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Versprochen, erwartet, auf Eis gelegt

Elita Wiegand 12 September 2007 5 Kommentare

Happy Blogday: Ein Jahr innovativ.in Blog IV

Wir wollen es anders, aber manchmal bleibt eben alles so wie ist. Das innovativ.in Blog Design zum Beispiel. Ist nicht wirklich schön. Wolfgang Horbach hat am 9. September 2006 den Beitrag «Neues Design gesucht» gepostet. Jetzt mal bitte auf den Header gucken. Soviel zum Thema Veränderungen…
 

Blogs sind revolutionär. Na ja… zumindest kann man protestieren, blogestieren, insistieren, aufklären und den virtuellen Aufstand proben. Alexander Greisle hat uns mit 11 “Hallo wach» Posts aus dem Schlaf gerissen – Schäuble – Überwachungsstaat – ein Albtraum – ruhelos im Blog und dazu haben viele, viele kommentiert. Und so danken wir Alex für seine Aufklärungskampagne. Gegen den Blog-Protest haben auch einige ganz leise im Hintergrund protestiert, die es so gar nicht schicklich fanden, dass ein innovativer Business-Club Farbe bekennt. An der Stelle sei noch mal gesagt, dass sich hier jeder bekennen kann – mit Beiträgen und Kommentaren.

Zurück zur Zukunft
Alle warten auf die Zukunft und ich hänge in der Gegenwart. Die angekündigte Zukunftsparty liegt tief gefroren im Eisschrank – heißes Thema, denn viele warten darauf, dass die Idee aufgetaut wird. Wird passieren. In Zukunft eben. Im November.

Getting things done?
Ausgerechnet mit diesem Thema hat sich Wolfgang Horbach in die Schublade “unerledigt” einsortiert.   Von wegen, wie ich die Dinge geregelt bekomme – nach der Ankündigung zur Blog Serie ist nix mehr passiert.   

Wir zählen auf den Zähler
Ideen sind immer willkommen. Predige ich. Die Umsetzung erfolgt – manchmal – eben später. Claus Koßmann hat vorgeschlagen, dass wir einen Blog Counter für jeden Beitrag einrichten. Jetzt hat Alex den Link zu dem Tool gemailt und Wolfgang wird jetzt GTD-mäßig den Counter einrichten. Gelle?

Intelligente Schwärmerei?
Noch schwärmt die Ankündigung von Wolfgang zur  Schwarm-Intelligenz im Blog herum und wenn sich nicht noch einige anmelden, (wir brauchen 20 Schwärmer!!!) fliegt das Experiment ins Niemandsland.

Business-Club 2.0
Eine Baustelle. Es wird gerödelt, gebaggert, abgeklopft – aufgeschüttete Erde – die Grundmauer ist errichtet, aber so ne Umwälzung dauert. Das Brainstorming hat jede Menge gebracht – und dafür danke ich noch mal allen. Das BC 2.0 Richtfest ist geplant.


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5 Kommentare »

  • Hans-Gerd Staschewski sagte:

    Ein Beitrag, der es in sich hat. Als Neuer in unserem Netzwerk ein Steinbruch an Ideen über die bisherige Arbeit und für die zukünftige.
    GTD war neu für mich und hat mir eine Auszeit für mein zukünftige Arbeit beschert. Erst mal baue ich das jetzt ein, und dann geht es weiter.
    BC 2.0 Richtfest und gemeinsame innovative Ideen, wie wir unsere Innovativ-in Zukunft gestalten sind zwei (oder ein) Termin(e) auf die ich mit Spannung warte.

  • Claus Koßmann sagte:

    Danke, Elita, dass Du meinen Gedanken für einen blog-Zähler umsetzt.
    Ich schreibe sehr gerne Beiträge hier im blog, möchte aber gerne auch wissen, wieviele Leute ich damit erreiche. Wenn man bei allen Beiträgen nur die Zahl der Kommentare zugrunde legt, kann schon mal Frust aufkommen. Hoffentlich weicht die Zahl der LeserInnen davon positiv ab.
    Schade fand ich die geringe Beteiligung beim Chefbloggen von Bürgermeister Uwe Ufer; ich glaube, dass sein Potenzial hier nicht erkannt wurde.
    Insgesamt beobachte ich aktuell eine eher maue Beteiligung; es antworten leider auch meist dieselben Leute. Gewisse Selbstlob-blogs, wie toll wir alle sind, halte ich eher für überflüssig.
    Bei einigen Dingen frage ich mich auch immer wieder, warum nicht sofort angeknüpft wird, z.B. Schwarm Intelligenz-blog. Erst große Welle und dann…
    Wie können wir dem blog hier wieder mehr Leben einhauchen?
    Wie können wir die Synergien unter uns PartnerInnen besser erkennen und nutzen?
    Für mich ist es Zeit, hier mal über die grundsätzliche Ausrichtung nachzudenken und das Potenzial eines gut aufgestellten BC stärker zu nutzen; aber darüber bin ich für meinen Teil mit Elita im Gespräch.

  • Wolfgang Horbach sagte:

    Als ich meinen Wehrdienst bei der Bundeswehr geleistet habe – ist schon eine Weile her – hatten wir einen running gag: “Nichts ändert sich so schnell wie die Lage”.

    Das trifft vielleicht auch hier zu. Das soll nichts entschuldigen, was (noch) nicht erledigt ist. Aber es verdeutlicht etwas sehr Wichtiges: Evolution ist jetzt! Wir befinden uns in einem dramatischen Wandel. Die Evolution wird durch zwei Hauptfaktoren getrieben: Mutation und Vererbung. Mutation heißt viele, viele Veränderungen. Die meisten Mutationen erweisen sich als Fehlgriffe. Aber ab und zu ist etwas dabei, was einen Selektionsvorteil bietet. Und dieses wird weitervererbt.

    Ergo: wir brauchen viele, viele kleine Veränderungen. Das meiste wird sich als unbrauchbar herausstellen. Aber wenn wir keine Veränderungen machen, wird auch nichts Gutes dabei herauskommen.

    @Claus: Ich fand das Chef-Bloggen von Uwe Ufer prinzipiell sehr gut. Leider haben die Beiträge nicht das gehalten, was ich mir von einer innovativen Stadtverwaltung versprochen habe. Daher bin ich nicht der Meinung, dass hier das Potenzial von U.U. nicht erkannt wurde, sondern dass Uwe Ufer das Potenzial von Blogs nicht erkannt hat. Das ist aber nicht tragisch, sondern eben eine Mutation, die wahrscheinlich nicht weitervererbt wird.

    Wie sagte schon Samuel Beckett:

    Ever tried.
    Ever failed.
    No matter.
    Try again.
    Fail again.
    Fail better.

  • Hans-Gerd Staschewski sagte:

    Das Blog als Schmelztiegel, als offener Raum für Mutationen, die eventuell vererbt werden. Wenn ich mir die Praxis bei mir im Betrieb anschaue, so haben wir auch dort einen offenen Raum institutionalisiert, den wir für unsere Gedankenspiele nutzen. Wir entwickeln uns dadurch weiter. Das würde aber nicht passieren, wenn die Form nicht genutzt werden würde, weil Ideen, die nicht weiter führen als Fehler der Person angekreidet würden, die sie geäußert hat.
    Hier wir dort: es ist für mich ein offener Raum, ein Raum, den wir spielerisch mit Ideen, mit Kommunikation und auch mit Humor füllen müssen. Lassen wir uns von dem überraschen, was sich dann vererbt.

  • Claus Koßmann sagte:

    Sorry, das ist mir in dem Fall eine Spur zu philosophisch.
    Hier geht es doch um Verbindlichkeit; wenn ich etwas initiiere, muss ich am Ball bleiben, sonst verlassen mich die, die sich dafür interessiert haben, weil es nicht weitergeht.
    Wenn es denn passiert, dass etwas angestoßen wird, das sich später als zu schwierig erweist, ist es durchaus legitim, zuzugeben, dass die Ressourcen fehlen. Allerdings kann man das nicht oft machen. Ich meine, dass Innovation und Verbindlichkeit im Handeln sich nicht ausschließen.
    Wir können als Unternehmen unseren Kunden bei Projektproblemen sicherlich nicht mit Evolutionstheorien über Mutation und Vererbung kommen; die wollen Ergebnisse sehen!
    Und so ist das auch mit PartnerInnen, die in einem BusinessClub sind; bei aller Sinnfindung muss es auch gute Synergien geben. Und ein blog muss lebendig gehalten werden (das tun wir gerade!).
    In diesem Sinne ein schönes Wochenende! Ihr Claus Koßmann

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