Angst um den guten Ruf?

2007-08-16, von Elita Wiegand

Wir alle hinterlassen jede Menge Spuren im Netz.  Beiträge auf der Website, Einträge in Foren und in Gästebüchern, Kommentare in Blogs – Google listet sie dauerhaft auf und selbst «Ausrutscher» sind sichtbar. Während die einen das Suchmaschinenmarketing nach oben treiben, wollen andere ihre Anonymität bewahren. Habe gestern eine Anfrage von einer Kommentatorin hier im Blog
erhalten, die auf der Suche nach ihren ehemaligen Einträgen in Gästebüchern oder Blogs ist und mich bat, ihre (harmlosen) Kommentare zu löschen. (Klar, habe ich gemacht.) Auch vorgestern meldete sich eine Frau, die einen Beitrag gelöscht haben wollte. 

Tatsächlich kann sich natürlich ein negativer Online-Ruf auf die Karriere auswirken. Personalchefs googeln längst nach den Bewerbern im Web, um sich so ein Bild zu machen. Die Denkbloggade weist in einem Beitrag auf eine Case Study hin, die in Harvard Business Review erschienen ist und heftige Diskussionen ausgelöst hat.  
Der Computerexperte Jörg Schieb hat jetzt gerade in der letzten WDR Sendung “Markt” ausführlich über die Spuren im Netz berichtet und dabei auch auf die amerikanische Agentur «Reputation Defender» verwiesen. Inzwischen gibt es die Plattform auch in Deutschland und sie verspricht für 50 Euro Rufschädigende, unwahre oder unliebsame Daten im Web zu löschen. Während Jörg Schieb den Service sinnvoll findet, bezweifeln Kommentatoren im Blog von Robert Basic die Methode.

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25 Kommentare zu “Angst um den guten Ruf?”

  1. Franz Koch sagt:

    also man sollte sich schon vorher überlegen, was man schreibt.

    ob diese art von dienstleistung, tatsächlich erfolgreich ist, mag ich erstmal bezweifeln. es gibt inzwischen einige webdienste die ungeheure mengen an daten aus dem web saugen und speichern. das z.bsp. google seine gespeicherten daten löscht, habe ich noch nicht gehört.

  2. Elita Wiegand sagt:

    @Franz
    natürlich löscht Google die Daten nicht, sondern die Agentur setzt sich mit den Betreibern der Website auseinander. Habe natürlich keine Anhnung, ob das funktioniert. Vielleicht hat hier jemand schon Erfahrungen gesammelt oder kennt jemanden, der den „Reputation Defender“ in Anspruch genommen hat.

    Vielleicht wird es nach dem Beitrag schlagartig ruhig hier im Blog? :-)

  3. Franz Koch sagt:

    @ elita

    genau das ist das problem, damit die suche schneller funktioniert werden daten auf der suchmaschine gespeichert und die suchmaschinen sind 24×7 stunden tätig neue informationen aus dem netz zu ziehen und zu katalogisieren. damit ist es unerheblich ob die webseite, oder der blog nachträglich geändert oder gar gelöscht werden. die orginal daten sind auf der suchmaschine und sonstwo im netzt gespeichert und stehen aller welt weiterhin zur verfügung.

  4. Elita Wiegand sagt:

    Habe vor kuzem mal die “wayback machine” besucht und da ist mir natürlich kar geworden, dass die Daten für immer und ewig im Netz hängen.

    Trotzdem scheint der Service von Reputation Defender zu funktionieren, wenn nicht, würde die Plattform doch von allen auseinander genommen, oder?

  5. Alexander Greisle sagt:

    Elita, der Dienst wird in USA gerade auseinander genommen… Den Reputation Defender bläst der Wind gerade ein bischen kräftig ins Gesicht. Zu Recht, wie ich finde. Aus zwei Gründen:

    Erstens taugen deren Treffer nichts. Alleine Google findet deutlich mehr und deutlich schneller, und da ist das ganze Deep Web noch gar nicht mit dabei. So wurden nach nunmehr drei Monaten dort 363 (qualitativ schlechte) Treffer von mir gefunden. Wer mag, kann ja diese Zahl mal mit der von Google vergleichen. Dazu kommt, dass es sich dabei durchaus um Dupletten handelt, zum Beispiel mehrere Kopien des dmoz-Verzeichnisses unter mehreren Domains. Ein Artikel aus diesem Blog hier, zwei in Sarahs Blog. Die kritischeren Sachen von mir, die ich selbst kenne, sind nach vier Monaten dort immer noch nicht gelistet. Und dann die Update-Zyklen. Einmal im Monat ein paar zusätzliche Treffer. Ergo: Das wird weder der Schnelligkeit des Mediums gerecht, noch erlaubt es ein auch nur halbwegs zuverlässiges Bild darüber, was über einen im Netz zu finden ist.

    Zweitens der Versuch, Beiträge zu entfernen. Da wird der Mund sehr voll genommen und schon mal gerne von eigens entwickelten Technologien gesprochen. Auf der anderen Seite liest man in der amerikanischen Blog-Szene dann Berichte, die eher auf eine Kaskade von Kontaktversuchen schließen lassen. Serienbriefe als technologische Revolution? Und wie soll es auch gehen, aus einem Blog oder einem Forum einen Beitrag zu entfernen, wenn man das System nicht Hacken oder kompromittieren will? Abgesehen davon, dass letzteres illegal wäre, was wiederum von RD explizit ausgeschlossen wird.

    Und wer Lust hat, kann sich ja die Vertragsbedingungen von RD mal durchlesen. Sollte jeder tun, der darüber nachdenkt, vor allem wenn es ums “Entfernen” geht. Gruseliges Gefühl versprochen…

    Reputation Defender ist im Moment noch nix, ausser einer schönen Marketing-Studie. Die funktioniert gut, weil das Thema die Ängste anspricht. Genauso greift es die deutsche Presse ja auch auf. Huch, das pöse Netz, aber Robin Hut naht. Schönes Gefühl, das RD da zu vermitteln versucht. Aber sie bieten nicht die Lösung.

    http://poppedhip.blogspot.com/2007/03/reputation-defender-round-two.html
    http://www.autoadmit.com/challenge.to.reputation.defender.html
    http://consumerist.com/consumer/reputation-defender/firms-hired-to-lobby-sites-into-remove-information-online-268604.php

    Übrigends haben die deutschen/englischen und die amerikanischen nichts miteinander
    zu tun, laut Impressum. Meine Ausführungen gelten für den amerikanischen, der
    allerdings auch eine deutsche Flagge auf der Site hat.

  6. Elita Wiegand sagt:

    Lieber Alexander,
    gut, dass es hier Experten wie Dich gibt, die mit Hintergrundinfos und Recherche aufklären. RF erscheint somit in einem völlig anderen Licht. Vor allem der Beitrag von Jarret Cohen spricht Bände.

    Angst ist immer ein Mittel der Medien. (Leider auch in meiner Überschrift.) Die beiden Blog Kommentatorinnen, die ihre Beiträge bei uns gelöscht haben wollten, haben sicherlich den Film von Jörg Schieb gesehen, denn sie beziehen sich auf RD.

  7. Franz Koch sagt:

    @elita,

    nur eine kurze erinnerung an deinen good news – artikel ;-)
    auch die angst mache, fällt genau da rein.

    hatte gerade einen kommentar zu den fernsehexperten auf der zunge aber den schlucke ich mal runter. nur soviel, ein lehrer sagte mal, die einäugigen sind die könige unter den blinden, das trifft es auch sehr gut im bezug auf die experten. denke die wahren experten, die nicht nur populistisch denken, sondern neutral und mit sachverstand an die dinge gehen, hast du hier.

  8. Lutz Falkenburg sagt:

    Warum will ich etwas löschen wollen, was ich einmal veröffentlicht habe? Seltsam. Wenn mich ein Personalchef nicht will, weil er in seinen Augen zweifelhafte Beiträge von mir im Web findet, dann würde er mich ohnehin feuern, wenn ich ein paar Monate dort arbeiten würde, denn man kann sich nicht ewig verstellen. Wenn der selbe Personalchef Beiträge nicht im Kontext liest sondern nur die Zusammenfassungen auf Google (also vorn die Suchseite) und daraus seine (kurzsichtigen) Schlüsse zieht, ist der Mann inkompetent und auch das wird sich früher oder später auswirken.

    Wie schön finde ich das, wenn bei uns Bewerber, deren Profil auf der Bewerbung ach so aalglatt und professionell aussieht, plötzlich an Menschlichkeit und Normalität gewinnen, wenn man nach Ihren Spuren im Web googelt. Ehrlich gesagt habe ich mir schon dabei ertappt Bewerber abzulehnen (im IT-Bereich) eben weil Sie bisher keine nennenswerte Spuren im Web hinterlassen haben! Also ich stehe zu jedem meiner Beiträge im Netz. Zugegeben sind mir einige ein wenig peinlich, aber mein Gott, gerade die peinlichen Momente verraten viel über das wahre Wesen eines Menschen.

    In diesem Sinne.

  9. Alexander Greisle sagt:

    @Lutz: Das sehe ich ganz genauso. Es passiert allerdings schon mal, gerade bei eher traditionellen Menschen, dass die das genau anders herum sehen.

    Es geht dabei ja nicht nur um das, was wir von uns selbst preisgeben. Gerade durch die neue Offenheit passiert es schon mal, dass man ohne eigenes Zutun in anderen Blogs, Foren, Publikationen, etc. auftaucht. Nicht immer nur positiv zitiert bzw. erwähnt. Oder in schlechter Nachbarschaft. Oder jemand hat Deine Identität geklaut und kommentiert munter Unfug, und, und, und.

    Sinn macht ein Dienst wie RD IMHO schon. Ist nur “suboptimal” umgesetzt.

    Und dann kommt noch dazu, dass man mit etwas Mühe durchaus ein sehr, sehr tiefgehendes Profil eines Netizens erstellen kann. Das ist neu. Und die Vielzahl der neuen Personensuchmaschinen unterstützt dabei kräftig. Aber auch das kann man positiv und negativ sehen.

    Aber alles geht schlimmer: https://www.intelius.com — zumindest in USA.

  10. Biggi sagt:

    Und dann frag ich mich, warum man Beiträge entfernen lassen sollte? Ich bin seit 1998 im Netz unterwegs und ich glaube, nirgendwo steht ein Beitrag, dessen ich mich heute schämen würde oder den ein möglicher Personalchef nicht lesen dürfte. Wer sich im Netz bewegt und kommentiert, der muss sich eben vorher überlegen, dass das dann öffentlich und auch nach Jahren noch einsehbar ist.

    Frage in die Runde – wenn sich jemand meldet und möchte, dass man einst gegebene Kommentare löscht – ist man als Blogbetreiber dann dazu verpflichtet? Das würde mich mal interessieren. Ich würde es klaglos tun, dennoch interessiert mich, ob man es tun muss.

  11. Elita Wiegand sagt:

    @Franz
    Muss gestehen, dass ich mit der Übrerschrift dieses Beitrags mal wieder selbst in die Journalistenfalle getappt bin. Ja, ja, da prangere ich hier im Blog die Medien Panikmache an – und nehme das Wort Angst in die Überschrift- schwupp – ertappt. Gut, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Sorry, Leute :-)

    @Lutz & Alexander
    Ich finde einen Menschen, der Spuren hinterlässt auch viel spannender als einen aalglatten Bewerber, aber wie Alexander schon schreibt, manch biederer Personalchef sieht das anders. Und natürlich kann es passieren, dass man ohne eigene Schuld irgendwo negativ auftaucht.

    @Biggi
    “Wenn sich jemand meldet und möchte, dass man einst gegebene Kommentare löscht – ist man als Blogbetreiber dann dazu verpflichtet?

    Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt, als mich die Kommentatorin bat, die Beiträge zu löschen.

    Mein Fazit:
    Ich stehe zu dem, was ich schreibe und selbst wenn es mal peinlich sein sollte – so what?

  12. Frank Hamm sagt:

    Meine Spuren im Netz sind öffentlicher als meine Spuren im “richtigen Leben” mit Freunden, Bekannten, Kollegen und Chefs – aber auch da hinterlasse ich Spuren.

    Ich mich dazu entschieden: Ich will “den richtigen Ruf haben. Das bedeutet, dass ich in Summe authentisch sein will, damit mich andere richtig einordnen können, auch bei Unschärfen und “Ausrutschern” von mir oder in Texten/Bildern anderer über mich.

    Wenn Menschen miteinander arbeiten oder ihre private Zeit und Interessen teilen, dann müssen sie zueinander passen. Klarheit sollte von Anfang an sein und nicht erst nach der Probezeit. Da stimme ich Lutz Falkenburg vollkommen zu. Wenn ein anderer (traditioneller) das komplett anders sieht, dann tritt die fehlende Übereinstimmung sowieso irgendwann zu Tage.

    @Elita Wiegand: Das ist auch mein Fazit. Dazu stehen, wer man ist und was man tut.

    Ich bin inzwischen 46 und der Ansicht: Das Leben ist zu kurz, um unehrlich oder verschlossen zu sein. Mein Curriculum Blogae und meine Spuren im Netz sind offen, jeder hat die Möglichkeit zur Entscheidung: Take me or leave me!

  13. Elita Wiegand sagt:

    Lieber Frank Hamm,

    habe heute morgen schon Ihren Blog Beitrag gelesen – und der gefällt mir, berührt mich – vor allem die Passage:

    …dass ich “authentische Spuren” hinterlassen will. Spuren,die einen verständlichen Weg aufzeigen, und keine isolierten Krater. Ich könnte mich verstellen und ein künstliches Bild vermitteln.
    Weg aufzeigen, und keine isolierten Krater. Ich bin sicher, keiner hält das auf Jahre hin aus.”

    Und so glaube ich auch, dass es um den Mut gehen, ehrlich zu sein, auch mal anzuecken und zu den kleinen Macken zu stehen.

  14. Alexander Greisle sagt:

    @Biggi: Ich würde das auch etwas vom Tonfall und der Begründung der Bitte abhängig machen und davon, ob nachfolgende Kommentare davon betroffen sind. Wäre dem so, dann wärend diese ja ohne den zugrundeliegenden Kommentar auch irgendwie deplatziert, was wiederum deren Verfassern nicht recht sein kann.

    @Frank: Grundsätzlich ACK. Nur ist ja die in diesem Zusammenhang fehlende Übereinstimmung nur ein Teil des ganzen Procedere. Ich würde das nicht so absolut sehen wollen. Und es kann/könnte auch zwischen Betroffenem und Fachvorgesetzten ganz anders sein — dumm nur, wenn der Personaler vorher konservativ war…

  15. Franz Koch sagt:

    @elita,
    hat aber wieder bestätigt, die menschen springen auf negative nachrichten an.

    ich sehe beim löschen von kommentaren noch ein weiteres problem. neben dem was alexander bereits angesprochen hat, es gibt dann noch die zitate in nachfolgenden kommentaren, was passiert mit den zitaten, müssen die auch gelöscht oder ge-xt werden? da gilt dann besonders, ohne die zitate machen die kommentare dann keinen sinn mehr, bzw werden total sinn entstellt.

    ich kann nur den diversen kommentaren zustimmen. man sollte vorher überlegen was man schreibt und authentisch sein. für mich gilt: ich bin so wie ich bin und das ist nicht perfekt, so schreibe ich dann auch, aber das was ich geschrieben habe, steht da, bleibt auch da und dazu stehe ich. mit einer einschränkung jemand anders bittet mich, einen kommentar richtig zu stellen, oder zu löschen. weil ich der person zu nahe getreten bin, einen wunden punkt getroffen habe,oder miss verstanden werde. da gilt dann natürlich meine rechte gehen nur soweit, wie sie keine rechte anderer verletzen.

    ausserdem finde ich, wenn man jetzt schon überlege ob einem das irgendwann peinlich sein konnte, was man gerade schreibe, dann sollte man es besser gleich sein lassen.

  16. Elita Wiegand sagt:

    @Franz
    wir sind eben auf negative Nachrichten gepolt.

  17. Doc Sarah sagt:

    ooops – ist doch grad mein Kommentar verloren gegangen… also noch mal:
    Authentizität kennt keinen Kompromiss…. ;-)
    Worauf sonst soll ich mich im Umgang mit Menschen verlassen ?!
    Wenn wir uns mit der Zensurschere im Kopf verhalten, ist das u.a. vorauseilender Gehorsam gegenüber dem Überwachungsstaat.
    Neenee – lieber frei heraus und die Verantwortung (auch Folgen) dafür übernehmen. Beruhigend zu lesen, daß Ihr alle das auch so seht! :-)

  18. Wolfgang Horbach sagt:

    @Frank #12: Super Haltung! Genau das ist es: man kann sich entweder kurz nach der Geburt verstecken und hoffen, dass keiner mitbekommt, dass man lebt oder man kann im Leben authentische Spuren hinterlassen.

    Bedeutende Menschen zeichnet eben aus, dass sie Spuren hinterlassen.

  19. Alexander Greisle sagt:

    @Sarah: Ist “erst denken, dann schreiben” wirklich das gleiche wie “lieber frei heraus und die Verantwortung (auch Folgen) dafür übernehmen.”?

  20. Frank Hamm sagt:

    Bevor ich mich jetzt wieder mit Freunden im Hoffest wohlfühle, möchte ich noch schnell eine weitere Spur hinterlassen:

    Ich fühle mich in diesem Blog sehr wohl.

    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.

  21. Doc Sarah sagt:

    @ Alex #19: na klar! Wie kann mensch denn Schreiben, ohne zu denken?! Wo sollen die Worte denn herkommen?! ;-)

  22. Elita Wiegand sagt:

    @ Frank Hamm #21
    So ein schönes Lob, danke, lieber Frank Hamm.

  23. Alexander Greisle sagt:

    @Sarah: Ich vermute, ich hab das anders gemeint :-) ))

  24. Frank Hamm sagt:

    Da dieser Artikel so gut dazu passt, hier der Link auf Rewriting history: Should editors delete or alter online content?. Darin geht es um Anfragen an Zeitungen, Artikel oder Kommentare zu löschen, und darum, wie die Zeitungen damit umgehen.

  25. Linkschwung mit Nutzwert, 16-2007 - work.innovation Blog sagt:

    [...] Elita Wiegand stellt die Frage, ob man durch die vielen Spuren im Netz Angst um den guten Ruf haben muß. Fazit: Eine Sache der Kultur. Interessante Frage und spannende Diskussion. [...]

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