Daniela Meuter: Von Visionen und Ideen
Vor über einem Jahr hat mich das Leben zum Glück wieder nach Düsseldorf gebracht. Eine wunderbare Stadt, wie ich finde! Und es hat auch gar nicht lange gedauert bis ich durch einen «Zufall
» Elita Wiegand im «XING Universum» kennen gelernt habe und sie mich zu einer Veranstaltung von «innovativ.in» im Hafen eingeladen hat. Seitdem verfolgte ich begeistert die Veranstaltungen und merkte: «Hey, die Menschen hier gefallen mir! Hier tut sich was!» Und wurde ich noch 2006 Partnerin von «innovativ. in BC».
Und jetzt möchte ich doch endlich die Chance nutzen, mich hier im Blog vorzustellen. Ich heiße Daniela Meuter und wie kommt es, dass ich mit meinen 28 Jahren bereits seit 12 Jahren der Messe- und Ausstellungswelt quasi «verfallen» bin? Das ging kurz und schmerzlos
Mit 16 habe ich angefangen bei meinem Onkel in der Messebaufirma zu arbeiten und durfte alle Stationen von der Planung bis hin zum Aufbau durchlaufen. In der Planung lief es blendend, jedoch wollten auf der Baustelle die 5 m Stützen nicht so ganz das machen, was ich wollte! Also, einfache Entscheidung: Ein Innenarchitekturstudium mit dem Bereich Messe musste her.
2004 hielt ich dann mein Diplom in der Hand und machte mich mit «daniela meuter_corporate architecture» selbstständig. Parallel absolvierte ich in Köln einen gleichnamigen Aufbaustudiengang und mein Ziel definierte sich immer genauer: Ich wollte im Bereich der Unternehmensarchitektur arbeiten. Mich begeisterte der Umgang mit Marken in der dritten Dimension, gemäß dem Motto «Kommunizieren durch gemeinsames Erleben».

Und hier offenbarte sich ein sehr spannendes Feld, mit immer wechselnden Anforderungen und vor allem Herausforderungen unter stetigem Zeitdruck. Aber genau das ist es, was mich seitdem an dem Bereich festhalten lässt: «Langeweile gibt es nicht». Mein Tätigkeitsfeld weitete sich schnell von der Beratung und Konzeptionsentwicklung bis hin zur Projektkoordination und der Baubetreuung aus. Aktuell besuche ich den FAMAB Lehrgang «Projektleitung im Bereich Messe- und Event», welcher mit einem IHK-Zertifikat Ende des Jahres abschließt.
Ich möchte kurz drei Möglichkeiten des Bereiches «corporate architecture» aufzeigen:
Messe: Eine starke und beeindruckende Messepräsenz bietet vorrangig die Möglichkeit Ihre Marktpositionierung zu festigen, Ihr Image ganzheitlich zu transportieren, Neuheiten vorzustellen und den persönlichen Kontakt zu Kunden auf- oder auszubauen.
Event: Eine erlebnisorientierte Event-Veranstaltung kann der Würdigung von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern dienen, aber z.B. auch einem Produkt-Launch oder der Kundenakquise. Ziel sollte jedoch immer ein unvergessliches und ergreifendes Erlebnis mit Ihrem Unternehmen sein.
Büro: Büroräumlichkeiten, welche Ihr Corporate Identity und die gewünschten Funktionen vereinen, runden Ihren ganzheitlichen und professionellen Auftritt in der dritten Dimension ab. Und dieser dient nicht zuletzt der eigenen Mitarbeitermotivation.

Auf der Suche nach neuen Wegen und mit dem großen Interesse für Ihre bisher gesammelten Eindrücke, Erfahrungen und Visionen, würde ich mich sehr über Antworten und Kommentare Ihrerseits freuen:
Vor welcher Herausforderung stehen Sie momentan im Bereich «corporate architecture»? Wie sind Ihre Vorstellungen mit potenziellen Kunden zu kommunizieren? Welche Visionen und Ideen wollten Sie immer schon einmal umsetzen?
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Willkommen Daniela!
“Umgang mit Marken in der dritten Dimension”, “Kommunizieren durch gemeinsames Erleben” das klingt alles sehr spannend und vielversprechend. Vielleicht kannst du uns das mal bei einem Vortrag näher bringen. Momentan kann noch zu wenig damit verbinden.
Das Bauen von “kommunikativen” Firmengebäuden wird ja nicht so häufig geschehen und viele der im Business-Club vertretenen Single-Unternehmer streben das sicherlich nicht an. Aber “Marken in der dritten Dimension” und “Kommunizieren durch gemeinsames Erleben” erinnert mich direkt an Second Life. Das könnte “corporate architecture” auch für Kleinunternehmen interessant und erschwinglich machen. Für dich auch?
Hallo Wolfgang,
gerne kann ich das ganze Thema in einem Vortrag zusammenfassen. Und ich bin mir sicher, dass Du schon viel öfter als gedacht, mit diesem Themenbereich konfrontiert worden bist.
Das Planen von Firmengebäuden ist nicht mein Part im Innenarchitekturbereich. Meine Tätigkeit fängt in den vom Architekten geschaffenen Innenräumen an. Und die von mir angesprochene Übertragung des CI und CD auf die Büroräumlichkeiten kann durchaus für Single-Unternehmer sinnvoll sein! Denn egal ob sich ein Unternehmen in einem Büroraum oder in hundert Räumen seinem Kunden präsentiert, die geschaffene Umgebung muß die Professionaltät des Unternehmens unterstreichen! Und da wir als Single-Unternehmer diese Professionalität haben, sollten wir diese auch ganzheitlich zeigen.
hallo daniela,
interessante vita, schon mit 16 jahren diesen weg einzuschlagen und immer noch dabei
….
die bilder machen neugierig, auf die projekte die dahinter stecken!
mit besten grüssen
stephanie
Ja hallo Steph! Du hier…
det freut mir jetzt aber, denn Dich und Daniela wollte ich schon immer miteinander bekannt machen – wie Ihr beide wißt. Na, jetzt aber!
@ Daniela: klasse, Dein Einstand hier! Macht Freude, Deinen Artikel zu lesen – und wenn ich es nicht schon aus unseren Begegnungen wüßte, wär mir spätestens jetzt klar, wie sehr Du für Deinen Beruf “brennst”! Ich mag Überzeugungstäter/innen
[...] Ab und zu gebloggt: Stefanie Berg hat anfangs bei uns fröhlich mitgemischt ist aber seit nach dem letzten Post am 26. Januar 2006 abgetaucht. Hans-Georg Nelles kümmert sich hauptsächlich um Väter und  hat vor einigen Tagen mal wieder kommentiert. Daniela Meuter und Judita Ruske entdecken das Blog mit wachsendem Interesse. [...]
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