Prost! Ein Hoch auf internationale Biere!
Trinken Sie gerne Bier? Pils, Alt oder Kölsch? Mhh, ich auch, schlimmer noch, vermutlich ist Bier meine Berufung (lach). Michael Otterbein heiße ich – bin mit meiner Eventagentur Ernst & Spiel seit vorigem Jahr innovativ.in Partner und ich gestehe!!!i, dass ich bisher nur sporadisch in das Blog geschaut habe. (Stehe gerade in der Ecke und schäme mich – verspreche Besserung!)
Bier ist preiswerter Durstlöscher und Betrunkenmacher und wird von johlenden Fußballfans in sich hinein geschüttet
Das muss aber nicht so sein. Man braucht nur einen Blick zu unseren belgischen Nachbarn zu werfen und da sieht man bereits eine ganz andere Bierkultur. Bier ist dort nicht nur Durstlöscher, sondern vor allem ein Genussmittel. Zwischen Antwerpen und Lüttich gibt es ein vielfältiges Angebot unterschiedlichster Biersorten. In fast jeder belgischen Dorfkneipe findet man 20, 30 davon. Ganz anders wie bei uns, wo sich die meisten Gastwirte mit zwei bis drei Sorten begnügen.
Ich möchte auch in Deutschland eine Bierbar neuen Typs eröffnen, eine Bar für Bierkultur und Biergenuss, eine Bar, in der Bier eben mehr ist als ein billiger Durstlöscher. Da sich ein Glas Frischgezapftes am Besten mit einer kräftigen Brotzeit kombinieren lässt, habe ich meinem Projekt den Arbeitstitel «Ceres Bar» gegeben. Ceres ist die römischen Göttin des Ackerbaus und des Getreides, also dem Grundstoff unserer ganzen leckeren Bier- und Brotsorten. Von Ceres leitet sich z.B. das lateinische «Cervisia» oder das spanische «Cerveza» ab.
In der Ceres Bar soll das Bier sowohl direkt vor Ort verzehrt als auch für zu Hause mitgenommen werden können. Die Ceres-Bar ist also zugleich Bar und Laden die immer ein breites Sortiment unterschiedlicher Biersorten vorrätig hat, vom Düsseldorfer Alt bis zum fränkischen Schwarzbier, vom vollmundigen Trappistenbier aus den Ardennen bis zum herben Pils aus Böhmen. Und dazu bekommt man dann ein frisches Brot mit pikantem Käse oder deftiger Wurst oder vielleicht ein gehaltvolle Suppe oder einen kräftigen Eintopf.- eben leckere (einheimische) Bierhäppchen.
In regelmäßigen Abständen soll es Themen- oder Länderwochen geben. Also z.B. Bayern, Litauen, Schottland oder Klosterbiere, Weizenbiere, usw. In diesen Aktionswochen wird ein großer Teil des Angebots auf das jeweilige Thema abgestimmt, Biere, Häppchen und natürlich die passende Deko. Und es finden jeweils passende Events und Verkostungen statt.
Und wie soll die Ceres Bar aussehen? Viel Holz und Leder, gemütlich aber nicht spießig kein Folkloresti, sondern hell und freundlich. Die Räumlichkeiten sollten dabei nicht zu groß und saalartig, müssten aber genügend Platz für mindestens 5-6 große Stehtische und eine große Bar bieten.
Na, können Sie sich inzwischen etwas unter meinem Projekt vorstellen? Ich habe mir natürlich noch viel mehr Gedanken gemacht, über Werbung, Logistik, den passenden Standort, die richtigen Öffnungszeiten, usw. gemacht. Ich könnte also theoretisch gleich los legen. Aber dazu fehlen mir bisher noch zwei unwesentliche, kleine Dinge
wirklich fundierte Erfahrungen in der Gastronomie und das nötige Kapital.
Mich intererssiert, wie Ihnen die Idee gefällt? Versponnen oder habe ich damit eine Chance? Würden Sie als Gast die Ceres Bar besuchen?
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Prost Michael und “Slanche”, wie man hier bei uns in Belfast sagen würde. Bei Deiner “Ceres”- Idee darf das irische Guinness auf keinen Fall fehlen. Na und da gibt es auch die vielen britischen Ales, die man besonders im Norden von England schlürfen geniesserisch kann. Alles kleine, aber feine Brauereien mit oft lustigen Namen. Viel Erfolg für Deine Idee wünscht Dir Barbara aus Belfast. Wenn ich mal wieder im Lande bin, komme ich gern zum Biergenuß vorbei.
Hallo Michael.
also ich finde die Idee großartig! Ich bin leidenschaftlicher Biertrinker (in der Tat ein Genusstrinker!) und komme mir jedes Mal wie ein Kulturbanause vor, wenn alle anderen um mich herum
Wein trinken, dem ich nichts abgewinnen kann. Wenn ich dann ein Bier bestelle, kann ich die Blicke in meinem Rücken förmlich spüren, die mich zu durchbohren scheinen. Es wird Zeit, dass sich das Image der Biertrinker ändert. Solche Bars wie du sie im Kopf hast, würden sicherlich einen großen Dienst für alle Biertrinker erweisen.
Deine Idee hat nur einen großen Nachteil: Die Bar wird nicht in Hamburg entstehen. Dann wäre ich definitiv Stammgast und würde noch ein paar Freunde mitbringen, mit denen zusammen ich immer wieder neue Biere im privaten Kreis teste. Sollte das in Köln funktionieren und du über ein Export (Achtung, Wortspiel!) nachdenken, dann kommt Hamburg aber ganz oben auf die Liste, versprochen?
Ich wünsche dir viel Glück bei der Finanzierung und der Umsetzung des Konzepts. Ich sehe dich schon auf unserer Zukunftsparty mit Bierkutscher-Schürze und einen frisch gezapften Kölsch über dein erfolgreiches Konzept sprechen.
Walk on!
Liebe Grüße aus Hamburg
Arndt
“Slanche†Barbara,
mit den Bieren aus dem Vereinigten Königreich kenne ich mich bisher noch nicht so sehr aus, obwohl natürlich schon das eine oder andere Guiness getrunken habe.
Ich habe aber hier zu Hause allerdings ein Buch von Michael Jackson – nein nicht dem Sänger sondern von dem englischen Bierexperten Jackson und der schreibi in seinem Werk über die Biere der Welt auch so einiges über englische und schottische Brauereien und Biersorten. Da soll es ja eine sehr große Bierviefalt geben, die man auf dem Kontinent leider gar nicht so kennt. – Aber vielleicht kannst Du mir ja demnächst ein paar Kontakte zu britischen Lieferanten vermitteln – wenn meine Idee Realität geworden ist – und den englischen Gerstensaft dann auch gleich hier in good old Germany testen…
Allerdings weiß ich ja noch nicht, ob Du dafür nach Düsseldorf, Köln, Hamburg oder ganz wo anders hin kommen musst !?
Mit Dir, lieber Arndt,
hätte ich ja immerhin schon einen Stammkunden, wenn ich mich für Hamburg entscheiden würde. Und vielleicht wärst Du ja auch interessiert mal die Brauereiprodukte von der Insel zu probieren – wo Ihr Hamburger doch sowieso als traditionell anglophil geltet. Dazu würde ich mein Sortiment natürlich noch einen Schwerpunkt bei den Obergärigen aus dem Rheinland – und von unseren westlichen Nachbarn. Ich denke, das ist im hohen Norden bisher noch nicht so verbreitet, also vielleicht noch eine echte Marktlücke…;-)
Aber bevor ich Dir in Hamburg ein frisches Füchschen Alt einschenken kann, müssen ja wie gesagt noch ein paar Fragen geklärt werden, schaun wir mal…
Ich danke Euch auf jeden Fall schon einmal für Euren Zuspruch.
Viele Grüße vom Rhein
und natürlich “Prost”
Michael
@Arndt und Michael
Ihr Beiden werdet Euch bei dem Querdenker Abend von Peter Kreuz am 30. Mai kennen lernen und da gibt es KÖLSCH!!!
hmmhh… gute Idee – bloß: ich mag kein Bier…*wegduck*…
und bin jetzt auch still, was die Alkoholisierung der Bürger/innen betrifft, während Hatz auf Raucher gemacht wird (die bekanntermaßen nicht gleich nach der 3. Zigarette prügelbereit werden im Gegensatz zu Alkoholkonsumenten, oder ihre Kinder totschlagen etc.pp. darüber schweigt ja die Regierung – obwohl in den “Medien” fast täglich eine passende Meldung auftaucht…).
Auf der anderen Seite finde ich Alkoholgenuß in Clubs eben deswegen eine gute Idee. Hatte USA ja schon in den roaring twenties. Über Mafia&Co müssen wir uns heute nicht mehr beunruhigen – sind ja schon Establishment..
Nur: was machen Gastronomen, wenn Raucher und Alkoholkonsumenten woanders hingehen?!
Gepflegte Bierkultur gegen allgemeine Bundesdeutsche Saufkultur finde ich eine gute Idee. “Bierkultur gegen Verblödung” wär ja mal ein Ansatz…
Tja das stimmt natürlich, dass der Alkoholkonsum bei manchen Zeitgenossen zu unangenehmen Begleiterscheinungen führt. Wie heißt es so schön: “In vino veritas” – und das gilt natürlich auch fürs Bier.
Wobei Alkohol bei verschiedenen Menschen sicher auch ganz unterschiedlich wirkt, während der eine aggressiv und unausstehlich wird, werden andere lustig bis albern und mancher einfach nur müde…
Entscheidend ist wohl – wir bei allen Lastern und Genüssen – die richtige Dosierung. Ein belgisches Klosterbier führt zu einer angenehmen Wärme im Magen – Zehn zum Verlust der Muttersprache. Eine feine Nusspraline zu einer wunderbaren Süsse im Mund, ein ganzes Kilo zu massiver Übelkeit…
Und um zu vermeiden, dass meine Gäste ständig in die Keramik müssen und ich neben meinen Bierleitungen auch noch eine Standleitung zum Doc
haben muss, habe ich jetzt schon beschlossen auf Bier-Flatrates zu verzichten
)
Guter Ansatz! Premium prices for premium quality…
Hallo lieber Michael!
Gern will ich mich mal nach biritsche/irischen Lieferanten umhören. Ich weiss, daß es auch kleine Co-operativen gibt, die Spezialbiere brauen. The Co-operative Group UK Ltd. ist da ein Ansprechpartner, zu dem ich ganz gute Kontakte habe.
Ihre Meinung!
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