Energie sparen – Japan als Vorbild
An meinem Arbeitsplatz haben sich im Laufe der Jahre eine Menge Ladegeräte für alle möglichen elektronischen Geräte angesammelt. Die gemeinsame Ursache: Die Geräte werden immer mobiler (Handy, Digitalkamera, Navigationsgerät, Bluetooth-Headset, Funkmaus, …), sind elektronisch durch einen Akku angetrieben und müssen hin und wieder mit neuer Energie gespeist werden.
Die Ladegeräte haben aber leider einen Nachteil: Sie verbrauchen auch dann Strom, wenn das Gerät gar nicht geladen wird. Die Stromaufnahme ist zwar nur gering. Aber wenn das Ladegerät permanent an der Steckdose hängt, dann summieren sich auch nur 1 Watt Leerlaufleistung im Laufe eines Jahres auf 8.000 Wh. Und wenn man dies mit drei Ladegeräten in Millionen von Haushalten macht, sind dazu gleich neue Kraftwerke notwendig.
Folgerichtig fordern Umweltschützer: (zB. in dem Buch Einfach die Welt verändern im Job. 50 kleine Ideen mit großer Wirkung): Ladegeräte ausstöpseln, wenn der Akku geladen ist.
Nokia hat jetzt Handies entwickelt, die nach dem Ladevorgang auffordern: Ladegerät jetzt ausstöpseln! Aber es geht noch besser!
Als ich das Ladegerät für mein Handy Sony Ericsson K750 mit einem Energiemonitor überprüfte, stellte ich fest, dass dieses Ladegerät im Leerlauf überhaupt keinen Strom verbraucht! Null Watt. Siehe Bild.
Das erinnerte mich daran, dass die Japaner eine tolle Methode entwickelt haben, Energie bei Elektrogeräten zu sparen: Das beste Gerät seiner Klasse setzt den Standard. Diesen Standard müssen alle anderen Hersteller im Laufe einer bestimmten Frist erreichen oder ihre Geräte vom Markt nehmen.
Übrigens: Der oben abgebildete Energiemonitor ist recht preisgünstig und hilft die Energiefresser im Haushalt aufzuspüren. Die Dinger gibt es im Elektronikfachhandel oder auch bei EVUs zum Leihen.
Haben Sie ihr Heim oder ihre Firma schon mal Energie-technisch durchleuchtet?
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[...] Unsere Erde wird seit Jahren wärmer. CO2 gilt als der Umweltkiller schlechthin. Jedoch: Jeder Kilometer, den die bei uns verarbeiteten Zutaten weniger zurück legen, reduziert den CO2 Ausstoß im Straßenverkehr. Laut Studie der Deutschen BP wird über 11 % aller Emissionen im Straßenverkehr auf Lebensmitteltransporte zurückgeführt. Wir können die Treibhausgasemission durch bewusstes Autofahren, durch Energie sparen (Haushalt, Betrieb) und durch Einkaufen von regionalen Produkten entgegen wirken. [...]
Es gibt in meiner Wohnung eine Zentralschaltung – wenn ich schlafen geh (ok-nicht so oft..
) wird alles abgeschaltet, was ich nicht sowieso schon abgeschaltet habe…
Gehöre ja zum lichtscheuen Gesindel…
Und ich beziehe meine Strom über “Lichtblick” (auch in der Praxis) – da gibts dann am Jahresende auch eine schöne Statistik darüber, wieviel CO2 ich dem Planeten erspart habe.
Regionales Einkaufen: ein MUß!!! (Beichte: ich war ein Globe-Trottel – sogar Senator-Status bei Lufthansa – aufgrund der neuen Medien kann ich weitgehend alles vom local-office regeln..).
Hier noch ein paar aktuelle Stromspartipps von Spiegel-Online: Klimaschutz und Kostenreduktion: Jeder PC kann grüner werden.
Es grünt so grün, wenn Rechner nicht mehr glühen….
Danke für den Tip, lieber Wolfgang!
Hallo !
Tolle Artikel und tolle Links. War gleich mal stöbern und habe einges entdeckt was ich selbst verändern kann. Vor 2 Monaten habe ich den Stromanbieter gewechselt und einen Öko Strom gewählt. Sicher es gibt billigere aber der sogenannte grüne Strom ist schon lange nicht mehr so teuer wie noch vor Jahren.
Zitat:
Hilf deiner Umwelt dann bleibt sie dein Freund !
Ich habe mir zu Weihnachten nun auch so ein Meßgerät gekauft und mal überprüft, welche Geräte bei mir über Nacht viel Strom verbrauchen und habe dann zusätzliche Steckerleisten verlegt, damit ich dem Stromverbrauch einen Riegel vorschieben kann.
[...] http://www.innovativ-in.de/blog/2007/05/20/energie-sparen-japan-als-vorbild Tags » Energiesparen, Stromsparen « Autor: Horner Peter Datum: Freitag, 21. Dezember 2007 0:33 Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Familie Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren [...]
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