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	<title>Kommentare zu: M&#252;ssen wir nicht bei den Wertsch&#246;pfungsketten umdenken?</title>
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	<description>was Querdenker bewegt...</description>
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		<title>Von: Sabine Raiser</title>
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		<dc:creator>Sabine Raiser</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 10:51:38 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Horbach,

Ihr Vergleich mit dem Quellwasser ist prima. Lustig und deutlich. Auch die Frage, warum beispielsweise der Wein aus Chile preiswerter ist als aus Deutschland ist etwas, das immer wieder einmal eine &#220;berlegung wert ist. Ich stimme Ihnen zu, dass wir eine Art von Steuer br&#228;uchten, die &quot;Merkw&#252;rdigkeiten&quot; wie diese regulieren. Die Rahmenbedingungen sind f&#252;r eine gute &#214;kobilanz nicht immer nachvollziehbar. Seit ich mich vor zwei Jahren beruflich sehr intensiv damit besch&#228;ftigt habe, kauf ich mehr denn je &quot;regional und saisonal&quot;. Das geht nicht immer und soll es auch nicht. Bei Obst klappt das prima und schmeckt besser, weil das Obst unter der Sonne an den B&#228;umen reifen durfte und nicht unreif in der Kiste. Und das Bio-Obst ist unwesentlich teurer, wenn es regional und saisonal gekauft wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Horbach,</p>
<p>Ihr Vergleich mit dem Quellwasser ist prima. Lustig und deutlich. Auch die Frage, warum beispielsweise der Wein aus Chile preiswerter ist als aus Deutschland ist etwas, das immer wieder einmal eine &#220;berlegung wert ist. Ich stimme Ihnen zu, dass wir eine Art von Steuer br&#228;uchten, die &#8220;Merkw&#252;rdigkeiten&#8221; wie diese regulieren. Die Rahmenbedingungen sind f&#252;r eine gute &#214;kobilanz nicht immer nachvollziehbar. Seit ich mich vor zwei Jahren beruflich sehr intensiv damit besch&#228;ftigt habe, kauf ich mehr denn je &#8220;regional und saisonal&#8221;. Das geht nicht immer und soll es auch nicht. Bei Obst klappt das prima und schmeckt besser, weil das Obst unter der Sonne an den B&#228;umen reifen durfte und nicht unreif in der Kiste. Und das Bio-Obst ist unwesentlich teurer, wenn es regional und saisonal gekauft wird.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Horbach</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/06/22/mussen-wir-nicht-bei-den-wertschopfungsketten-umdenken/comment-page-1/#comment-26799</link>
		<dc:creator>Wolfgang Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 10:35:47 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, Herr Hinderfeld, Sie haben v&#246;llig Recht. Die Kosten werden in unserer Volkswirtschaft und auch Betriebswirtschaft oft v&#246;llig falsch zugeordnet (allokiert). Wie kommte es denn, dass ich im Supermarkt den Wein aus S&#252;dafrika, aus Chile und aus Kalifornien erheblich billiger bekomme als den Wein von der Ahr oder aus der Pfalz?

In der Gastronomie schl&#228;gt man dann gerne mit massiven Aufschl&#228;gen da drauf, wo es eigentlich sehr billig sein m&#252;sste. Ich war neulich mit einem Freund in einem Jazzpub in K&#246;ln. Da kostete das Glas Wasser (0,2l) 4 Euro. Macht f&#252;r &lt;strong&gt;einen Kubikmeter Quellwasser aus der Eifel 20.000 Euro!&lt;/strong&gt; Die F&#246;rderkosten betragen wahrscheinlich noch nicht mal einen einzigen Euro pro m&#179;. Der Rest ist nur Abf&#252;llen in Flaschen und transportieren. Ein gigantischer Gewinn!

Auf der anderen Seite werden dann G&#252;ter um den halben Globus geflogen und jede Menge CO2 emittiert. Das Kerosin dazu ist subventioniert. Die Kosten bezahlen wir alle mit gewaltigen Umweltsch&#228;den.

Durch eine richtige Kostenallokation und durch &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kobilanz&quot; rel=&quot;nofollow&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&#214;kobilanzen&lt;/a&gt; m&#252;ssten die G&#252;ter, die von weit kommen und umweltsch&#228;dlich sind, teurer werden und lokal erzeugte G&#252;ter entsprechend billiger. Vielleicht brauchen wir eine andere Art von Steuer, um hier regulierend einzugreifen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Herr Hinderfeld, Sie haben v&#246;llig Recht. Die Kosten werden in unserer Volkswirtschaft und auch Betriebswirtschaft oft v&#246;llig falsch zugeordnet (allokiert). Wie kommte es denn, dass ich im Supermarkt den Wein aus S&#252;dafrika, aus Chile und aus Kalifornien erheblich billiger bekomme als den Wein von der Ahr oder aus der Pfalz?</p>
<p>In der Gastronomie schl&#228;gt man dann gerne mit massiven Aufschl&#228;gen da drauf, wo es eigentlich sehr billig sein m&#252;sste. Ich war neulich mit einem Freund in einem Jazzpub in K&#246;ln. Da kostete das Glas Wasser (0,2l) 4 Euro. Macht f&#252;r <strong>einen Kubikmeter Quellwasser aus der Eifel 20.000 Euro!</strong> Die F&#246;rderkosten betragen wahrscheinlich noch nicht mal einen einzigen Euro pro m&sup3;. Der Rest ist nur Abf&#252;llen in Flaschen und transportieren. Ein gigantischer Gewinn!</p>
<p>Auf der anderen Seite werden dann G&#252;ter um den halben Globus geflogen und jede Menge CO2 emittiert. Das Kerosin dazu ist subventioniert. Die Kosten bezahlen wir alle mit gewaltigen Umweltsch&#228;den.</p>
<p>Durch eine richtige Kostenallokation und durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kobilanz" rel="nofollow" rel="nofollow">&#214;kobilanzen</a> m&#252;ssten die G&#252;ter, die von weit kommen und umweltsch&#228;dlich sind, teurer werden und lokal erzeugte G&#252;ter entsprechend billiger. Vielleicht brauchen wir eine andere Art von Steuer, um hier regulierend einzugreifen.</p>
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		<title>Von: Gerhard Schoolmnn</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/06/22/mussen-wir-nicht-bei-den-wertschopfungsketten-umdenken/comment-page-1/#comment-26699</link>
		<dc:creator>Gerhard Schoolmnn</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2007 07:06:10 +0000</pubDate>
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		<description>Mit ihrer Forderung, inbesondere bei Flaschenweinen von der Aufschlagskalkulation zu einer deckungsbeitragsbezogenen Preiskalkulation zu wechseln, laufen Sie offene T&#252;ren ein - zumindest bei dem aufgeschlosseneren Teil der Gastronomie.

Aber Sie haben auch insoweit recht, als alternativen Kalkulationsverfahren wie Prozesskostenrechnung und Zielkostenrechnung in Lehrb&#252;chern und Berufsschulen immer noch zu wenig Bedeutung einger&#228;umt wird. 

Siehe dazu auch:
&lt;a href=&quot;http://www.abseits.de/aufschlagskalkulation.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Aufschlagskalkulation in der Gastronomie&quot;&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrer Forderung, inbesondere bei Flaschenweinen von der Aufschlagskalkulation zu einer deckungsbeitragsbezogenen Preiskalkulation zu wechseln, laufen Sie offene T&#252;ren ein &#8211; zumindest bei dem aufgeschlosseneren Teil der Gastronomie.</p>
<p>Aber Sie haben auch insoweit recht, als alternativen Kalkulationsverfahren wie Prozesskostenrechnung und Zielkostenrechnung in Lehrb&#252;chern und Berufsschulen immer noch zu wenig Bedeutung einger&#228;umt wird. </p>
<p>Siehe dazu auch:<br />
<a href="http://www.abseits.de/aufschlagskalkulation.htm" rel="nofollow">&#8220;Aufschlagskalkulation in der Gastronomie&#8221;</a></p>
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		<title>Von: Doc Sarah Schons</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/06/22/mussen-wir-nicht-bei-den-wertschopfungsketten-umdenken/comment-page-1/#comment-26649</link>
		<dc:creator>Doc Sarah Schons</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2007 16:18:43 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, Herr Hinderfeld - ich bin sicher, Ihr ad 1) zum Nachdenken und ad 2) weitere Beispiele suchen, anregende Artikel l&#246;st bei m&#246;glichst vielen Lesern dieses Blog innovative Prozesse aus!

Werde auf jeden Fall versuchen, am 27. in Essen zu sein!

Das Thema &quot;Nachhaltigkeit&quot; liegt in diesem Blog hier nicht nur den &#252;berzeugten LOHAS-lern Wolfgang Horbach, Detlef M&#252;ller, Elita Wiegand und mir am Herzen - und deswegen freu ich mich schon, m&#246;glichst viele innovativ-in BC-ler und auch andere engagierte Netzwerker in Essen zu sehen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Herr Hinderfeld &#8211; ich bin sicher, Ihr ad 1) zum Nachdenken und ad 2) weitere Beispiele suchen, anregende Artikel l&#246;st bei m&#246;glichst vielen Lesern dieses Blog innovative Prozesse aus!</p>
<p>Werde auf jeden Fall versuchen, am 27. in Essen zu sein!</p>
<p>Das Thema &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; liegt in diesem Blog hier nicht nur den &#252;berzeugten LOHAS-lern Wolfgang Horbach, Detlef M&#252;ller, Elita Wiegand und mir am Herzen &#8211; und deswegen freu ich mich schon, m&#246;glichst viele innovativ-in BC-ler und auch andere engagierte Netzwerker in Essen zu sehen!</p>
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