Schöne neue Welt? Prototypen von morgen
«Living Tomorrow» sind Zukunftshäuser, die Peter Bongers und Frank Belien realisiert haben. Das erste Haus wurde bereits 1995 in der Nähe von Brüssel eröffnet. Mit im Boot: Namhafte Architekten und 96 Hersteller wie Microsoft, Philips. HP, Unilever, Bose oder Nixdorf. Inzwischen sind drei Museen und Prototypen futuristischer Wohnkultur entstanden.
Die Ausstellungshäuser werden dem Fortschrift angepasst und alle fünf Jahre erneuert. Was nicht funktioniert, wird im nächsten Entwurf ersetzt oder komplett gestrichen.
Wie sieht das Haus der Zukunft aus?

Schluss mit den Räumen, die durch Wände streng getrennt sind! Die Lebensformen fließen ineinander über. Wandelbare, flexible Möbel ermöglichen, dass wir unsere Tätigkeiten im Haus verknüpfen, wir wohnen, essen, kochen und entspannen, wo und wie wir wollen. So befinden sich im Wohnbereich beispielsweise verborgene Workstations für die gesamte Familie.
High-Tech Kommunikation
Klar, dass uns die Technik in Zukunft das Leben erleichtern wird. Hightech-Ausstattungen werden uns entlasten, unterstützen und vieles im Alltag vereinfachen. Das Zauberwort dazu heißt EIB. (European Installation Bus). Heizung und Beleuchtung können wir von der Autobahn steuern, damit es kuschelig warm ist, wenn wir nach Hause kommen. Die Kaffeemaschine oder den Toaster können wir programmieren und selbst die Gartenbewässerung funktioniert automatisch. High-Tech Kommunikation ist im Haus der Zukunft das Thema Nr. 1. Wir sind innen und außen vernetzt, in allen Räumen wird es Flachbildschirme für TV und Internet geben, komfortable Steuerungs- und Bedientechniken über Touchscreens erhöhen den Bedienkomfort.

Hausarbeit leicht gemacht
Die lästige Hausarbeit – und das freut sich sicherlich die meisten – wird einfacher. Hier übernimmt der Computer wichtige Funktionen. So kann man dem PC die Einkaufsliste diktieren, Backöfen erfassen über Barcodes der Essensverpackung die Produktinformationen und programmieren sich selbst. Und immer wieder wird der intelligente Kühlschrank beschrieben. Der Kühlschrank kann uns einen Überblick über das vorhandene Sortiment im Kühlschrank geben, mögliche Gerichte auf Basis des Inhaltes und des Verfallsdatums der Lebensmittel vorschlagen und Lebensmittel beim Supermarkt automatisch bestellen. Möglich macht das die RFID-Technologie.
Schöne neue Welt? Wollen wir so in Zukunft leben oder ganz anders?
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Interessant wäre es auch mal eines dieser Zukunftsstudien als Prototyp zu bauen mit Rapid Prototyping.
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