I’m walking…
…yes indeed.
Jeder von uns legt jeden Tag lange Wege zurück. Jagen und Sammeln von Nahrung, suchen neuer Nahrungsquellen – geistige und pekuniäre -, der Weg zum Kunden, die Wochenendheimfahrt zur Partnerin oder zum Partner.
Im aktuellen vbg Sicherheitsreport gibt es (leider nicht online) interessante Zahlen zu den pro Person täglich zurückgelegten Kilometern. Durchschnittswerte von 1982 und von heute.
Was schätzen Sie? Wieviele Kilometer legen Sie täglich durchschnittlich zurück für den Beruf, zum Einkaufen und für Freizeitaktivitäten?
Die Zahlen aus der Studie:
…für den Beruf
- 1982: 9,6 km/Tag
- heute: 15,0 km/Tag
…zum Einkaufen
- 1982: 4,3 km/Tag
- heute: 6,4 km/Tag
…für Freizeitaktivitäten
- 1982: 12,2 km/Tag
- heute: 12,6 km/Tag
Rechnet man das mal zusammen, dann stehen durchschnittliche 26,1 Tageskilometer in 1982 heute 34 km pro Tag gegenüber. Eine ganz ordentliche Steigerung, wie ich finde.

Denken wir nochmal 15 Jahre weiter. Was schätzen Sie sind die Werte für 2022? Werden es in Anbetracht der zunehmenden Internetnutzung und den ausgereiften Werkzeugen zur Zusammenarbeit über das Web weniger? Oder werden es durch die zunehmende Mobilisierung der Arbeitswelt eher noch mehr?
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Die Zahlen finde ich überraschend. Steht dort auch, woher dieses Mehr an Kilometern kommt?
Wieso laufen die Menschen heute im Beruf mehr???
Liegt es am outsourcing – fällt mir dazu spontan ein;-)
Hallo Jörg, es geht – auch wenns die plakative Überschrift vermuten lässt – bei der Studie nicht nur ums “zu Fuß gehen”, sondern um die Kilometer, die täglich zurück gelegt werden. Warum es mehr sind, steht im Text nicht, die Verlinkung von Papier mit Internet ist bei der vbg-Publikation leider nicht so toll gelöst.
Warum wird es so sein? Längere Wege zur Arbeit, verschwundene kleine Läden in Laufweite, statt dessen Riesen-Supermärkte in Stadtrandlage. Mich wundert eher, dass es bei den Freizeitaktivitäten nicht deutlich mehr ist. Vielleicht der Tribut an die längeren Arbeitszeiten?
Moment mal: Wieso walking? Ich schätze mal, dass die km hauptsächlich mit dem Auto zurückgelegt werden. Ich habe neulich gelesen (Quelle weiß ich leider nicht mehr), dass die körperliche Bewegung dramatisch zurückgegangen ist. Während die Leute früher täglich viele km zu Fuß liefen, kommen die meisten Zeitgenossen heute nicht mal auf 500m.
Raus aus der Wohnung, rein ins Auto. Bis in die Tiefgarage. Von da aus in den Aufzug. Ein paar Meter zum Büro. Vier Stunden im Meeting. Abends umgekehrt zurück. Noch schnell ein paar km zum Baumarkt fahren. Wegen zwei Schrauben. Vor der Türe parken.
Kilometer JA, Bewegung NEIN. Die zunehmende Verfettung der Bevölkerung spricht Bände.
Schlüsselt der Report da irgend etwas zwischen gefahrenen und tatsächlich selbst gelaufen Kilometern auf?
Wieso nicht “Walking”?
Vielleicht werden die künftigen Entwicklungen ja das “zu Fuß” wieder wertvoller machen?
Die Aufteilung geht nicht aus dem Artikel hervor.
Offen gestanden, hatte ich mir bis eben über die tagtäglichen Kilometer, die wir zurück legen, noch nie Gedanken gemacht…
Wir sind heute wahrscheinlich grundsätzlich beweglicher, müssen schneller sein und mobiler. So fahren wir mal kurz einige Kilometer, um einen Geschäftspartner zu besuchen, kaufen irgendwo auf der grünen Wiese ein, besuchen eine Tagung in XY etc. Vermutlich haben wir auch durch die Flugreisen eine andere Einstellung zu Entfernungen Trotz Internet und Webkonferenzen wird sich die Anzahl der Kilometer in den nächsten Jahren sicherlich erhöhen, vermute ich. Und weil die verlangte Mobilität im Business auch müde macht, verbringen wir die Abende dann auf dem Sofa, so wie ich gerade… Ist dann doch eher eine einseitige Bewegung…
Überraschung…
…was spricht jetzt die dog doc?! Na klar: ich laufe viel, viel mehr…
Meine Zauberhunde sind die perfekten personal trainer. 3 x täglich in die endlosen Weiten der Düsseldorfer Rheinprairie.
In der Praxis hab ich mir zwar auch eine Rennstreckenarchitektur gebaut (Spitzname schon zu Schulzeiten: RoadRunner), aber irgendwie komm ich nicht mehr auf die ungezählten Kilometer meiner Klinik-Zeit. Da hab ich mir oft inliner gewünscht, tagnachts auf den Korridoren.
Dafür fahre ich wesentlich weniger Auto und das Fliegen hab ich Ex-Globetrottel ganz eingestellt. Wegen der Umwelt und auch wegen hundeunverträglichen Flugtransportbedingungen.
Gefahrene und geflogene Kilometer haben sich bei mir drastisch reduziert (vom Senator-Status zu 0 Flugmeilen..)
Ich paß mal wieder in keine Statistik
, dafür bin ich sehr gesund
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