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	<title>Kommentare zu: Warum beim Thema Datenschutz nur auf den Staat schauen?</title>
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	<description>Quer gedacht</description>
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		<title>Von: Matthias Rückel</title>
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		<dc:creator>Matthias Rückel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2007 09:41:59 +0000</pubDate>
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		<description>Alexander, stimme Dir voll und ganz zu. Mit Deinem Kommentar best&#228;tigst Du schon im Vorfeld, das Du die &#214;ffentlichkeitsarbeit im Griff h&#228;ttest ;-) Wo soll ich mein Kreuzchen machen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alexander, stimme Dir voll und ganz zu. Mit Deinem Kommentar best&#228;tigst Du schon im Vorfeld, das Du die &#214;ffentlichkeitsarbeit im Griff h&#228;ttest <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wo soll ich mein Kreuzchen machen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Alexander Greisle</title>
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		<dc:creator>Alexander Greisle</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2007 22:04:50 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt nur einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Miss Sixty/Express Yourself auf der einen und Google/&#220;berstaat auf der anderen Seite. Ersteres basiert auf Freiwilligkeit, zweiteres nicht. 

Ersteres ist ein Trend, der abflachen wenn nicht sogar ins Gegenteil umschlagen wird (wenns was neues, spannenderes gibt; wenn es massive Mi&#223;br&#228;uche gegeben hat; wenn die ersten StudiVZ-Kids keine Praktikumsstellen finden ob des Unfugs, den sie dort eingestellt haben; etc.). Irgendwann hatte es sich auch herumgesprochen, dass diese aufblasbaren Latex-Luftballons zwar l&#228;stig sind, aber durchaus f&#246;rderlich f&#252;r die eigene Gesundheit sein k&#246;nnen.

Zweiteres ist &quot;nicht ganz so einfach&quot; umkehrbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt nur einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Miss Sixty/Express Yourself auf der einen und Google/&#220;berstaat auf der anderen Seite. Ersteres basiert auf Freiwilligkeit, zweiteres nicht. </p>
<p>Ersteres ist ein Trend, der abflachen wenn nicht sogar ins Gegenteil umschlagen wird (wenns was neues, spannenderes gibt; wenn es massive Mi&#223;br&#228;uche gegeben hat; wenn die ersten StudiVZ-Kids keine Praktikumsstellen finden ob des Unfugs, den sie dort eingestellt haben; etc.). Irgendwann hatte es sich auch herumgesprochen, dass diese aufblasbaren Latex-Luftballons zwar l&#228;stig sind, aber durchaus f&#246;rderlich f&#252;r die eigene Gesundheit sein k&#246;nnen.</p>
<p>Zweiteres ist &#8220;nicht ganz so einfach&#8221; umkehrbar.</p>
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	<item>
		<title>Von: Elita Wiegand</title>
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		<dc:creator>Elita Wiegand</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2007 18:01:12 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, Alexander, aber ich vermute auch, dass Dich die Kids nicht wirklich brauchen und einen &lt;a href=&quot;http://www.innovativ-in.de/blog/2007/02/21/warum-beim-thema-datenschutz-nur-auf-den-staat-schauen/#comment-9976 rel=&quot; rel=&quot;nofollow&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Datenschutzbeauftragten &lt;/a&gt;vermutlich ziemlich altbacken finden.
Vor kurzem habe ich in meinem &lt;a href=&quot;http://querdenken.twoday.net/stories/3114099/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Blog &lt;/a&gt;&#252;ber ein italienisches Designer Hotel der Modefirma &lt;a href=&quot;http://www.misssixty.com/rel=&quot; rel=&quot;nofollow&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Miss Sixty&lt;/a&gt; berichtet, die Webcams in den Zimmer einsetzen. Ziel: Die Kamera kann eingeschaltet werden, damit sich die Hotelg&#228;ste untereinander kennen lernen. Die Idee kommt supergut an, so gut, dass die Modekette jetzte weitere Webcams Hotels in Dubai und Rom plant.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, Alexander, aber ich vermute auch, dass Dich die Kids nicht wirklich brauchen und einen <a href="http://www.innovativ-in.de/blog/2007/02/21/warum-beim-thema-datenschutz-nur-auf-den-staat-schauen/#comment-9976 rel=" rel="nofollow" rel="nofollow">Datenschutzbeauftragten </a>vermutlich ziemlich altbacken finden.<br />
Vor kurzem habe ich in meinem <a href="http://querdenken.twoday.net/stories/3114099/" rel="nofollow">Blog </a>&#252;ber ein italienisches Designer Hotel der Modefirma <a href="http://www.misssixty.com/rel=" rel="nofollow" rel="nofollow">Miss Sixty</a> berichtet, die Webcams in den Zimmer einsetzen. Ziel: Die Kamera kann eingeschaltet werden, damit sich die Hotelg&#228;ste untereinander kennen lernen. Die Idee kommt supergut an, so gut, dass die Modekette jetzte weitere Webcams Hotels in Dubai und Rom plant.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Rückel</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/02/21/warum-beim-thema-datenschutz-nur-auf-den-staat-schauen/comment-page-1/#comment-10461</link>
		<dc:creator>Matthias Rückel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2007 13:26:07 +0000</pubDate>
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		<description>Wie der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,464480,00.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Spiegel online &lt;/a&gt;berichtet ist ein neues Videoportal mit &lt;a href=&quot;http://www.stickam.com/whosLive.do?listType=live&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Express yourself&quot; &lt;/a&gt; &#252;berschrieben. Dort k&#246;nnen Sie Live Video&#252;bertragungen aus dem Alltag Ihrer Mitmenschen betrachten und bei Gefallen Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Nein, nein, keine lahmen Videokonserven wie auf YouTube, auch kein statisches Bild, das sich alle 5 Minuten aktualisiert, sondern eine echte Live-Video&#252;bertragung in Echtzeit. 

So sehr ich den Gedanken, da&#223; Alexander Datenschutzbeauftragter wird sympathisch finde, langsam w&#228;chst in mir der Gedanke, da&#223; eine Generation heranw&#228;chs, die vielleicht gar keinen Datenschutzbeauftragten m&#246;chte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,464480,00.html" rel="nofollow">Spiegel online </a>berichtet ist ein neues Videoportal mit <a href="http://www.stickam.com/whosLive.do?listType=live" rel="nofollow">&#8220;Express yourself&#8221; </a> &#252;berschrieben. Dort k&#246;nnen Sie Live Video&#252;bertragungen aus dem Alltag Ihrer Mitmenschen betrachten und bei Gefallen Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Nein, nein, keine lahmen Videokonserven wie auf YouTube, auch kein statisches Bild, das sich alle 5 Minuten aktualisiert, sondern eine echte Live-Video&#252;bertragung in Echtzeit. </p>
<p>So sehr ich den Gedanken, da&#223; Alexander Datenschutzbeauftragter wird sympathisch finde, langsam w&#228;chst in mir der Gedanke, da&#223; eine Generation heranw&#228;chs, die vielleicht gar keinen Datenschutzbeauftragten m&#246;chte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Greisle</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/02/21/warum-beim-thema-datenschutz-nur-auf-den-staat-schauen/comment-page-1/#comment-10016</link>
		<dc:creator>Alexander Greisle</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 22:52:11 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r die Ehre, Wolfgang ;-). Aber erst, wenn der Posten - wie von der EU gefordert und der Bundesregierung nicht umgesetzt - komplett von der Politik unabh&#228;ngig ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r die Ehre, Wolfgang <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Aber erst, wenn der Posten &#8211; wie von der EU gefordert und der Bundesregierung nicht umgesetzt &#8211; komplett von der Politik unabh&#228;ngig ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Horbach</title>
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		<dc:creator>Wolfgang Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 10:32:41 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;b&gt;Alexander&lt;/b&gt;, du besitzt so hervorragende Fachkenntnisse, dass du dich damit definitiv &lt;b&gt;als n&#228;chsten Bundesdatenschutzbeauftragten&lt;/b&gt; qualifiziert hast!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b>Alexander</b>, du besitzt so hervorragende Fachkenntnisse, dass du dich damit definitiv <b>als n&#228;chsten Bundesdatenschutzbeauftragten</b> qualifiziert hast!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Greisle</title>
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		<dc:creator>Alexander Greisle</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 09:41:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang: Das mit der Info-&#220;berflutung wird nur f&#252;r die breite Masse klappen, aber nicht f&#252;r die Profis. Aus zwei Gr&#252;nden:

Zum einen ist das Sammeln und Auswerten nur eine Frage von Rechenpower und Speicherplatz. Google macht uns vor, wie das geht. Die riesige Datenmenge des Internets und trotzdem bekommst Du in einer Sekunde die Treffer angezeigt. Wie viele, das h&#228;ngt nur von der Suchkompetenz ab. Wie gut, das h&#228;ngt nur vom Algorithmus ab. Die NSA besch&#228;ftigt beispielsweise eine deutlich f&#252;nfstellige Zahl an Mathematikern...

Zum anderen ist es nur eine Frage des Vorgehens und des Algorithmus. Die Datenmenge, die ich bei einer Suchabfrage nach &quot;Wolfgang Horbach&quot; bekomme ist sehr &#252;berschaubar. Und ich glaube nicht, dass Du es - trotz toller Blog-Aktivit&#228;t - hin bekommst, so viel Information zu produzieren, dass Google damit Schwierigkeiten h&#228;tte ;-)

Ganz grunds&#228;tzlich betrachtet ist das so schwierig nicht:

1. Schritt: Abgreifen, z.B. &#252;ber Suchanfragen.

Google bietet eine API (Programmierschnittstelle zum Zugriff auf Google aus eigener Software), wie u.a. eBay und Amazon auch. Es gibt auch Stimmen (von Mitglieder-/Nutzerseite, wohlgemerkt), die von Social Networks wie XING ebenfalls APIs zur Vernetzung der verschiedenen Plattformen fordern. Wie gesagt, von Nutzern, nicht vom Staat. 

Und wenn es keine API gibt, so what. Man gekommt von Google und jeder anderen Webseite (XHTML-)Text zur&#252;ck. Den zu parsen (strukturiert zu analysieren) lernt man im ersten Semester Informatik.

Und die Sachen, die in einer staatlichen Datenbank stehen sind ja erst recht kein Problem. Data Mining ist heute schon verdammt leistungsf&#228;hig und die Entwicklung bleibt gerade da sicher nicht stehen.

2. Schritt: Verlinkungen abcrawlen (verfolgen), weitere Informationen einholen. Crawltiefe einstellbar.

3. Schritt: Indexierung (das was Google mit den Webseiten macht)

4. Schritt: Vernetzungsstrukturen visualisieren, automatisches Schlagwortscreening und sonstige mehr oder weniger intelligente Auswertungen auf Knopfdruck

Das macht alles eine Software, dazu br&#228;uchte man noch nicht mal einen eigenen Datenbestand vorzuhalten...

MySpace, nun ja, alles sch&#246;n recherchierbar, oder? &#220;ber die Frage der Relevanz solcher Informationen k&#246;nnte man noch diskutieren. Aber die bestimmt sich bekanntlich abh&#228;ngig vom Suchziel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang: Das mit der Info-&#220;berflutung wird nur f&#252;r die breite Masse klappen, aber nicht f&#252;r die Profis. Aus zwei Gr&#252;nden:</p>
<p>Zum einen ist das Sammeln und Auswerten nur eine Frage von Rechenpower und Speicherplatz. Google macht uns vor, wie das geht. Die riesige Datenmenge des Internets und trotzdem bekommst Du in einer Sekunde die Treffer angezeigt. Wie viele, das h&#228;ngt nur von der Suchkompetenz ab. Wie gut, das h&#228;ngt nur vom Algorithmus ab. Die NSA besch&#228;ftigt beispielsweise eine deutlich f&#252;nfstellige Zahl an Mathematikern&#8230;</p>
<p>Zum anderen ist es nur eine Frage des Vorgehens und des Algorithmus. Die Datenmenge, die ich bei einer Suchabfrage nach &#8220;Wolfgang Horbach&#8221; bekomme ist sehr &#252;berschaubar. Und ich glaube nicht, dass Du es &#8211; trotz toller Blog-Aktivit&#228;t &#8211; hin bekommst, so viel Information zu produzieren, dass Google damit Schwierigkeiten h&#228;tte <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ganz grunds&#228;tzlich betrachtet ist das so schwierig nicht:</p>
<p>1. Schritt: Abgreifen, z.B. &#252;ber Suchanfragen.</p>
<p>Google bietet eine API (Programmierschnittstelle zum Zugriff auf Google aus eigener Software), wie u.a. eBay und Amazon auch. Es gibt auch Stimmen (von Mitglieder-/Nutzerseite, wohlgemerkt), die von Social Networks wie XING ebenfalls APIs zur Vernetzung der verschiedenen Plattformen fordern. Wie gesagt, von Nutzern, nicht vom Staat. </p>
<p>Und wenn es keine API gibt, so what. Man gekommt von Google und jeder anderen Webseite (XHTML-)Text zur&#252;ck. Den zu parsen (strukturiert zu analysieren) lernt man im ersten Semester Informatik.</p>
<p>Und die Sachen, die in einer staatlichen Datenbank stehen sind ja erst recht kein Problem. Data Mining ist heute schon verdammt leistungsf&#228;hig und die Entwicklung bleibt gerade da sicher nicht stehen.</p>
<p>2. Schritt: Verlinkungen abcrawlen (verfolgen), weitere Informationen einholen. Crawltiefe einstellbar.</p>
<p>3. Schritt: Indexierung (das was Google mit den Webseiten macht)</p>
<p>4. Schritt: Vernetzungsstrukturen visualisieren, automatisches Schlagwortscreening und sonstige mehr oder weniger intelligente Auswertungen auf Knopfdruck</p>
<p>Das macht alles eine Software, dazu br&#228;uchte man noch nicht mal einen eigenen Datenbestand vorzuhalten&#8230;</p>
<p>MySpace, nun ja, alles sch&#246;n recherchierbar, oder? &#220;ber die Frage der Relevanz solcher Informationen k&#246;nnte man noch diskutieren. Aber die bestimmt sich bekanntlich abh&#228;ngig vom Suchziel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Horbach</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/02/21/warum-beim-thema-datenschutz-nur-auf-den-staat-schauen/comment-page-1/#comment-9971</link>
		<dc:creator>Wolfgang Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 09:19:02 +0000</pubDate>
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		<description>In der Psychologie gibt es eine Methode, die nennt sich &lt;b&gt;paradoxe Intervention&lt;/b&gt;. Da &quot;verordnet&quot; der Therapeut dem Klienten genau das Gegenteil von dem, was eigentlich sinnvoll w&#228;re. Der Eifers&#252;chtige wird angehalten, die &#220;berwachung des Partners so zu steigern, dass er bald die Sinnlosigkeit seines Unterfangens begreift.

Es ist nur so eine Idee: Vielleicht sollten wir unsere Daten nicht versuchen zu verstecken, sondern &lt;b&gt;die &#220;berwacher mit riesigen Datenmengen zum&#252;llen&lt;/b&gt;, dass sie daran ersticken. Sinnvoll w&#228;re eine gute Mischung aus wahren und verf&#228;lschten Informationen, so dass stets Zweifel bestehen, was richtig und was falsch ist.

Vielleicht machen die Kids mit MySpace genau das Richtige.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Psychologie gibt es eine Methode, die nennt sich <b>paradoxe Intervention</b>. Da &#8220;verordnet&#8221; der Therapeut dem Klienten genau das Gegenteil von dem, was eigentlich sinnvoll w&#228;re. Der Eifers&#252;chtige wird angehalten, die &#220;berwachung des Partners so zu steigern, dass er bald die Sinnlosigkeit seines Unterfangens begreift.</p>
<p>Es ist nur so eine Idee: Vielleicht sollten wir unsere Daten nicht versuchen zu verstecken, sondern <b>die &#220;berwacher mit riesigen Datenmengen zum&#252;llen</b>, dass sie daran ersticken. Sinnvoll w&#228;re eine gute Mischung aus wahren und verf&#228;lschten Informationen, so dass stets Zweifel bestehen, was richtig und was falsch ist.</p>
<p>Vielleicht machen die Kids mit MySpace genau das Richtige.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Greisle</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/02/21/warum-beim-thema-datenschutz-nur-auf-den-staat-schauen/comment-page-1/#comment-9970</link>
		<dc:creator>Alexander Greisle</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 08:49:34 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Sarah, machen wir das mit dem Methodenwissen doch durch Diskussionen in Blogs, dann haben alle was davon ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sarah, machen wir das mit dem Methodenwissen doch durch Diskussionen in Blogs, dann haben alle was davon <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Doc Sarah Schons</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/02/21/warum-beim-thema-datenschutz-nur-auf-den-staat-schauen/comment-page-1/#comment-9912</link>
		<dc:creator>Doc Sarah Schons</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 02:08:13 +0000</pubDate>
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		<description>Uff - gerade hab ich mir den Film angesehen - Danke Ihnen, Matthias!

Ich glaub, ich kauf mir doch kein neues notebook - und auch f&#252;r mein Kleinunternehmen gibtÂ´s maximal noch email auf dem Rechner.

Gl&#252;cklicherweise geh&#246;r ich altes M&#228;dchen nicht zu den Amazon Wunschlisten Junkies und Google auch nur, wenn mein altersschwaches Hirn sich irgendwie nicht erinnern will, die B&#252;cher es nicht hergeben oder -aufgepa&#223;t- wenn ich jemanden suche... 

In openBC mach ich kaum was -erst recht nicht, seit es XING ist, bin wenn &#252;berhaupt nur noch in der exclusiven, restriktiven &quot;smallworld&quot; networking unterwegs und brauche auch keine &quot;second world&quot;. Aber: ich blogge! O Weia!

Da ist selbst bei meinen eher bescheidenen Internetaktivit&#228;ten auch wieder dem &#252;berwachungsstaatlichen Un-treiben T&#252;r und Tor ge&#246;ffnet..

Siehe China: Millionen Menschen mit allen erdenklichen pers&#246;nlichen Details recherchierbar. Staatlich gef&#246;rdert und gew&#252;nscht.

Ob das hier bis 2014 dauert?! Ich f&#252;rchte nicht. Und wie, lieber Alexander, teilen wir uns die n&#246;tigen softskills zur einigerma&#223;en datengesch&#252;tzten Internet-Nutzung mit?! Rauchzeichen?! Bush-Trommel eher kontraproduktiv.. ;-(

Dank auch Dir, Alexander, f&#252;r Deinen Kommentar und den groosel google film. Es ist schon 3:00, aber ich denke, meine Nacht wird jetzt erst recht schlaflos...

Denk ich an google in der Nacht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Uff &#8211; gerade hab ich mir den Film angesehen &#8211; Danke Ihnen, Matthias!</p>
<p>Ich glaub, ich kauf mir doch kein neues notebook &#8211; und auch f&#252;r mein Kleinunternehmen gibtÂ´s maximal noch email auf dem Rechner.</p>
<p>Gl&#252;cklicherweise geh&#246;r ich altes M&#228;dchen nicht zu den Amazon Wunschlisten Junkies und Google auch nur, wenn mein altersschwaches Hirn sich irgendwie nicht erinnern will, die B&#252;cher es nicht hergeben oder -aufgepa&#223;t- wenn ich jemanden suche&#8230; </p>
<p>In openBC mach ich kaum was -erst recht nicht, seit es XING ist, bin wenn &#252;berhaupt nur noch in der exclusiven, restriktiven &#8220;smallworld&#8221; networking unterwegs und brauche auch keine &#8220;second world&#8221;. Aber: ich blogge! O Weia!</p>
<p>Da ist selbst bei meinen eher bescheidenen Internetaktivit&#228;ten auch wieder dem &#252;berwachungsstaatlichen Un-treiben T&#252;r und Tor ge&#246;ffnet..</p>
<p>Siehe China: Millionen Menschen mit allen erdenklichen pers&#246;nlichen Details recherchierbar. Staatlich gef&#246;rdert und gew&#252;nscht.</p>
<p>Ob das hier bis 2014 dauert?! Ich f&#252;rchte nicht. Und wie, lieber Alexander, teilen wir uns die n&#246;tigen softskills zur einigerma&#223;en datengesch&#252;tzten Internet-Nutzung mit?! Rauchzeichen?! Bush-Trommel eher kontraproduktiv.. ;-(</p>
<p>Dank auch Dir, Alexander, f&#252;r Deinen Kommentar und den groosel google film. Es ist schon 3:00, aber ich denke, meine Nacht wird jetzt erst recht schlaflos&#8230;</p>
<p>Denk ich an google in der Nacht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Greisle</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/02/21/warum-beim-thema-datenschutz-nur-auf-den-staat-schauen/comment-page-1/#comment-9873</link>
		<dc:creator>Alexander Greisle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 16:46:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Hans-Georg: Nein, er wird nicht baden gehen. Es gibt schon heute sehr leistungsf&#228;hige Werkzeuge, die riesige Datenbest&#228;nde, zum Beispiel von eBay, auf Knopfdruck und sehr schnell durchforsten und individuell aufbereiten. Und die Entwicklung wird gerade hier nicht stehen bleiben. 

Wie schnell Google Trefferlisten anzeigt ist schon erstaunlich, oder? Eine gut formulierte Anfrage, die Trefferliste mit einer Software abgegriffen und ausgewertet. Ein sehr &#252;berschaubarer Datenbestand...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hans-Georg: Nein, er wird nicht baden gehen. Es gibt schon heute sehr leistungsf&#228;hige Werkzeuge, die riesige Datenbest&#228;nde, zum Beispiel von eBay, auf Knopfdruck und sehr schnell durchforsten und individuell aufbereiten. Und die Entwicklung wird gerade hier nicht stehen bleiben. </p>
<p>Wie schnell Google Trefferlisten anzeigt ist schon erstaunlich, oder? Eine gut formulierte Anfrage, die Trefferliste mit einer Software abgegriffen und ausgewertet. Ein sehr &#252;berschaubarer Datenbestand&#8230;</p>
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	</item>
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		<title>Von: Alexander Greisle</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/02/21/warum-beim-thema-datenschutz-nur-auf-den-staat-schauen/comment-page-1/#comment-9872</link>
		<dc:creator>Alexander Greisle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 16:43:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ein weiteres sehenswertes Video zum Thema Google gibts von zwei deutschen Studenten: &lt;a href=&quot;http://masterplanthemovie.com/&quot; rel=&quot;nofollow&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Masterplan. about the power of Google&lt;/a&gt;

Man mu&#223; ja nicht nach MySpaces sehen, viele der Leser hier werden auch bei Xing Mitglied sein. Vielleicht auch mitdiskutieren in den zahlreichen Foren. Studenten sind heute bei StudiVZ (hoch peinliche Dinge zum Teil). Das ist schnell und einfach durchsucht.

Oder vielleicht haben Sie auch einen Wunschzettel bei Amazon? Was ist ein Blog anderes als ein Pers&#246;nlichkeitsabbild der Schreiberin oder des Schreibers? Waren Sie fr&#252;her mal im Usenet aktiv? Google macht das &#252;ber &quot;Groups&quot; alles auffindbar. Hatten Sie fr&#252;her - und &quot;Gottseidank heute nicht mehr&quot; - eine private Homepage? Surfen Sie mal zur Waybackmachine und geben Sie die alte URL ein...

Alles freiwillig, alles hoch interessant. Gro&#223;e Personalberater haben bereits spezialisierte Abteilungen, die anhand des Internets ein Profil potenzieller Bewerber erstellen. Das hat aber nat&#252;rlich auch zwei Seiten. Warum nicht gezielt nutzen?

Wir brauchen wieder mehr Sensibilit&#228;t. Das hei&#223;t ja nicht, dass wir die tollen neuen M&#246;glichkeiten nicht nutzen, im Gegenteil. Aber es hei&#223;t, dass wir Methodenkompetenz und Soft-Skills brauchen. 

Von Kinderbeinen an. Nicht nur das Wissen, wie man einen Browser startet. Sondern das Wissen, wie man sich in der Internetwelt richtig bewegt, welche Konsequenzen das Handeln hat, wie man sich sch&#252;tzt, etc. Also das, was wir f&#252;r das Real-Life quasi autmatisch von Tag 1 an lernen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiteres sehenswertes Video zum Thema Google gibts von zwei deutschen Studenten: <a href="http://masterplanthemovie.com/" rel="nofollow" rel="nofollow">Masterplan. about the power of Google</a></p>
<p>Man mu&#223; ja nicht nach MySpaces sehen, viele der Leser hier werden auch bei Xing Mitglied sein. Vielleicht auch mitdiskutieren in den zahlreichen Foren. Studenten sind heute bei StudiVZ (hoch peinliche Dinge zum Teil). Das ist schnell und einfach durchsucht.</p>
<p>Oder vielleicht haben Sie auch einen Wunschzettel bei Amazon? Was ist ein Blog anderes als ein Pers&#246;nlichkeitsabbild der Schreiberin oder des Schreibers? Waren Sie fr&#252;her mal im Usenet aktiv? Google macht das &#252;ber &#8220;Groups&#8221; alles auffindbar. Hatten Sie fr&#252;her &#8211; und &#8220;Gottseidank heute nicht mehr&#8221; &#8211; eine private Homepage? Surfen Sie mal zur Waybackmachine und geben Sie die alte URL ein&#8230;</p>
<p>Alles freiwillig, alles hoch interessant. Gro&#223;e Personalberater haben bereits spezialisierte Abteilungen, die anhand des Internets ein Profil potenzieller Bewerber erstellen. Das hat aber nat&#252;rlich auch zwei Seiten. Warum nicht gezielt nutzen?</p>
<p>Wir brauchen wieder mehr Sensibilit&#228;t. Das hei&#223;t ja nicht, dass wir die tollen neuen M&#246;glichkeiten nicht nutzen, im Gegenteil. Aber es hei&#223;t, dass wir Methodenkompetenz und Soft-Skills brauchen. </p>
<p>Von Kinderbeinen an. Nicht nur das Wissen, wie man einen Browser startet. Sondern das Wissen, wie man sich in der Internetwelt richtig bewegt, welche Konsequenzen das Handeln hat, wie man sich sch&#252;tzt, etc. Also das, was wir f&#252;r das Real-Life quasi autmatisch von Tag 1 an lernen&#8230;</p>
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		<title>Von: Hans-Georg Nelles</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/02/21/warum-beim-thema-datenschutz-nur-auf-den-staat-schauen/comment-page-1/#comment-9871</link>
		<dc:creator>Hans-Georg Nelles</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 16:37:23 +0000</pubDate>
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		<description>Matthias R&#252;ckel und die Google EPIC Vision weisen auf einen entscheidenden Unterschied zum &#220;berwachungsstaat hin. 

Von letzterem werden ohne meine individuelle Zustimmung und f&#252;r mich zweifelhaftem Nutzen Informationen und Daten ausspioniert und geheim gehalte. Bei der Vision der transparenten Informationsgesellschaft entscheide ich dar&#252;ber, was ich ins Netz stelle, welche Informationen Meinungen und Bilder ich mit anderen teilen m&#246;chte und was dann &#039;nat&#252;rlich&#039; von Such- und Sortiermaschinen aufbereitet werden kann.

Es ist ein give and take und ich habe eine realistische Illusion vom Nutzen des Ganzen, oder kann es mir zumindest einbilden.

Aber auch bei dieser Variante wir sich &#039;Big Brother&#039; eine Schnittstelle organisieren und in der Informationsflut hoffentlich baden gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Matthias R&#252;ckel und die Google EPIC Vision weisen auf einen entscheidenden Unterschied zum &#220;berwachungsstaat hin. </p>
<p>Von letzterem werden ohne meine individuelle Zustimmung und f&#252;r mich zweifelhaftem Nutzen Informationen und Daten ausspioniert und geheim gehalte. Bei der Vision der transparenten Informationsgesellschaft entscheide ich dar&#252;ber, was ich ins Netz stelle, welche Informationen Meinungen und Bilder ich mit anderen teilen m&#246;chte und was dann &#8216;nat&#252;rlich&#8217; von Such- und Sortiermaschinen aufbereitet werden kann.</p>
<p>Es ist ein give and take und ich habe eine realistische Illusion vom Nutzen des Ganzen, oder kann es mir zumindest einbilden.</p>
<p>Aber auch bei dieser Variante wir sich &#8216;Big Brother&#8217; eine Schnittstelle organisieren und in der Informationsflut hoffentlich baden gehen.</p>
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