Powerpoint im Blog
2007-09-24, von Wolff Horbach
Sie wollen Ihre Powerpoint-Präsentation möglichst vielen Menschen zugänglich machen? Sie hätten gerne Kommentare zu jeder Folie? Wunderbar! Dann habe ich etwas für Sie:
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Und so sieht das Ergebnis aus:
Sie können die ganze Präsentation hier durchblättern. Wenn Sie auf den Button unten rechts “on SlideShare” klicken, gelangen Sie zu der Präsentation auf der SlideShare-Site und haben noch zusätzliche Optionen: Vollbildmodus, um die Präsentation in voller Schönheit zu genießen, Kommentare je Folie hinterlassen.
Zusätzlich bietet SlideShare die komplette Powerpoint-Präsentation zum Download an. Perfekt!





















Mittwoch 26. September 2007 um 16:58
Lieber Wolfgang Horbach, liebe bloggerInnen,
habe mich direkt registrieren lassen, die weiteren Schritte aber noch nicht vollzogen, um unsere power point Präsentation auf unsere Website zu setzen.
Sehen Sie noch eine Zukunft für PPoint?
Eigentlich finde ich das eher langweilig im Vergleich zu z.B. Videobotschaften.
Mir ist der Kick von slideshare noch nicht so ganz klargeworden?
Die Präsentationen dort fand ich nicht so außergewöhnlich.
Bei mir passierte auch nichts, als ich die deutschen Beiträge sehen wollte.
Trotzdem vielen Dank für den Hinweis; jedes gute Mittel der neuen Unternehmenspräsentation ist sehr hilfreich. Freue mich über Ihre Einschätzung. Mit besten Grüßen Claus Koßmann
Mittwoch 26. September 2007 um 17:50
Hallo Herr Koßmann,
ich schildere mal kurz, wie es mir mit der obigen PP-Präsentation [PPT] ging: Ich entdeckte SlideShare am Montagmittag hier bei Guy Kawasaki. Ich fand die Technik sehr interessant und habe mich gleich bei SlideShare registriert. Ich suchte dann bei mir auf der Festplatte nach einer geeigneten PPT zum Testen. Da fand ich die PPT, die ich mal vor Monaten in einer halben Stunde quicky and dirty runter geschrieben habe. Simpelste PPT, ohne Bilder, ohne Design. Damit wollte ich ursprünglich PR für das GlücksNetz machen, hatte es aber schon wieder vergessen. Das war jetzt nach dem Launch von Faktor G und dem Redesign des GlücksNetz Blogs genau das Richtige.
Ich habe ein Standard-Layout von PP genommen, auf der Titelseite die beiden Links eingefügt und aus den Texten ein paar Tippfehler entfernt. Fertig. Ich habe dann noch Det Mueller gebeten, seinen Designer-Blick auf das PPT zu werfen. Er hat mir dann noch empfohlen, auf jede Seite den Titel und die Link-Adresse einzufügen. Keine Designänderung. Das war in zwei Minuten erledigt. Dann das Upload und die Postings in den Blogs.
Vom Entdecken von SlideShare bis zum Veröffentlichen von “Anleitung zum Unglücklichsein” hat es vielleicht eine gute Stunde gedauert. Der Effekt bis jetzt: die PPT ist 211 angeklickt worden und es gab 36 Downloads.
Powerpoint steht ja mächtig in der Kritik. Wir haben ja auch hier und hier darüber diskutiert. Aber es ist ein unglaublich verbreitetes Werkzeug. Und in kürzestes Zeit kann man damit was Gutes machen. Es kommt auf die Inhalte an!
Mein Lerneffekt aus der geschilderten Aktion: Schnell und mit wenig Aufwand Erfahrungen sammeln. Ich hätte noch vor 48 Stunden nicht gedacht, dass es eine so große Resonanz geben würde. Erstaunlicherweise werden die Postings in den Blogs nur spärlich kommentiert. Aber das PPT wird alle paar Minuten von jemandem angeklickt und die Downloads offensichtlich auch weiterverbreitet.
Noch ein Wort zu Videos: Natürlich sind die schöner und attraktiver. Aber der Aufwand der Erstellung ist ungleich höher als bei einer PPT.
Donnerstag 27. September 2007 um 09:01
Vielen Dank, habe ich verstanden.
Aber was ist der Sinn von SlideShare, ausser uns kostenfrei eine Präsentationsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen? Werde mir das aber doch noch mal genauer anschauen.
Der Tip ist als Instrumentarium auf jeden Fall sehr wertvoll.
Übrigens, ab wann sind denn hier im blog die Zugriffszahlen sichtbar, wie von Elita angekündigt?
Donnerstag 27. September 2007 um 12:17
@Claus Koßmann
Der Sinn von SlideShare, YouTube und wie all die schönen neuen Dinge heißen, ist
- Aufmerksamkeit erreichen
- einfachste Verteilung von Videos, PPTs etc.
Zu den Zugriffszahlen:
Die hier eingesetzte Blog-Software Wordpress hat in der derzeitigen Version keine direkte Möglichkeit, Zugriffszahlen abzurufen. Ich habe von Alexander Greisle einen Tipp zu einem PlugIn für Statistiken WP-Stats bekommen. Dieses PlugIn habe ich auch installiert. Für die Autoren steht das Tool nach dem Login unter Tellerrand > WP-Stats zur Verfügung. Die Veröffentlichung für alle hatte ich vorbereitet. Leider hat die Liste gravierende Fehler, so dass wir von einer Veröffentlichung abgesehen haben. Alexander wollte noch ein anderes PlugIn testen.
Selbst wenn wir ein geeignetes Tools finden würden, sind die Zugriffszahlen nur sehr bedingt brauchbar:
1. Auf der Startseite eines Blogs gibt es mehrere Beiträge
Man kann also überhaupt nicht wissen, ob jemand den Beitrag gelesen hat. Wenn jemand regelmäßig die Blog-Startseite aufruft und immer den ersten Beitrag liest, hat er zwar alle Beiträge gelesen, aber das wäre den Beiträgen gar nicht zuzuordnen.
2. Blog-Profis arbeiten mit Feedreadern
Die aktuellsten Beiträge und Kommentare werden durch RSS-Feeds zur Verfügung gestellt. Profis lesen nicht mehr im Blog selbst, sondern in ihrem Feedreader. Die Feedreader holen sich die Informationen automatisch und zeitgesteuert. Mein Feedreader passt sich automatisch an den Aktualisierungszyklus des Blogs an. Das bedeutet hier bei innovativ.in, dass Kommentare wahrscheinlich jede halbe Stunde und Beiträge mehrfach am Tag abgeholt worden. Die Beiträge lesen ich dann bei Bedarf. Von seiten Wordpress ist aber überhaupt nicht erkennbar, ob ein Beitrag gelesen wurde.
Fazit: Es macht keinen Sinne hier etwas zu installieren, was nur falsche Zahlen vorgaukelt. Nach dem Motto: Hauptsache es stehen ein paar Zahlen da, auch wenn die total falsch sind.
Es sehen daher nur einen einzigen Erfolgsfaktor von Beiträgen: viele Kommentare oder sonstige Leserreaktionen.
Donnerstag 27. September 2007 um 14:01
Da beiße ich mir mit meinem Vorschlag bei Ihnen offensichtlich die Zähne aus.
Wundern Sie sich nicht auch, lieber Herr Horbach, dass der blog nicht mehr Resonanz hervorruft und immer die Gleichen sich hier aufhalten (mit wenigen Ausnahmen)?
Ich sehe sehr wohl eine Messbarkeit in der für alle nachvollziehbaren Transparenz über die Abrufzahlen der blog-Beiträge. Und warum soll das nicht gehen, dass bei jedem Beitrag die Abrufe danebenstehen. Geht nicht gibts nicht! Ist doch immer alles so schön innovativ hier, oder?
Wir müssen die Chancen erhöhen, wahrgenommen zu werden mit unseren Themen!
In diesem Sinne freue ich mich als Partner auf Lösungen und nicht auf “macht keinen Sinn”.
Donnerstag 27. September 2007 um 15:09
Lieber Herr Koßmann, Sie machen hier keinen Vorschlag, sondern stellen Forderungen, die andere erfüllen sollen.
Und meine technische Argumentation scheint auf Beton zu fallen. Wenn Sie ein RSS abonnieren, ist das so, als wenn Sie eine Zeitung abonnieren. Als Verlag wissen Sie dann zwar, wie viele Abonnenten sie haben. Daraus können Sie aber unmöglich rekonstruieren, wie oft ein bestimmter Artikel irgendwo in der Zeitung gelesen wurde.
Etwas Statistik (können Sie als Autor nach dem Login einsehen):
Wir sind gerade mal ein Jahr online. Bisher gab es 432 Beiträge und 2.787 Kommentare. Durchschnittlich ca. 6,5 Kommentare je Beitrag! Zu wenig Resonanz?
Wir haben bis jetzt 47 verschiedene Autoren! Kennen Sie ein Blog mit mehr Autoren? Ich nicht. 474 verschiedene Personen haben kommentiert. Hier halten sich immer die Gleichen auf?
Sie wollen die Chance erhöhen, mit Ihren Themen wahrgenommen zu werden? Bitteschön: Schreiben Sie einen Beitrag, der möglichst viele Leute vom Hocker reißt!
Übrigens: das erfolgreichste Blog in Deutschland überhaupt, Basic Thinking Blog, braucht Leserzähler nicht. Früher hatte Robert mal so etwas eingebaut. Ich hatte diesbezüglich auch schon vor Monaten mal Kontakt mit ihm. Er hat mir damals gesagt, dass dies Spielerei sei und nichts bringt. Er hat es auch neulich bei dem Relaunch des Blogs rausgenommen. Er wird seine guten Gründe haben.
Ich habe mir gerade noch einmal die Mühe gemacht und die ersten Zehn der Top 100 Business Blogs überprüft. Bei keinem dieser Blogs kann ich irgendwelche “Leserzähler” erkennen.
Wenn Sie oder irgend jemand anderes eine überzeugende Lösung hat, dann bin ich offen dafür. Bis jetzt kenne ich keine.
Freitag 28. September 2007 um 04:40
Mit Verlaub, Herr Koßmann,
mich mutet diese Diskussion an, wie die Bewerbungsgespräche potentieller Mitarbeiter/innen in unsrem Praxis-Team, die als erstes fragen: “was kann ich denn hier verdienen”…. (=Zugriffszahlen, Leserzähler etc.)
Bevor -wenn überhaupt- es ein Thema ist, was an unserer Unternehmens-Haltung/Gestaltung sie überhaupt anspricht. Oder was sie sich vorstellen können, konstruktiv dazu beizutragen. Eben, was sie anzieht, sich bei uns zu bewerben und was sie einzubringen bereit sind und können. An diesem Gehalt mißt sich denn auch das Gehalt.
Dafür sind Leserzähler – d´accord Wolff!- ein viel zu ungenaues Instrument. Eben wie Gehaltstabellen, Besoldungspläne etc. pp.
Freitag 28. September 2007 um 08:47
Da der PowerPoint-Beitrag nun eh schon für ein fremdes Thema gekapert ist: Herr Koßmann, ich habe verschiedene mir bekannte Plugins getestet, es war nichts dabei, was unseren Anforderungen gerecht werden kann. Dabei spielt nicht nur die Grundfunktionalität eine Rolle sondern auch Dinge wie Systemkompatibilität (Stichwort: unterschiedliche Versionen), Integrierbarkeit, Zugriffsmodi, Nutzerfreundlichkeit und nicht zuletzt die Systemsicherheit.
Es nicht nicht einfach ein Schalter den man umlegt, entsprechend kostet es Zeit. Sie verstehen sicher, dass es da noch ein, zwei andere Prioritäten gibt.
Vorschlag: Wenn Sie ein Plugin finden, schicken Sie doch den Link, dann können wir testen. Wenn Sie ein Blog kennen, das einen solchen Zähler implementiert hat, fragen Sie beim Blog-Inhaber nach und teilen uns den Namen oder noch besser den Link des Plugins mit.
Ansonsten ist es tatsächlich schlimmer wie mit Ärzten: Je Tool mindestens eine abweichende Auskunft. Abonnenten, die einen Beitrag nicht im Browser lesen, lassen sich mit den derzeitigen Möglichkeiten gar nicht zuverlässig erfassen, das gibt RSS nicht her. Beiträge auf die im Browser nicht explizit geklickt wird (z.B. weil sie auf der Startseite gelesen werden) können von solchen Tools ebenfalls nicht erfasst werden. Insofern haben Zugriffszahlen tatsächlich nur eine Scheingenauigkeit und sind ernsthaft nur für Trendaussagen nützlich.
Sonntag 30. September 2007 um 12:48
SlideShare ist eine wunderbare Ergänzung für einen Blog. Ich nutze Slideshare schon länger. Damit ermögliche ich Zuhörern meiner Vorträge hinterher einen Zugriff auf die Folien, ein wunderbare Sache:
http://www.realtime-collaboration.de/index.php?op=ViewArticle&articleId=523&blogId=1
Auch für technische Schritt für Schritt Anweisungen habe ich Slideshare schon genutzt:
http://www.realtime-collaboration.de/index.php?op=ViewArticle&articleId=526&blogId=1
Ich finde es etwas praktischer als Slide, da Slide nicht auf PowerPoint Folien aufsetzt:
http://www.realtime-collaboration.de/index.php?op=ViewArticle&articleId=208&blogId=1
Sonntag 14. Oktober 2007 um 11:05
[...] der Anleitung zum Unglücklichsein habe ich nur einen schnellen Versuch für eine Technik zur Einbindung von [...]
Samstag 27. Oktober 2007 um 20:20
[...] habe meiner schwarzen Serie nach der “Anleitung zum Unglücklichsein” und der “Anleitung für garantiert missglückte Meeting” noch etwas [...]
Samstag 27. Oktober 2007 um 22:49
[...] – sei es ein GoogleDoc-Text, in dem ein Team die gemeinsame To-Do-Liste führt oder der Austausch von PPT-Präsentationen über SlideShare oder, oder, oder. Vieles davon wäre mit grossen Umwegen auch über [...]
Montag 12. November 2007 um 17:36
Viele nützliche Informationen. Werde diesen Blog öfter mal besuchen.
Dienstag 11. Dezember 2007 um 23:40
Ein sehr interessantes Thema. Werde demnächst in unserem PowerPoint Blog auch etwas darüber schreiben und mal versuchen ein paar Präsentationen in Wordpress einzubauen. Vielen Dank für den hilfreichen Beitrag.
Dienstag 25. März 2008 um 08:03
[...] Powerpoint im Blog – Dann registrieren Sie sich kostenlos bei SlideShare. [...]