<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Marketing- und Pr&#228;sentations-Jargon: nichts als Worth&#252;lsen?</title>
	<atom:link href="http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/</link>
	<description>was Querdenker bewegt...</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 11:58:04 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Beate Strauss</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/comment-page-1/#comment-34969</link>
		<dc:creator>Beate Strauss</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 12:03:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/#comment-34969</guid>
		<description>Was passiert, wenn sich Marketing-Anglizismen und Worth&#252;lsen auch noch mit &quot;Schw&#228;bismen&quot; mischen, sehen Sie hier :-)

http://www.werbeblogger.de/2007/08/21/moege-der-virus-mit-dir-sein/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was passiert, wenn sich Marketing-Anglizismen und Worth&#252;lsen auch noch mit &#8220;Schw&#228;bismen&#8221; mischen, sehen Sie hier <img src='http://www.innovativ-in.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.werbeblogger.de/2007/08/21/moege-der-virus-mit-dir-sein/" rel="nofollow">http://www.werbeblogger.de/2007/08/21/moege-der-virus-mit-dir-sein/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans-Gerd Staschewski</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/comment-page-1/#comment-32466</link>
		<dc:creator>Hans-Gerd Staschewski</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 14:40:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/#comment-32466</guid>
		<description>Statisches benennen das Inhalte verschleiert ist aber auch von der Funktion her ein wirksames Mittel, Verantwortlichkeiten zu verschleiern. Wenn nicht mehr klar ist, dass hinter einem Handeln auch ein konkreter Mensch steht der handelt und entscheidet, somit auch die Verantwortung f&#252;r dieses Handeln hat, wird ein solcher Prozess leicht als (Gott-)gegeben und nicht mehr hinterfragbar angesehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Statisches benennen das Inhalte verschleiert ist aber auch von der Funktion her ein wirksames Mittel, Verantwortlichkeiten zu verschleiern. Wenn nicht mehr klar ist, dass hinter einem Handeln auch ein konkreter Mensch steht der handelt und entscheidet, somit auch die Verantwortung f&#252;r dieses Handeln hat, wird ein solcher Prozess leicht als (Gott-)gegeben und nicht mehr hinterfragbar angesehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Beate Strauss</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/comment-page-1/#comment-32251</link>
		<dc:creator>Beate Strauss</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 10:33:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/#comment-32251</guid>
		<description>Es st&#246;rt mein Sprachgef&#252;hl &#252;berhaupt nicht, wenn ich zu einer Party oder Fete eingeladen werde, es gibt ja auch kein sinngem&#228;&#223;es deutsches Wort, aber wir gebrauchen diese Worte so als w&#228;ren sie es. Dass f&#252;r neue Befindlichkeiten, Dinge und Aktivit&#228;ten passende Begriffe aus dem Ausland importiert werden, gut - sehe ich jetzt mal von den krampfigen &#220;bertreibungen ab - wir oder unsere Sprache scheinen daf&#252;r nicht &quot;easy&quot; und kreativ genug zu sein... 

St&#246;rend empfinde ich, wenn komplizierte Wortgebilde dazu herhalten m&#252;ssen, Inhalte zu verschleiern, weil sie nichts aussagen. Egal ob es sich dabei um Anglizismen, lateinische Begriffe oder deutsche Wortsch&#246;pfungen handelt. 

Substantivieren ist verf&#252;hrerisch, denn zum Beispiel &#252;ber die Reduktion von Komplexit&#228;t kann man viel schreiben oder reden. Fange ich aber an zu reduzieren, dann muss ich etwas tun - und laufe Gefahr, dass mich jemand fragt, was und wie....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es st&#246;rt mein Sprachgef&#252;hl &#252;berhaupt nicht, wenn ich zu einer Party oder Fete eingeladen werde, es gibt ja auch kein sinngem&#228;&#223;es deutsches Wort, aber wir gebrauchen diese Worte so als w&#228;ren sie es. Dass f&#252;r neue Befindlichkeiten, Dinge und Aktivit&#228;ten passende Begriffe aus dem Ausland importiert werden, gut &#8211; sehe ich jetzt mal von den krampfigen &#220;bertreibungen ab &#8211; wir oder unsere Sprache scheinen daf&#252;r nicht &#8220;easy&#8221; und kreativ genug zu sein&#8230; </p>
<p>St&#246;rend empfinde ich, wenn komplizierte Wortgebilde dazu herhalten m&#252;ssen, Inhalte zu verschleiern, weil sie nichts aussagen. Egal ob es sich dabei um Anglizismen, lateinische Begriffe oder deutsche Wortsch&#246;pfungen handelt. </p>
<p>Substantivieren ist verf&#252;hrerisch, denn zum Beispiel &#252;ber die Reduktion von Komplexit&#228;t kann man viel schreiben oder reden. Fange ich aber an zu reduzieren, dann muss ich etwas tun &#8211; und laufe Gefahr, dass mich jemand fragt, was und wie&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michel L</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/comment-page-1/#comment-32248</link>
		<dc:creator>Michel L</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 10:18:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/#comment-32248</guid>
		<description>@Wolfgang Horbach
Zustimmung. Hat sich dieser Nominalstil nicht bereits &#252;berall durchgesetzt, so da&#223; man zumindest ein seinem Beruf diese &quot;Sprache&quot; spricht?
Ich ertappe mich dabei.
Hilft bei mir als Gegengift am Abend Theodor Fontane oder Thomas Mann zu lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Horbach<br />
Zustimmung. Hat sich dieser Nominalstil nicht bereits &#252;berall durchgesetzt, so da&#223; man zumindest ein seinem Beruf diese &#8220;Sprache&#8221; spricht?<br />
Ich ertappe mich dabei.<br />
Hilft bei mir als Gegengift am Abend Theodor Fontane oder Thomas Mann zu lesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Horbach</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/comment-page-1/#comment-32228</link>
		<dc:creator>Wolfgang Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 09:18:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/#comment-32228</guid>
		<description>Lieber Herr Klotz,

&quot;Reduktion von Komplexit&#228;ten&quot; l&#228;sst sich ja noch einfach in &quot;vereinfachen&quot; &#252;bersetzen, aber &quot;kognitive Dissonanz&quot; kann mal wohl kaum k&#252;rzer fassen, h&#246;chstens umschreiben. Und mit einer Umschreibung wird es nicht einfacher. Ich sehe diesen Begriff als Fachtermini, der Fachleuten pr&#228;zise sagt, warum es geht.

Die Probleme mit der Kommunikation entstehen &#252;berall dort, wo Fachtermini au&#223;erhalb des Fachgebietes verwendet werden. Dort d&#252;rften gute Anhaltspunkte sein: Fachworte nicht verwenden, Fachworte erkl&#228;ren oder sie mit allgemein bekannten Worten umschreiben.

F&#252;r eine gro&#223;e Seuche in der Kommunikation halte ich die &quot;Nominalisierung&quot;, dh. das Verwandeln von T&#228;tigkeiten, die sich durch Verben (oder muss ich jetzt schreiben Tu-Worte?) beschreiben lassen, in Nomen (Substantive = Hauptworte). So wird aus dem &lt;i&gt;reduzieren&lt;/i&gt; die &lt;i&gt;Reduzierung&lt;/i&gt;. Das Schlimme dabei: aus dem Prozess - einer T&#228;tigkeit - wird etwas geschaffen, was so aussieht, als k&#246;nnte man es kaufen oder aus dem Lager holen. Aber die &lt;i&gt;Reduzierung&lt;/i&gt; l&#228;sst sich nicht kaufen, es geht nur, wenn ein Mensch aktiv das Komplexe in etwas Einfacheres verwandelt.

Eine Kultur, die in ihrer Sprache Nomen vor Verben bevorzugt, ist im allgemeinen erstarrt. Das dynamische TUN ist ersetzt worden durch das statische BENENNEN. Ganz schlimm: das Juristendeutsch. Da werden hoch komplizierte Formulierungen verwendet. Angeblich zur Pr&#228;zisierung. Das f&#252;hrt aber dazu, dass im Endeffekt kaum noch jemand versteht, was damit gemeint ist.

Seuche Nummer zwei ist das negative Formulieren. Verwandelt in Hauptworte. Wom&#246;glich noch zusammengesetzten. Was sollen Mitarbeiter mit einer &lt;i&gt;Fehlervermeidungsstrategie&lt;/i&gt; anfangen? Gute, qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen zu schaffen, w&#228;re angesagt. Auch die bei unseren Politikern so beliebte &lt;i&gt;Bek&#228;mpfung der Arbeitslosigkeit&lt;/i&gt; ist Mumpitz. Man kann nur Arbeitspl&#228;tze schaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Klotz,</p>
<p>&#8220;Reduktion von Komplexit&#228;ten&#8221; l&#228;sst sich ja noch einfach in &#8220;vereinfachen&#8221; &#252;bersetzen, aber &#8220;kognitive Dissonanz&#8221; kann mal wohl kaum k&#252;rzer fassen, h&#246;chstens umschreiben. Und mit einer Umschreibung wird es nicht einfacher. Ich sehe diesen Begriff als Fachtermini, der Fachleuten pr&#228;zise sagt, warum es geht.</p>
<p>Die Probleme mit der Kommunikation entstehen &#252;berall dort, wo Fachtermini au&#223;erhalb des Fachgebietes verwendet werden. Dort d&#252;rften gute Anhaltspunkte sein: Fachworte nicht verwenden, Fachworte erkl&#228;ren oder sie mit allgemein bekannten Worten umschreiben.</p>
<p>F&#252;r eine gro&#223;e Seuche in der Kommunikation halte ich die &#8220;Nominalisierung&#8221;, dh. das Verwandeln von T&#228;tigkeiten, die sich durch Verben (oder muss ich jetzt schreiben Tu-Worte?) beschreiben lassen, in Nomen (Substantive = Hauptworte). So wird aus dem <i>reduzieren</i> die <i>Reduzierung</i>. Das Schlimme dabei: aus dem Prozess &#8211; einer T&#228;tigkeit &#8211; wird etwas geschaffen, was so aussieht, als k&#246;nnte man es kaufen oder aus dem Lager holen. Aber die <i>Reduzierung</i> l&#228;sst sich nicht kaufen, es geht nur, wenn ein Mensch aktiv das Komplexe in etwas Einfacheres verwandelt.</p>
<p>Eine Kultur, die in ihrer Sprache Nomen vor Verben bevorzugt, ist im allgemeinen erstarrt. Das dynamische TUN ist ersetzt worden durch das statische BENENNEN. Ganz schlimm: das Juristendeutsch. Da werden hoch komplizierte Formulierungen verwendet. Angeblich zur Pr&#228;zisierung. Das f&#252;hrt aber dazu, dass im Endeffekt kaum noch jemand versteht, was damit gemeint ist.</p>
<p>Seuche Nummer zwei ist das negative Formulieren. Verwandelt in Hauptworte. Wom&#246;glich noch zusammengesetzten. Was sollen Mitarbeiter mit einer <i>Fehlervermeidungsstrategie</i> anfangen? Gute, qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen zu schaffen, w&#228;re angesagt. Auch die bei unseren Politikern so beliebte <i>Bek&#228;mpfung der Arbeitslosigkeit</i> ist Mumpitz. Man kann nur Arbeitspl&#228;tze schaffen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcel Klotz</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/comment-page-1/#comment-32212</link>
		<dc:creator>Marcel Klotz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 07:50:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/#comment-32212</guid>
		<description>Na ja...die &#220;bernahme von Fremdw&#246;rtern ist so alt wie die Menschheit. Auch der &quot;Kaiser&quot; war mal ein &quot;Caesar&quot;. Vor einigen Jahren waren es eher noch franz&#246;sische W&#246;rter wie Fete (heute Party) oder Rendevous (heute Date). 
Schon im ersten Semester h&#246;rte ich zwei Phrasen, die mich bis heute begleiten: Die &quot;kognitive Dissonanz&quot; und die daraus notwendigerweise &quot;Reduktion von Komplexit&#228;ten&quot;. Wunderbar, oder? Warum einfach, wenns auch kompliziert geht, die Marketing Strategen brauchen halt ihre Daseinsberechtigung und m&#252;ssen ihr Gehalt rechtfertigen. Sprache lebt und ver&#228;ndert sich - nur manchmal halt ein wenig &#252;bertrieben schnell und mit aller Gewalt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja&#8230;die &#220;bernahme von Fremdw&#246;rtern ist so alt wie die Menschheit. Auch der &#8220;Kaiser&#8221; war mal ein &#8220;Caesar&#8221;. Vor einigen Jahren waren es eher noch franz&#246;sische W&#246;rter wie Fete (heute Party) oder Rendevous (heute Date).<br />
Schon im ersten Semester h&#246;rte ich zwei Phrasen, die mich bis heute begleiten: Die &#8220;kognitive Dissonanz&#8221; und die daraus notwendigerweise &#8220;Reduktion von Komplexit&#228;ten&#8221;. Wunderbar, oder? Warum einfach, wenns auch kompliziert geht, die Marketing Strategen brauchen halt ihre Daseinsberechtigung und m&#252;ssen ihr Gehalt rechtfertigen. Sprache lebt und ver&#228;ndert sich &#8211; nur manchmal halt ein wenig &#252;bertrieben schnell und mit aller Gewalt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Beate Strauss</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/comment-page-1/#comment-31972</link>
		<dc:creator>Beate Strauss</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Aug 2007 16:04:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/#comment-31972</guid>
		<description>@ Michael (und @SebLug)
wie immer haarscharf auf den Punkt gebracht! Ich habe mich k&#246;stlich am&#252;siert...
weg zu denken sind Anglizismen aber schon gar nicht mehr. Wie sagt man &quot;in oder out sein&quot; auf deutsch? Modern oder zeitgem&#228;&#223; klingt doch altbacken. Und &quot;sorry, dass ich...&quot; klingt viel unkomplizierter als das dramatischere &quot;ich entschuldige mich, dass...&quot; Haben wir nur verlernt mit unserer Sprache zu spielen und zu variieren oder ist die deutsche Sprache einfach zu schwerf&#228;llig dazu? 
Die Beispiele in deinem Beitrag sind dagegen wirklich haneb&#252;chen. Reduziert man solche Texte auf die Aussage, bleibt oft nur das, was schon alle wissen. Alter Wein in neuen Schl&#228;uchen, geschickt aufbereitet, kommt offenbar gut an und &#252;berspielt, dass praktikable L&#246;sungen auch nicht gefunden wurden. 

@ Wolfgang
Nein, PowerPoint kann wirklich nichts daf&#252;r, es ist immer nur Mittel zum Zweck. PowerPoint hindert niemand daran, Gesagtes wirksam zu visualisieren (Bullet Points sind ja keine Visualisierung, sondern nur die Wiederholung des Gesagten). Wenn man sich zuerst Gedanken &#252;ber Inhalte und Aussagen macht, ergeben sich auch Bilder - eben die Visualisierung. Dazu muss man kein Designer sein, aber wissen, dass eine Pr&#228;sentation in erster Linie ein Vortrag f&#252;r das Publikum und PowerPoint (oder Flipchart &amp; Co) lediglich ein Medium zur Unterst&#252;tzung ist. 

Interessant dazu auch die Forschungsergebnisse &#252;ber die Prinzipien f&#252;r einen effizienten Einsatz von Multimedia zur Lernunterst&#252;tzung von Prof. Richard E. Mayer 
http://praesentation.blog.de/2007/08/02/mein_neuer_newsletter_wissenschaftliche_~2744721</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michael (und @SebLug)<br />
wie immer haarscharf auf den Punkt gebracht! Ich habe mich k&#246;stlich am&#252;siert&#8230;<br />
weg zu denken sind Anglizismen aber schon gar nicht mehr. Wie sagt man &#8220;in oder out sein&#8221; auf deutsch? Modern oder zeitgem&#228;&#223; klingt doch altbacken. Und &#8220;sorry, dass ich&#8230;&#8221; klingt viel unkomplizierter als das dramatischere &#8220;ich entschuldige mich, dass&#8230;&#8221; Haben wir nur verlernt mit unserer Sprache zu spielen und zu variieren oder ist die deutsche Sprache einfach zu schwerf&#228;llig dazu?<br />
Die Beispiele in deinem Beitrag sind dagegen wirklich haneb&#252;chen. Reduziert man solche Texte auf die Aussage, bleibt oft nur das, was schon alle wissen. Alter Wein in neuen Schl&#228;uchen, geschickt aufbereitet, kommt offenbar gut an und &#252;berspielt, dass praktikable L&#246;sungen auch nicht gefunden wurden. </p>
<p>@ Wolfgang<br />
Nein, PowerPoint kann wirklich nichts daf&#252;r, es ist immer nur Mittel zum Zweck. PowerPoint hindert niemand daran, Gesagtes wirksam zu visualisieren (Bullet Points sind ja keine Visualisierung, sondern nur die Wiederholung des Gesagten). Wenn man sich zuerst Gedanken &#252;ber Inhalte und Aussagen macht, ergeben sich auch Bilder &#8211; eben die Visualisierung. Dazu muss man kein Designer sein, aber wissen, dass eine Pr&#228;sentation in erster Linie ein Vortrag f&#252;r das Publikum und PowerPoint (oder Flipchart &amp; Co) lediglich ein Medium zur Unterst&#252;tzung ist. </p>
<p>Interessant dazu auch die Forschungsergebnisse &#252;ber die Prinzipien f&#252;r einen effizienten Einsatz von Multimedia zur Lernunterst&#252;tzung von Prof. Richard E. Mayer<br />
<a href="http://praesentation.blog.de/2007/08/02/mein_neuer_newsletter_wissenschaftliche_~2744721" rel="nofollow">http://praesentation.blog.de/2007/08/02/mein_neuer_newsletter_wissenschaftliche_~2744721</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SebLug</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/comment-page-1/#comment-31911</link>
		<dc:creator>SebLug</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Aug 2007 08:15:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/#comment-31911</guid>
		<description>Diese Worth&#252;lsen sind meiner Meinung nach ein Ausdruck von Unsicherheit, die sich fortsetzt. Beginnend bei irgendeinem Prof., der eine neue Theorie aufstellen will, &#252;ber die Berater, die pseudo-moderne Konzepte verkaufen. Diesen wird kaum widersprochen und letztlich steht der Unternehmenschef da und redet so, dass keiner mehr was versteht.
Das ist auch besser so, denn w&#252;rde das, was da erz&#228;hlt wird normal ausgedr&#252;ckt, dann k&#246;nnte jeder mit gesundem Menschenverstand die Konzepte und Allheilmittel in Frage stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Worth&#252;lsen sind meiner Meinung nach ein Ausdruck von Unsicherheit, die sich fortsetzt. Beginnend bei irgendeinem Prof., der eine neue Theorie aufstellen will, &#252;ber die Berater, die pseudo-moderne Konzepte verkaufen. Diesen wird kaum widersprochen und letztlich steht der Unternehmenschef da und redet so, dass keiner mehr was versteht.<br />
Das ist auch besser so, denn w&#252;rde das, was da erz&#228;hlt wird normal ausgedr&#252;ckt, dann k&#246;nnte jeder mit gesundem Menschenverstand die Konzepte und Allheilmittel in Frage stellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Horbach</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/comment-page-1/#comment-31910</link>
		<dc:creator>Wolfgang Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Aug 2007 08:11:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/#comment-31910</guid>
		<description>Was die Worth&#252;lsen angeht, stimme ich voll zu. Wir k&#246;nnen ja gleich hier im Blog anfangen, eine verst&#228;ndliche Sprache zu sprechen.

Das Powerpoint-Bashing, Entschuldigung Frau Schavan, ich meinte nat&#252;rlich das Powerpoint-Verpr&#252;geln, scheint gerade in zu sein, sorry - Entschuldigung, scheint gerade in Mode zu sein (verdammt, auch kein gutes Deutsch, oder?). &lt;a href=&quot;http://www.innovativ-in.de/blog/2007/07/06/prasentationen-die-faszinieren/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Matthias P&#246;hm h&#228;lt Powerpoint gar f&#252;r einen Irrtum&lt;/a&gt;. Dabei ist es aber nicht das Werkzeug, sondern der Benutzer, der es unzweckm&#228;&#223;ig einsetzt.

Ist der Hammer schuld, wenn der Benutzer damit auf alle m&#246;glichen Gegenst&#228;nde eindrischt, auch wenn es keine N&#228;gel sind?

Es ist sicher ein sch&#246;nes intellektuelles Spiel, eine antike Rede mit Powerpoint zu zerlegen. Aber Herr Joffe von der Zeit wird damit den Anforderungen einer zeitgem&#228;&#223;en Kommunikation nicht gerecht. Unser Gesch&#228;ftsleben wird immer komplexer. Zusammenh&#228;nge lassen sich visuell besser erfassen und vermitteln als verbal (&quot;Ein Bild sagt mehr als tausend Worte&quot;). Pr&#228;sentation werden also weiter zunehmen. Was wir brauchen, ist eine visuelle Kompetenz. Die lernen leider nur Grafiker und Designer.

Der Traum: eine einfache und klare Sprache. Und gute, sch&#246;ne, aussagekr&#228;ftige Bilder, Diagramme und Grafiken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was die Worth&#252;lsen angeht, stimme ich voll zu. Wir k&#246;nnen ja gleich hier im Blog anfangen, eine verst&#228;ndliche Sprache zu sprechen.</p>
<p>Das Powerpoint-Bashing, Entschuldigung Frau Schavan, ich meinte nat&#252;rlich das Powerpoint-Verpr&#252;geln, scheint gerade in zu sein, sorry &#8211; Entschuldigung, scheint gerade in Mode zu sein (verdammt, auch kein gutes Deutsch, oder?). <a href="http://www.innovativ-in.de/blog/2007/07/06/prasentationen-die-faszinieren/" rel="nofollow">Matthias P&#246;hm h&#228;lt Powerpoint gar f&#252;r einen Irrtum</a>. Dabei ist es aber nicht das Werkzeug, sondern der Benutzer, der es unzweckm&#228;&#223;ig einsetzt.</p>
<p>Ist der Hammer schuld, wenn der Benutzer damit auf alle m&#246;glichen Gegenst&#228;nde eindrischt, auch wenn es keine N&#228;gel sind?</p>
<p>Es ist sicher ein sch&#246;nes intellektuelles Spiel, eine antike Rede mit Powerpoint zu zerlegen. Aber Herr Joffe von der Zeit wird damit den Anforderungen einer zeitgem&#228;&#223;en Kommunikation nicht gerecht. Unser Gesch&#228;ftsleben wird immer komplexer. Zusammenh&#228;nge lassen sich visuell besser erfassen und vermitteln als verbal (&#8220;Ein Bild sagt mehr als tausend Worte&#8221;). Pr&#228;sentation werden also weiter zunehmen. Was wir brauchen, ist eine visuelle Kompetenz. Die lernen leider nur Grafiker und Designer.</p>
<p>Der Traum: eine einfache und klare Sprache. Und gute, sch&#246;ne, aussagekr&#228;ftige Bilder, Diagramme und Grafiken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael L</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/comment-page-1/#comment-31832</link>
		<dc:creator>Michael L</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 19:41:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.innovativ-in.de/blog/2007/08/03/marketing-und-prasentations-jargon-nichts-als-worthulsen/#comment-31832</guid>
		<description>Absolute Zustimmung, Beate. Wenn dann die Worth&#252;lsen noch mit saudummen Anglizismen oder Pseudoanglozismen gew&#252;rzt werden, drehe ich bei. Habe dat&#252;ber auch mal geblogt:
http://www.baudax.de/blog/?p=522</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Absolute Zustimmung, Beate. Wenn dann die Worth&#252;lsen noch mit saudummen Anglizismen oder Pseudoanglozismen gew&#252;rzt werden, drehe ich bei. Habe dat&#252;ber auch mal geblogt:<br />
<a href="http://www.baudax.de/blog/?p=522" rel="nofollow">http://www.baudax.de/blog/?p=522</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

