und anders als die Anderen”-Mentalität geht mir einfach auf den Keks. Manches ist hier mindestens ebenso kleinkariert wie überall. Auch der Ansatz, kleine Auseinandersetzungen hierüber auszutragen, scheint mir doch unreif zu sein. Manchmal habe ich den Eindruck, mich in einem Debatierclub wiederzufinden, in dem die Teilnehmer ein Publikum brauchen, um damit zu glänzen, was wieder Geistreiches über die Tastatur fließt. Vieles dreht sich um die eigene Achse und natürlich fehlt es an Menschen, die aktiv mitmachen.
Dennoch ist der Ansatz richtig und führt in die richtige Richtung – wenn man weiss, was die Richtung denn überhaupt sein soll. Für mich jedenfalls geht es um a)Information, b) Inspiration und vor allem neues Denken. Ach, ja…wie gesagt, der Unterhaltungswert. Also, besser als einiges andere ist dieser Blog allemal.
Insofern hoffe ich auch weiterhin Ihre Kommentare lesen zu können. Denn diese regen mich zumindest auch mal auf.
Donnerstag 22. Februar 2007 um 09:45
Interessante Anregungen, Herr Klotz. Lassen Sie mich mal weiter provozieren:
Ist das, was Sie ab dem dritten Absatz in Ihrem Kommentar beschreiben nicht ein bischen wie Telenovela und Daily-Talk für Intellektuelle? Schön, anderen zuzulesen, sich Geschichten anzuhören, je krasser, je unterhaltsamer? Ein bischen Blut, Schweiß und Tränen schadet der Dramaturgie auch nicht? Der Schlußakkord á la sonntäglicher Lindenstraßen-Episode an einer vermeintlich spannendsten Stelle, bitteschön?
Brave Debatten (oder auch Nicht-Debatten) um Themen sind eher langweilig und gehen auch schon mal auf den Keks. Aber selbst ein aktiv Öl ins Feuer gießen möchte man dann doch lieber nicht. Mit möglichen Konflikte zwischen Privatperson und Managementposition kann man das dann begründen. Da ist ja viel wahres dran. Ja, glauben Sie, daß es den Aktiven hier anders geht? Warum solllten die das Tun, was Sie aus obigen, völlig nachvollziehbaren Gründen auch nicht tun möchten? Und damit der Belustigung des Offs dienen ohne mal drüber nachzudenken, was das für das eigene Geschäft oder den eigenen Job bedeuten könnte? Keine leichte Gradwanderung, sicherlich.
Dabei wäre es so einfach: Wenn es aus Konsumentensicht beginnt sich im Kreis zu drehen und auf den Keks zu gehen: Ein kurzer Stupfer aus dem Off und schon ist die Kreisbahn verlassen. Dann müsste man aber die unkritische und komfortable Position des Konsumenten verlassen und ein Risiko (welches?) eingehen — oder genauso brav mitdiskutieren). Und das ist IMHO genau der Grund, warum — ich beklage das gar nicht, ich stelle nur fest — Kommentare in Blogs noch nicht richtig funktionieren.
Und da gebe ich Ihnen wieder völlig recht (hoffe, das ist jetzt noch lesenswert
), wir lernen gerade, mit dem Medium Internet anders umzugehen. Wie ich drüben schon (was meinen Sie: viel zu?) brav geschrieben habe, uns fehlt es noch an Methodenwissen und den Soft-Skills im Umgang mit den neuen Medien. Wie wir uns im realen Leben, im Off, zu verhalten haben, das bekommen wir von Tag 1 an beigebracht. Die Medienkompetenz zählt dazu leider nicht. Auch das vielleicht ein Grund, warum Debatten im Netz nicht telenovela-reif statt finden.
Wenns was zu antworten gibt, leider erst morgen. Denn jetzt gehe ich ins Off und werde etwas Geld verdienen.
Bevor ich auf den “Kommentar absenden”-Knopf drücke noch die wichtigste Überlegung: Möchte ich, dass meine kritische Antwort auf den Beitrag eines IBM-Managers öffentlich gelesen wird und damit unter Umständen, möglicher Weise, vielleicht Konsequenzen (welche denn?) für mein Geschäft hat? Senden…
Donnerstag 22. Februar 2007 um 11:29
[...] In den letzten Tagen wurde hier heftigst über den Überwachungsstaat und das Schweigen der Lämmer diskutiert. Ich finde, beides macht uns lebendiger. Wie immer, wenn die Wogen hochschlagen, besteht die Gefahr das Rausches. Und dieser hinterläßt bekanntlich manchmal einen Kater. So erlebte wahrscheinlich auch dieses Business-Blog einen Hauch von Aschermittwoch. [...]
Freitag 23. Februar 2007 um 15:22
Lieber Mitblogger!
WOW – was eine Resonanz! Hier ist ja richtig was los!
Eine denkwürdig lebhafte Diskussion – und vielleicht ein Auftakt, der vom Blog auf den Business Club überspringt und daraus eine innovative Business Community macht?!
Beeindruckend die vielen, offenen kontstruktiven wie kontroversen Kommentare hier!
Und danke für die konstruktiven emails und Telefonate! Hat mir große Freude gemacht, Euch besser kennenlernen zu dürfen und zu erfahren, daß wir uns alle mehr Leben und Aktion in unsrem BC wünschen.
Wofür Elita sich ja auch unermüdlich einsetzt.
Gut, wenn jetzt endlich mal mehr von uns mitmachen und sie dabei unterstützen!!!
Laßt uns mal überlegen, wie wir unsere geballten, vielfältigen Kompetenzen nutzen können. Mir schwebt da schon einiges vor, und ich bin sicher, Ludger, Wolfgang, Jörg und Alexander haben auch ganz viele Ideen – aber daraus sollten wir einen neuen Artikel machen… “Brainstorming der Business Community” oder so…
Liebe Grüße vom Quotenfreak Sarah
Noch ein p.s.:
Es ist zwar in meinem Artikel und auch meinen Kommentaren längst nachzulesen, aber ums hier noch einmal klarzustellen:
mir gings NICHT um die Krankheitsreform. Sie war nur ein weiteres aktuelles BEISPIEL für die Staatsaktionen gegen wehrlose Bürger.
Hätte ich mich bei dem Beispiel doch bloß nur auf Alexander wunderbar recherchierten Beitrag bezogen, hätten einige mich sicher nicht so falsch verstanden.. Sei´s drum..
Samstag 24. Februar 2007 um 23:19
@ Elita und Sarah,
BusinessClubs werden in erster Linie mit “Visitenkartenpartys” in Verbindung gebracht – diese Erfahrung muss ich leider auch ständig machen.
Sarah, Du schriebst:
“Und danke für die konstruktiven emails und Telefonate! Hat mir große Freude gemacht, Euch besser kennenlernen zu dürfen und zu erfahren, daß wir uns alle mehr Leben und Aktion in unsrem BC wünschen. Wofür Elita sich ja auch unermüdlich einsetzt.
Gut, wenn jetzt endlich mal mehr von uns mitmachen und sie dabei unterstützen!!!”
Besser kennenlernen, dass ist meiner Meinung nach das Stichwort Nr. 1, wenn Ihr aus dem Schnöden ausbrechen wollt. Auf einem BC-Treffen versucht jeder sein Gesicht und seinen Ruf zu wahren – es könnte ja doch ein potentieller Auftraggeber dabei sein – nur nicht aus der Reihe fallen.
Gemeinschaftlich Hand in Hand arbeiten, verhilft zum besseren kennenlernen… Vielleicht ein Survival Training, organisiert vom BC für BC-Parnter – fernab von Büro und Stress. Zusammenarbeiten, gemeinsam Aufgaben lösen und Hindernisse überwinden, Gesicht zeigen… wenn diese Hürde ersteinmal genommen ist, sollte es zukünftig nicht mehr schwer sein, sich zu öffnen und gemeinsame Projekte anzugehen.
Btw, auch ich bin ein regelmäßiger stiller Leser dieses Blogs und auch ich halte mich mit Antworten/ Kommentaren zurück – einfach um mein Gesicht zu wahren. Warum??? Ich schätze, ich gehöre eher der jüngeren Generation der BC-Parnter an und verfüge bei Weitem nicht über so viel Erfahrung wie manch anderer Partner. Ich befürchte einfach nicht erst genommen zu werden oder mit Ihrer (Lebens)erfahrung nicht mithalten zu können. Ich lasse mich jedoch gern eines Besseren belehren!
Viele Grüße
Juliane
Sonntag 25. Februar 2007 um 03:08
Danke für Deine erfrischenden Zeilen, liebe Juliane! Und nun: trau Dich, trau Dir, trau Dich weiter! Wir sind hier, um voneinander und miteinander zu lernen. Alles andere wäre weder wertschöpfend, noch querdenkend oder gar innovativ!
Alter ist auch nur so eine Illusion… Was ist überhaupt Zeit?! Läuft die wirklich linear?! Vielleicht sollte ich nicht soviel mit meinen Physiker-Freunden philosophieren…
Liebe Grüße Sarah
Sonntag 25. Februar 2007 um 11:09
@Juliane (junge Menschen wie wir müssen uns einfach gleich duzen
Ich war vor kurzem auf mehreren Veranstaltungen und habe Blogger – in Persona – kennengelernt, die ich vorher nur gelesen hatte. Da brauchte niemand ein Survival-Training, es herrschte sofort eine vertraute, offene Stimmung. Man kannte sich schon.
Max Frisch soll mal gesagt haben: “Die meisten verwechseln Dabeisein mit Erleben.”
Wieviel so genannter “Lebenserfahrung” wohl auf “Dabeisein” beruht?
Und hey, ich will nicht immer der Jüngste hier bleiben. Wo soll das hinführen
Sonntag 25. Februar 2007 um 12:27
Liebe Juliane,
danke Dir auch sehr für Deinen ehrlichen Zeilen. Habe mich immer gewundert, dass Du so selten hier auftauchst. Hatte vermutet, dass Du vielleicht enttäuscht bist – schließlich hast Du auch das Schweigen der Lämmer erlebt. Auf Deinen Beitrag “Hilfe – ist Thüringen innovativ” kam schließlich überhaupt kein Feedback. Deshalb gerade jetzt weitermachen – wir warten auf Dich! Kann Dich nur ermuntern, Dich einzubringen, weil wir übergreifend voneinander lernen wollen.
Mein größter Wunsch war immer, dass wir Vertrauen im BC aufbauen. Dass man wir uns öffnen, uns auch hinter die Business-Fassaden schauen lasen, ohne Angst. Das ist ein Prozess, der dauert. Wir sind auf dem richtigen Weg!!!!
@Sarah und alle
Du hast mit Deinen Beitrag den Stein ins Rollen gebracht. War nicht so einfach, denn so mancher Partner hat den offenen Dialog kritisiert, andere haben hilflos reagiert. Auch an mir ist die Auseinandersetzung hier Blog nicht spurlos vorüber gegangen. Trotzdem oder gerade deswegen war es gut.
Sonntag 25. Februar 2007 um 17:40
[...] Das Schweigen der Lämmer (27) [...]
Montag 26. Februar 2007 um 10:39
Drei Kommentare am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen.. (oder so ähnlich…)
@Juliane: Wer soll den neue Ideen einbringen wenn nicht die Jungen? Lebenserfahrung ist zwar nett, birgt aber leider den Nachteil mit sich, Ideen kritischer zu betrachten und vorsichtiger zu werden. Deshalb meine Aufforderung: Her mit den “ungefilterten jungen” Blickwinkeln, die brauchen wir!
@Elita: Wir sollten die Kirche im Dorf lassen und uns nicht zu sehr selbst kasteien. Abgesehen von blutigen Strimen auf dem Rücken, wieviele Blogs gibt es noch mit dem guten Artikel-Kommentar Verhältnis wie hier? Ob ein Artikel Reaktionen auslöst, weiß man immer erst hinterher. Kein Grund Asche auf unser Haupt zu streuen!
Freitag 2. März 2007 um 22:05
Hier tritt zwar etwas verspätet (entschuldigt bitte) ein “ungefilterter Blickwinkel” in die Diskussion. (hallo juliane)
Ich muß zugeben das mich der Verlauf des Gespräches teils schockiert und teils verwundert hat.
Ich bin jetzt erst junge zwei Monate Mitglied in Elitas “innovativ´in bc” und ein bis dato ein nicht aktiver Blogger… oh ha.
Und mir geht die Frage nicht mehr aus dem Kopf, deshalb muß Sie jetzt ganz dringend raus:
Kann man im innovativ´in BC nur ein aktives, informiertes Mitglied sein, wenn man BLOGGER ist?
Wieso werden so “heiße” Diskussionen nur hier geführt?
Wieso werden die wunderbaren bekannten NICHTblogger ausgeschlossen? Wieso sitzen wir nicht alle an einem Tisch und führen diese Diskussion? Ich bin mir sicher, dann hätten wir schon viele, viele Ansätze um innovative und wirksame Projekte ins Leben zu rufen.
Nicht das ich hier als anti-blogger verstanden werde, aber grundlegende Diskussionen über die innovativ´in BCs gehen doch ALLE etwas an. Oder nicht?!
Freitag 2. März 2007 um 23:35
> Kann man im innovativ´in BC nur ein aktives, informiertes Mitglied sein, wenn man BLOGGER ist?
Hoffentlich nicht.
> Wieso werden so “heiße†Diskussionen nur hier geführt?
Sehr gute Frage.
> Wieso werden die wunderbaren bekannten NICHTblogger ausgeschlossen?
> Wieso sitzen wir nicht alle an einem Tisch und führen diese Diskussion?
Elita und Jörg Weisner haben dazu ja gute Vorschläge gemacht. Ich bin schon sehr gespannt.
Freitag 2. März 2007 um 23:59
Liebe Juliane, liebe Daniela – überhaupt: liebe ALLE hier!
Ich finde NICHT, daß wir nur dann aktive “members of the BC” sind, wenn wir bloggen. (Bloggen allein bringt´s ja nun auch nicht wirklich…)
Aber als Business Club für Wertschöpfer, Querdenker und Innovatoren tut uns Aktivität sicher gut! Deswegen freu ich mich auf lebhaften Austausch auch auf den BC Treffen – lasset uns kommunizieren – über die engen und gelackten Grenzen von Visitenkarten-Tausch hinaus!
Elita hat seinerzeit (Sept.2006 – hab leider den Titel vergessen… errrggg – bitte link hier einsetzen!!!) einen brillianten Artikel hier gebloggt über das, was wir hier veranstalten – und das heißt auch TUN!
“Innovativ-in” ist eben das “extra” unter den vielen “BC´s” – un det sachte ja schonn der olle Brecht: der Mensch lebt für das Extra…
Samstag 3. März 2007 um 14:28
http://www.innovativ-in.de/blog/2006/09/26/klartext-hier-entsteht-etwas-neues
ist der link zu Elitas Artikel
Samstag 3. März 2007 um 16:30
Hallo zusammen, habe mich aus Arbeitsgründen eine Zeit nicht um den blog gekümmert. Wenn Du den ganzen Tag am PC zubringst, schaffst Du es manchmal kaum noch, in den blog zu schauen.
Mich turnt diese ganze Geschichte hier dermaßen ab, dass es mich eher langweilt. Natürlich läuft hier alles auf hochinterlektuellem Niveau, es ist so schön innovativ und besonders und man knuddelt sich gerne. Mir geht es hier um Netzwerk, Austausch neuer Ideen, neuer Perspektiven, Einblick in die Business-Welt anderer und ja, auch ganz konkret um Geschäfte. Das ist hier ein Business Club!
Ich habe bei der IBM-Veranstaltung genau zugehört und von den Chancen des blogens erfahren. Hoher Verbreitungsgrad, gutes page-ranking, kollegiale Beratungsmöglichkeiten und kostenlose Reflektion eigener Ideen durch andere. Da wart Ihr doch alle begeistert an diesem Abend. Warum gehen wir diesen Weg nicht weiter?
In diesem Sinne beste Grüße Claus Koßmann
Dienstag 27. März 2007 um 00:42
[...] Als ich das erste Mal länger im innovativ.in-Blog las, fiel mir der Beitrag von Doc Sarah Schons («Das Schweigen der Lämmer») auf, wo sie über ihr Selbstverständnis des Business-Clubs und die gelebte Wirklichkeit Gedanken machte: Einige wenige -viel zu wenige!- Vorreiterinen und Vorreiter im Blog, die wunderbare Beiträge schreiben und sich aus allen Fenstern hängen. Und der Rest schweigt. […] [...]
Donnerstag 5. April 2007 um 22:01
@ Alle:
Danke für die rege Diskussion! Der Blog ist lebhaft, unser BC noch mehr – let’s go… Zukunftsparty ist das nächste Thema!!!