Kann man einen Roboter lieben?
2007-06-25, von Elita Wiegand
Ich kenne ihn erst seit einigen Stunden, aber er ist großartig! Und er hilft mir. Er kurvt gerade durch meine Wohnung und was so mancher Mann ignoriert, tut er: Er staubsaugt nämlich mit einer Engelsgeduld alle Zimmer und macht sogar alle Ecken gründlich sauber. Und er ist ganz leise und nimmt auf mich Rücksicht. Mein neuer Schatz heißt Robocleaner - ein toller Kerl! Wie habe ich ihn kennen gelernt? Vor einigen Tagen habe ich mit Cyriacus Schultze telefoniert. Er ist Chef des ersten und einzigen Robotstore in Deutschland. (Hatte vor kurzem in meinem Blog schon darüber berichtet) Nun bin ich ein Roboterfan und jetzt hat mir der Robotstore Chef den genialen Putzboy geschickt, damit ich ihn eine Woche lang ausprobieren kann.
Ich vermute, dass ich mich von meinem neuen Freund nicht mehr trennen kann, aber der RoboCleaner kostet 1.500 Euro – ist er Wert, aber ist eben auch ein Batzen Geld. Aber ohne ihn? Wo die Liebe staubsaugt eben…
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Montag 25. Juni 2007 um 20:54
was kann er denn sonst noch so, Dein neuer Schatz???
Montag 25. Juni 2007 um 21:51
Gute Frage, Jörg. Wäre naürlich irre, wenn er kochen würde, Betten machen, Wäsche waschen… Kann er aber nicht. Noch nicht. Â
Jetzt steht er gerade in der Ecke und ruht sich aus
Hat heute hier Schwerstarbeit geleistet und alles sauber gemacht. An manchem Stellen ist er über Kabel und Schnüre gestolpert, aber er ist sogar unter das Bett gekrochen und hat dort auch geputzt. Is schon doll, dieser Roboter.
Montag 25. Juni 2007 um 23:38
Sag, wie groß ist er denn im Durchmesser?! Wie schafft er es richtig in die Ecken?! Oder hat er Ärmchen, die dann ausfahren?!
Klingt ja superspannend!Bitte weiter berichten.
Ehm – ich hätte hier noch Eichenparkett und ausgesprochen unregelmäßig geformte Schieferplatten als weitere Teststrecke im Angebot (und viele viele Tierhaare). Wenn er das kann, hätte er auch bei mir ne Chance…
Dienstag 26. Juni 2007 um 00:13
@Sarah
Hat also keine Ärmchen, aber der dreht und wendet sich und schafft es somit auch in die Ecken. Ist für Parkett, Fliesen und alle anderen Hartflächen und natürlich für Teppichboden geeignet. Und er macht alles wie von selbst und ist wirklich ganz, ganz leise (kann man sogar einstellen und man hört ihn nicht! Ich hasse nämlich Staubsaugergeräusche!!!)
Nö, so menschlich ist der Putzboy doch nicht
Und wenn er nicht weiter kann, weil irgendwelche Behinderungen im Weg sind, dreht er sich solange, bis er eine neue Richtung gefunden hat. Zwischendurch läuft er zur Aufladestation, entleert sich und ist danach wieder einsatzbereit.
Und man kann ihn staubsaugen lassen, wenn man nicht da ist. Man muss nur die Zeit einstellen… Oh, ist das schön!!!
Die Größe? Keine Ahnung, wie auf dem Foto, ist nicht so groß, handlich eben. Jetzt schläft er übrigens…
Dienstag 26. Juni 2007 um 00:27
Seufz – klingt zu schön um wahr zu sein….
Ist bloß wirklich noch recht hochpreisig. Drum: verlieb Dich nicht zu dolle, sonst wird der Abschiedsschmerz zu groß
ps: zur Größe: wie auf dem Foto????? Das wären lt meinem screen bloß winzige 4cm… leg doch bitte eine Zigarettenschachtel zum Vergleich dazu
pps: wo muß ich mich melden als Tester ??? *ggg*
Dienstag 26. Juni 2007 um 00:37
Ja, klar, war mal wieder Quatsch mit der Größe. Ich messe morgen mal.
Und es stimmt mit dem Verliebtsein… Ich vermute auch, dass mir der Abschied schwer fällt. Klingelbeutel? Lottogewinn, dicker Auftrag? Help! Wie wäre es mit einer virtuellen Sammelbüchse, damit ich den Putzboy behalten kann??? Oh bitte…
Man kann den Roboter übrigens mieten, Sarah. Guck mal auf die Website..
Dienstag 26. Juni 2007 um 01:09
Wie wäre es denn mit dem hier?
Der ist nicht ganz so teuer und er lässt sich leichter hacken. Also, wenn man ihn hacken will …
Dienstag 26. Juni 2007 um 01:22
*THE FUTURE IS NOW* – jessas, hab mich grad total auf der Robostore website versurft… was die alles haben!
Putzboy: Gott ist der niiiiieeeedlich! Dank des Films hab ich ihn in Aktion gesehen… ist ja wirklich zum Verlieben…
(Größenangabe nirgendwo gefunden, aber schätze so 35-40cm Durchmesser?! Hu-aber die Basisstation wüßte ich jetzt nicht wirklich elegant zu verstecken)
Hach, aber der Robomow (Rasenmäher) hat mich auch sehr berührt…
Die Miet- und Leasingkonditionen finde ich so gut, daß ich jetzt zum weekend-Tarif miete und erst mal sehe, was meine 2 dogs und 2 cats zu so einem Mitbewohner sagen…
Vielleicht könnten wir ja auch Mengenrabatt anregen, wenn noch mehr mitmachen?!
Also: alle bitte den Film auf der Robostore site ansehen…
Dienstag 26. Juni 2007 um 02:17
@ Alex,
danke für den Tipp.
Ja klar, habe auch schon ein Auge auf das günstigere Angebot geworfen, aber der soll für die Ecken nicht so gut sein. (Hat der Robotstore-Chef gesagt)
Wenn die virtuelle Sammelbüchse nicht voll wird, (lasst mich nicht hängen, Leute!!!),muss ich wohl auf die preiswerte Variante umsteigen.
@Sarah:
Deine Hunde und Katzen wollen bestimmt mit dem Roboter spielen oder laufen dem Putzboy hinterher. Das will ich sehen
Dienstag 26. Juni 2007 um 11:31
Das ist vielleicht DAS Single-Produkt der Zukunft. Der elektronische Haushaltshelfer:
In der Basisversion “Roboclean” kann der putzen, staubsaugen und Staub wischen, in der Version “Robobutler” auch noch kochen, spülen und Essen servieren, mit dem Update auf “Robonanny” darüber hinaus Windeln wechseln und Märchen vorlesen (Update CD “Grimms Märchen komplett” für nur 69,99…).
Ja – und dann gibt es da noch die Version “Robolover”…;-)))
Dienstag 26. Juni 2007 um 11:49
@Michael
Ja, ja wir Singles… Der Robocleaner ist aber sondern natürlich auch für ältere Menschen, Kanzleien, Praxen etc. perfekt. Auf den Roboclean warte ich, Robonanny brauche ich nicht mehr und mit dem Robolover hätte ich so meine Probleme – da bevorzuge ich doch das menschliche Original.
Dienstag 26. Juni 2007 um 15:10
Liebe Elita, ein Vorschlag zur Finanzierung: Jeder Business-Club-Partner kann den Roboter für 10 Euro die Woche ausleihen. Bei 100 Partnern ist er schon zu 2/3 Drittel bezahlt. Und nach ca. 2 Jahren bekommst du ihn da “schon” wieder zurück. … Ist vielleicht doch keine so gute Idee
Ein paar Rätsel bleiben noch: Wie kriegt das Ding den Staub aufnehmen ohne Krach zu machen? Saugt er etwa nicht, oder macht es ganz anders? Und: wie kann ein rundes Ding in Ecken kommen? Wenn ich mich da an meine Physik- und Mathe-Kenntnisse erinnere, bleibt ein Kreis ein Kreis. Da hilft auch kein Drehen und Wenden.
Dienstag 26. Juni 2007 um 15:22
@Wolfgang
Wo bleibt Dein Herz für eine Unternehmerin, die viel arbeitet und so einen Putzboy einfach braucht? (Das war der diskrete Hinweis auf die virtuelle Sammelbüchse)
Deine Ingenieur Frage kann ich Dir wirklich nicht beantworten. Für mich genügt, dass der Roboter den Mund hält, sprich, dass er mich nicht nervt und leise durch die Wohnung rennt. ( Im Moment saugt gerade hier im Büro unter dem Schreibtisch- einfach nur gut!)
Und die Ecken? Müsste man mal genau untersuchen. Na ja, sagen wir mal so, er kommt nicht so ganz in jede Ecke, aber mein Boy kriegt immer die Kurve…
Dienstag 26. Juni 2007 um 23:09
Wir sollte alle einmal bei Elita zum Staub saugen kommen. Ist doch kein Problem, das machen wir gerne!
Elita spart viel Geld und wir lernen die Hausarbeit neu schätzen. Wenn jeder Partner nur 2x im Jahr zum saugen kommt, dann wäre das schon 200 Tage. (bei täglichem Staub saugen)
Ich gönne Elita den “Robert” – aber gegen ein “Real-Life-Staub-Innovativ-in-Blogger-Gemeinschaftssaugen” kommt kein technisches Gerät mit.
Elita, auch wir haben Engelsgeduld, sind ganz leise und nehmen Rücksicht!
Eine Gefahr besteht nur, wenn alle 100 Partner gleichzeitig kommen…
Dienstag 26. Juni 2007 um 23:20
Lieber Ludger,
so geht das: Ich stelle hier die Sammelbüchse für meinen Boy auf und jetzt wollt Ihr den Roboter ersetzen! Ihr seid herzlich willkommen. Eimer, Putzlappen, Bügelwäsche, Wischtücher, Reinigungsmittel aller Art, Besen etc. – stelle ich bereit. (Nur meinen RobotCleaner, den will ich behalten.)
Somit avanciert die Putzerei zum Networking und die Partner lernen sich endlich von einer anderen Seite kennen.
Kommst Du mit Schürze, Ludger
?
Mittwoch 27. Juni 2007 um 06:45
Hallo Elita,
tja wenn ich mir das so überlege…und überhaupt…ich habe auch wenig Zeit…nächste Woche passt mir gar nicht gut…ich kann auch nicht so lange arbeiten…mir tut das Kreuz weh…ich habe selber eine Wohnung…ich möchte auch nicht stören…meine Bügelschürze ist verbrannt…meiner Oma geht es nicht gut…
So wird doch oft “rumgeeiert”, wenn es konkret wird – oder?
Mittwoch 27. Juni 2007 um 12:57
Meiner heißt Oskar, ist jetzt zwei 1/2 Jahre alt. Hat die meiste Zeit allerding Urlaub und liegt irgendwo im Schrank rum.
Oscar muss die Räume in denen er arbeitet ja vorher kennenlernen. Was er überhaupt nicht mag, sind Unebenheiten z.B. Schreibtischfüße, auf denen er beim rüberkrabbeln gerne hängen bleibt. Auch kommt er durcheinander wenn er gestört wird. Wenn man seine Eigenarten kennengelernt und die Möbel entsprechend angepasst hat, ist er schon Klasse. Also für einen Singelhaushalt durchaus gut zu gebrauchen.
Mittwoch 9. April 2008 um 21:27
Mehr Infos über Haushaltsroboter gibt es im RoboBlog unter
Viel Spaß beim Lesen
Mittwoch 9. April 2008 um 21:28
hier nochmal die Adresse des Blogs: http://www.robotik24.de
Mittwoch 9. April 2008 um 21:52
Lieber Flo,
Ihr Blog ist als Roboterfan genau das Richtige für mich. Danke für den Hinweis.
Mittwoch 9. April 2008 um 23:02
Vielen Dank für die Blumen Elita
Bin für konstruktive Kritik jederzeit offen….Viele Grüße
Mittwoch 17. September 2008 um 15:24
[...] man einen Roboter lieben? Diese Frage habe ich hier schon mal im Blog gestellt, als ich den unvergleichen Hausfreund iRobot vorgestellt habe. Noch immer träume ich von [...]
Sonntag 11. Juli 2010 um 15:18
[...] Der technische Butler ist brav und tappert blind zum Kühlscharnk. Viele kennen meine Vorliebe für Roboter, deshalb muss ich ihn vorstellen und die Jungs von Willow Garage zeigen Euch, [...]