Leben jenseits der Sättigungsbeilage
Wir sind erst seit kurzem Partner im Business-Club innovativ.in. Deshalb hier eine kurze Vorstellung: Ich heiße Hans-Georg Pestka und habe zusammen mit meinem Partner Andreas Hegmann die Genusshandwerker gegründet. Wir sind die ersten Spezialanbieter von frischen Kochzutaten für den Privathaushalt im Internet. Wir kaufen unsere ausgewählten Genusswaren direkt bei unseren Produzenten in den Regionen Europas, mit denen wir vertrauensvoll zusammenarbeiten. Uns ist Qualität und Nachhaltigkeit wichtig. Unsere Produkte liefern wir mit Frischegarantie nachhause.
Mit der Erhöhung der Milchpreise, erleben wir gerade aktuell die Diskussion, um die Frage, was sind uns eigentlich Lebensmittel wert? In den vergangenen Jahren sind die Lebensmittel in Deutschland immer preiswerter geworden “ die Folgen der Entwicklung haben die vielen Skandale gezeigt.
Leben jenseits der Sättigungsbeilage
Was nährt denn nun eigentlich Menschen? Eine scheinbar simple Frage. Schauen wir uns doch dazu einfach die menschlichen Bedürfnisse an. Die hat Abraham Maslow in seiner gern zitierten Bedürfnispyramide anschaulich dargestellt. Dort findet sich Nahrung auf der untersten Bedürfnisstufe in bester Gesellschaft mit weiteren körperlichen Bedürfnissen wie Schlaf, Wärme, etc. Von hier aus geht es weiter an die Spitze über Sicherheit, soziale Beziehungen und Anerkennung bis zur Selbstverwirklichung. Je «entwickelter» eine Gesellschaft sich selbst sieht, desto mehr hat sie Lösungen für die Befriedigung der Grundbedürfnisse gefunden und strebt nach Höherem. Auch in Zeiten der digitalen Boheme gilt Selbstverwirklichung als hohes Gut und manch einer macht gleich eine Tugend daraus. Schaut man sich das mal von der Seite der Ernährungskultur an, so leben wir in einer übersättigten Wissensgesellschaft. Überfluss herrscht auch beim Ernährungsangebot und satt werden kann man an jeder Ecke. Kochsendungen ziehen Menschen gleich haufenweise in ihren Bann und unser Wissenstand über die funktionalen Aspekte der Ernährung ist immens.
Aber was darf gutes Essen denn nun eigentlich kosten? Grundbedürfnis hatten wir gesagt, na dann passt gut und billig bestens zusammen. Dabei kann Essen viel mehr: menschliche Begegnungen schaffen, Orte der Gastfreundschaft und Kommunikation ermöglichen, Freude und Genuss erfahren, Verständnis für Kulturen wecken, wertschätzende Arbeit erleben, respektvollen Umgang mit Flora und Fauna praktizieren, Baustein für Lebensglück und Lebensqualität sein. Diesen Mehrwert bekommen wir freilich nicht zum Schnäppchenpreis. Dafür bekommt man nur Apfelsaft aus chinesischem Apfelsaftkonzentrat, Turbohühner aus Brasilien und Wassertomaten aus Holland. Gleich bei Ihnen um die Ecke.
Was ist Ihnen gutes Essen wert?
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Genialer Einstand, Herr Pestka,
Sie sprechen (schreiben) mir voll aus der Seele. Sehr gut gefällt mir Ihre Auflistung, was gutes Essen bewirken kann. Das ist doch viel mehr, als nur “satt” werden!!!
Ich freue mich sehr, dass Sie unter uns sind!
Ich kenne Ihre Internetseite von der Aktion “Kooperationspreis 2007″. Wir waren auch bei der Verleihung in Osnabrück dabei.
Lieber Hans-Georg,
an dieser Stelle noch einmal alle guten Wünsche für Eure Arbeit, deren Idee mich beim Lesen wieder einmal begeistert hat.
Bezogen auf den letzten Absatz ist es eine Frage, die wir uns stellen müsssen: “Was sind uns diese Eigenschaften Wert?” Ich glaube, dass wir gerade jetzt eine positive Dynamik erleben zwischen Menschen, die sich der nachhaltigen Produktion widmen und Genießern, die als LOHAS immer stärker einen Einfluss auf das Marktgeschehen nehmen. Eine gute Basis, auf die ein eigner Betrieb aufgebaut werden kann der mehr will, als nur Geldverdienen.
Kochshows im Fernsehen sind in und die Kochbücher von Jamie Oliver, Tim Mälzer und Co. verkaufen sich wie verrückt. Aber leider verzichten immer mehr Menschen auf die Glücksquelle Kochen.
Wenn ich an der Supermarktkasse stehe und sehe, welchen Junkfood die meisten Leute nach Hause schleppen, wundere ich mich über die zunehmende Verfettung unserer Gesellschaft nicht mehr. Über die Gründe, warum die Menschen kaum bereit sind, für erstklassige Lebensmittel etwas mehr zu bezahlen, schon.
Dabei spricht die Gesamtrechnung eindeutig für qualitativ hochwertige Lebensmittel: Sie schmecken besser, erhalten die Gesundheit und machen fit. Die Mehrkosten beim Einkauf werden durch weniger Krankheit, weniger Kranksheitskosten und mehr Lebensfreude mehrfach aufgewogen.
Vielleicht sollten wir es so halten wie die Japaner mit Hara hachi bu: Nur 80% essen (bezogen auf 100% Sättigung).
Kurzum: Ich freue mich sehr, dass wir jetzt auch Kenner und Förderer von erstklassigen und genussreichen Lebensmitteln unter uns haben. Herzlich Willkommen!
Hallo ihr da in der Welt der köstlichkeiten.
wer die seite genusshandwerker richtig gelesen hat und verfolgt hat, wird festgestellt haben dass dort viele fehler sind.
ein sogenannte neudeutsch foodscout(essenfinder), was hat er gefunden, seine angeboten produkte die er alle bei den produzenten kauft, der mozzarella von madaio kann nur über die firma viani in göttingen bezogen werden und wer glaubt das andere frischprodukte immer bei den produzenten kauft der hat keine ahnung.
es kann logistisch nicht funktionieren geschweige den die kosten decken.
ein mensch der die materie kennt und der solche lügen im internet nicht mag.
Von Mensch zu Mensch und in aller Klarheit: Wer kritisiert, sollte auch seinen Namen nennen können. Und wer uns der Lüge bezichtigt, erst recht. Sonst muss ich von übler Nachrede ausgehen und da mag ich mich schon gar nicht nicht weiter mit befassen. Schade drum.
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