Innovation durch Irrtum?
Neue Ideen entstehen öfter als man glaubt durch Fehler, Ablenkungen oder Irrtümer. Ein solcher Irrtum ist mir gestern unterlaufen:
Seit einiger Zeit schreibe ich meine Blog-Beiträge nicht mehr direkt in WordPress, sondern mit der sehr angenehmen, kostenlosen Software von BlogDesk. Dort kann man alle Blogs speichern, bei denen man als Autor zugelassen wurde (samt Kategorien). Da ich nun seit einigen Tagen auch in diesem Blog schreibe, habe ich gestern einen Beitrag verfasst, der eigentlich nur für die Leser von ‘innovativ-in’ gedacht war. Dabei habe ich aber übersehen, das Häkchen aus meinem eigenen Blog zu entfernen. Schwupps, und der selbe Beitrag war in beiden Blogs veröffentlicht. Natürlich hätte ich ihn in meinem Blog gleich löschen können, er hat aber dann doch auch noch gut dorthin gepasst – nur Abonnenten beider Blogs werden sich vielleicht gewundert haben.
Bei dieser Gelegenheit ist mir folgendes eingefallen: Viele Blogschreiber merken bald, dass ständiger Content doch viel Arbeit bedeutet und mehrere Autoren (wie auch hier) sehr praktisch sind. Was waere, wenn man sich bei einigen Blogs als Autor (z.B. für Alltagstipps) bewirbt und mit einem Knopfdruck z.B. 10 Blogs beliefert, die möglicherweise alle einen unterschiedlichen Leserkreis ansprechen? Über den Link beim Autor würde man damit Werbung für den eigenen Blog machen, der vielleicht andere Themen bearbeitet, um sich nicht zu kannibalisieren.
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Die Wissenschaftsgeschichte ist voll davon, dass Irrtümer zu Entdeckungen und interessanten Entwicklungen geführt haben. Es gibt ein interessantes Buch darüber: Teflon, Post-It und Viagra.
Bei Innovationen geht es ja darum, die offensichtlichen Lösungen zu überwinden. Da ist der Zufall ein bewährtes Mittel, welches man auch bewusst einsetzen kann.
Danke für den Tipp mit BlogDesk. Das muss ich mir mal ansehen.
Natürlich, ich setze ‘Zufallstechniken’ wie z.B. Random Input auch gezielt bei meinen Kreativitätsseminaren ein. Nur fällt es vielen Menschen schwer zu glauben, dass zufällig gewählte Begriffe tatsächlich zur Lösung eines Problems beitragen können. Eine Garantie gibt es dafür nicht…aber manchmal sehr brauchbare Lösungen.
Aber, wie angeblich Pasteur sagte:”Der Zufall begünstigt nur einen vorbereiteten Geist”. So kam dem Ungarn BÃró die Idee für seine Erfindung des Kugelschreibers als er spielenden Kindern zusah, wie sie einen nassen Ball über den Boden rollten und dieser eine gerade Wasserspur am Boden hinterließ. Für BÃró, der bis dahin mit kleinen Walzen die ständige Richtungsänderung beim Schreiben nicht wirklich in den Griff bekommen hatte, war damit ein großes Problem gelöst.
Danke, ich kannte das Buch noch nicht und werde es gleich bestellen!
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