Schüler treffen Muhammad Yunus
Dieser Beitrag kommt von ganzen Herzen. Er ist dem wunderbaren Menschen Karl-Otto Kaiser gewidmet, einem engagierter Lehrer an der kaufmännischen Schule in Göppingen und er ist für die Schüler geschrieben, die am 8. Mai 2007 furchtbar aufgeregt waren: Sie hatten Herzklopfen, feuchte Hände, so eine Art Lampenfieber.

Am Rednerpult steht der Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus – er ist Gast beim Trendtag in Hamburg. Seine Rede beeindruckt. «Die Samen für die Armut liegen in den Institutionen, nicht in den Menschen», sagt der Gründer der Grameen Bank aus Bangladesch. Und er verweist auf die Erfolge, der von ihm in Bangladesch gegründeten Grameen Bank. Sie vergibt Mikrokredite an Arme und verhilft ihnen damit zu Beschäftigung. Immerhin haben inzwischen 64 Prozent der Menschen, die bei der Grameen Bank Geld geliehen haben, die Armutsgrenze überschritten. Nach dem Vortrag werden die Schüler zu Prof. Yunus auf die Bühne gerufen. Warum?
Schüler gründen Juniorfirma
Schülerinnen und Schüler der kaufmännischen Schule in Göppingen haben eine richtige Firma gegründet. Sie importieren hochwertiges Olivenöl direkt von dem Biobauern Dimitris Proedrou, der auf Thassos anbaut. Thassos ist eine kleine naturbelassene Insel in Nordgriechenland. Hier ist der einzige Ort der Welt, wo die besondere Sorte Oliven «Thrumba Thassos» wächst. Die Juniorfirma JUKOn importiert das Olivenöl und die Oliven aus streng biologischem Anbau nach Deutschland – und sie vermarkten das Produkt im Schwabenländle. Ihre Produktpalette haben sie sogar um Bioprodukte von Erzeugern aus Baden-Württemberg erweitert.
Schwarze Zahlen
Die Jungunternehmer schreiben inzwischen schwarze Zahlen der Firma geht es gut. Nun war geplant, dass sie von dem Gewinn ihre Lieferanten in Griechenland besuchen. Eine Geschäftsreise also und dann kam alles anders.
Konkretes Handeln
Die Jugendlichen hören von Muhammad Yunus und beschließen mit dem erwirtschafteten Gewinn von 1.000 Euro zehn Frauen mit Mikrokrediten in Bangladesh zu unterstützen. Und sie wollen mit den Frauen Kontakt aufnehmen, um ihr theoretisches Wissen (also das reine Schulwissen) über arme Menschen und die ärmsten Länder, über Entwicklungshilfe und Globalisierung durch konkretes Handeln zu ergänzen.
Die Schüler sind von Yunus Idee begeistert, weil er Menschen fördert, die selbstständig arbeiten, statt sie in die Abhängigkeit zu zwingen. «In Zukunft muss auch an Schulen und Unis Selbstständigkeit gelehrt werden», fordert Karl-Otto Kaiser. (Siehe auch den Beitrag von Monika Birkner) Na ja, und seitdem träumten sie davon, Prof. Yunus kennenzulernen und wollten ihn zu einem Vortrag nach Göppingen einladen.
Und dann begab es sich, dass Prof. Yunus als Keynotespeaker beim Trendtag auftreten sollte die Chance! Karl-Otto schrieb an das Trendbüro, der Chef, Professor Wipperman antwortete und lud zwei Schüler ein der Rest der Gruppe finanzierte die Reise selbst.
Und dann standen sie eben mit Herzklopfen auf der Bühne neben dem Mann, der sie begeistert und er nahm sich Zeit für die Schüler und plauderte nach der Scheckübergabe mit ihnen.

Bundesweit Schulen einbeziehen
Dass dieses Erlebnis einen Motivationsschub brachte, liegt auf der Hand. Die Göppinger Jungunternehmer planen jetzt eine bundesweite Aktion, um andere Schulen für das Grameen Projekt zu begeistern. Und sie wollen sogar Bundespräsident Köhler als Schirmherr gewinnen und bitten um Unterstützung.
Unterstützung für das Projekt
Politiker, Unternehmer, Lehrer, Journalisten, Blogger – MENSCHEN- DU und ich – wir alle one world mit Würde und Wertschätzung – verbreitet das Projekt! Bitte – danke!
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Liebe Elita,
ein wunderbarer Bericht…er steigert meine ganz persönliche Vorfreude, denn ich werde Muhammad Yunus Anfang Juni in Berlin “live” erleben…bin schon sehr gespannt!
Liebe Grüße aus Wuppertal
Michael
Hallo Michael,
habe in Deinem Blog über den Visionsgipfel “Vision Summit ” in Berlin gelesen. Nicht nur, dass Muhammad Yunus dabei ist, sondern auch Götz W. Werner und Franz Josef Radermacher. Das Programm macht Hoffnung auf eine humane Wirtschaft. Wäre zu gerne dabei!
Liebe Elita,
Dein Bericht ist exzellent und wunderschön. Auf besondere Weise transportiert er auch das Unsichtbare, die Emotionen und die Gefühle. Auch dafür ganz herzlichen Dank.
Eine bessere Unterstützung hätten die Schüler für ihr Projekt nicht bekommen können und sie werden dadurch sicher auch zusätzlich motiviert. Auf ihre Reaktionen bin ich jetzt sehr gespannt. Sicher werden sie sich auch bei dir melden.
Das Treffen mit Muhammad Yunus war für uns alle ein echtes Highlight, das wir garantiert auch nicht mehr so schnell vergessen werden. Muhammad Yunus ist ein ganz besonderer Mensch – offen, zuvorkommend, freundlich, ja herzlich, direkt und menschenorientiert, aber auch zurückhaltend und ohne Allüren (obwohl Großbanker und Chef von nahezu 30000 Mitarbeitern), zugleich auch begeisternd, humorvoll, direkt, sehr entgegenkommend und ….. einfach ein sehr angenehmer Mensch.
Sein Vortrag war sehr anschaulich und überzeugend und seine Ziele sind sehr hochgesteckt, doch alle Zuhörer waren am Ende zutiefst davon überzeugt, dass er sie auch erreichen wird. Bei seinem Vortrag (ohne Beamer, Folien etc.) haben alle gefühlt, dass hier ein Mensch über seine Herzensangelegenheit berichtet – sehr authentisch, höchst glaubwürdig und sehr überzeugend. Wir hätten noch stundenlang zuhören können. Dabei hat Muhammad Yunus nach unserem Empfinden die zentrale Frage des Lebens klar und überzeugend beantwortet: “Was haben andere Menschen davon, dass es mich gibt?”
Nach der offiziellen Scheckübergabe auf der Bühne durch zwei Schüler und dem Pressegespäch ging Muhammad Yunus noch extra zu allen Schülern, gab jedem einzelnen Schüler die Hand, sah ihnen dabei in die Augen und bedankte sich ausdrücklich und so, als ob es ein Millionenbetrag gewesen wäre. Mehr Anerkennung und Wertschätzung geht nicht und dabei haben wir nur 1000 EUR übergeben.
Wir wollen darum Muhammad Yunus und sein Projekt so gut wir können unterstützen und hoffen, dass viele ähnlich denken, handeln und helfen.
Liebe Elita,
nochmals ganz herzlichen Dank für Deine Hilfe. Es ist einfach schön, dass es Dich gibt.
Liebe Grüße aus Göppingen
Karl-Otto
Ihr Lieben,
bin sicher, daß der Funke hier übergesprungen ist!!!
Mich hat´s sogleich “gegriffen”, als ich Deinen (früher publizierten) Artikel, liebe Elita, dazu bei Querdenken las… also hier noch mal mein comment dazu:
Was eine wundervolle Geschichte!
Und sie wollen sogar Bundespräsident Köhler als Schirmherr gewinnen und bitten um Unterstützung. Politiker, Unternehmer, Blogger – MENSCHEN DU und ich – wir alle – one world mit Würde und Wertschätzung – verbreitet das Projekt! Bitte, ja – danke! JA!
Ja, da bin ich sofort dabei!!!
Es geht aber auch gern und gut ohne Köhler – soll der sich doch erst mal um das Berliner Macht-Puppen-Theater kümmern und aufräumen.. eh alles nur noch Requisite..
Glückwunsch an Karl-Otto Kaiser und die Schüler – wir freuen uns mit Euch!
Sarah & die Doc Blog Dogs
Lieber Karl-Otto,
kann ich mir gut vorstellen, dass ein solches Erlebnis für Dich und die Schüler unvergeßlich ist. Muhammad Yunus lächelt mit dem Herzen und seine menschliche Wärme zeigt sich sogar auf dem Foto.
Danke für Deine Zeilen, die mich sehr berühren – bin auch ein wenig traurig, weil ich mir gewünscht hätte, dass auch hier im Blog der Funke für das Schüler- Projekt überspringt. Ich bin eben begeistert von dem, was Ihr plant und werde Euch mit meinen Möglichkeiten weiter unterstützen.
Das schaffe mer! (Ist das so richtig schwäbisch geschrieben?)
Grüße nach Göppingen, an Dich und die Schüler! (Und bitte auch Rüdiger Gramsch ganz herzlich von mir grüßen)
[...] QUELLE: Schüler treffen Muhammad Yunus [...]
Das ist Schule, wie sie sein soll: Statt nur unbewegt in der Bank zu sitzen und zuzuhören, was ein Lehrer sagt, lernen sie, eine echte Firma am laufen zu halten, stehen ständig vor neuen Problemen, die sie lösen sollen, und blicken dabei auch noch über den eigenen Tellerrand der Stadt Göppingen hinaus in die ganze Welt; Globalisierung ist hier eine Globalisierung der Verantwortung. Das Gute, was sie säen und anregen, wird sich vervielfältigen. Wenn es irgendwo Listen oder Preiswettbewerbe für gute Schulen gibt, gehört diese Schule mit diesem Projekt dazu.
Liebe Elita,
bitte gib´ uns eine Information, wie genau das Projekt unterstützt werden kann. Für meinen Teil werde ich dann meine Kontakte in der Global Marshall Plan Initiative nutzen…was immer auch getan werden kann.
Liebe Grüße
Michael
Eine Innovation folgt der nächsten – atemberaubend. Als wäre es nicht schon aussergewöhnlich genug, dass Schüler ihre Lernfirma erfolgreich führen, nun “investieren” sie ihren Gewinn in ein Projekt, das tatsächlich als die wahre Antwort auf die Globalisierung gelten darf. Es gehört sehr viel Mut und Verantwortungsbewusstsein dazu, seine eigenen Wünsche zurückzustellen und einem entfernten Ziel zu widmen. Ich gratuliere den Jungunternehmern zu ihrer bewundernswerten Aktion. Was wird das erst für eine andere Wirtschaft werden, wenn sie ihre eigenen Unternehmen gründen -!
Wunderbar!
So lehrreich kann Schule sein: SchülerInnen, die lernen, was Selbständigkeit und Unternehmertum bedeutet. SchülerInnen, die an konkreten Projekten lernen, was Globalisierung ist und wie wir konkret helfen können. Lasst die verstaubten Fibeln mit den überholten Inhalten in der Ecke! Raus in die Welt!
Die Spezies der vorbildlichen Lehrer steht auf der roten Liste. Aber hin und wieder sind noch einzelne Exemplare zu bewundern. Karl-Otto Kaiser zum Beispiel. Danke.
Lieber Herr Händeler,
habe über eine Pressemitteilung gelesen, dass Ihr wunderbares Buch “Die Geschichte der Zukunft” inzwischen in der 6. Auflage erschienen ist und Sie es noch mal überarbeitet haben. Das Schülerprojekt passt zu Ihren Thesen. Bin wie Sie der Meinung, dass die Schüler einen Preis verdient haben.
@Michael
Danke für Dein Engagement – ich stelle den Kontakt her.
Jugend denkt Zukunft!
Zur Erinnerung an die Entscheidung des Nobelpreiskomitees im Oktober 2006:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5999506_NAV_REF1,00.html
Das Statement “Jugend denkt Zukunft” (vgl. http://www.jugend-denkt-zukunft.de/) finde ich zwar grauslich, aber wir wissen, was gemeint ist. Und hier wird es sichtbar. Ich freue mich über den Erfolg der Schüler. Und über die strahlenden Gesichter auf dem Photo.
Meinen Dank an den engagierten Lehrer Karl-Otto Kaiser und seine bezaubernden Schüler ist eine Erinnerung an Khalil Gibran, der schrieb:
Jugend und Hoffnung
Die Jugend wies mich an, ihr zu folgen und wir kamen auf ein abgelegenes Feld. Sie hielt an und sah den Wolken nach, die wie weiße Lämmer über uns am Himmel dahin zogen. Danach betrachtete sie die kahlen Bäume, die ihre Äste wie bittende Arme in die Höhe reckten.
Ich fragte: “ Wo befinden wir uns jetzt?â€
“Wir stehen am Feld der Verwirrungâ€, antwortete sie, “sei auf der Hut.â€
“Lass uns sogleich umkehrenâ€, bat ich, “denn ich fürchte mich vor der Trostlosigkeit dieses Ortes und der Anblick der Wolken und kahlen Bäume betrübt meine Seele.â€
Doch sie sprach: “Hab Geduld. Verwirrung ist der Beginn des Wissens.â€
Da blickte ich umher und sah eine Gestalt, die voll Anmut auf uns zukam und ich fragte: “Wer ist diese Frau?â€
“Das ist Melpomene, die Tochter des Zeus und Muse des Trauerspielsâ€, antwortete die Jugend.
“Oh glückliche Jugendâ€, rief ich, “was will das Trauerspiel von mir, wo du doch an meiner Seite bist?â€
“Sie ist gekommenâ€, erwiderte die Jugend, “um dir die Erde und ihre Leiden zu zeigen; denn wer das Leid nicht gesehen hat, vermag auch die Freude nicht erkennen.â€
Da legte die Erscheinung die Hand auf meine Augen und als sie sie wieder hob, war die Jugend fort und ich stand alleine und ohne mein irdisches Gewand da und rief: “Tochter des Zeus, wo ist die Jugend?â€
Melpomene gab keine Antwort, sondern schlug ihre Flügel um mich und trug mich auf den Gipfel eines hohen Berges. Unter mir sah ich die Erde und alles darauf entfaltete sich wie die Seiten eines Buches, auf denen die Geheimnisse der Unendlichkeit geschrieben stehen. Ehrfürchtig stand ich neben der Jungfrau, dachte über das Geheimnis der Menschheit nach und versuchte, die Sinnbilder des Lebens zu enträtseln.
Traurige Dinge nahm ich wahr: Ich sah Engel des Glücks mit den Teufeln des Elends ringen und zwischen ihnen stand der Mensch, einmal von der Hoffnung, ein andermal von der Verzweiflung angezogen.
Ich sah, wie Liebe und Hass mit dem menschlichen Herzen spielten. Die Liebe verheimlichte des Menschen Schuld und machte ihn trunken mit dem Wein der Unterwürfigkeit, des Lobes und der Schmeichelei, während der Hass seine Leidenschaft erregte und seine Augen und Ohren vor der Wahrheit verschloss.
Und ich sah die Stadt dahocken wie ein Straßenmädchen, welches das Kleid des Menschen zu erhaschen versucht. Von ferne nahm ich die fruchtbaren Felder wahr, die über das Leid des Menschen weinten.
Ich sah Priester, listig wie Füchse und manch falschen Messias, der des Menschen Glück zu vereiteln trachtete und sich gegen sie verschwor.
Ich sah den Mann, der laut um die Erlösung durch die Weisheit bat. Diese aber hörte ihn nicht an, denn sie gedachte der Verachtung, die er ihr hatte zukommen lassen, als sie ihn ehedem in den Straßen der Stadt anredete.
Ich sah fromme Prediger voll Ehrfurcht gen Himmel blicken; ihre Herzen aber waren tief in den Höhlen des Neides eingegraben.
Ich sah einen jungen Mann, der das Herz eines Mädchens mit süßen Worten zu gewinnen trachtete, aber ihrer beider Gefühle schlummerten und ihre Göttlichkeit war weit entfernt.
Ich sah die Gesetzgeber, wie sie träge plauderten und ihre Ware auf den Marktplätzen der Falschheit und Heuchelei verkauften.
Ich sah Ärzte, die mit den Seelen der Einfältigen und Gutgläubigen ihr Spiel trieben. Ich sah den Unwissenden beim Weisen sitzen und beide erhoben ihre Vergangenheit auf den Thron des Ruhms, schmücken ihre Gegenwart mit den Gewändern des Überflusses und bereiteten ihrer Zukunft ein prunkvolles Ruhebett.
Ich sah den Armen säen und den Mächtigen ernten und die Unterdrückung, fälschlicherweise Gesetz genannt, stand dabei und hielt Wache.
Ich sah die Diebe der Unwissenheit, welche die Schatzkammern des Wissens plünderten, während die Schildwache der Erleuchtung in den tiefen Schlaf der Trägheit gesunken war.
Und ich nahm zwei Liebende wahr, doch die Frau war wie eine Laute in der Hand des Mannes, der nicht darauf zu spielen verstand und nur Mißklang erzeugt.
Und ich sah Armeen des Wissens die Stadt des ererbten Vorrechts belagern, doch ihre Zahl war gering und sie wurden bald zerstreut.
Ich sah, wie die Freiheit einsam einherging, an die Türen klopfte und um Schutz flehte, aber niemand achtete auf ihre Bitten. Dann nahm ich wahr, wie die Verschwendung mit großem Prunk vorüberschritt und wie die Menge ihr, der vermeidlichen Freiheit, zujubelte.
Ich sah die Religion in den Büchern begraben und der Zweifel hatte ihren Platz eingenommen.
Ich sah Menschen, die das Gewand der Duldsamkeit als Deckmantel für ihre Feigheit trugen und sie nannten die Faulheit Nachsicht und die Frucht Gefälligkeit.
Ich sah den Störenfried am Tische des Wissens sitzen. Er erging sich in Torheiten, aber die Gäste bleiben ruhig
In den Händen des Verschwenders sah ich Gold als Hilfe für üble Tatenund der Geizhals benutzte es als Lockmittel für den Haß. Aber beim Weisen sah ich kein Gold.
Als ich all dies erblickte, rief ich voll Schmerz: “O Tochter des Zeus, ist dies wirklich die Erde? Ist dies der Mensch?â€
“Es ist der Weg der Seele, den du hier siehst. Er ist mit harten Steinen gepflastert und von Dornen eingesäumt. Du siehst hier nur den Schatten des Menschen, die Nacht. Warte, bis der Morgen anbricht!â€
Sanft legte sie mir ihre Hand auf die Augen und als ich sie wegnahm, schritt die Jugend an meiner Seite, vor uns aber, als Führerin, konnte ich die Hoffnung erkennen.
Khalil Gibran
Hallo,
ich bin ebenfalls begeistert von dieser Initiative. Sie macht mich hoffnungsfroh in verschiedener Hinsicht, sowohl in Bezug auf die weitere Verbreitung von unternehmerischem Spirit wie auch in Bezug darauf, dass die Mikrokreditbewegung sich weiter ausbreitet und noch vielen Menschen die Möglichkeit gibt, durch unternehmerische Aktivitäten Einkommen und Würde zu sichern bzw. zu vergrößern, statt Objekt von sog. Entwicklungshilfe zu sein.
Sehr berührt hat mich auch Ihr Beitrag, Herr Kaiser, speziell der Abschnitt zur zentralen Frage: “Was haben andere Menschen davon, dass es mich gibt?”
Herzliche Grüße
Monika Birkner
Bravoooo! Noch nie zuvor habe ich von einem praxisbezogeneren Beispiel einer Schule gehört wie hier. Lehrer wie Karl-Otto Kaiser braucht das Land. Lehrer denen Praxis mehr wert zu sein scheint als alle Theorie der Welt. Die Schüler sind zu beglückwünschen aber auch zu beneiden.
Liebe Frau Wiegand,
wie Herr Kaiser schon geschrieben ihr Artikel ist wirklich toll getroffen. Für uns war die Begnung mit Herrn Yunus ein einmaliges Erlebnis. Das Charisma dieses Mannes ist einfach beeindruckend und auch unser “Tropfen-auf-den-heißen-Stein” hat ihn wirklich gerührt und dass obwohl er jeden Tag mit Millionen handelt.
Ich denke, ich spreche im Namen der ganzen JUKon, das Schule für uns einen neuen Aspekt gewonnen hat seit wir in der Schülerfirma gekommen sind. Einige von uns hätten sich wohl nie vorstellen können einmal sicher auf andere Leute zugehen zu können, ihre Meinung klar und sachlich äußern zu können und dabei den richtigen Ton zu treffen.
Ganz sicher ist aber auch, das Herr Kaiser einen sehr großen Anteil zu dem Erfolg der JUKon beigetragen hat.
Wir wünschen uns, das auch andere Schüler endlich einmal über den Tellerrand hinausschauen dürfen. Und auch wenn viele sagen, für solche Späße ist keine Zeit in der Oberstufe, ich kann mir nicht vorstellen, das uns irgendein stupide reingeknüppelter Schulstoff mehr vermitteln kann als eigene Erfahrungen.
Liebe Elita,
ein tolles Beispiel das zeigt, dass nicht reden, sondern handeln etwas ändert. Ich freue mich mit den Schülern über deren Erfolg. Gerne würde ich das Olivenöl bei uns verkaufen, damit das Projekt weiterhin erfolgreich ist. Besteht da eine Möglichkeit?
Über die Mikrokredite muss ich unbedingt im Verein “Hilfe für Malawi” berichten.
Bravo!!!
Ein Riesenkompliment an die Schüler: Sie sichern mit ihrer Firma JUKon mit die Existenz des griechischen Ölbauern, erwirtschaften sogar einen Gewinn und spenden ihn für das Projekt von Muhammad Yunus, wodurch sie wiederum anderen Menschen helfen, auf eigenen Beinen zu stehen.
Es kann gar nicht genug gelobt und bewundert werden, dass junge Menschen in der heutigen egoistischen und konsumorientierten Gesellschaft ihren ersten selbst erwirtschafteten Gewinn spenden, um anderen zu helfen!
Große Anerkennung auch an Sie,Herr Karl-Otto Kaiser. Sie haben es wieder einmal verstanden, eine tolle Idee in die Tat umzusetzen und die Schüler zu selbständig und mit Bedacht handelnden Firmenmitgliedern zu machen. Der “Kaiser-Virus” sollte alle Lehrer befallen, dann gäbe es nur noch motivierte, zufriedene Schüler, die auf sich stolz sein können, an ihrer Aufgabe Spaß haben und dadurch wesentlich mehr leisten. So macht Schule und Lernen erstens Spaß, und ist zweitens auch viel effektiver als rein theoretisches Reinpauken.
Ich werde die Schule meiner Kinder auf dieses Projekt aufmerksam machen und ich hoffe sehr, dass dadurch etwas angestoßen wird, in welcher Richtung auch immer.
Herzliche Grüße und weiterhin viel Erfolg
Johanna Ewals
Und es werden immer mehr:
@Ludger
ne tolle Idee, dass Du bei Dir das Olivenöl verkaufen willst. Karl-Otto und Du – Ihr Beide – jo, das passt! – Ihr müsst Euch eh mal kennen lernen
Der Steuerberater Martin Frühwirth hat in seinem Mandanten-Newsletter auf das Schülerprojekt hingewiesen und zu dem Beitrag hier im Weblog verlinkt. Danke!
Und Monika Birkner hat in ihrem Blog einen neuen Beitrag zu Muhammad Yunus und die Schüler veröffentlicht. Danke!
Mer schaffe das!
Jetzt hat auch die NWZ über das Schülerprojekt berichtet und zu uns verlinkt. Siehe
http://www.suedwest-aktiv.de/region/nwz/goeppinger_kreisnachrichten/2868682/artikel.php
Danke an Rüdiger Gramsch!
Liebe Frau Wiegand,
Auch ich möchte, wie auch Klara Lorenz, Ihnen ganz herzlich für diesen Artikel danken. Diesen Artikel zu lesen, der das übermittelt was wir dachten und fühlten bei der Rede von Herr Yunus und der es nun auf so eindrucksvolle Weise an die Leser weitergibt ist wunderbar. *Vielen Dank*
Danke auch den Kommentar-Autoren die an unsere Sache glauben und sie durch Wort oder Tat unterstützen. Und zuletzt noch vielen Dank an Herr Kaiser. Ohne Sie hätten wir das nicht geschafft. Danke, dass Sie sich so mit ganzem Herzen für diese unsere Sache und unsere Schülerfirma JUKon einsetzen
Liebe Herr Fromm,
zunächst einmal vielen Dank für die positive Bewertung des Schülerprojekts und ihre Bereitschaft die Ausdehung der Aktion zu unterstützen.
Die Fortführung des Projekts haben sich die Schüler so vorgestellt: Möglichst viele Schulen, Klassen, Schüler, Schülergruppen Arbeitsgemeinschaften etc. übernehmen “Patenschaften” für Frauen in Bangladesh, die sich mit einem Mikrokredit der Grameenbank von Muhammad Yunus selbstständig machen und sie und ihre Familien somit nie mehr hungern müssen und die Kinder Schulen besuchen können.
Dafür sind lediglich 50 EUR bis max. 100 EUR nötig. Dieses Geld beschaffen sich die Schulen, Klassen, Schüler etc. durch unterschiedlichste Aktivitäten wie Sammlungen, Projekte, Aktionen usw..
Ideal wäre es, wenn das Geld auch über Aktivitäten von Schülerfirmen aufgebracht werden würde.
Sehr wichtig ist uns dabei auch, dass die “Paten” zu den Existenzgründerinnen Kontakt aufbauen (z.B. per mail über die Grameen Bank) und somit die Frauen und ihre Familien in Bangladesh erfahren, dass uns (in den Wohlfahrtsländern) ihr leben und ihre Lebensbedingungen nicht egal sind. Und dass es junge Menschen, Kinder und Schüler sind, die an ihrem Leben Anteil nehmen.
Zudem ist es dann auch ein Beleg, dass die jungen Generation nicht nur aus Egoisten besteht.
Wie kann das Projekt von der Global Marshall Plan Inititiative (GMPI)unterstützt/gefördert werden? Z.B. die Schule mit dem besten/höchsten Sammelergebnis (im Verhältnis zur Schülerzahl)wird belohnt und ausgezeichnet. Die Belohnung könnte so aussehen, dass ein Vertreter der GMPI die Schule besucht und informiert und berichtet oder eine Vortragsveranstaltung an der Schule bzw. in der Stadt von einem prominenten Vertreter der GMPI in Kooperation mit der jeweiligen Schule durchgeführt wird. Oder die Kommune mit der höchsten Patenzahl wird ausgezeichnet udn besonders gewürdigt. Die GMPI stellt Urkunden aus. Das sind jetzt nur erste Ideen. Bestimmt gibt es noch viel bessere Möglichkeiten um die Aktion – auch von seiten der GMPI – zu fördern und garantiert haben Sie und die vielen anderen Leser und Blogger noch einige tolle Ideen für das Projekt.
Wir sind sehr gespannt wie es weiter geht.
Herzliche Grüße nach Wuppertal
Karl-Otto Kaiser
Lieber Herr Kaiser,
ich bin heute Abend erst von einer etwas längeren Reise zurück…ich melde mich sehr rasch bei Ihnen!
Beste Grüße aus Wuppertal
Michael Fromm
Hallo Herr Kaiser,
zum einen finde ich es klasse, dass Sie mit den Schülern eine Firma aufgebaut haben und sogar noch einen Gewinn erwirtschaftet haben. Viele große Firmen sollten sich daran ein Beispiel nehmen. Ich denke, was die Schüler hierbei lernen, dass kann ihnen keine Schule beibringen – einfach toll. Zum anderen möchte ich den Schülern ein großes Kompliment aussprechen über die Verwendung des Gewinn’s. Sie tragen dazu bei, dass unsere Welt menschlicher wird. Gerne helfe ich mit, dass Ihr Projekt verbreitet wird.
Viele Grüße
Anne Schupp
[...] Schüber trefen Muhammad Yunus von mir [...]
Ich habe über einen befreundeten Lehrer von der Initiative durch den Nobelpreisträger Dr. Yunus gehört.Ich kann die Initiative nur voll und ganz unterstützen. Es ist eine fantastische Möglichkeit, mit relativ kleinem Aufwand, jedoch von vielen an vielen Stellen etwas Besonderes zu erreichen und zu leisten.
Ich werde die Aktion bestens unterstützen.
Grüße an alle.
Ihr Anwalt mit Herz
Herbert Wild
Hallo Herr Kaiser,
Ihr Schüler-Projekt und die Arbeit von Herrn Yunus finde ich auch sehr überzeugend, wichtig und einen guten Weg, etwas an der Situation unserer Welt zu verbessern. Also, die Bank vergibt Kleinkredite. Da gibt es eine wunderbare Möglichkeit, dass nicht nur Schüler an dem Projekt arbeiten, sondern auch wir Erwachsenen: Indem wir unsere Ersparnisse nicht auf die üblichen Wege anlegen, sondern ebenfalls für solche Kleinkredite. Herr Kaiser, ist Ihnen bekannt, ob oder auf welchem Weg man als Privatmensch Geld bei dieser Bank anlegen kann? Können Sie mir Kontaktadressen nennen?
Einen schönen Gruß
Claudia Schwarz
Hallo Herr Kaiser,
ein supertolles Projekt !!
Schüler, die gelernt und erfahren haben, was es heißt selbständig zu arbeiten, Verantwortung zu tragen, ermöglichen es anderen Menschen wiederum selbständig und unabhängig zu werden.
Kompliment an alle, die da mitarbeiten!!
Die Idee, die Unterstützung in Form von Patenschaften auszuweiten ist toll!
Dazu noch der persönliche Kontakt zu den Frauen, schön und hochspannend für beide Seiten.
Sicher werde ich diese Idee weitertragen!
Durch Menschen wie Sie Herr Kaiser, der Engagement, Freude, Menschlichkeit und Kreativität lebt und an seine Schüler vermittelt sind solche Projekte möglich.
Viele herzliche Grüße nach Göppingen!!
Christine Nöh
Ich frag mich was das mit Unabhängigkeit zu tun hat, z.b. am laufenden Band zu produzieren wenn’s keinen Markt gibt oder man einen schafft(…)
Hmm, interessante Ansätze hat der Mann ja, aber wesentlich unterscheiden tun sie sich net von anderen.
Ach er unterscheidet arme und ganz arme? Sollten wir dann auch verhungernd und noch von Suppe gestärkt unterscheiden?
ARM IS DER DER ARMES TUT!
Frisch von telopolis:
Wie das Menschenrecht auf Verschuldung erfunden wurde…
[...] Brand eins hat in der Juli Ausgabe das Muhammed Yunus Projekt der Göppigner Schüler aufgegriffen, über das wir hier auch im Blog berichtet haben. Schwerpunkt der aktuellen Brand eins im August: Fehler. [...]
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