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Tab Scope – endlich Überblick für Vielsurfer…

Lutz Falkenburg 24 Mai 2007 12 Kommentare

… und Firefoxnutzer.

Wir alle kennen das leidige Thema, da kann man mit dem aktuellen Firefox endlich tabbed browsen und schon verliert man, wenn man fleißig “unterwegs” ist, vor lauter Registrierkarten den Überblick. Es gibt endlich Abhilfe. Statt des ewigen “ich klicke alle Tabs durch, bis ich gefunden habe, was ich suche” fährt man mit der Maus kurz über die Tabs und erhält eine Vorschau, der sich dahinter verborgenen Seite – also ich finde das sinnvoll.

Programm und Anleitung gibt es hier.


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12 Kommentare »

  • Franz Koch sagte:

    @Lutz Falkenburg,

    endlich mal jemand der sich offen zum Feuerfuchs bekennt, schön.
    Bin auch ein begeisterter Nutzer!!!

    Was die wenigsten wissen, es gibt ein ganze Reihe guter, schöner und sinnvoller Erweiterungen für den Browser. Wobei die kannte ich bis jetzt noch nicht.

  • Alexander Greisle sagte:

    Ist es unpassend wenn ich sage, dass mein Opera das auch ohne Plugin kann? ;-)

    Aber egal ob Firefox und Co. oder Opera. Wichtig wäre, dass endlich die Sicherheitslücke “Internet Explodrer” seine Marktanteile verliert und die Leute anfangen, mit sicheren Browsern zu surfen.

  • Franz Koch sagte:

    Nein ist nicht unpassend :-)

    Vollkommen richtig, das würde schon weiterhelfen einigen Internetgaunern das Leben schwer zu machen.

    Meinen Kommentar zu WinzigWeich hatte ich mir verkniffen ;-)

  • Wolfgang Horbach sagte:

    Sorry Jungs, aber das Gejammere über die Sicherheitslücken bei Microsoft kann ich bald nicht mehr hören.

    Stellt euch vor, die Firma M-Soft würde Fenster herstellen. Irgendwie haben die es geschafft, dass 95% aller Hausbesitzer Fenster von M-Soft einsetzen. Irgendwann beginnen Banden durch die Straßen zu ziehen. Sie schmeißen ständig mit Steinen auf die Fenster. Davon gehen natürlich einige zu Bruch. Die Firma M-Soft wird jetzt heftigst beschimpft, dass die Fenster zu schwach seien. Also beginnt M-Soft mit der Auslieferung von Fenstern, die dickere Rahmen und festeres Glas haben.

    Da die Fenster von M-Soft aber von außen gut zu erkennen sind und weil es immer noch 95% aller Fenster sind, rüsten sich die Banden auf. Sie nehmen jetzt dickere Steine, Gewehre und schwerere Waffen. Sie ziehen immer noch unbehelligt durch die Straßen. Viele Steine und Gewehrkugeln prallen jetzt ab. Aber hin und wieder bei schweren Angriffen werden wieder Fenster von M-Soft zertrümmert.

    Erstaunlicherweise unternimmt niemand etwas gegen die Steinewerfer und Angreifer, sondern die Fa. M-Soft steht weiterhin in der Kritik, Fenster mit “Sicherheitslücken” auszuliefern.

    Würdet ihr das in Leben 1 auch so hinnehmen?

    Wäre es nicht sinnvoller, den Verbrechern (das sind für mich alle Angreifer, die angebliche Schwächen von Software zur eigenen Bereicherung oder zur eigenen abartigen Befriedigung ausnutzen wollen) das Handwerk zu legen, als ständig der Lieferanten anzugreifen?

    Das ist übrigens auch so ein weitverbreitetes Märchen: Microsoft macht alles schlecht, alle anderen machen es besser. Als wenn gerade die blödesten IT-Leute zu Microsoft gehen würden und die schlauen gehen zu Apple und Co. Meine (einzige) Erklärung dazu: ein grenzenloser Neid auf den Erfolg von Microsoft und Bill Gates. Viele von uns sind in dem Alter von Bill Gates. Wir hatten damals (fast) alle die gleiche Chance. Der eine hat einen Global Player daraus gemacht und ist zum reichsten Mann der Erde aufgestiegen. Die anderen programmieren immer noch zu Hause und glauben es besser zu wissen als die ca. 45.000 71.000 Mitarbeiter von Microsoft.

    Abschließend ein paar Fakten und Geständnisse:

    1. Auch der Firefox-Browser und andere Brower haben Sicherheitslücken. Weniger als der IE, aber sie sind da!

    2. Der Firefoxbrowser ist mein Lieblingsbrowser wenn es um das “normale” Surfen geht.

    3. Ich habe mit dem Firefoxbrowser schon erhebliche Schwierigkeiten gehabt. Teilweise Abstürze (wie ich sie vom IE her nicht kannte) und teilweise eine CPU-Auslastung von 100%. Ich musste vor kurzem drastische Maßnahmen ergreifen, um mit Firefox überhaupt noch arbeiten zu können.

    4. Der IE ist mein Lieblingsbrowser bei der Entwicklung von Softwareprojekten. Ich kann ihn sehr einfach in eigene Software integrieren. Da reichen ein paar Befehle. Danke an die Microsoft-Mannschaft! Aber das genau macht ihn für Verbrecher zum Angriffsziel.

    Zum Kernthema selbst: Lutz, ich weiß nicht wieviele Tabs du normalerweise geöffnet hast. Bei mir sind es so ca. 8 bis 10. Da weiß ich immer noch, was sich hinter jedem einzelnen Tab verbirgt. Eine Vorschau brauche ich da nicht.

  • Doc Sarah Schons sagte:

    Lieber Wolfgang,
    Du sprichst mir aus der Seele!!!
    Wer braucht denn die Tabs-Übersicht?! Auch ich surfe mit firefox und opera, aber holla: es gibt noch ein LEBEN außerhalb von Computern…

    Lieber Lutz,
    in Deinem Artikel “Googlen kann gefährlich werden” wäre es nett gewesen, auf Susanne zu verweisen, die den gleichen Artikel vor Dir HIER in unseren BC geposted hat… Nettiquette halt…

  • Lutz Falkenburg (author) sagte:

    @all
    Ich wollte keine Glaubensdiskussion über die Vor- und Nachteile von Betriebssystemen und Browsern entfachen. Lediglich auf ein Tool hinweisen, was mir das Leben deutlich vereinfacht – BTW ich habe in der Regel > 20 Tabs offen, das hängt damit zusammen, dass ich berufsmäßig u.a. Systeme von Kunden überwache und das üw. per Webinterface. Da ist der IE unzureichend.

    @Sarah: Das Thema mit der Netiquette hatten wir doch schonmal, aber doppelt hält besser ;-)

  • Doc Sarah Schons sagte:

    @Lutz:
    deswegen auch hier noch mal: bitte nicht böse sein! ;-)

  • Alexander Greisle sagte:

    Wow, was für ein emotionaler Ausbruch wegen eines Browsers. Das “gejammere” ist leider keines sondern ein notwendiger Hinweis. Gerade gestern hatte ich auf dem Rechner eines Bekannten wieder einen Trojaner, der sich nur über standardkonfigurierte Internet Explorer installieren kann. Und leider ist das die Mehrzahl. Sicherheit und Bequemlichkeit schließen sich leider aus. Nach der notwenigen Neuinstallation des gekaperten Rechners surft mein Bekannter jetzt auch mit einem anderen Browser und der Internet Explorer ist für die ganzen IE-eingebetteten Geschichten sehr restriktiv konfiguriert.

    By the way, niemand hat hier bisher gesagt, das Microsoft alles schlecht macht, oder?

  • Wolfgang Horbach sagte:

    @Lutz
    Vielen Dank für deinen Tipp. Wenn du so viele Sites gleichzeitig beobachtest, macht das Plugin bestimmt Sinn.

    @Alexander
    Mein “emotionaler Ausbruch” beruht darauf, dass du sehr pauschal den IE als Sicherheitslücke bezeichnest und die anderen Browser als sicher (verkürzt wiedergeben). Dazu kam die Bemerkung “WinzigWeich” von Franz (#3). Wie ich bereits erwähnte, ist der Firefox auch mein Lieblingsbrowser. Aber absolut sicher ist der auch nicht. Siehe die Sicherheitshinweise der Mozilla Foundation. Immer wieder werden neue Sicherheitslücken aufgetan. Es gilt also, immer wachsam zu sein.

    Was mich in der Tat aufregt, ist die Tatsache, dass immer die Herstellerfirmen angefeindet werden, aber kaum jemand etwas über die Gauner sagt. Diese digitalen Wegelagerer und Betrüger belästigen uns täglich massiv. Sie kosten uns viel Geld und rauben uns wichtige Lebenszeit. Ich sehe wenig Ansätze gegen deren Bekämpfung. Was vielleicht am schlimmsten ist: Sie spielen den Kräften, die am liebsten alles kontrollieren und uns überwachen wollen (siehe deine sehr wichtigen Schäuble-Artikel), kräftig in die Hände.

  • Lutz Falkenburg (author) sagte:

    @all
    Natürlich sind die Gauner, die sich über unsere Systeme hermachen “böse” :-) AAABER es ist eine Frage, wie die Firmen, deren Software eklatante Sicherheitslücken aufweist damit umgehen! Microsoft ist einer der größten Softwarehersteller und es ist mir unverständlich, wie banale Lücken teilweise erst nach Jahren geschlossen werden. Man kann nicht sagen, dass Microsoft das Know How dazu fehlen würde, aber wenn es jemand regelmäßig versäumt, Sicherheitslücken und Fehler auszumerzen, so ist es Microsoft. Man kann von denen halten was man will, aber der Vergleich mit den Steinen und den Fenstern ist totaler Blödsinn. Wenn man den Vergleich richtig ziehen will, so liefert Microsoft Fenster aus, die plötzlich und unerwartet einfach mal “verschwinden” – wenn man sich darüber beklagt, würde man die Auskunft erhalten “Dies ist kein Fehler sondern eine Funktion – vielleicht haben Sie nicht ausreichend gelüftet” UND DAS kann es ja wohl nicht sein – oder?

    So, jetzt habe ich doch was zu dem Thema gesagt und JA, wir setzen bei uns und bei Kunden Microsoft auf den Workstations ein, weil es die Kunden bedienen können – alle sicherheitsrelevanten Systeme sind Linux, Unix oder bei Routern und Firewalls CISCO oder Netscreen.

    Gegen die Spinner im Netz kann man nichts unternehmen, wohl aber für die Sicherheit der eigenen Systeme sorgen. Ausserdem, warum wird nichts gegen Diebe im Leben I getan? Dann brauchten wir unsere Autos und Häuser nicht abzuschließen!!

  • Alexander Greisle sagte:

    Nun, es ist schon eine Entscheidung der Hersteller worauf sie Wert legen. Microsoft legt Wert auf Bequemlichkeit für den Nutzer und eine sehr enge Integration in das Betriebssystem. Damit einher geht schon prinzipbedingt (zumindest bei zweiterem) die Unsicherheit Abgesehen davon gibt es lange Listen von Fehlern von Microsoft-Produkten die schon sehr lange, zum Teil mehrere Monate, offen sind. Hektisch wirds erst, wenn die ersten Exploits aufgetaucht sind und selbst dann nicht immer. Dafür kann nur Microsoft etwas. Sie hätten sich auch für einen Hochsicherheitsbrowser entscheiden können.

    Und zu den bösen Buben, ja, völlig Deiner Meinung. Ich stehe halt auf dem Standpunkt, dass man ruhig mit offenen Augen auf den Abgrund zufahren kann. Dann sollte man aber das Talent des Auris-Werbe-Stuntman haben um noch rechtzeitig abzubremsen. Das bedeutet übertragen Know-How bezüglich Internetgefahren, Sicherheitskonzepten und -konfiguration. Das wiederum ist ähnlich verbreitet wie die Stuntman-Fähigkeiten im Auris-Werbespot. Ergo: Sichere Werkzeuge nehmen.

  • Franz Koch sagte:

    Wie so ein kleines Wort wie “WinzigWeich” die Emotionen anregen kann.

    Ja bin seit mehr als 25 Jahren bekennender Unix-Fan und von daher vielleicht auch zu M$ kritisch eingestellt. Aber alle BS’n haben ihre Berechtigung auf dem Markt und es sollte ein nebeneinander/miteinander geben.

    Man muss nur damit umgehen können und um die Stärken und Schwachstellen der einzlenen BS’n wissen. Da fängt es dann an M$ hat allen, mit einem riesigen Marketingaufwand verkauft, unsere Betriebssysteme sind so einfach, die kann jeder selbst administrieren. So sehen auch manche Netze aus. Nichts gegen die Leute die es machen, sie wurden ja oft per Muffti-Order dazu gemacht und haben es so gut gemacht, wie sie konnten. Aber oft reicht das nicht und die Aussage “Ich bin so unbedeutend, für mich interessiert sich keiner” zählt im Internet nicht!!! Daher kann ich auch nur zustimmen “Sichere Werkzeuge” verwenden, wird aber von M$ durch kleine aber feine Add-On’s zum Standard untergraben und dann gibt es noch Web-Seiten da steht für IE optimiert *grrr*.

    *ByTheWay* Ein schlecht administriertes Unix/Linux ist fast genauso Unsicher wie ein M$, aber auch nur fast, da hier einige konzeptionelle Dinge anders gehandhabt werden. M$ hat die Entscheidung getroffen, da einen anderen Weg zu gehen und hat diese Teile aus den Unix-Sourcen nicht übernommen und es hat lange gedauert bis das Thema Sicherheit auch zu einem Thema bei M$ wurde, das kann man ihnen vorwerfen, das sie das zu lange vernachlässigt haben.

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