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Nie mehr Erfolg ohne Emotionen?

Elita Wiegand 11 Juli 2007 17 Kommentare

Frauen sind emotional. Doch: Starke Gefühle machen schwach, sind peinlich, unberechenbar, ja fast gefährlich. Sagen Männer. Daten und Fakten zählen. Und so entsteht eine Kluft, zwischen dem rationellen und emotionalen Business, zwischen Gefühl und Verstand. Die Ratio hatte im Industriezeitalter Hochkonjunktur: Hierarchien, Konkurrenzdenken, Rivalität, Dominanzstreben, Siege. Ist vorbei. Heute ist der kostbarste Produktionsfaktor Wissen und da gelten neue Werte. Viele ”Old Boys” wollen die Veränderung noch nicht wahrhaben. Der amerikanische Managementberater Tom Peters rüttelt in seinem Buch «Re-imagine» die «Herr-lichkeiten»wach:» Die Talente der Frauen werden im 21.Jahrhundert dringend benötigt» und für alle Unternehmer, die die Chancen (noch) nicht erkennen, schreibt er selbstkritisch: “Ich denke nicht, dass Männer sexistische Schweine sind. Aber ich halte uns für realitätsblinde Idioten!”

Als ich meine Firma gegründet habe, bin ich oft auf dem Business-Parkett ausgerutscht, habe die männlichen Spielregeln nicht beherrscht und habe (typisch Frau) an meinen Fähigkeiten, meiner Vision gezweifelt. Inzwischen schätze ich Männer und arbeite gerne mit ihnen. Ich habe aufgehört zu kämpfen, bin kein Opfer, sondern stark, eben weil ich Frau bin. Und ich weiß Jungs, Frauen können Euch viel geben, was Ihr für den ganzheitlichen Erfolg braucht: Vertrauen, Loyalität, Wertschätzung, Respekt und  Kommunikation – das können wir! «Die strategische Balance von intelligenten und emotionalen Leistungen gelingt Männern und Frauen nur gemeinsam», sagt Gertrud Höhler. Stimmt also der Höhler Satz: «Nie mehr Erfolg ohne Gefühle?»

Nun bin aber auf die Kommentare gespannt…


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17 Kommentare »

  • Beate Strauß sagte:

    Auch Männer rutschen auf dem Businessparkett aus. Auch sie müssen sich bewähren, profilieren, werden niedergemacht, nur definieren sie es nicht so selbstkritisch wie Frauen.

    Unbestritten haben Frauen den Mut zu Gefühlen, Mitgefühl mit anderen, mehr emotionale Kommunikation in das Geschäftsleben gebracht. Aber ich wehre mich gegen die Einteilung in Mann-rational und Frau-emotional. Männer sind auch emotional und Frauen sind auch rational, entscheidend ist doch, wie jeder Einzelne seine Rationalität mit seiner Emotionalität verbindet und wie er/sie diese Verbindung nach außen lebt.

    Wie Rationalität positive Ausprägungen haben kann, kann Emotionalität auch negative haben: Überempfindlichkeit, Unsachlichkeit, Teamunfähigkeit, Launen, Stutenbissigkeit usw.

  • Doc Sarah Schons sagte:

    Und ich weiß Jungs, Frauen können Euch viel geben, was Ihr für den ganzheitlichen Erfolg braucht: Vertrauen, Loyalität, Wertschätzung, Respekt und Kommunikation – das können wir! „Die strategische Balance von intelligenten und emotionalen Leistungen gelingt Männern und Frauen nur gemeinsam“, sagt Gertrud Höhler. Stimmt also der Höhler Satz: „Nie mehr Erfolg ohne Gefühle?“

    Was bitte ist Erfolg ohne Gefühl ?! ;-)

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    Eben nix.

  • Doc Sarah Schons sagte:

    YEP!!! :-)

  • Albert Klamt sagte:

    Jungs und Frauen: ist wie mit Äpfeln und Birnen. Müßte heissen:

    Wo sind die Männer?

    Wo sind die Frauen?

    Die Gender Thematik halte ich nicht für gleichermassen wichtig wie Tom Peters. Neue Identitäten entwicklen sich bei Frauen und Männern (nicht Jungs) gleichermassen. Es ist eher ein neues Bewußtsein, das sich Bahn bricht. Mit allen Geburtswehen bei w Und m.

    Mehr vielleicht an den Rändern des Mainstream als innerhalb. An der Debate um Eva Hermans Buch zeigen sich erhebliche Differenzen auch bei den Frauen.

    Eine neue innovative und dynamische Polarität zwischen bewußten maskulinen und femininen Energien..das ist wirklich spannend.

  • Elita Wegand (author) sagte:

    Beate Strauss

    Natürlich haben Männer auch Gefühle, um Gottes Willen ja! und natürlich reagieren Frauen auch überempfindlich – sicher. Trotzdem haben beide Geschlechter Talente, Stärken und Schwächen. Für mich wird es höchste Zeit, dass wir aufhören zu trennen, sondern die Energien und Fähigkeiten zusammenbringen, wieder vereinen, nutzen.
    Dazu müssen sich Frauen von ihrer Opferrolle verabschieden, sagen was, sie wollen und Männer müssen lernen, dass sie auf Frauen nicht verzichten können. Together…

    @Albert
    Tom Peters behandelt keine “Gender” Thematik. Dieses Wort finde ich eh komplett überflüssig, es ist für mich von gestern, altes Denken und längst überholt. Wer will heute noch eine Gleichstellungsbeauftragte oder eine Quotenfrau?

    Auch wenn Du anderer Meinung bist, als Tom Peters, fordert er Männer zum Umdenken auf. Zitat: “Wir predigen den Wert einer neuer Gattung von Unternehmen, aber vernachlässigen diejeinigen, die am ehesten dazu prädestiniert sind: Nämlich die Frauen!”

    Ja, es ist innovativ, wenn männliche und weibliche Energien fließen und deshalb würde ich nie einen Business-Club nur für Frauen eröffnen.

  • Albert Klamt sagte:

    D`accord! Die Frauen sind aber eh höchst aktiv unterwegs. Auch ohne Tom Peters.

    Es ist ein grosser, komplexer Aufbruch. Auch im Middle East, China, Indien, Afrka etc.

    Wer heute sagt – egal ob w oder m- daß er auf die andere Seite verzichten kann….hat ein Wahrnehmungsproblem grösserer Art.

    Tom Peters predigt öfter Tongue-in-cheek. Von ihm würde ich gerne einmal etwas zum Thema Spiritualität und Wirtschaft hören.

    Ich schätze ihn überaus. Leider gibt es ein paar blinde Flecken in Toms Universum.

    Freue mich schon auf das Interview mit Otto Scharmer, der genau diese blinden Flecken adressiert in seiner Arbeit.

  • Marcel Klotz sagte:

    Liebe Frau Wiegand,
    muss mich klar Herrn Klamt anschliessen. Der Unterschied ist aus meiner Sicht heute nicht mehr weiblich oder männlich, sondern a) genetisch und b) soziologisch bedingt. Emotionen gibt es bei beiden. Die jahrelange (Rollen)-Prägung macht den Unterschied.

    Oute mich ausserdem an dieser Stelle als Anhänger (und zertifizierter Trainer) für das Structogram (www.structogram.de). Da gibt es keine Unterschiede nach Geschlechtern, sondern nach genetischer Anlage. Die Biostruktur bestimmt weitgehend unser Handeln. Soweit können uns die Hirnforscher das heute sogar nachweisen. Gepaart mit der Sozialisierung ergibt sich der Mensch als ganzes (Formel: angeborenes Temperament und erlerntes Verhalten gleich Charakter).

    Mir persönlich ist es nicht wichtig, ob Mann oder Frau, entscheidend ist der Charakter. ABER: Schade, dass manche weibliche Menschen dem Irrtum erlegen waren, dem männlichen Menschen seine “Fehler” nachzumachen. Es scheint, dass dieser Irrtum erkannt wurde.

    P.S. Wäre mal ein interessantes Thema für einen Event: Was macht Menschen erfolgreich? Biostruktur und Sozialisierung. Stehe zur Verfügung

  • Wolfgang Horbach sagte:

    Die Frage “Nie mehr Erfolg ohne Emotionen?” lädt ein zu wunderschönen philosophischen Exkursen, die leider die Möglichkeiten eines Blogs übersteigen.

    Zunächst wäre da einmal “Erfolg” zu definieren.

    Ich kenne ein paar Leute, die im herkömmlichen Sinne sehr erfolgreich sind/waren: Die bekleid(et)en eine hohe Position, verdien(t)en viel Geld, haben hohes soziales Ansehen. Gleichzeitig haben sie Ängste, die aus meiner Sicht völlig unbegründet sind. Oft Ängste, das, was sie mit viel Mühe sich erkämpft haben, wieder zu verlieren.

    Auf der anderen Seite kenne ich aber auch Menschen, die im herkömmlichen Sinne überhaupt nicht erfolgreich waren. Sie haben weder Karriere gemacht, noch verdienen sie viel Geld. Im Gegenteil: am Ende des Geldes ist immer noch verdammt viel Monat übrig. Einiger dieser Menschen sind aber sehr erfolgreich als Lebenskünstler. Sie sind immer optimistisch und fröhlich. Sie sind stets hilfsbereit und sehr zuverlässig.

    Wer ist jetzt erfolgreicher? Gruppe I oder Gruppe II? Ich wünschte mir, dass beide voneinander lernen.

    Exkurs Teil 2: Was sind Emotionen?

    Der Tyrann, der seine Mitarbeiter schikaniert, der sie anbrüllt und zusammenstaucht, hat auch Emotionen. Leider nur negative. Der Frau, der leicht die Tränen kommen (obwohl sie Recht hat, über viele Dinge in unserer Wirtschaft zu heulen), wird Schwäche nachgesagt. Genauso dem Chef, der Bauchschmerzen hat, Mitarbeiter zu entlassen, nur um den Aktienkurs etwas zu verbessern.

    Ich hatte vor ein paar Jahren mit Kunden zu tun, bei sich denen verschiedene Mitarbeiter – vor allem Führungskräfte – unter wirtschaftlichem Druck als äußerst unangenehme Zeitgenossen herausstellten. Nach außen Pokerface, noch oben buckelend und nach unten und außen tretend. Ich habe mich von diesen “Zombies” alle verabschiedet und möchte mit solchen Menschen nichts mehr zu tun haben.

    Früher hatte ich fast ausnahmslos mit Männern als berufliche Ansprechpartner zu tun. Das hat sich seit ein paar Jahren geändert. Wahrscheinlich auch wg. der oben geschilderten Erfahrung. Ich finde die Zusammenarbeit mit Frauen oft angenehmer. Der Ton ist freundlicher und die Aussagen sind verbindlicher. Es ist mir momentan egal, ob das jetzt geschlechtsspezifisch (wäre doch auch genetisch oder?) oder soziologisch bedingt ist. Wäre es soziologisch, was würde das bedeuten? Frauen haben inzwischen besser gelernt? Was müssen wir Männer nachholen?

    @ Marcel Klotz: Das Event ist bestimmt interessant. Wann? Wo (in ihren Räumen)? Wer soll organisieren?

  • Antje Plöger sagte:

    Oh ja, ich bin dabei: Organisation und Event :-)

  • Franz Koch sagte:

    Hallo Elita,

    warum kommen die guten Beiträge immer dann, wenn man gerade mal keine Zeit hat :-(

    Ich hoffe das langsam diese Erkenntnis mal weiter um sich greift und auch im Business ankommt. Die Automobil-Industrie hat das schon längst erkannt und macht nur noch Werbung im emotionalen Bereich, oder wer hat in letzter Zeit mal einen Spot gesehen, wo es um die techn. Daten eines Autos ging? Die Erfolgsstory schlecht hin ist da wohl der Mini :-) Nebenbei bemerkt, ein Auto wo fahren einfach nur spaß macht :-) ))))

    Dieses Thema greifen ja auch Förster und Kreuz auf. Eines der Dinge, die sehr zum Nachdenken anregen in Ihrem Buch.

    Dabei haben Frauen halt einen Vorteil, ihnen wurde seit Generationen, oder schon immer, gestattet emotional zu sein. Da hat man nie gehört “Indianer weinen nicht”. Diese emotionale- und die soziale-Kompetenz der Frauen sind Fähigkeiten, die wir im Moment noch viel zu wenig nutzen. Amerika ist da mal wieder etwas
    weiter.

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    @Marcel Klotz

    Sie schreiben, dass die Unterschiede genetisch und soziologisch begründet sind. Klar, und genau aus dem Rollenverständnis sind Frauen emotional. Und ich behaupte sogar, dass Männer viel emotionaler sind, aber sie dürfen sich nicht schwach zeigen und trumpfen stattdessen auf. Schmerz wird ver-drängt und Niederlagen werden als Erfolge verkauft. Wie gesagt, geht es mir hier nicht um die alten Klischees. Ich will, dass Männer und Frauen endlich wieder zusammen kommen und erfolgreich zusammen arbeiten.

    Zu Ihrer Idee der Veranstaltung: Unzählige Managementberater sind dem Erfolgsgeheimnis auf der Spur. Aber was ist eigentlich Erfolg?
    Hat Wolfgang Horbach in seinem Kommentar auch schon angespochen – von daher kann ich mir eine spannende öffentliche Diskussion vorstellen.

    @Antje
    Schön, dass Du mit dabei bist. Wir haben schon Terminvorschläge für ein Treffen gemailt.

    @Franz Koch
    Sei froh, dass Du Dir in der Kindheit nicht den Spruch “Ein Indianer kennt keinen Schmerz” anhören musstest. Ich habe vor vielen Jahren eine Untersuchung mit dem Sozialministerium NRW zum Thema Elternsprüche gemacht. Damals haben wir 1000 Kinder und Jugendliche befragt. Auf den ersten Plätzen lag der Elternspruch” Ein Indianer kennt keinen Schmerz!” Und: “Jungs sind stark.” Damit wachsen Jungen heute immer noch auf – die Auswirkungen kennen wir.

  • Lutz Falkenburg sagte:

    Erfolg = Mit sich selbst zufrieden sein. (da wäre noch mein Lieblingsspruch: Erfolg ist wenn man einmal mehr aufsteht als man hinfällt [Churchill])
    Emotion = Das Gegenteil von Logik. Emotion kommt vom lateinischen Wort “emovere” und heißt: sich auf eine Bewegung vorbereiten.

    Erfolg ohne Emotion geht ebenso wenig wie Leben ohne Emotionen – die Frage ist, kontrolliert man seine Emotionen oder nicht. Das ist aber eine endlose Diskussion. Wann sind Emotionen sinnvoll und wann nicht und vor allem welche Emotionen. Unsere Prägung sorgt nämlich dafür, das jeder seine Emotionen anders ausdrückt und kontrolliert.

    Wenn ich eins allerdings hasse, dann sind es emotionale Teilnehmer in einem Krisenprojekt, bei dem es entweder nur auf die Einhaltung eines Budgets oder das Erreichen eines Zieles ankommt. Leider bewege ich mich beruflich nur in diesem Bereich. “Punktlandungen” egal von welches Startpunkt aus sind meine Spezialität (im IT Bereich). Leider sind dort Emotionen fast immer fehl am Platze. Dort muss präzise, schnell und meist eben völlig emotionslos gehandelt werden. Frauen treffe ich in diesem Bereich noch wenig bis garnicht an. Obwohl ich mich darüber sehr freuen würde. Das emotionsloseste was ich allerdings bisher erlebt habe sind Frauen und nicht Männer!

    Grüße

  • Frank Niessing sagte:

    Erfolg i s t emotional

    Liebe Elita,

    mit deinem Thema hast du einen, nein den Punkt getroffen, der mich in den letzten Jahren auch im Business imer mehr beschäftigt.

    Als Frage formuliert: Wie können wir, Männer und Frauen, uns in allen Bereichen des Lebens mit unserer gesamten Persönlichkeit, unserem “:Mensch-sein” einbringen, ohne wesentliche Teile von uns hinter einer Maske von Konventionen zu verbergen?

    Ich halte diese Fähigkeit, die zu entwickeln selbstverständlich Mut und auch Arbeit im Ausprobieren neuer Verhaltensmuster erfordert, für eine der zentralen Gelingensbedingungen “:erfolg-reichen” Lebens.

    Und gerade weil wir in unserer Sozialisation als “Mann” oder “Frau” bestimmte Rollen gelernt haben, hinter denen wir unser “:Eigen-sein” verbergen sollten, um Konventionen zu genügen und nicht anzuecken, sind wir heute mit unserem Mut und unserer Entschiedenheit gefragt, uns “echt” zu zeigen, so, wie wir eben sind. Wie sonst sollte eine wirksame Veränderung geschehen?

    In meinen Trainings und Coachings habe ich einen deutlichen Schwerpunkt darauf gelegt, diese Fähigkeiten und den Mut, sie zu entwickeln ins Zentrum zu rücken und mache damit im Management und Vertieb sehr gute Erfahrungen. Wer als Manager oder Verkäufer den menschen, der in ihm / ihr steckt, mitbringt und zeigt, gewinnt das Vertrauen, um das wir wir sonst oft lange ringen und auf dessen Basis Zusammenarbeit erst entstehen kann.

    Auf den Punkt gebracht heißt die Botschaft: Bringe dich als Mensch nicht nur mit deinen Stärken, sondern besonders mit deinen Schwächen ein, sie sind es, die anderen Sympathie und Vertrauen vermitteln und “echte” “:Be-ziehungen” entstehen lassen.

    Erst wenn wir uns selbst zeigen und für andere “:spür-bar” geworden sind, werden sie sich uns gegenüber öffnen und uns auch das mitteilen, was wir brauchen, um sie bei ihrem Erfolg zu unterstützen.

    Ich schlage vor, zu diesem Thema einen Innovativ-In-Abend zu organisieren und werde zum Erfolg dieses Abends gerne mit einem “:erlebnis-reichen” und emotionalen Vortrag beitragen.

    Herzliche Grüße

    Frank Niessing

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    @Lutz
    Mein Lieblingsspruch ist ab sofort auch meiner.

    Und wieso hast Du bisher Frauen als emotionsloser als Männer erlebt? Schlechte Erfahrungen?

    @Frank
    Wir sind es nicht gewohnt die Maske fallen zu lassen und jemanden hinter die Fassade blicken zu lassen. Wer gibt schon gerne zu, dass er Hilfe braucht? Aber natürlich ist es so, wie Du schreibst: Man kann nur dann jemand unterstützen, wenn man weiß, was demjenigen fehlt.
    Auf Deinen Vorschlag Veranstaltung “Emotion und Business” gehe ich gerne ein, habe allerdings ein winziges Problem: Bei den innovativ.in Veranstaltungen präsentieren sich die Partner des Business-Clubs.

  • Klaus Vandré Mind4More sagte:

    Klaus Vandré -Mind4More-
    Um einen Beitrag zu diesem Artikel komme ich nicht herm :-) .
    Es ist schön und wichtig, dass dieses Thema immer wieder aufgenommen wird, dass darüber diskutert wird, dass Emotionen ins Spiel kommen.
    Zu den reinen Businesaspekten ist hier vieles gesagt worden. Dem mag ich gar nichts hinzufügen.
    Das Thema zeigt aus meiner Sicht leider immer noch eine Tendenz, die wir Menschen grundsätzlich ablegen dürfen; das Bewerten und die fehlende Achtsamkeit vor dem Menschen.
    Dazu, leider oft bei uns Männeren eine wohl angeborene Ingnoranz und Überheblichkeit.
    WIr fliegen zum Mond und hängen doch noch mit einem Arm wie die Affen am Baum.
    Anders kann isch es mir nicht erklären, wenn im Jahr2 2007 noch immer eine Trennung geschieht zwischen MANN und FRAU, wenn NICHT anerkannt wird, dass jedes Geschlecht grundsätzlich ALLES kann. Mit unterschiedlichen Ausprägungen, mal mehr oder weniger.

    Wie sagte mal jemand so schön; solange wir Krieg führen zwischen Mann und Frau gibt es keinen Frieden auf der Erde!

    Und diese Gedanken gelten für beide Geschlechter. Frieden im Tun und Denken wird es geben, wenn auch Frauen anerkennen, dass Männer grundsätzlich ein Geschenk sind. Und Männer Frauen groß sein lassen, sie sind es.
    Und was kann entstehen, wenn all die wertvollen Eigenenarten GEMEINSAM genutzt werden.
    Sowohl als auch anstatt Entweder-Oder :-)

    Ein herzlicher Gruß, Klaus Vandré -Mind4More-

  • Ursula Kruck-Hantschel sagte:

    Hallo & Guten Tag,

    aus meiner Sicht kann ich diese Sichtweise “Männer ohne Emotionen im Business” nicht bestätigen. Im Gegenteil!

    So unterscheide ich auch nicht zwischen dem starken und schwachen Geschlecht.

    Jeder Mensch hat seine individuelle Persönlichkeit. So habe ich in leitenden Positionen Frauen oft als “härter” erlebt, als Männer und selbst bei Managern konnte ich den Angst-Schweiß auf der Stirn entdecken und Geschäftsführer aus Glück in die Luft springen sehen oder auch mal aus Wut ein Fax zerreißen….

    Persönlich wünsche ich mir, dass Frauen und Männer, die immer noch dem klischeehaften Denken anhaften, einfach mal genauer hinschauen, denn das, was ein Mensch über einen anderen sagt oder denkt, sagt viel mehr über sich selbst aus.

    Herzliche Grüße aus der Hessischen Toscana
    Ursula
    “Business Baukunst”

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