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Warum sind wir so wenige?

Wolff Horbach 12 Mai 2007 30 Kommentare

Der Business-Club innovativ-in hat ca. 100 Mitglieder/Partner. Wenn ich mir die Blog-Beiträge und -Kommentare der letzten Zeit anschaue, dann sehe ich da im Wesentlichen Elita, Alexander, Sarah, Ludger und Wolfgang. Ganz neu: Joachim.

Ok, dass wären dann sechs – großzügig gerechnet: 6 Prozent. Oder anders ausgedrückt: 94 Prozente sind nicht, oder nur ganz selten dabei.

Ist das Blog uninteressant? Haben wir etwas übersehen? Oder haben die Blog-Schreiber einfach zu viel Zeit und die anderen nicht?

Vielleicht kann jemand zum Füllen meiner Wissens- / Verstehenslücke beitragen?! Oder bin ich zu ungeduldig?


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30 Kommentare »

  • Birgit-Rita Reifferscheidt sagte:

    Keine Zeit ist die beliebsteste Antwort, wenn es ums posten oder kommentieren geht. Ich glaube viel mehr, es könnte auch heißen:
    -ich weiß nicht was ich schreiben soll
    -ich glaube nicht das meine Beiträge interessant genug sind
    -ich habe Angst mich zu zeigen
    -wie bringe ich meine Gedanken und Gefühle so zu Wort, dass ich verstanden werde
    -
    …. sicherlich gibt es noch viele weitere Gründe

    Ich spreche aus Erfahrung. Die genannten Hindernisse liegen hinter mir. Die Lösung hieß teilen. Ich habe mich mitgeteilt. Im Teilen kam alles in Fluß. Heute geht es jeden Tag ein bißchen besser. Die alte Angst wandelt sich langsam in Spaß und Freude.

  • Marcel Widmer sagte:

    Eine Regel, die ich im Laufe des Bloggens kennen gelernt habe und sich in meinem Blog (und in anderen Blogs) immer wieder bestätigt:

    Je kompletter ein Blogartikel, desto geringer die Chance, dass jemand etwas über einen Kommentar beifügt!

    Das ist das ständige Dilemma von uns Fach-/Themen-Bloggern. Wir möchten vieles weitergeben (und unseren Expertenstatus untermauern) – gleichzeitig klemmen wir damit den Dialog mit den Leserinnen und Lesern ab.

    P.S. Ich habe im JobBlog festgestellt, dass Diskussionen einfacher ins Rollen kommen, wenn man als Kommentierender per Mail über die Fortsetzung informiert wird. Plugin: Subscribe to comments

  • Martina Kage sagte:

    Ich finde es gut das gerade Sie das schreiben. Ich glaube die Frage ist : wer darf den mit euch in Kontakt treten?
    Frau Wiegand sagt: nur Business – Leute. Wenn man ihnen einen Komentar schreibt Antworten Sie nicht darauf, nur die von ihnen bekannten Menschen.
    Da verliert man die Lust mit euch in Kontakt zu kommen.
    Es wird nicht Persönlich angesprochen, sondern in der Allgemeinheit.
    Manschmal hatte ich den eindruck: es ist zwar erwünsch das neue Menschen sich finden. Doch wenn ihr die vorstellungen nicht aufgebt wie die Menschen sein sollen, wird nichts neues passieren und es entsteht kein Kontakt.
    Gerade Sie gehen nicht in den Kontakt mit mir. Ich gehe gerne auf eure Seite, ich kann hier viel lernen, doch ich gebe keinen Komentar mehr ab, weil mir niemand Antwortet und ich nicht bei euch sein darf weil ich nicht aus dem Business nicht bin. Ich weiß die Frage ging an die Mitglieder nicht an Außenstehende.
    Trotzdem hatte ich jetzt große Lust zu schreiben was ich geschrieben habe.Ich glaube wenn man nur in seinem umfeld bleibt, nicht mal über den Tellerrand schaut passiert das wonach sie fragen: gibt es noch mehr, außer das was ich schon kenne.
    Der Dalai Lama sagte mal: aus der heutigen Sicht, war es damals ein Fehler die Türen von Tibet nicht für andere zu öffnen und sich Sichbar zu machen.
    Heute darf er nicht mehr in sein Land aber andere schon, er hat verstanden.
    Bitte entschuldigen Sie mein einmischen, ich weiß die Fragen gingen nicht an mich.
    Aber ein Lehrer sagte mal: wenn man im Telefonbuch steht, muss man damit Rechnen angerufen zu werden.

  • Wolfgang Horbach sagte:

    @Martina Kage: Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen, dass Sie sich einmischen. Im Gegenteil: Das Blog ist ja öffentlich und für jeden frei zum Kommentieren. Wir suchen ja gerade den Kontakt zu Anderen, weil wir uns darüber bewusst sind, dass dies wichtig und fruchtbar ist.

    Ich glaube nicht, dass Elita Wiegand gesagt hat, dass nur Business-Leute mit uns in Kontakt treten dürfen. Für die Aufnahme als Partner in den Business-Club gilt das sicherlich, aber nicht für die Kontaktaufnahme. Ihr Kommentar ist ja selbst ein Beispiel dafür.

    Wenn Sie schreiben, “Gerade Sie gehen nicht in Kontakt mit mir …”, fühle ich mich persönlich angesprochen. Habe ich irgendwo auf einen Kommentar von Ihnen, der mich persönlich betraf, nicht geantwortet? Ich kann mich nicht erinnern. Sollte dem doch so sein, dann bitte ich um einen dezenten Hinweis. Danke.

  • Alexander Greisle sagte:

    Eine spannende Frage. Es gibt einige, die Beiträge schreiben, einige mehr die kommentieren, viele die mitlesen. Das ist ja auch bei einer Zeitung so. Da schreiben auch wenige für viele. Vielleicht müssen wir uns mit dem Gedanken abfinden, dass Blogs auch nicht anders funktionieren, obwohl sie könnten. Vielleicht ist das auch einfach gar nicht so schlimm. Ich tendiere im Moment zu dieser Einstellung.

    Die Erkenntnis von Marcel sehe ich auch so. Die Frage ist nur, ob ich deswegen unkomplette Artikel schreiben möchte? Mal ja, mal nein. Bin da nicht so einig mit mir selbst…

    Wie müsste sich denn das Blog aufstellen und wie müssten die Beiträge und Diskussionen sein, damit sie zum Mitmachen anregen?

  • Joachim Zischke sagte:

    Ich würde der Frage eine andere Richtung geben und sie provokant wie folgt stellen:

    Ist innovativ.in wirklich ein Business Club?

    Wenn innovativ.in nur aus dem Blog und dem Veröffentlichen von Beiträgen besteht, ist es wohl mehr ein Forum. Das dem so sein könnte, zeigt die Öffentlichkeit des Blogs, also lesbar für Alle, und die jetzt aufgeworfene Frage nach der als zu gering eingeschätzten Anzahl von Beiträgen.

    Ein Business Club hat für mich aber auch den Charakter einer privaten Einrichtung. Da bedeutet nicht, dass ich ein festes Domizil benötigte; das geht von meinem Standort aus nicht gut und würde sich auch in erheblichen Kosten des Clubs niederschlagen.

    Ich vermisse allerdings Räume in denen man sich ungestört mit einem oder mehreren Partnern austauschen kann, und das willentlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Angenommen ich hätte ein Geschäftsidee, die ich gerne von Partnern einmal unvoreingenommen beurteilen lassen möchte. Da würde ich als Mitglied eines realen Business Clubs in die Clubräume gehen und mich mit dem einen oderen anderen Mitglied treffen. Wie mache ich das hier -?

    Die wichtigste Frage scheint mir zu sein: Für was steht dieser Business Club, worin sieht er seine Aufgabe, was will er seinen Mitgliedern/Partnern bieten, was wollen die Partner mit diesem Club erreichen -?

  • Lutz Falkenburg sagte:

    Also nur weil ich bisher hier nicht blogge (wollt ihr das wirklich?) aber fleißig kommtiere (wenn auch nicht immer zur freude aller) bin ich nicht mitgezählt worden – ich werde mich absofort immer offiziell anmelden, damit ich in der nächsten Statistik nicht vorlorgen gehee – also sowas – pffff

  • Wolfgang Horbach sagte:

    @Birgit-Rita: Sehr gute Analyse. Ich sehe die Gründe ähnlich. Nur leider äußeren sich die Nicht-Schreiber nicht. Wahrscheinlich ist es die Angst. Da hilft wahrscheinlich nur geduldig sein und Hilfe anbieten.

    @Marcel: Vielleicht ist der Umkehrschluss von “Je kompletter ein Blogartikel, desto geringer …” ja nicht zulässig. Ich versuche es trotzdem: “Je un-kompletter ein Blogartikel, desto größer die Chance, dass jemand einen Kommentar anfügt.“. Ist das richtig? Falls ja, was würde das bedeuten? Dass wir nur noch Themen anreißen, bewußt unvollständig lassen? Mir geht es da wie Alexander.

    @Joachim: innovativ-in ist definitiv ein Business-Club. Es gibt ja nicht nur das Blog. Wir haben zwar keine noblen Räume, in denen man sich mittags zum Lunch trifft und anschließend im Salon in schweren Ledersesseln eine Zigarre raucht. Dafür sind wir eine quicklebendige Gemeinschaft. Viele Gespräche und Projekte laufen in Zweier- oder anderen Gemeinschaften für eine begrenzte Zeit oder dauerhafter ab. Geschäftsideen würde ich auch nicht hier öffentlich im Blog diskutieren. Aber es gibt ja noch E-Mail, Telefon und das persönliche Treffen. Die Einrichtung von privaten Räumen im Netz, zu denen nur Partner oder bestimmte Personen einen Zutritt haben, ist eine gute Anregung.

    @Lutz: Die obige Aufzählung ist keine offizielle Statistik, sondern mein höchst subjektiver Eindruck. Ich habe auch mehr das Schreiben von Beiträgen als das Kommentieren im Sinn gehabt. Jeder Parter / jede Partnerin im BC hat das Autorenrecht im Blog. Wenn du also Partner bist, nur zu! Bloggen ist sehr transformativ.

  • Joachim Zischke sagte:

    @Wolfgang:

    Nun, das ist m.E. nach nicht unbedingt innovativ, Ähnliches findet sich in Xing, LinkedIn, etc. Da wird schon das eine oder andere Geschäft aufs Gleis gesetzt, und Perlen an Anregungen und Ideen finden sich hin und wieder auch darunter, aber auch, und das machte mich immer sehr betroffen, in endlosen Forendiskussionen wird die Welt neu erfunden und häufig um Micrometer gestritten und gefochten.

    Meine persönlichen Wünsche und Ziele für einen Business Club umfassen primär die drei Erfolgspositionen

    Kommunikation – Information – Inspiration

    Ein Club, und schon gar nicht einer, der das Subjekt Business im Namen trägt, ist für mich keine Art anderer Verein, in den man als aktives oder passives Mitglied eintreten, sich betätigen oder nur auf den jährlichen Sommernachtsball warten kann.

    Ein BC darf keine Einbahnstrasse, sondern muss eine Autobahn sein: mit Gegenrichtungen, vielen Kreuzungen unterschiedlicher Meinungen, Über- und Unterführungen, herrlichen Kurvenradien zum Spinnen und Phantasieren, die man mit 160 in km/h oder Pulsfrequenz nehmen kann, Baustellen, an denen meine Partner arbeiten und denen ich im Vorbeifahren vielleicht behilflich sein kann, Parkplätze zum Atemholen, Rasten, (gemeinsame) Kräfte sammeln, -

    Ich würde nie in einen Busines Club eintreten, um nur in Ruhe mein Bier an der Bar trinken zu können -

  • Burkhard Schneider sagte:

    Wenn ich mir die übliche Crowdsourcingverteilung 1:9:90 anschaue, dann seid ihr eigentlich gut dabei. Denn bei Euch schreiben nicht 1 %, sondern mehr als 5 % der Mitglieder. Und wenn man alle Mitglieder berücksichtigt, die im Blog oder per Mail Kommentare abgeben, dann habt ihr garantiert die 10 % Grenze überschritten und seid damit auf jeden Fall im Limit.

    Natürlich sollte der Anspruch eines Business Clubs sein, besser als der Durchschnitt zu sein. Aber dafür braucht man häufig wie im wahren Unternehmerleben Geduld. Und ihr werdet auch erleben, dass Ihr Leute zum Bloggen motiviert, allerdings nicht hier, sondern im eigenen Blog.

    Zudem gebe ich Marcel Recht. Es ist manchmal sehr frustrierend, wieviel Zeit man für das Bloggen investiert und wie wenig Feedback man gerade am Anfang bekommt. Umso besser die Artikel sind und umso mehr Zeit man investiert, umso weniger Kommentare erhält man. Diese Erkenntnis führt dazu, dass ich fast meine Aktivität als Blogger eingestellt hätte. Aber dann erhält man auf einmal wieder ein geniales Feedback (per Telefon oder Mail) und ist wieder für Monate motiviert.

    Mein Ratschlag: Versucht zahlreiche Angebote Euren Mitgliedern zu geben, wie und wo sie sich aktiv beteiligen können. Die meisten werden dann auch garantiert aktiv sein, die einen eher als Blogautoren, die anderen eher als Kommentatoren die nächsten eher als Empfehlungsgeber und und und.

  • Wolfgang Horbach sagte:

    @Joachim #9:

    Die drei Stichworte gefallen mir sehr gut:

    Kommunikation: habe ich mit einigen wenigen Partnern sehr intensiv. Das könnte sich noch auf andere ausdehnen. Wir beide sind ja gerade dabei.

    Information: Da ist der BC für mich nur eine unter vielen anderen Quellen im Netz. Aber die Informationen sind sehr relevant.

    Inspiration: Habe ich schon bekommen, darf aber noch viel mehr sein.

    Fazit: Von allen drei Punkten ist einiges da. Aber das Verbesserungspotenzial ist noch groß.

    @Burkhard #10:

    Danke für die Aufmunterung und die guten Tipps. Hab da gleich eine Idee, die ich mal mit Elita diskutieren werde …

    @all:

    Ich bin schon jetzt ob der großen Fülle von Antworten und guten Anregungen sehr angenehm überrascht. Frei nach Galileo Galilei sage ich schon mal: “Und es bewegt sich doch.” (das Blog).

  • Doc Sarah Schons sagte:

    Jo! Es bewegt sich doch! Seit einiger Zeit viel mehr als früher – scheint mir jedenfalls…

    @Joachim #9: seh ich genauso! Alles im Fluß und in Bewegung… ;-)

  • Marcel Widmer sagte:

    zu # 8:
    Man darf es noch überspitzter formulieren: Je umfassender der Blogger (Experte) schreibt, desto grösser ist die Chance, dass ich mich in einem Kommentar eine Blösse gebe. Also lasse ich – ganz Mensch wie ich bin – das Kommentieren doch besser gleich sein.

    Die Gratwanderung zwischen vollständig und “bewusst unvollständig lassen” ist natürlich schwierig. Ich selbst habe schon gute Erfahrung (sprich: überdurchschnittlich viele Kommentare) gemacht, wenn ich den Artikel so (oder ähnlich) abschliesse: “Das ist meine Erfahrung aus mehreren Jahren Praxis. Welche Erfahrung haben Sie gemacht?” (Eine Schlussfrage ist bekanntlich immer gut.) Und deshalb gleich alle Kommentare des Blogs über RSS zu abonnieren ist dann doch etwas umständlich! Bin ich da der einzige, der so tickt? (Ihr merkt: Schlussfrage … ;-) )

    Nochmal was zum Plugin, das ich oben empfohlen habe: Ich muss diesen Artikel immer offen behalten und dann und wann F5 drücken, um zu sehen, ob neue Kommentare eingegangen sind. Da wird Dialog schwierig!

  • Marcel Widmer sagte:

    Sapperlot, jetzt habe ich meinen Kommentar völlig durcheinander gewirbelt. Drum nochmal …

    zu # 8:
    Man darf es noch überspitzter formulieren: Je umfassender der Blogger (Experte) schreibt, desto grösser ist die Chance, dass ich mir in einem Kommentar eine Blösse gebe. Also lasse ich – ganz Mensch wie ich bin – das Kommentieren doch besser gleich sein. ;-)

    Die Gratwanderung zwischen vollständig und “bewusst unvollständig lassen” ist natürlich schwierig. Ich selbst habe schon gute Erfahrung gemacht (sprich: überdurchschnittlich viele Kommentare erhalten), wenn ich den Artikel so (oder ähnlich) abschliesse: “Das ist meine Erfahrung aus mehreren Jahren Praxis. Welche Erfahrung haben Sie gemacht?” (Eine Schlussfrage ist bekanntlich immer gut, weil Sie eine Antwort herausfordert.)

    Nochmal was zum Plugin, das ich oben empfohlen habe: Ich muss diesen Artikel immer offen behalten und dann und wann F5 drücken, um zu sehen, ob neue Kommentare eingegangen sind. Da wird Dialog schwierig! Und deshalb gleich alle Kommentare des Blogs über RSS zu abonnieren ist dann doch etwas umständlich! Bin ich da der einzige, der so tickt? (Ihr merkt: Schlussfrage … ;-) )

  • Alexander Greisle sagte:

    Das Plugin, das Marcel erwähnt setze ich ebenfalls ein. Und ich nutze die Möglichkeit in jedem Blog, das sie mir bietet. Feine, praktische Sache. Erleichtert das Leben und Kommentieren ungemein, es belebt. Nebeneffekt: Geht zu einem von mir kommentiertemn Beitrag nach längerer Zeit ein neuer Aspekt oder Diskussionpunkt ein, dann bekomme ich das per E-Mail mit. Sehr komfortabel und leserfreundlich.

  • Wolfgang Horbach sagte:

    @Marcel und Alexander: Danke für den Plugin-Tipp. Hatte ich oben ganz übersehen. Ich werde mich drum kümmern, dass wir das hier auch haben.

  • Elita Wiegand sagte:

    Huch! Hatte mich auf einen ruhigen (PC-freien) Samstag eingestellt und schon tobt hier im Blog der Bär. Wo anfangen?

    Zuerst @ Wolfgang:
    Danke Dir ganz herzlich, dass Du Dich unermüdlich für das Blog einsetzt – Dein neuer Beitrag hat mich gerade komplett überrascht. Deine Frage ist nach wie vor und immer wieder berechtigt, warum sich hier nur wenige Partner des Business-Clubs und Kommentatoren tummeln.

    Habe aber inzwischen eine ähnlich Einstellung wie Alexander, Sarah und Burkhard. Unser Blog ist von den Zugriffszahlen äußerst erfolgreich, die Beiträge haben eine hohe Qualität, sind professionell geschrieben und ich finde auch, dass inzwischen viel mehr Kommentare als früher eingehen.

    Die meisten Partner lesen unser Blog, gestehen ganz viele (manche unregelmäßig), aber schreiben oder kommentieren aus den unterschiedlichsten Gründen nicht. (Siehe Dein Kommentar, Birgit.)Finde ich inzwischen völlig okay, weil ich keinen Druck ausüben will und wer das Blog nicht für sich nutzt, so what?

    Einige Partner haben hier Spaß, führen Auseinandersetzungen, haben sich gut vernetzt und nutzen die Vorteile der Kommunikation. Wer das nicht erkennt, sorry, aber dem kann man eben nicht helfen, oder?

    Zudem messe ich einen Beitrag nicht mehr an der Anzahl der Kommentare. Mir genügt es oft, mich zu informieren (und hier fühle ich mich gut informiert), aber manchmal fehlt mir eben auch die Zeit, immer und überall einen Kommentar zu hinterlassen. Und zudem hat das Blog-Fieber noch nicht jeden ergriffen, also Geduld, Geduld, Geduld…

    Martina, Deiner Kritik entnehme ich, dass Du vermisst, dass jemand auf Deine letzten Kommentare reagiert hat. Das passiert jedem von uns mal – sollte man nicht auf die Goldwaage legen. Zu dem Business-Blog: Ja, die Partner des BC haben einen Zugang zu dem Blog und können hier schreiben. Die Kommentarfunktion ist aber für jeden offen.

    Der Plugin Tipp ist wirklich gut und wurde auch schon von einigen vermisst. Ich kann mich mit dem WordPress System offen gestanden nicht so anfreunden, weil ich keine Ahnung von diesen Plugins habe. Deshalb danke für den Tipp an Marcel und Alexander und an Dich Wolfgang, dass Du es aufgreifst.

     Die geschlossenen Räume für die Partner werden wir mit dem Relaunch der Website/ Blog aufgreifen. Halte ich, wie Du Joachim für sehr wichtig. Wenn jemand vorher eine Idee für den “closed” Bereich hat, den wir schnell und kompliziert einrichten können, anytime!

  • Martina Kage sagte:

    Danke. Wolfgang Horbach,ich finde das war eine große Wertschätzung desen was ich geschrieben habe und fühle mich sehr gehört.Leider habe ich es nicht mehr gefunden, sollte ich es finden lasse ich es Sie gerne wissen. Ich finde es auch super was mit Ihrer Frage passiert. Das wenn man eine Frage stellt, Bewegung aufkommt, und sich etwas veränder kann.
    Hallo Frau Wiegand: ich weiß jetzt nicht genau wie Sie es meinen:Goldwaage.Ich weiß nicht, ist es jetzt nett oder zweideutig gemeint. Ich teile mich mit, wie es mir damit geht, wenn ich in Kontakt mit euch gehe und wie damit umgegangen wird.
    Herr Horbach war es so garnicht bewusst und hat das auf eine sehr schöne Art mitgeteilt und mein Ärger konnte sich auflösen und so ist Kontakt wieder möglich. Bei Ihnen bekomme ich mit dem Wort Goldwaage das gefühl von: aus dem Kontakt zu gehen.Schriftliche Kommunikation kennt so ihre Fallen, tut mir aufrichtig leid, wenn ich Sie falsch verstanden haben sollte.
    Herr Buekhard Schneider fühlt ähnlich wie ich mit dem Umgang der Kommentare. Ich bin sicher es gibt noch mehr.

    Vieleicht liegt hier auch eine Lösung: wie wird mit Kommentare umgegangen?,auf die Ursprüngliche Frage:
    Warum sind wir so wenige?
    von Wolfgang Horbach

    Hallo Joachim Zischke,
    Ja das gibt es, einen Bereich der nur für Mitglieder ist.
    Wenn Sie Lust haben gehen Sie mal auf: http://www.blackgovernment.de,links oben steht:Member`s only

  • Frank Hamm sagte:

    @Marcel und zum Thema Kommentare verfolgen: Ich habe eine Zusammenfassung und Bewertung der Möglichkeiten zum Verfolgen von Kommentaren (z.B. Email, RSS) geschrieben Verfolgen von Kommentaren in Blogs.

    Eigentlich wollte ich hier einen Kommentar schreiben, aber es wurde etwas länger :-)

    BTW: Ich habe mir angewöhnt, Artikel in Blogs einfach und kommentarlos zu kommentieren und / oder Fragen zu stellen. Ich gehe davon aus, dass genau das auch Wunsch und Intention von Blogautoren ist. Es hat bei mir aber auch einige Monate gedauert, bis ich mich traute meine Anonymität in anderen Blogs zu verlassen ;-)

  • Elita Wiegand sagte:

    Liebe Martina,
    eine schriftliche Kommnikation beinhaltet leider machmal auch Missverständnisse. Die Goldwaage ist wohl ein typischer Fall einer Verständigung, die gut gemeint war, aber nicht geklappt hat. Einfacher:
    Du bist hier immer herzlich willkommen!

  • Martina Kage sagte:

    Hallo Frau Wiegand,
    Danke, das ist ein gutes Lernfeld hier.Habe die halbe Nacht nicht geschlafen.Weil ich nicht wusste wo die Missverständnisse bei mir waren.
    Danke das ich hier Lernen darf.

  • Matthias Rückel sagte:

    Uff, schon wieder eine Diskussion über vermeintliche Blog-Stille. Warum darf es keine Ebbe und Flut geben? Ich finde die Artikel-Kommentar-Quote hier im Blog riesig. Wie an diesem Artkel auch wieder gesehen werden kann und stimme Buckard #10 und Elita #17 zu. In den letzten Wochen bin ich mit dem Lesen nicht hinterhergekommen. Von Stille habe ich nichts bemerkt. Oder ist der durchschnittliche Artikel pro Woche Index dramatisch gesunken?

    In den letzten Wochen habe ich mit meinem Vornamensvetter Matthias Lauk einiges unternommen statt hier zu posten. Clubbing pur sozusagen. Manchmal deutet Stille auf produktive(re)s Arbeiten hin.

    Joachim #6. Ich gehe im Moment davon aus, daß solche Räume zum “privaten” Austausch mit dem Club 2.0 kommen. Da war was, wenn ich mich richtig an die Brainstormingrunde vom April erinnnere.

  • Wolfgang Horbach sagte:

    @Matthias: Mit “uns Wenigen” meinte ich die Artikel-Schreiber in Bezug zu der doch sehr anschaulichen Zahl von Business-Club Mitgliedern. Ich habe gestern mal die Verhältnisse Autoren / Beiträge ausgewertet:

    - Es sind 62 Autoren registriert (also weniger als Mitglieder im Business-Club). Diese schrieben insgesamt 297 Beiträge.

    - Die drei Autoren mit den meisten Artikeln haben über 54% aller Beiträge geschrieben. Die restlichen 46% der Beiträge wurden von 33 Autoren verfasst.

    - 42% der eingetragenen Autoren haben von ihrem Autorenrecht noch keinen Gebrauch gemacht.

    Keine Schelte, kein Druck, sondern nur ein kleines Wundern, dass die exzellenten Möglichkeiten, auf seine Ideen und Leistungen aufmerksam zu machen, so wenig genutzt werden.

  • Doc Sarah Schons sagte:

    Go for it, folks -die Möglichkeiten sind wirklich excellent…

  • Matthias Rückel sagte:

    “sondern nur ein kleines Wundern, dass die exzellenten Möglichkeiten, auf seine Ideen und Leistungen aufmerksam zu machen, so wenig genutzt werden.”

    Ich werde mal darüber nachdenken, ob es nicht vielleicht eine Auszeichnung für die Qualität des Blogs ist, daß hier keine einfache Werbung gepostet wird, obwohl er eine gute Plattform dafür wäre. * denk*

  • Johannes Borgard sagte:

    Zeit ist endlich und für mich äußerst wertvoll.

  • Wolfgang Horbach sagte:

    @Frank: Danke für deine ausführliche und hilfreiche Darstellung in deinem Blog. Ich werde das mal für dieses Blog anwenden.

    @Johannes: Ja klar, Zeit ist äußerst wertvoll. Aber gerade hier können Blogs oder andere Mittel des Internets (2.0) helfen. Irgendwo gibt es wahrscheinlich einen, der mein aktuelles Problem schon gelöst hat. Kurze Anfrage, kurzes Suchen. Schon oft habe ich da die richtige Antwort gefunden. Das Ganze funktioniert nur, wenn viele bereit sind, ihr Wissen zu teilen.

  • Frank Hamm sagte:

    @Wolfgang: Gerne geschehen :-)

    Ich würde mich über einen Erfahrungsbericht freuen, wie es für Dich funktioniert.

  • innovativ.in - Business Blog » Blog Archiv » Business-Club Geflüster sagte:

    [...] Warum sind wir nur so wenige? von Wolfgang Horbach [...]

  • innovativ.in - Business Blog » Blog Archiv » Lernen, wachsen, Farbe bekennen sagte:

    [...] Was also macht das innovativ.in Blog aus?  Wir lernen dazu. Wir “Geben… und Nehmen”, hat bei uns Jörg Weisner geschrieben. Wir befruchten uns, schaffen Synergien, wachsen, unterstützen uns und lernen uns besser kennen. “Warum ich bloggen nur empfehlen kann”, darüber hat Matthias Rückel gepostet. Die Blog Beiträge spiegeln das wieder, was die Partner des Business-Clubs ausmacht, was wir lieben, wofür wir stehen und uns einsetzen. Und unsere Beiträge erzählen über das, was wir verändern wollen, was wir kritisch sehen, wie wir unsere Vision von einer neuen Wirtschaft verbreiten und die Innovationskultur vorantreiben. Heute fragt keiner mehr, ob ein Gemeinschaftsblog Sinn macht. Jeder schreibt, was er will und damit sind wir gezwungen, Farbe zu bekennen und unsere Meinung zu äußern. “Warum bloggen nur so wenige Partner des Business-Clubs?” Auch diese Frage haben wir hier mehrfach diskutiert – und wir sind inzwischen gelassen. Viele lesen das Blog, aber sind eben stille Beobachter.  [...]

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