Ein Business Club lebt vom Geben … (und Nehmen)

2007-02-25, von Jörg Weisner

Aber in dieser Reihenfolge. Erst kommt das Geben, dann das Nehmen.

Diese Erkenntnisse haben sicherlich viele von uns nicht nur in diesem Business Club gemacht. Manchmal gerät dieses allerdings etwas in Vergessenheit. Wir haben zwar noch nicht den 12. März, aber da Ihr schon so schön dabei seid, über die Vorschläge von Elita zu diskutieren, hier ein konkreter Vorschlag von mir:

Ich lese gerade das Buch von Keith Ferrazzi «never eat alone», in dem er die «Geheimnisse» seines Networkings-Erfolgs beschreibt. Man könnte die Kernthesen super an einem moderierten Abend im innovativ-in  Business Club präsentieren.

Überschrift für den Abend (mein 1. Entwurf) :

«Wie hole ich für mich das Meiste aus einem Business Club heraus?»

Erläuterung etwa folgender Kernthesen:

  • Die Grundprinzipien des Networkings allgemein und eines Business Club im Besonderen
  • Gemeinsam lassen sich viel mehr Erfolge erzielen, als allein
  • Wenn man viel gibt, bekommt man auch viel zurück, wenn auch manchmal von ganz anderer Seite.
  • Ein Business Club funktioniert, wenn jeder versucht, dem anderen zu helfen.

Dann schreibt jeder z.B. drei Wünsche, die er gern erfüllt hätte, auf Karten (mit Absender).
Die Karten werden an Pinwänden gesammelt.

Danach werden alle Karten und Pinwände in Form eines Infomarktes präsentiert. Evtl. Erläuterung an einigen Beispielen, wie die anderen jetzt helfen könnten, diese Wünsche zu erfüllen.

Anschließend sucht sich jeder mindestens drei Wünsche von anderen heraus, bei deren Erfüllung er helfen könnte.

Abschließend geht es an die Umsetzung:

  • die Wünsche sind geäußert
  • diejenigen,die Hilfe anbieten könnten sind gefunden
  • jetzt geht es darum, mindestens eine konkrete Maßnahmen zu formulieren, um bei der Erfüllung des jeweiligen Wunsches einen Schritt weiter zu kommen.

Ich bin gern bereit, diesen Abend mit vorzubereiten und zu moderieren. Im Anschluss an diese Veranstaltung könnte dann über den einen oder anderen Wunsch im Blog berichtet werden, und wie es gelingt, ihn zu erfüllen.

Fazit:

  1. Jeder kann mitwirken
  2. Jeder kann auf mehrfache Weise profitieren
  3. Viele Wünsche können erfüllt werden
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6 Kommentare zu “Ein Business Club lebt vom Geben … (und Nehmen)”

  1. Burkhard Schneider sagt:

    Hallo Jörg,

    in ähnlicher Form (allerdings nur mit einem Wunsch/Herausforderung) haben Mireille und ich dieses “Networkingspiel” bei einem Gründertreffen durchgeführt. Das Ergebnis war enorm. Von den 38 Teilnehmern haben 37 mindestens einen Kontakt / Idee / Lösung genannt bekommen. Deshalb kann ich solche oder ähnliche Übungen bei jedem Networkingtreffen mehr als empfehlen.

    Wir haben bei jeder Veranstaltung einen Networkingteil und einen Infoteil. Diese Mischung kommt riesig an, weil jeder mit einem konkreten Ergebnis nach Hause geht.

  2. Alexander Greisle sagt:

    Schöne Idee, Jörg, gefällt mir. In Nicht-Standardsituationen funktionieren persönliche Treffen einfach immer noch besser. Trotzdem möchte ich an der Stelle dann auch mal Matthias Rückel ins Spiel bringen und das persönliche Treffen um eine Web-Konferenz ergänzen. Um die daheim Gebliebenen mit einzubinden.

  3. Elita Wiegand sagt:

    Hallo,
    sitze gerade an einem Bericht, (muss zwischendurch auch mal Geld verdienen) trotzdem kann ich es nicht lassen, meinen Senf dazuzugeben. Die Idee gefällt mir auch sehr gut – und Burkhard Du hast ja offensichtlich damit gute Erfahrungen gemacht – ein Grund mehr den “Give an take Abend” mit Dir Jörg als Moderator des Abends umzusetzen.
    Dass Matthias mit der Webkonferenz den Abend ergänzt, ist hiermit beschlossene Sache.

    So, jetzt ist Schluss für heute.
    Ein gutes Nächtle alle zusammen.

  4. Jörg Weisner sagt:

    @Burkhard:
    Guten Morgen und vielen Dank für Dein Feedback und Deine Erfahrungen.
    Ich habe zunächst auch überlegt, nur einen Wunsch zu nehmen – aber warum soll man nicht mal “nach den Sternen” greifen? Selbst wenn dann nur zwei Wünsche angegangen werden, ist das ja auch schon recht gut.

    @Aleander:
    Danke für Deine Ergänzung um Matthias und die Online-Ergänzung. Super Idee! Die Kombination macht es.

    @Elita:
    Ich hoffe Du schläfst noch gut ;-) .

  5. Matthias Rückel sagt:

    Moin Mojn…

    ich bin noch nicht ganz wach. ;-)
    Wo, wann soll ich etwas mit einer Webkonferenz ergänzen? Mache ich natürlich gerne. Hatte gerade bei Elitas Vorschlägen einen weiteren Vorschlag als Kommentar geschrieben. Ich schlage vor, daß wir nächste Woche die Online-Diskussion in einem Wiki stattfinden lassn. Dann sind Ergebnisse struktierter und besser nachzuvollziehen las hier im Blog.

  6. innovativ.in - Business Blog » Blog Archiv » Lernen,wachsen, Farbe bekennen sagt:

    [...] Was also macht das innovativ.in Blog aus?  Wir lernen dazu. Wir “Geben… und Nehmen”, hat bei uns Jörg Weisner geschrieben. Wir befruchten uns, schaffen Synergien, wachsen, unterstützen uns und lernen uns besser kennen. “Warum ich bloggen nur empfehlen kann”, darüber hat Matthias Rückel gepostet. Die Blog Beiträge spiegeln das wieder, was die Partner des Business-Clubs ausmacht, was wir lieben, wofür wir stehen und uns einsetzen. Und unsere Beiträge erzählen über das, was wir verändern wollen, was wir kritisch sehen, wie wir unsere Vision von einer neuen Wirtschaft verbreiten und die Innovationskultur vorantreiben. Heute fragt keiner mehr, ob ein Gemeinschaftsblog Sinn macht. Jeder schreibt, was er will und damit sind wir gezwungen, Farbe zu bekennen und unsere Meinung zu äußern. “Warum bloggen nur so wenige Partner des Business-Clubs?” Auch diese Frage haben wir hier mehrfach diskutiert – und wir sind inzwischen gelassen. Viele lesen das Blog, aber sind eben stille Beobachter.  [...]

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