Archiv für März, 2007

IBM eröffnet “Innovation Factory”

2007-03-31, von Elita Wiegand

Web 2.0 ist aller Munde: Auf diesen Zug springt jetzt auch der IT-Konzern IBM auf und eröffnet eine «Innovation Factory”, berichtet Heise. In der «Fabrik» soll demnächst die Ideenmaschine rattern: Mitarbeiter, Partner, Software-Entwickler, Unternehmer und Mitglieder von Online-Communitys sollen in Innovations-Prozesse einbezogen werden. Dazu nutzt IBM verschiedene Werkzeuge wie Blogs, Wikis und «Social Tagging». Und Unternehmen sollen hier neue Produkte und Dienstleistungen testen können.  

Die “Innovation Factory” wurde jetzt in Bosten und Orlando vorgeführt, wie es in einer IBM Pressemitteilung heißt. Die Idee zur «Innovation Factory» wurde von dem High Performance On Demand Solutions (HiPODS) Team, einer Gruppe von Fachleuten innerhalb der Software-Strategie Gruppe von IBM entwickelt, die weltweit an acht Standorten arbeitet. Mit dabei ist auch das Telecom Solutions Lab. Der erste “Fabrikbesucher” und damit  Interessent ist der Telekommunikationsanbieter Sprint Nextel. Das Unternehmen nutzt die Innovation Factory, um für die nächste Generation der IP-Dienste eine passende Infrastruktur für Sprach- und Datendienste zu entwickeln.

Sind wir doch gespannt, was die Innovation Factory so alles produziert…

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Dann passen Sie halt in Zukunft einfach ein bisserl auf…

2007-03-31, von Alexander Greisle

…was Sie so sagen und tun. Herr Schäuble will im Zuge seines Feldzuges gegen das Böse das BKA mit Befugnissen zur Präventivüberwachung ausstatten (Quelle: welt.de). Laut den Informationen der welt mindestens mal in den Bereichen Telefon-, Internet- und Wohnraumüberwachung, durch Online-Durchsuchungen von Privatcomputern und durch Rasterfahndungen. Eine gewisse Rolle werden dabei wohl auch Ihre Bewegungsdaten auf den deutschen Autobahnen, erhoben über die Mautterminals, spielen. Lächeln Sie einfach, wenn Sie das nächste mal unter einer Mautbrücke durchfahren. Rein präventiv.

Nicht, dass Sie mir noch aus Versehen ins Fahnungsraster rein-fallen. Fanden Sie die Stasi eigentlich gut?

Da Herr Schäuble offensichtlich noch an meinem letzten Vorschlag der Satellitenüberwachung von Wohnungen hin und her überlegt (wäre schon praktisch, oder?): Herr Schäuble, wie wäre es mit einer Art Payback-Bonus-System für die Bewohner Ihres Landes für Meldungen von suspekten, vielleicht bösen Buben?

Wie geht es eigentlich Ihnen, den Leserinnen und Lesern dieses Blogs, mit diesen Entwicklungen? Ist das vielleicht alles gar nicht so dramatisch? Kann man nicht ein paar Einschränkungen der Persönlichkeitsrechte (zum Beispiel das der informationellen Selbstbestimmung, das der Gewissheit, unbeobachtet zu leben oder die Unschuldsvermutung) hinnehmen für das Gefühl höherer Sicherheit? Hat doch auch was.

Edit: Auch die Netzeitung berichtet. Laut heise online ist die Meldung inzwischen durch eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums bestätigt (auch darüber hinaus ist der heise-Artikel sehr lesenswert).

Edit 2:

Unbedingt lesen: Die Herrschaftsmaschine, ein Gastbeitrag von Burkhard Hirsch in der Süddeutschen, der sich klar, massiv und völlig richtig gegen die Überwachungspläne von Innenminister Schäuble wendet.

Passend dazu die Pressemeldung des Deutschen Anwaltsvereins (via Udo Vetter) mit dem wichtigen Hinweis, dass die Pläne von Herrn Schäuble unseren Rechtsstaat aushöhlen und nicht vereinbar mit unserem Grundgesetz sind, welches die Bürger unter anderem vor dem Staat – sieht man sich Schäubles Pläne an, sehr zurecht – schützen soll:

«Wenn die Pläne so umgesetzt werden, wird Deutschland zu einem Präventions- und Sicherheitsstaat und verabschiedet sich als Freiheits- und Rechtsstaat,» so Rechtsanwalt Hartmut Kilger, DAV-Präsident. Die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts und des Grundgesetzes werden damit missachtet. Völlig übersehen werde dabei, dass die Grundrechte unserer Verfassung Abwehrrechte gegenüber dem Staat bedeuten.

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World wide wurst bloggt

2007-03-30, von Elita Wiegand

ludger-freese_2007.jpgDie Blog Wurst ist da! Endlich! Unserem Kreativmetzger und Erfinder der world-wide-wurst ist das Bloggen in Fleisch und Blut übergegangen -  jetzt hat Ludger Freese sein Blog eröffnet. Und das macht Appetit. “Essen kommen!”, ruft uns Ludger zu. Oh ja! Wir haben Schwein! Künftig müssen wir also nicht mehr am Hungertuch nagen, sondern werden mit Neuigkeiten gefüttert, mit Rezepten verwöhnt und rundum versorgt. 

Unser Glückwunsch kommt ein wenig verspätet, ist dafür aber umso herzlicher!

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Sicherer bloggen. Neuer Leitfaden für Unternehmens-Blogs.

2007-03-29, von Lutz Falkenburg

Der Bundesverband Digitaler Wirtschaft (BVBD) hat heute einen kostenlosen Leitfaden für Unternehmensblogs herausgegeben. Den kompletten Artikel des BVBD findet Ihr hier.

Aus meiner Sicht sollte sich jeder GENAU überlegen was er wie blogt. Nur, weil im Moment der große Hype herrscht sind geltendes Recht nicht ausser Kraft gesetzt und viele Abmahnanwälte haben angefangen die Blogs zu “zerlegen” – gerade für Unternehmen kann ein unbedachter Blogeintrag große wirtschaftliche Folgen haben. Aber lest selbst.

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Die “Eine Milliarde Bäume Kampagne”

2007-03-27, von Michael Fromm

Eine wunderbare Kampagne startet morgen…Jugendliche laden Erwachsene ein, mit Ihnen gemeinsam an Lösungen für den Klimawandel zu arbeiten. Schüler, Studenten, Jugendliche engagiert in verschiedenen Netzwerken, unterstützen das Projekt der Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) im Jahr 2007 weltweit eine Milliarde Bäume zu pflanzen.

Mehr unter:www.plant-for-the-planet.org

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Business-Club: innovativ in die Zukunft

2007-03-26, von Elita Wiegand

Innovationen kommen nie von Menschen, die es sich bequem gemacht haben, auch nicht von Ja-Sagern oder von denjenigen, die immer schön mit dem Strom schwimmen. Veränderungen bewirken Menschen, die die Nase so voll haben. Querdenker schreiben über Missstände, loben, tauschen sich aus, spinnen und entwickeln Ideen. Ist doch ne geballte Ladung Power, oder?

Wir starten mit innovativ. in die Zukunft.

Mit innovativ.in wollte ich immer einen anderen Business-Club – jetzt bin ich nicht mehr allein (weiß ich seitdem wir bloggen) und wir gestalten gemeinsam einen noch anderen Business-Club – nämlich 2.0. (oder wie auch immer die Community dann heißt.)

Viele Menschen haben viele Ideen. Nennen wir es interaktive Wertschöpfung, Crowdsourcing, Open Innovation oder «Blog Kundenparlament«, egal -  puhh – wir sind mutig!

 questionnote.jpgDer Ablauf: Das Blog Brainstorming beginnt hier und jetzt und endet in der ersten Phase am 13.  April 2007. JEDER kann zu jedem Thema Kommentare, Ideen, Tipps, Kritik oder Lob veröffentlichen. Damit sich möglichst viele beteiligen, werden wir unsere Ideenfabrik im Newsletter ankündigen, Mails verschicken und natürlich bitten wir um tatkräftige Blog Unterstützung.

Virtuelle Pokale für die Sieger: Sämtliche Ideen werden nach dem 13. April zusammengefasst und nach Kategorien noch einmal im Blog veröffentlicht. Über diese Ideen stimmen wir ab. Die besten Ideen mit den meisten Punkten bekommen einen virtuellen Pokal und die Sieger erhalten ein kleines Geschenk.   

Treffen in der realen Welt: Das Ergebnis unserer Blog Ideenfabrik stellen wir in der realen Welt vor,  diskutieren, clustern die Ideen und feiern die Ergebnisse. Am Ende unseres Prozesses steht ein neuer Business-Club  … OPEN END! 

lampe.jpgBrainstorming Business-Club

Nutzen: Was erwarten innovative Querdenker von einem Business-Club? Was passiert in dem Business-Club? Was macht der BC anders? Wer sind die Mitglieder/Partner? Gibt es “Aufnahmekriterien”? Wie funktioniert das Empfehlungsmarketing untereinander? Wie sieht die gegenseitige Unterstützung aus?

  • Finanzen: Wie finanziert sich der BC? Gibt es Mitgliedsbeiträge? Welche (rechtliche) Form hat der BC ? Stiftung, Verein, GmbH mit Gesellschaftern? Eine Community, Initative? Mentoren, Sponsoren? Beirat?
  • Veranstaltungen: Welche Formen? (Business-Foren, interne Treffen, Vorträge, Events, Podiumsdiskussionen, Kongress, Business-Frühstück, gemeinsame Erlebnisse wie kochen…)   
  • Projekte und Kooperationen: Welche Projekte? Wie kooperieren die Partner untereinander?
  • Website und Blog: Interaktive Lösungen – Webkonferenzen, Themenschwerpunkte im innovativ.in Weblog? Wie muss sich die innovativ. Website verändern?
  • Verschiedenes: Pressearbeit für den BC? Spielerisches Punktesysteme für die Partner? Kooperationen zum Beispiel mit Verlagen etc.? Dependancen in anderen Städten?    

Sind natürlich nur Vorschläge für die Themen. Damit die Ideen anschließend zusammengefasst werden können, bitte in den Kommentaren am Anfang ein Stichwort zum Thema eingeben. Beispiel: Veranstaltungen. 

Bin gespannt auf unseren Prozess.  

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Smoke on the Water…

2007-03-24, von Ludger Freese

 

 

Kennen Sie den Titel “Smoke on the Water“ (Sound auf max.)  von Deep Purple noch? Der Titel hat in jüngster Zeit wieder an Bedeutung gewonnen. Der “Smoke” in der Kneipe, der “Smoke” im Restaurant bei Filet und Wasser. Rauchverbot ist in aller Munde – oder besser: in allen Nasen! Doch stört er wirklich? Als Nichtraucher fällt es mir schwer die Nikotinsucht zu beurteilen.  Ich denke aber, ein staatlich verordnetes Rauchverbot ist wieder eine Einschränkung in die Privatsphäre. Dazu kommt die völlig undurchsichtige Regelung, je nach Bundesland das Rauchverbot zu regeln…

Vor einigen Tagen habe ich mit jemanden gesprochen, der in Irland war. Er ist starker Raucher und fand es sehr angenehm, dass in Lokalen nicht geraucht wird. Eine andere Person (Raucherin) war in Italien und berichtet mir ebenfalls, dass Sie es als angenehm empfunden hat, nicht zu rauchen.

Ich möchte hier im Blog einfach einmal innovative Menschen fragen, wie sie zum Thema Rauchverbot stehen. Wie sollte sich Euer Lieblingsitaliener aufstellen, damit Ihr weiterhin genussvoll bei Carpacchio und Rotwein genießen könnt. Stört Euch der Rauch vom Nebentisch? Meidet Ihr ein Restaurant mit einem “R” und geht ihr lieber “rauchfrei” essen? Welche innovative Ideen könnt Ihr einem Wirt geben, damit sein Kopf nicht raucht?

Gibt es in Zukunft eine “Zwei-Klassen-Gesellschaft” im Restaurant?

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Weg mit den Privatautos, mehr Taxen!

2007-03-22, von Wolff Horbach

Yellow CabImmer wenn in Deutschland eine Forderung an die Automobilindustrie gestellt wird, kommt die gleiche Leier: “Jeder 7. Arbeitsplatz hängt in Deutschland von der Automobilindustrie ab”. Gestern Abend hörte ich ihn wieder bei einer Veranstaltung an der Zollverein School in Essen. Dabei ist die Zahl schon seit längerem als falsch entlarvt.

Mit dem Argument “Arbeitsplätze” versucht dann die Automobilindustrie alles wegzudiskutieren, was ihr lästig ist: Rußfilter für Diesel, geringere Abgaswerte, … Und hält sich selbst für den größten Innovationsmotor. Anja Förster und Peter Kreuz bezeichnen das in ihrem neuen Buch “Alles, außer gewöhnlich” als Innovatiönchen: beheiztes Lenkrand, …

Wie wäre es denn mal mit einer echten Innovation: Wir schaffen die Privatautos weitgehend ab. Dafür gibt es dann 3 Millionen neue Taxis. Weiterlesen »

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Alles hat ein Ende. Auch das Internet!

2007-03-19, von Matthias Rückel

Das Ende des Internets 1.0 wurde gefunden!

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Endlich wieder mal alleine im Internet..

2007-03-19, von Matthias Rückel

Ihnen gehen Netzwerke, Freunde, Communities und Kommentare der anderen im Web 2.0 auf die Nerven? Dann ist alleinr (Beta) genau das richtige!

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