Archiv für September, 2007

Bonspin: Die Plattform für Ideen

2007-09-30, von Elita Wiegand

Leberpastete mit Morcheln, Parmaschinken oder Trüffelsalami  diese Köstlichkeiten stellt Bedford Delikatessen her. Und jetzt hat sich der Chef beim Business-Club gemeldet.  Bert Mutsaers führt sein 18 Jahren erfolgreich dieses Familienunternehmen, beschäftigt 300 Mitarbeiter bei einem Umsatz von 43 Millionen Euro. Die Kunden seiner hochwertigen Wurst- und Schinkenspezialitäten sind 4000 Fleischereien und Delikatessengeschäfte sowie der gehobene Lebensmittel-Einzelhandel in Deutschland, Niederlande, Belgien und Österreich.
Nun ist der Chef des Unternehmens ein Querdenker und genau deshalb ist Bert Mutsaers auf uns aufmerksam geworden. (Und natürlich kennt er auch unseren kreativen Metzger Ludger!)

bertmutsaers02.jpgBert Mutsaers ist ständig auf der Suche nach Innovationen und er beschäftigt sich seit langem mit den Themen Kreativität und Geistesblitze. Im Januar 2007 hat er deshalb die Online-Brainstorming-Plattform “Bospin” eröffnet. Dort können kreative «Spinner» ihren Einfallsreichtum in bare Münze umwandeln. Beim gemeinsamen Brainstorming entwickeln sie Ideen für Probleme, die ein Auftraggeber zur Diskussion gestellt hat. Hier sind unkonventionelle Ideen gefragt, auf die andere nicht kommen. Das Besondere an bonspin: Hilfreiche Anregungen werden belohnt. Der Name steht für die beiden Nutzergruppen, die sich zum interaktiven Ideenaustausch zusammenfinden “ «Bonzen» auf der einen und «Spinner» auf der anderen Seite.

Gastblogger  

Bert Mutsaers wird ab Montag bei uns in der Rubrik “Chefsache” bloggen. Wir freuen uns auf eine ver-rückte Querdenker-Woche, begrüßen Sie herzlich in unserer bunten Community und sind “tierisch” gespannt!

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Milliardengrab Meetings

2007-09-27, von Wolff Horbach

“Herr/Frau XYZ ist in einem Meeting”. Diese Antwort bekomme ich mit mind. 50%iger Wahrscheinlichkeit, wenn ich versuche, irgendeine halbwegs leitende Person in einem Unternehmen zu erreichen.

Nach einer Untersuchungen von iGoBeyound werden jährlich bis zu 87 Milliarden Euro durch ineffektive Geschäfts-Meetings vergeudet. Und so geht’s:

Die Powerpoint-Präsentation gibt es auch zum Download.

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Die Entscheidung liegt bei Dir

2007-09-25, von Rosel Haas

sprenger3.jpgHeute möchte ich über ein Buch sprechen – Reinhard Sprenger: Die Entscheidung liegt bei dir. -, dass ich vor kurzer Zeit geschenkt bekam. Es hat mich so beeindruckt, dass ich es zweimal gelesen und wild darin herumgekritzelt habe, damit ich die wichtigen Passagen immer sofort wiederfinde.

Viele von Ihnen kennen das Buch sicher schon. Die Dinge darin sind in keinem Falle neu, und wir alle kennen die angesprochenen Grundgedanken. Aber das alles noch einmal so klar vor Augen geführt zu bekommen, hat mich persönlich weiter gebracht. Wenn der Eindruck des Gelesenen nachlässt, nehme ich es wieder zur Hand und verfolge dann wieder viel zielstrebiger den von mir einmal eingeschlagenen Weg.

Das Thema: Wir haben unser Leben, so wie es ist, frei gewählt. Es ist keine Glücksache, so Reinhard Sprenger, sondern «das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln». Wir können alles tun, was wir wollen. Nur – wir müssen die Folgen unserer Entscheidungen tragen. Egal, ob wir JA oder NEIN zu etwas gesagt haben. Auch keine Entscheidung ist eine Wahl. Klasse fand ich die Frage:» Wer sitzt am Steuer Ihres Lebensautos?» Überlegen Sie mal; wie oft lassen wir uns von anderen Personen oder von Umständen steuern. Ziemlich häufig! Da wird gesagt: «Das ging ja nicht anders, ich habe Familie und muss Geld verdienen. Ich kann deshalb den Job nicht wechseln, egal wie schlecht es mir dabei geht. Da müsste ich ja umziehen, und, und, und….» Wir spielen uns allzu gerne als Opfer auf. »Ich konnte nichts dafür…. Ich hatte soviel zu tun…». Wir sind feige. Wir möchten nicht verwickelt werden.

Besonders beeindruckt hat mich das Kapitel über «Loben». Ich hatte immer gedacht Lob sei etwas Positives. Sprenger sagt: »Es ist ein Urteil und wird von oben nach unten» – hierarchisch – vollzogen.
«Liebe nimmt ab, wenn Lob zunimmt».

Also, wir haben immer eine Wahl. Sind wir bereit den Preis für unsere Entscheidung zu tragen? Wir sind in jeder Sekunde frei, etwas Neues anzufangen. Wir müssen nur konsequent sein und nicht JA sagen, wenn wir NEIN meinen. Lassen Sie uns aufhören anderen um jeden Preis zu gefallen. Wir sind einzigartig und können beanspruchen, auch so respektiert zu werden. Wir führen unser Leben!
Ich könnte noch lange so weiter schreiben. Das würde den Rahmen hier sprengen. Also, wer das Buch noch nicht kennt – unbedingt lesen – unter dem Motto: «Wähle, was du tust, dann tust du, was du gewählt hast.»

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Powerpoint im Blog

2007-09-24, von Wolff Horbach

Sie wollen Ihre Powerpoint-Präsentation möglichst vielen Menschen zugänglich machen? Sie hätten gerne Kommentare zu jeder Folie? Wunderbar! Dann habe ich etwas für Sie:

  1. Registrieren Sie sich kostenlos bei SlideShare. Es geht ganz einfach und dauert nur eine Minute.
  2. Bestätigen Sie die Registrierungs-Mail, damit Ihr Konto für Uploads freigeschaltet wird.
  3. Laden Sie Ihre Powerpoint-Präsentation hoch. In wenigen Minuten wird sie in ein SlideShare-Format konvertiert.
  4. Kopieren Sie den generierten Code und fügen Sie ihn in Ihr Blog oder Ihre Website ein.
  5. Fertig!

Und so sieht das Ergebnis aus:

Sie können die ganze Präsentation hier durchblättern. Wenn Sie auf den Button unten rechts “on SlideShare” klicken, gelangen Sie zu der Präsentation auf der SlideShare-Site und haben noch zusätzliche Optionen: Vollbildmodus, um die Präsentation in voller Schönheit zu genießen, Kommentare je Folie hinterlassen.

Zusätzlich bietet SlideShare die komplette Powerpoint-Präsentation zum Download an. Perfekt!

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Floppt das iPhone in Deutschland?

2007-09-24, von Elita Wiegand

iphone_player1.jpgDiese provokante Frage stellt der Computerexperte Jörg Schieb in seinem Blog. Flop? In Amerika ist das iPhone der Renner und wurde innerhalb von zehn Wochen über eine Million Mal verkauft. Jörg Schieb und andere Kritiker sehen bei uns das Übel in der Telekom. Denn das iPhone wandert ab dem 9. November für 399 Euro über die Ladentheken von T-Punkt. Nicht nur, dass die Apple Innovation in Deutschland 100 Euro teuerer ist, nein, T-Mobile wittert das große Geschäft, baut die T-Punkt Läden schnell um und nennt die Geschäfte jetzt Telekom Shops. Und es wird gemunkelt, dass iPhone Käufer einen 24-Monatsvertrag mit T-Mobile abschließen müssen. Die Gebühr soll zwischen 30 bis 60 Euro im Monat betragen. (genaue Zahlen sind noch nicht bekannt) Rechnet man den Betrag hoch, kommt man in zwei Jahren auf die satte Summe von 840 bis 1400 Euro Vertragskosten. Die WirtschaftsWoche berichtet ausführlich über das ungleiche Paar Steve Jobs und Rene¨ Obermann “ und der Journalist Jürgen Berke schreibt, dass «Apple Fans Telekom-Hasser seien”.

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Faktor G: Glück in Unternehmen

2007-09-23, von Elita Wiegand

Acer sonnt sich weiter im Glück. So lautet die Überschrift eines x-beliebenden Artikels. Natürlich geht es um satte Gewinne und Umsatzsteigerungen. Aber ist das wahres Glück und für wen?

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Wolff Horbach (Wolff = hier besser bekannt als Wolfgang) sieht Unternehmenserfolg ganzheitlich. Eine gute Unternehmenskultur zeigt sich immer erst durch glückliche Mitarbeiter und glückliche Kunden. Und dann stimmt es eh mit dem Umsatz. Um die Glücks-Ökonomie auch Unternehmern zu vermitteln, hat Wolfgang jetzt sein neues Blog Faktor G eröffnet. Wolfgang liefert Hintergrundinfos, positive Beispiele, Nachdenkliches und Nachahmenswertes rund um das Thema Glück in Unternehmen. Herzlichen «GLÜCK-wunsch”, zu dem tollen Design, den Mut und die Umsetzung.

Mögen viele, viele Unternehmer Dein Blog lesen, Dich beauftragen, Dich mit Jobs überhäufen, Dir Aufträge vermitteln und sich von Dir anstecken lassen. Glück ist Deine Mission, Deine Aufgabe, Wolfgang! Happy blogging.

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Billig! Wie die Innenstädte veröden…

2007-09-23, von Elita Wiegand

Einkaufen macht Spaß. Eigentlich. Seitdem Werber Geiz in die Nähe von Erotik gerückt haben, verschwindet die Lust. Shopping – Frust macht sich breit, zumindest in den Innenstädten. Vor einigen Tagen bummelte ich über die Hohe Straße in Köln – und war entsetzt. Die Einkaufsstraße ist wegen der Nähe zum Kölner Dom ein Magnet für Touristen. Doch die Shopping-Meile ist verödet, verdreckt, verkommen. Fastfood, Ketten, Billigläden, Filialen, Ramsch – wo sind die schönen Einzelhandelsgeschäfte geblieben?

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Die IHK hat im Juni eine Initiative gestartet, um die Innenstädte zu “retten”. Ziel: Innovative Gründer in die Innenstädte locken, neue Geschäftskonzepte umsetzen und Qualität anbieten. Darüber hat Burkhard Schneider in seinem Blog geschrieben und nicht nur er war gespannt, wie sich das Projekt entwickelt. Am Freitag habe ich bei der Düsseldorfer IHK nachgehakt. Ergebnis: Sie wussten überhaupt nichts von der Initiative! Dabei wird das Thema seit vielen Jahren im Zusammenhang mit den teuren Mieten in den A-Lagen diskutiert, aber Lösungen? Müssen wie also zusehen, wie die Innenstädte weiter zu Billigzonen verkommen?

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Bhutan. Nepal. Tibet. Uganda. Deutschland.

2007-09-23, von Wolff Horbach

Was verbindet diese fünf Länder? Na?

Machen Sie sich nichts daraus. Ich hätte es auch nicht gewusst: Diese fünf Länder sind noch die einzigen auf der Erde, in denen man ohne Geschwindigkeitsbeschränkung frei rasen darf. Und darauf scheint sich die deutsche Automobilindustrie zu stützen. Ich sehe sie schon, die Porsches, die Audi A8, die 7er BWMs und S-Klasse-Karossen, wie sie mit 250 km/h durch den Himalaya und die Savanne brettern.

Ich als Laie habe es ja schon geahnt: Nur eine Geschwindigkeitsbeschränkung rettet die deutsche Automobilindustrie. Jetzt bekomme ich von prominenter Seite Unterstützung. Spiegel Online zitiert in dem Artikel “Expertenschelte: Autoindustrie gibt den Volksmarkt auf” den früheren BMW-Chef-Volkswirt Helmut Becker:

Auch in Sachen Umwelt hätten die deutschen Autobauer bislang zu wenig reagiert. Die Industrie schätze den Hybridmarkt falsch ein und treffe keine Risikovorsorge für Zeiten, in denen Energie teurer und knapper werde und man auch andere Antriebssysteme, nicht nur den Diesel, unbedingt einsetzen müsse. “Die Produktpalette der deutschen Hersteller ist bisher einseitig auf Leistungsmaximierung und nicht auf Verbrauchsminimierung ausgerichtet”, monierte Becker. Das müsse sich ändern.

Der Experte warnte zudem davor, dass falsche Weichenstellungen der Auto-Vorstände gravierende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben könnten. Stiege der Ölpreis von derzeit rund 80 Dollar pro Barrel (159 Liter) abrupt auf 100 Dollar, “wäre die Hälfte der deutschen Pkw-Flotte unverkäuflich”.

Während Toyota von seinem Hybrid-Modell Prius – laut Auto-Umweltliste des Verkehrsclub Deutschland eines der umweltfreundlichsten Autos – schon mehr als 1.000.000 Fahrzeuge ausgeliefert hat, gibt es bisher von keinem einzigen deutschen Hersteller auch nur die Ankündigung eines Verkaufsstarts.

Ich liebe Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie. Genau deshalb möchte ich den Herren Zetsche, Winterkorn, Stadler & Co. mal kräftig ans Bein treten.

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Heute schon gehamstert?

2007-09-22, von Elita Wiegand

Über den Namen der neuen Plattform “Video Hamster” kann man streiten, aber die Idee ist gut. Im Web gibt es immer mehr Videos: Mal sind sie mit dem Handy gefilmt, mal mit der Kamera. Auf Video Hamster kann man nun mit einigen wenigen Klicks Videos in gängige Formate für das Handy, den iPod oder zum Abspielen auf dem PC umwandeln. Ideal für youtube-User und clipfish-Fans. Pluspunkte: Leicht zu bedienen und kostenlos!

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Das Pflänzchen soll wachsen und gedeihen

2007-09-21, von Christian Goeri

Am Ende der Woche, in der ich bei Ihnen gastbloggen durfte, sage ich an erster Stelle ganz herzlich Dankeschön für die eingeräumte Gelegenheit dazu, Ihr Interesse und Ihr gleichwohl freundliches wie engagiertes Feedback. Ich habe mich in Ihrer virtuellen Runde überaus wohl gefühlt.
Als Blog-Ersttäter war ich besonders gespannt. Frau Wiegand wünschte mir im einleitenden Vorstellungstext eine anregende Woche – besten Dank, dieser Wunsch hat sich bestmöglich erfüllt.

Wenn man an mehreren Tagen aus der Perspektive der Neugründung über seine Geschäftstätigkeit erzählt hat; was läge da näher, als zum Abschluss über Hoffnungen und Pläne zu berichten? Eben.

Kleine Kinder, kleine Sorgen – große Kinder, große Sorgen?
Für den Start meines Maßmodengeschäfts brauchte es relativ wenige Mut, wenn man das Gründungsrisiko mit dem anderer Start-Ups vergleicht: Ich musste mich für das notwendige Rüstzeug, das ich Ihnen gestern beschrieben habe, weder verschulden, noch meinen bisherigen Brötchenerwerb mit der Marketingagentur aufgeben. Es gab auch keinen Eröffnungstag X, an dem ich in einen meiner besten Anzüge gehüllt in meinem eigenen Ladenlokal gestanden und mit liebevoll vorbereiteten Schnittchen darauf gewartet hätte, dass bitte auch jemand außerhalb des eigenen Familien- und Freundeskreises zur Tür herein findet.
Nein, meine Sorgen waren pillepalle: Passt der erste für mich selbst georderte Testanzug? Entspricht die Qualität meinen Vorstellungen? Im nächsten Schritt: Wird meinen Freunden die georderte Ware gefallen? Schließlich: Werde ich auch außerhalb meines Freundes- und Bekanntenkreises Kunden finden?
Und trotzdem: Die gefühlte Sorge kann andere Dimensionen einnehmen. Noch heute habe ich zum Beispiel kein Stück an Coolness gewonnen, wenn es um die Anfertigung von Maßkleidung geht, die zu einem fixen Termin gebraucht wird. Outfits von Bräutigamen (ja, so heißt’s tatsächlich richtig in der Mehrzahl) und Trauzeugen sind so ein Fall – am liebsten würde ich mich nach Auftragserteilung persönlich neben den Schneider stellen und gucken, ob er auch alles richtig macht. Dass er sich zum Beispiel bei der gewünschten Namensgravur im Innern des Sakkos «Wilfried Leutheusser-Schnarrenberger» nicht verstickt. Und anschließend würde ich die Ware am liebsten persönlich mitnehmen, damit sie nicht in der Post verloren geht.
Okay – bisher hat es weder der Schneider an Konzentration missen lassen, noch hat die Post ein Paket verbummelt. Aber man weiß ja nie.
Milestones – die mögen für Businessplanorientierte das Erreichen des Break-Even-Points und das der positiven GuV sein. Für mich waren es der erste Wiederholkauf in meiner Kundschaft und der erste Kunde, der ohne die Empfehlungsschiene zu mir fand.

Zielmarken für die Zukunft: I
n den nächsten Jahren möchte ich das bisherige Servicevertriebsgebiet mit den Großräumen Köln/Bonn, Düsseldorf und Ruhrgebiet erschlossen haben. Konkret: Ich wünsche mir hier 500 Kunden. Das ist aus heutiger Sicht eine recht knackige Zahl, aber dennoch machbar. Und mit jedem neuen Kunden kommt man der Wurst vor der Nase ein Stückchen näher. Jeder Kunde soll so zufrieden gestellt werden, dass er gar keinen Grund mehr hat, seine Hemden, Hosen, Sakkos und Anzüge woanders zu kaufen. In diesem Zusammenhang darf ich Alexander Greisles Fazit in seinem Kommentar vom Montag «Einmal Maßanzug, immer Maßanzug.» im Hinblick auf mein stetes Bemühen konkretisieren in: Einmal GØRI, immer GØRI.
Auf dem Weg dorthin werde ich mich angesichts knapper werdender Zeit dem (Luxus-)Problem stellen müssen, wie ich mit meinem bisherigen Werbegeschäft zu verfahren gedenke. Das, was ich mache, habe ich in der Ausbildung gelernt, das habe ich im anschließenden Studium vertieft und das habe ich mein ganzes bisheriges Berufsleben lang gemacht. Und weil es mir Spaß macht, will ich es nicht aufgeben. Es ist aber keine unangenehme Vorstellung, irgendwann nur noch für die eigene Marke GØRI zu arbeiten.

gori-ii.jpgWachstumspläne:
Wenn ein Markt erfolgreich erschlossen ist, tut man sich mit dem nächsten leichter – dank mühevoll erworbener Praxiserfahrung, aus der man für den weiteren Weg schöpfen kann. Franchise halte ich für eine reizvolle Option, um eines Tages den GØRI-Vor-Ort-Service in Deutschland flächendeckend anbieten zu können. Danach könnte man sich um die Erschließung benachbarter ausländischer Zielmärkte kümmern. Von der Nationalität her bin ich Österreicher, meine Mutter ist gebürtige Finnin. Ich wüsste also schon, wo ich’s zuerst wagen würde.
 

Ebenfalls in Planung: die Ausweitung des Sortiments. Den Mann komplett von Kopf bis Fuß nach Maß einkleiden zu können, gäbe ein rundes Leistungsbild ab. Bereits in den nächsten Tagen startet der Vertrieb von GØRI-Maßmänteln aus feinem Kaschmir. Am Angebot von Maßschuhen tüftele ich noch. Vielleicht ja durch Kooperation? Für die Erschließung neuer Bezugsquellen und Fertigungsstätten meiner Ware muss ich mich bei zunehmender Expansion sowieso offen halten.

Den Kopf im Himmel tragen, aber mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben:
Ein professionelles Sich-Sorgen-machen im Sinne von Kümmern und permanenter Wach- und Achtsamkeit sehe ich positiv. Ich meine damit, dass man durchaus visionär in großen Zielen denken kann und sollte, dabei aber auch immer aufpasst, dass das Gegenwärtige gesichert wird. Nicht, dass einem hinten wieder etwas wegbricht, während man vorne eifrig bastelt und baut. Sich Tag für Tag um seine Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Kooperationspartner und überhaupt alle am eigenen Business beteiligten Menschen mit Leidenschaft zu kümmern, sollte stets die vornehmste Aufgabe bleiben.

Man liest sich, man sieht sich.
In dieser Hoffnung verbleibe ich mit herzlichem Gruß â€“ Ihr Christian Göri

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