10 Millionen Dollar zu verdienen
Wolff Horbach
14 November 2007
11 Kommentare
Gestern wurde hier noch diskutiert, ob das gPhone das iPhone ablöst und schon zeigt Google, wie es geht:
[youtube 1FJHYqE0RDg]
Wer Lust hat, kann ab sofort das kostenlose Entwicklertool von Google für das offene Handy-Betriebssystem Android bekommen und anfangen zu programmieren. Für die beste Anwendung verspricht Google 10 Millionen Dollar. Das Android-Fieber hat begonnen.
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Hey, wär das nicht was für unseren intelligenten Schwarm??? 10 Millionen Dollar wären doch nicht schlecht….
Liebe Sarah, du kannst ja schon mal anfangen zu programmieren. Vielleicht den Gesundheitscheck im Handy. Oder die Warnfunktion, wenn man irgendetwas anstellt, was die Gesundheit gefährdet.
*kicher* – so´n dauerpiepser….
Ich gehe davon aus, dass diese neue Plattform enorme Auswirkungen haben wird – vor allem auf unsere Arbeitswelt.
Die Frage ist jetzt, welche Rückschlüsse kann man aus den Ankündigungen ziehen?
Und – welche mentalen Modelle existieren in den Köpfen der an dieser Diskussion Beteiligten?
Um Wolff zu zitieren:
>Es geht aber nicht darum, wer Recht hat, wer es angeblich besser weiß. Sondern es geht um einen Austausch der mentalen Modelle. Wenn wir lernen, unser mentales Modell offen zu legen (â€ich bin zu der Erkenntnis gekommen, weil …â€), dann können können wir gemeinsam zu einem besseren mentalen Modell kommen. Und damit werden wir uns in der wirklichen Welt besser zurechtfinden.
PS.: welche mentalen Modelle werden hier also ausgetauscht?
Und – wollen wir uns in dieser Welt neuer Applikationen überhaupt zurechtfinden? (Ich weiß, es ist fast eine Suggestivfrage – oder doch nicht?) Wie sagt der Volksmund: es gibt keine dummen Fragen…
Das Spiel mit den Quasi-Suggestivfragen ist doch ganz lustig – also, eine geht noch: es macht eigentlich wenig Sinn, wenn wir unsere Handys wegwerfen – oder doch?
Manchmal wäre es ganz gut, wenn der Kommentator noch seine Beiträge überarbeiten könnte (gibt auch ein gutes Plugin dafür für WordPress, EditComments), damit der Thread ein bisschen übersichtlicher bleibt. Nur ein kleiner Tipp.
[...] http://www.innovativ-in.de/blog/2007/11/14/10-millionen-dollar-zu-verdienen/ [...]
@ Horst:
Die Frage “welche mentalen Modelle?” kann man m.E. nicht generell stellen. Es kommt immer auf den jeweiligen Fall an. Wenn es z.B. um den Business-Club (BC) geht, hat sicher fast jeder im Kopf ein Modell wie so ein BC funktioniert bzw. anders/besser funktionieren könnte. Anstatt dann nur Vorschläge einzubringen, geht es um die Idee dahinter:
- worauf stützt sich meine Vermutung?
- habe ich einen Beweis dafür?
- welche Erfahrungen führen mich zu dem Vorschlag?
- wie komme ich zu der Erkenntnis?
Das ist das Offenlegen des mentalen Modells. Das setzt Vertrauen in der/die Gruppe voraus und erfordert manchmal Mut. Es bietet dafür die große Chance, gemeinsam zu besseren Modellen zu kommen. Modelle sind wie eine Landkarte, ein Stadtplan. Sie sind nicht die Wirklichkeit – die Landschaft selbst; aber mit einer guten Landkarte findet man sich prima zurecht.
@ Frank:
Danke für den Hinweis mit dem EditComments Plugin. Schau ich mir an. Komme nur momentan nicht dazu. Wo kann ich das im Einsatz sehen?
@ Wolff
Meine Frage bezog sich auf die “Mentalen Modelle” der Diskussionsteilnehmer, bezüglich der Bedeutung mobiler Applikationen für unsere beruflichen wie privaten Aktivitäten.
Das betrifft z.B. die Grunsatzfrage: wollen wir uns überhaupt in dieser Welt neuer Applikationen zurechtfinden (ich bitte den ironischen Unterton in # 5 zu entschuldigen. Ich dachte, das könnte die Diskussion etwas “anfachen” und hoffe, meine Frage war nicht zu dumm).
Ich halte die Frage “wollen wir uns überhaupt in dieser Welt neuer Applikationen zurechtfinden” für sehr berechtigt und diskussionswürdig. Als sehr technologieaffine Menschen, die wir uns auch gerne Early-Adopter nennen, verlieren wir viel zu häufig den (zahlenmäßig weit überlegenen) Anteil der Menschen aus den Augen, die nicht so denken, andere Prioritäten und Spaß an anderen Dingen haben und die die Komplexität der neuen Themen scheuen.
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