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	<title>Kommentare zu: Lieben wir das Negative?</title>
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	<description>Quer gedacht</description>
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		<title>Von: Matthias Rückel</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/10/14/lieben-wir-das-negative/comment-page-1/#comment-43614</link>
		<dc:creator>Matthias Rückel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 14:49:14 +0000</pubDate>
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		<description>Eine &quot;Anleitung zum Gl&#252;cklichsein&quot; w&#252;rde vermutlich als eine Ansammlung von &quot;platten Allgemeins&#228;tzen&quot; wahrgenommen. Die negativen Listen sind meistens mit Humor und Augenzwinckern geschrieben (auch Wolffs Folien) und lesen sich deshalb recht nett.
 
Ein wenig &#252;berspitzt bringt das Negative die wesentliche Aussage oft besser auf den Punkt, zum Beispiel zum Thema Humor bei Besprechungen: 

&quot;Wer lacht. Fliegt raus!&quot;. 

Formuliert das mal positiv mit Witz ohne das es eine langweilige Arbeitsanweisung f&#252;r produktives Arbeiten wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine &#8220;Anleitung zum Gl&#252;cklichsein&#8221; w&#252;rde vermutlich als eine Ansammlung von &#8220;platten Allgemeins&#228;tzen&#8221; wahrgenommen. Die negativen Listen sind meistens mit Humor und Augenzwinckern geschrieben (auch Wolffs Folien) und lesen sich deshalb recht nett.</p>
<p>Ein wenig &#252;berspitzt bringt das Negative die wesentliche Aussage oft besser auf den Punkt, zum Beispiel zum Thema Humor bei Besprechungen: </p>
<p>&#8220;Wer lacht. Fliegt raus!&#8221;. </p>
<p>Formuliert das mal positiv mit Witz ohne das es eine langweilige Arbeitsanweisung f&#252;r produktives Arbeiten wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian Goeri</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/10/14/lieben-wir-das-negative/comment-page-1/#comment-43605</link>
		<dc:creator>Christian Goeri</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 08:58:26 +0000</pubDate>
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		<description>Kein Wunsch und keine Anregung, aber zu &quot;Lieben wir das Negative?&quot; ist mir aufgefallen, dass sich viele als Kritiker sicherer f&#252;hlen als als Lobender. Ich denke da konkret an Pr&#228;sentationen von Werbekonzepten, die ich sowohl agentur- als auch kundenseitig erlebt habe.
Es scheint eine v&#246;llig unterschiedliche Sache zu sein, ein solches Konzept mit einer, zwei oder drei Personen zu diskutieren, als es einer ganzen Gruppe von vielleicht einem Dutzend zu pr&#228;sentieren. Oft war im zweiten Fall zu beobachten, wie sich die Gruppendynamik gerne hin zum Negativen wendet: In einer Feedback-Runde im Anschluss der Pr&#228;sentation wird sich noch dem gro&#223;en Bild zugewandt und gelobt. Dann irgendwann, vielleicht beim f&#252;nften Feedback-Geber, wird an einer Stelle im Konzept die Farbwahl kritisiert, weil sie an irgendwas erinnere, woran besser nicht zu erinnern sei. Zustimmung bei einigen wenigen, keine Widerworte gegen die Kritik. Und nach und nach wird an einzelnen Stellen herumgekrittelt, und die ganze Stimmung kippt. Nun bem&#252;ht sich jeder, noch mit der Aufdeckung weiterer Schwachstellen gl&#228;nzen zu k&#246;nnen.
Wahrscheinlich, weil man als Kritiker in solchen Situationen auf der sicheren Seite steht: Man bremst aus, ist gleichzeitig schwer angreifbar und auch interessanter. Wer dagegen lobt und durchwinkt, wirkt weniger spektakul&#228;r und kann auch noch in die Verantwortung genommen werden, dass die Dinge funktionieren. Wenn nicht: Klar, die Anderen hatten doch gleich gewusst, dass das so nicht gehen kann.
Insofern: Auch bei mir bemerke ich den Effekt, dass ich eine &quot;Anleitung zum Ungl&#252;cklichsein&quot; auf den ersten Blick interessanter finde. Aber: Bei einer &quot;Anleitung zum Gl&#252;cklichsein&quot; empfinde ich auf der anderen Seite, dass der Verfasser Mut zeigt und Verantwortung f&#252;r das Gelingen &#252;bernimmt. Dem w&#252;rde ich mich dann letztlich lieber zuwenden, wenn es mir mit dem Thema wirklich ernst ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Wunsch und keine Anregung, aber zu &#8220;Lieben wir das Negative?&#8221; ist mir aufgefallen, dass sich viele als Kritiker sicherer f&#252;hlen als als Lobender. Ich denke da konkret an Pr&#228;sentationen von Werbekonzepten, die ich sowohl agentur- als auch kundenseitig erlebt habe.<br />
Es scheint eine v&#246;llig unterschiedliche Sache zu sein, ein solches Konzept mit einer, zwei oder drei Personen zu diskutieren, als es einer ganzen Gruppe von vielleicht einem Dutzend zu pr&#228;sentieren. Oft war im zweiten Fall zu beobachten, wie sich die Gruppendynamik gerne hin zum Negativen wendet: In einer Feedback-Runde im Anschluss der Pr&#228;sentation wird sich noch dem gro&#223;en Bild zugewandt und gelobt. Dann irgendwann, vielleicht beim f&#252;nften Feedback-Geber, wird an einer Stelle im Konzept die Farbwahl kritisiert, weil sie an irgendwas erinnere, woran besser nicht zu erinnern sei. Zustimmung bei einigen wenigen, keine Widerworte gegen die Kritik. Und nach und nach wird an einzelnen Stellen herumgekrittelt, und die ganze Stimmung kippt. Nun bem&#252;ht sich jeder, noch mit der Aufdeckung weiterer Schwachstellen gl&#228;nzen zu k&#246;nnen.<br />
Wahrscheinlich, weil man als Kritiker in solchen Situationen auf der sicheren Seite steht: Man bremst aus, ist gleichzeitig schwer angreifbar und auch interessanter. Wer dagegen lobt und durchwinkt, wirkt weniger spektakul&#228;r und kann auch noch in die Verantwortung genommen werden, dass die Dinge funktionieren. Wenn nicht: Klar, die Anderen hatten doch gleich gewusst, dass das so nicht gehen kann.<br />
Insofern: Auch bei mir bemerke ich den Effekt, dass ich eine &#8220;Anleitung zum Ungl&#252;cklichsein&#8221; auf den ersten Blick interessanter finde. Aber: Bei einer &#8220;Anleitung zum Gl&#252;cklichsein&#8221; empfinde ich auf der anderen Seite, dass der Verfasser Mut zeigt und Verantwortung f&#252;r das Gelingen &#252;bernimmt. Dem w&#252;rde ich mich dann letztlich lieber zuwenden, wenn es mir mit dem Thema wirklich ernst ist.</p>
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		<title>Von: Doc Sarah Schons</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/10/14/lieben-wir-das-negative/comment-page-1/#comment-43578</link>
		<dc:creator>Doc Sarah Schons</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 01:04:34 +0000</pubDate>
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		<description>Hach, lieber Wolff, lieber Hans-Gerd,
das Buch von Alain hab ich vor &#252;ber 25 Jahren schon verschlungen - und mich dran gehalten.... *grins* .... auf Avalon herrscht das Gl&#252;ck - und wie Tori Amos so sch&#246;n intoniert &lt;a href=&quot;http://docsarah.wordpress.com/2007/10/14/tori-amos-avalon-meets-glastonbury/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;why should we crucify ourselves&lt;/a&gt;?! 
Nee - dieser ewige Negativismus bringt niemanden wirklich weiter - auch wenn er noch so aufmerksamkeitstr&#228;chtig zu sein scheint....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hach, lieber Wolff, lieber Hans-Gerd,<br />
das Buch von Alain hab ich vor &#252;ber 25 Jahren schon verschlungen &#8211; und mich dran gehalten&#8230;. *grins* &#8230;. auf Avalon herrscht das Gl&#252;ck &#8211; und wie Tori Amos so sch&#246;n intoniert <a href="http://docsarah.wordpress.com/2007/10/14/tori-amos-avalon-meets-glastonbury/" rel="nofollow">why should we crucify ourselves</a>?!<br />
Nee &#8211; dieser ewige Negativismus bringt niemanden wirklich weiter &#8211; auch wenn er noch so aufmerksamkeitstr&#228;chtig zu sein scheint&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolff Horbach</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/10/14/lieben-wir-das-negative/comment-page-1/#comment-43539</link>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 10:58:56 +0000</pubDate>
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		<description>@ Hans-Gerd:
Dein Kommentar passt ganz gut zu dem Buch, welches gerade vor meiner Nase liegt: &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Die-Pflicht-gl%C3%BCcklich-zu-sein/dp/B0000BFQL8&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Alain: Die Pflicht, gl&#252;cklich zu sein&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Hans-Gerd:<br />
Dein Kommentar passt ganz gut zu dem Buch, welches gerade vor meiner Nase liegt: <a href="http://www.amazon.de/Die-Pflicht-gl%C3%BCcklich-zu-sein/dp/B0000BFQL8" rel="nofollow">Alain: Die Pflicht, gl&#252;cklich zu sein</a>.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans-Gerd Staschewski</title>
		<link>http://www.innovativ-in.de/blog/2007/10/14/lieben-wir-das-negative/comment-page-1/#comment-43538</link>
		<dc:creator>Hans-Gerd Staschewski</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 10:22:47 +0000</pubDate>
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		<description>Wohl wahr Wolff. Ein Prinzip das auch immer wieder in den Medien Anwendung findet. Es kann gar nicht grauslig genug sein. Vielleicht bin ich ein zu gro&#223;er Optimist. Ich warte immer noch auf einem Mainstream an Nachrichten die eine Herausforerung aufzeigen und dann weiter berichten in dem Sinne: &quot;Es ist zwar eine Herausforderung aber schaut her, es gibt Wege, diesem zu begegnen.&quot; Ist es wirklich unm&#246;glich, mit positiven Beispielen anderen Mut zu machen, die Dinge auch selbst in die Hand zu nehmen. Bleiben die Menschen wirklich lieber in Ihren Sesseln sitzen und lassen sich wohlig von Entsetzen durchrieseln, als vor ihrer Haust&#252;r den Unrat zu beseitigen?
Ich selber sehe mich lieber in einer Gruppe von Menschen, die dem Blochschen Prizip Hoffnung verpflichtet sind, oder deinem des Gl&#252;cks.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl wahr Wolff. Ein Prinzip das auch immer wieder in den Medien Anwendung findet. Es kann gar nicht grauslig genug sein. Vielleicht bin ich ein zu gro&#223;er Optimist. Ich warte immer noch auf einem Mainstream an Nachrichten die eine Herausforerung aufzeigen und dann weiter berichten in dem Sinne: &#8220;Es ist zwar eine Herausforderung aber schaut her, es gibt Wege, diesem zu begegnen.&#8221; Ist es wirklich unm&#246;glich, mit positiven Beispielen anderen Mut zu machen, die Dinge auch selbst in die Hand zu nehmen. Bleiben die Menschen wirklich lieber in Ihren Sesseln sitzen und lassen sich wohlig von Entsetzen durchrieseln, als vor ihrer Haust&#252;r den Unrat zu beseitigen?<br />
Ich selber sehe mich lieber in einer Gruppe von Menschen, die dem Blochschen Prizip Hoffnung verpflichtet sind, oder deinem des Gl&#252;cks.</p>
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