Total kein Problem.
Dass heimliche Online-Razzien technisch kein großes Problem seien und die Software bereits existiere und einsatzbereit sei, signalisierte das Bundesamt für Verfassungsschutz gegenüber der Welt. Allerdings ist zur Funktionsweise des so genannten Bundestrojaners hierzulande im Gegensatz zu den USA weiter nur Abstraktes zu hören. Es gehe um die “offensive Überwachung des Internet in seiner ganzen Breite”, um “technische Mittel für die Kontrolle von Internet-Telefonie, E-Mail-Accounts, privaten Postfächern und Online-Foren”, heißt es in der Kölner Behörde schwammig. (Quelle: heise online)
Ich verstehe es immer noch nicht. Wie will das BKA Ihre auf dem Offline-PC verschlüsselte Nachricht, die über international verteilte E-Mail-Knoten zum Teil anonymisiert durchs Netz geschickt wird, mit sinnvollem Nutzen, abhören? Fallen Sie automatisch ins Überwachungsraster wenn Sie so etwas nutzen (anständige und nicht-wissende Bürger tun so etwas schließlich nicht)? Und wie soll der höchstpersönliche private Bereich Ihrer Festplatte vor Schnüffelei geschützt werden? Und wer bezahlt die ganzen Richter und bildet sie aus? Fragen über Fragen und keine Antworten.
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