Archiv für November, 2007

Deutschland, wo ist deine Vision?

2007-11-28, von Wolff Horbach

Deutschlandflagge mit Fragezeichen Wohin will Deutschland? Hoffen, dass die Auswirkungen der Globalisierung nicht so schlimm werden? Von den unteren Rängen der PISA-Studie etwas nach oben? Ein bisschen in der Weltpolitik mitspielen, aber nicht zu viel?

Wer sich das Gezänke in Berlin ansieht: um Mindestlöhne, ob Prozentchen Senkung der Arbeitslosenversicherung ja oder nein, ob Senkung von CO2-Emissionen ernsthaft angehen oder “ernsthaft in Erwägung ziehen”, der hat nicht das Gefühl, im größten Land mitten in Europa zu sein.

Ich habe den Eindruck, dass nur noch auf Ereignisse reagiert wird:

  • Der Ölpreis steigt. Ups, da müssen wir die Bürger eventuell entlasten.
  • Deutschland schneidet beim PISA-Test schlecht ab. Oh, da müssen wir mal eine Kommission ran lassen.
  • Wenn durch die Klimakatastrophe der Meeresspiegel steigt, dann müssen wir wohl die Dämme erhöhen.

Wo will dieses Land denn hin? Was wollen wir erreichen? Fussballeuropameister 2008? Fussballweltmeister 2010? Ist das alles?

Ich vermisse schmerzlich den großen Wurf, die Vision. Gibt es denn keine Partei, keine Gruppierung, die sich traut, ein großes Ziel zu setzen?

Ich hätte einige:

  • D wird Weltmeister in Energieeffizienz.
  • D senkt vorbildlich die CO2-Emissionen, anstatt immer nur zu klagen, was das kostet.
  • D baut die besten Elektroautos der Welt.

Und was gibt es noch?

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Darko Sulentic heute im WDR Fernsehen

2007-11-28, von Elita Wiegand

Der Erfinder der Ärmeldecke Doojo ist heute Abend im WDR Fernsehen zu bewundern. Unser Partner Darko Sulentic hat nämlich vor kurzem seine “Kuscheldecke” mit Ärmel und Handschuhe auf der Erfindermesse IENA 2007 in Nürnberg vorgestellt und dort für Aufmerksamkeit gesorgt. 

Eben noch hat mich Darko angerufen und happy erzählt, dass er gerade auf dem Weg nach Köln ist. Die Sendung: “Dellings Woche” beginnt um 21 Uhr. Moderator Gerhard Delling sucht darin die Erfindung des Jahres 2007. Wir drücken ihm ganz fest die Daumen.  Viel Erfolg, Darko!

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Twendy-One. Ein Roboter für…

2007-11-27, von Alexander Greisle

…Elita. Ja, ich glaube, “Twendy-One” könnte Elita gefallen. Anderthalb Meter groß, blaue Augen.

Der Roboter wurde wie so vieles von den Japanern erfunden, als die perfekte Haushaltshilfe der Zukunft. “Twendy” deckt den Tisch, bereitet das Essen vor und hilft nach einer langen Nacht beim Aufstehen.

Weiterlesen: tagesschau.de

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Mind Mapping am Computer wie handgemacht

2007-11-27, von Eduard G. Kaan

Für all diejenigen, die schon begeisterte ‘Mind Mapper’ sind und in den vergangenen Jahren zwischen handgemachter Mind Map und Computer Mind Maps unterschiedlicher Software-Lieferanten hin und her gerissen waren: Tony BUZAN hat jetzt erstmals eine Software lizensiert (wahrscheinlich verdient er mit…), die es dem Verwender ermöglicht, den hanggefertigten Maps so nahe wie möglich zu kommen. Um im Trend zu bleiben, hat er es ‘iMindmap’ genannt.

Sehen Sie sich das Video dazu an, das der Meister ‘himself’ auf YouTube platziert hat.

[youtube 33PCtkSlEf4]

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Geld, Macht, Glatteis

2007-11-27, von Elita Wiegand

Wir brauchen mal gerade Hilfe: Am 11. Januar 2008 plant ein innovativ.in Partner eine Veranstaltung. Er hat sich den Titel “Geld, Macht, Glatteis” ausgedacht. Wir sind beide ein wenig unsicher, ob das ankommt. Deshalb hier im Blog eine “Repräsentativ-Umfrage”. Bitte kurz diese Fragen beantworten:  

                                                                                                   

  1. Was erwarten Sie von einer Veranstaltung, die “Geld, Macht, Glatteis” heißt? 
  2. Würden Sie zu der Veranstaltung kommen? 
  3. Wie finden Sie den Titel ?

Danke für viele knackige Antworten. 

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Zum Teufel mit den Pessimisten!

2007-11-26, von Wolff Horbach

Deutschland, ein Sommermärchen. Gute Stimmung im gesamten Land. Optimismus. Aufbruch. Kann sich noch jemand daran erinnern? Es ist gerade mal ein gutes Jahr her! Und jetzt …? Weiterlesen »

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Bewerbungen bitte nur online

2007-11-25, von Claus Kossmann

Gestern war wieder so ein Umschlag in unserer Firmenpost. Schon beim Öffnen des Briefkastens kam mir so ein unangenehmer Geruch entgegen. Erstaunlich, wie sich so was tagelang in einem Pappumschlag hält. Gefühlsmäßig war ich versucht, den Umschlag samt Inhalt sofort wegzuwerfen, weil dieser widerliche Gestank einfach abtournt.

Es konnte jedoch nur eine Bewerbung sein und so was wirft man als Personalberater nicht weg.
Da gibt sich jemand so viel Mühe, stellt eine ansprechende Mappe zusammen und hat trotzdem direkt einen dicken Minuspunkt, weil seine Unterlagen stinken.
Ja, stinken, und zwar noch kalten, abgestandenem Rauch. Ich assoziiere sofort einen mit alten ausgedrückten Kippen gefüllten Aschenbecher, einen dunklen, verqualmten Raum mit Gardinen, die nach dem Rauch tausender Zigaretten stinken.
Das kann nur ein Kettenraucher sein, der dauernd hustet, gelbe Finger hat und nicht belastbar ist.
So einer ist kein guter Kandidat, wie soll der ein Unternehmen nach vorne bringen?
Was ist, wenn der beim Vorstellungsgespräch im Unternemen auch nach abestandenem Rauch stinkt?
Ich denke, dass Bewerbungsunterlagen einfach nicht schlecht riechen dürfen, deshalb sollten sich starke Raucher lieber nur online bewerben, oder??

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Die Zunft AG in aller Munde

2007-11-21, von Elita Wiegand

“Shopping Malls produzieren nur noch Langeweile!” Sagt nicht nur Klaus Burmeister von Z_Punkt. Die tristen Innenstädte, mit Filialen und Billigketten sind inzwischen vielen ein Dorn im Auge. Dieses Thema greift heute die Welt auf und titelt “Die Rückkehr des Zunftwesens”.  Natürlich geht es in dem Artikel um unsere Partner, die Zunft AG, die auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen einen Zunftort plant. Inzwischen gibt es aber auch schon  Pläne für sieben weitere Städte, wo demnächst Manufakturen, Werkstätten, Handwerksbetriebe, Ateliers und Designbüros ihre Läden zu besonders günstigen Mietkonditionen eröffnen können. Die nachhaltigen Produkte dieser Firmen sind besonders für die Zielgruppe LOHAS interessant.

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Menschenhändler oder Karrierebegleiter??

2007-11-21, von Claus Kossmann

«Guten Tag, mein Name ist Ulrike Koßmann, ich bin Personalberaterin und suche gerade eine/n……….!». In unserer Personalberatung kontaktieren wir täglich an die Hundert Persönlichkeiten und sprechen sie auf interessante Positionen an.
Hundert Menschen, die durchweg positiv auf unsere Ansprache reagieren und von denen wir ein mehr oder weniger konkretes Profil erfahren, gehen täglich durch «unsere Hände».
Ein unglaubliches Potenzial für eine Personalberatung, wenn sie es denn richtig nutzt.
Personalberater laufen immer Gefahr, sich nur für die Menschen zu interessieren, die gerade genau auf das Stellenportfolio passen. Der Rest landet in der Ablage. Zu kurz gedacht!!
Morgen schon kann ich den Auftrag haben, zu dem der gestern vermeintlich Uninteressante hervorragend passt. Es geht um die Ressource Mensch und die Einzigartigkeit jedes Kandidaten (m/w). Es geht auch darum, ob ich die Menschen, die ich anspreche, ernst nehme und ihnen das Gefühl gebe, bei mir in guten Händen zu sein.
Unglaublich, aber tägliche Realität: Diese Menschen vertrauen uns oft schon im ersten Telefonkontakt ihre eigentlich intimen Daten, wie z.B. Alter, Firmenstruktur, berufliche Vita und Gehalt an. Darüber hinaus treffen sie, nach ihrer Mobilität gefragt, Aussagen über ihre schulpflichtigen Kinder, die berufstätigen Ehepartner und den möglichen Besitz einer Immobilie.
Wir sind für sie wildfremd und doch bekommen wir meist recht schnell einen direkten Zugang. Trotzdem bleibt es ein Phänomen, das nur durch die persönliche Art eines Personalberaters erklärt werden kann. Es kommt auf die feinen Dinge in der Kommunikation an: auf die Stimmmodulation, Kompetenz, persönliche Authentizität, auf das Herstellen von Empathie und darauf, auf «gleicher Augenhöhe» miteinander zu sprechen.
Wenn ich dann den Zugang zum Kandidaten erhalten habe, fängt mein Service für ihn an:
Ich stimme ab, ob sich sein Lebenslauf (CV) mit meinem Stellenprofil deckt oder ob es auf eine meiner anderen Vakanzen passt. In jedem Falle nehmen wir sein Profil in unsere Datenbank auf und können es auf Knopfdruck bei passenden Vakanz sofort herausziehen.
Dies kostet die Kandidaten nichts und wir haben den Vorteil, in einem immer schwieriger werdenden Arbeitsmarkt recht schnell gute Persönlichkeiten vermitteln zu können.
Inzwischen hat unser Engagement sich herumgesprochen und eine Eigendynamik entwickelt:
Immer mehr Kandidaten melden sich durch Hörensagen initiativ bei uns.
Wir gehen proaktiv auf suchende Unternehmen zu und bieten unsere anonymisierten Profile an. Das Interesse ist beim heutigen Fachkräftemangel sehr groß.
Die ganze Szenerie hat sich in kurzer Zeit total verändert.
Häufig hören wir von unseren Kandidaten, dass es Ihnen in erster Linie auf die positive Kultur im Unternehmen ankommt und erst in zweiter Linie die höhere Bezahlung wichtig ist.
In einigen Berufssparten, vorzugsweise bei Ingenieuren, sucht sich nicht mehr das Unternehmen seine Mitarbeiter aus, sondern die Mitarbeiter suchen sich die attraktive Unternehmen aus, in dem sie arbeiten möchten!
Welche Erfahrung haben Sie mit Personalberatern/Headhuntern gemacht und wie stehen Sie zu der Direktansprache?
Vielen Dank für Ihr Interesse. Ulrike und Claus Koßmann

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Lichtblicke im November

2007-11-20, von Elita Wiegand

Die Tage sind trist und dunkel. Die Düsseldorfer Designerinnen Silija Kessler und Jessica Müller-Wallraf von Tisch5 bringen Licht in die grauen Regentage.

regenschirm.jpgDie beiden haben einen Regenschirm konzipiert, der am Rand mit transluzentem PVC bespannt ist. An der Spitze leuchten LEDs. Sanft abgeschirmt, wird ihr Lichtstrahl nach unten, also in Fließrichtung des Regenwassers gelenkt. Der schlichte, gerade Schirmknauf verbirgt die leistungsstarken NiMh-Akkus, aus denen die Leuchten gespeist werden.

So spendet der Leuchtschirm alles, was sich das herbstgeplagte Gemüt wünscht: Trockenheit, Schutz, Licht und ein kleines bisschen Poesie im Grau der Tage. Und: Für den Lichtblick erhielten die beiden Designerinnen 2005 bereits den 1. Preis des “Europäischen Innovationswettbewerbs für Lichtdesign.” Doch leider ist es immer noch dunkel, denn bislang ist “Sweet November” ein Prototyp, weil das geeignete Material für die Produktion fehlt”, bedauert Silija Kessler. Vielleicht hat hier jemand eine leuchtende Idee?

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