Sehens-Werte 70 Sekunden

2007-05-25, von Alexander Greisle


Link: sevenload.com, via Indiskretion Ehrensache

Wie wollen wir unsere Gesellschaft in Zukunft gestalten und aufbauen? So, als seien alle Terroristen und Kinderschänder? Oder sollen wir wieder – sie kommt gerade etwas abhanden – von der Annahme des grundsätzlich Guten im Menschen ausgehen, anstatt unsere Gesellschaft rund um mögliche “böse Dinge” aufzubauen?

9 Kommentare zu “Sehens-Werte 70 Sekunden”

  1. Doc Sarah Schons sagt:

    Klasse, das Video – die Restaurant besucher in Käfigen… yep, da gehts hin…

    Danke, Alex, daß Du das Thema aufgreifst:
    Wir bauen alle immer mehr Feindbilder auf.

    Es ist wirklich dringend an der Zeit, daß wir uns besinnen.
    Offenheit und Vertrauen möchte ich nicht nur bei/mit meinen Doc Blog Dogs erleben…

  2. Ludger Freese sagt:

    Ich habe zwar nicht alles verstanden, was dieser nervöse Typ erzählt hat, aber wenn ich mir den Schlusssatz von Sarah ansehe, bin ich immer für “Offenheit und Vertrauen”.
    Verstehe ich das richtig: die Gäste sollen in Käfige? (Hat der etwas schlechtes geraucht?)

  3. Alexander Greisle sagt:

    Er zeichnet ein Bild. Angenommen, man würde ein Restaurant planen und dort Steaks verkaufen. Dann braucht man auch Steakmesser. Nun kann man mit Steakmessern ja auch Unfug anrichten. Würde man nun dieses Faktum in den Mittelpunkt stellen, dann müssten die Menschen in den Restaurants in Käfigen gehalten werden. Nun stellt sicht die Frage, ob das der Weg ist, wie wir sinnvoll ein Restaurant planen würden. Natürlich nicht, diese Gedanken empfinden wir alle als absurd.

    Aber die Politik versucht dasselbe gerade mit dem Präventivstaat und dem fast schon verzweifelt anmutenden Vesuch, die Kontrolle (zurück?) zu gewinnen. Ist das der Weg, wie wir eine Gesellschaft gestalten wollen?

  4. Achi & Jowo of Avalon (Doc Blog Dogs) sagt:

    Ihr lieben Irdlinge,

    erinnert Ihr Euch noch an den schönen Beitrag aus Sept. 06 von Wolfgang in seinem Glücksnetz-Blog?!

    Heute fand ich von Detlef Mueller im innovativ.in BusinessBlog folgende reizende Geschichte:

    Ein alter Indianer erzählte seinem Enkel: “In meinem Herzen leben zwei Wölfe. Der eine Wolf ist der Wolf der Dunkelheit, der Ängste, des Mißtrauens und der Verzweiflung. Der andere Wolf ist der Wolf des Lichts, der Lust, der Hoffung, der Lebensfreude und der Liebe. Beide Wölfe kämpfen oft miteinander.”
    “Welcher Wolf gewinnt?” fragte der Enkel.
    “Der, den ich füttere” sprach der weise Alte.

    Bei uns in Avalon heißt es:
    Wenn man vor der Angst kapituliert, verliert man die Perspektive

    Peace, Love & Understanding wünschen Euch von Herzen
    Achi & Jowo

  5. Alexander Greisle sagt:

    Sarah, ich stimme Dir zu. Dazu gehören auch so kleine unscheinbare Feinheiten wie das geplante Erfassen von Migrationshintergründen bei straffällig gewordenen Nicht-Deutschen (ein fieses Wort, oder?) oder bei Warnungen eines bestimmten Innenpolitikers, dass konvertierte Muslime eine höhere Gefahr darstellen “könnten”. Mich beschleicht da ein blödes Gefühl. Und ich stelle mir die Frage, wohin dieses bewußte (!?) Spiel mit dem Feuer führen soll und warum.

  6. Achi & Jowo of Avalon (Doc Blog Dogs) sagt:

    @ Alexander der Greisle: (und auch alle anderen!!!)

    Schau Dir mal das Video an – Gute Musik, gute Botschaft… finden wir Hounds of Avalon.. ;-)
    Es gibt Wege aus Krisen…
    UMDENKEN!!!

  7. Franz Koch sagt:

    *zitat*
    Unser Vertrauen rechtfertigen kann nur jemand,
    dem wir bereits unser Vertrauen geschenkt haben.
    Ernst Ferstl
    */zitat*

    Aber jemandem Vertauen geht langsam verloren. Statt dessen wird nur allem und jedem erstmal Misstrauen entgegengebracht.

    *zitat*
    Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zuviel misstrauen immer ein Unglück
    Jean Paul
    */zitat*

  8. Wolfgang Horbach sagt:

    Alexander, ich finde deine Frage gut, welche Gesellschaft wir wollen. Ich plädiere für eine Gesellschaft, die sich selbst mag und die international geachtet ist. Am besten geliebt.

    Wenn wir eine freundliche, gastfreundliche, positiv gestimmte Gesellschaft werden, dann kommen andere Menschen gerne zu uns. Für Terroristen ist dann kein Platz.

  9. DocBlog » Archiv » Pele & Volcanos sagt:

    [...] ist eigentlich unser Weltbild?! Die Diskussionen gehen weiter… und die Enttarnungen [...]

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