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Lichtblicke im November

Elita Wiegand 20 November 2007 5 Kommentare

Die Tage sind trist und dunkel. Die Düsseldorfer Designerinnen Silija Kessler und Jessica Müller-Wallraf von Tisch5 bringen Licht in die grauen Regentage.

regenschirm.jpgDie beiden haben einen Regenschirm konzipiert, der am Rand mit transluzentem PVC bespannt ist. An der Spitze leuchten LEDs. Sanft abgeschirmt, wird ihr Lichtstrahl nach unten, also in Fließrichtung des Regenwassers gelenkt. Der schlichte, gerade Schirmknauf verbirgt die leistungsstarken NiMh-Akkus, aus denen die Leuchten gespeist werden.

So spendet der Leuchtschirm alles, was sich das herbstgeplagte Gemüt wünscht: Trockenheit, Schutz, Licht und ein kleines bisschen Poesie im Grau der Tage. Und: Für den Lichtblick erhielten die beiden Designerinnen 2005 bereits den 1. Preis des “Europäischen Innovationswettbewerbs für Lichtdesign.” Doch leider ist es immer noch dunkel, denn bislang ist “Sweet November” ein Prototyp, weil das geeignete Material für die Produktion fehlt”, bedauert Silija Kessler. Vielleicht hat hier jemand eine leuchtende Idee?


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5 Kommentare »

  • Lutz Falkenburg sagte:

    Nette Idee, aber egal wie wenig es auch sein mag, ist das nicht Energieverschwendung?

  • Michael Lalk sagte:

    Nix für meine Dagmar. Die lässt ihre Schirme dauernd stehen :)

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    @Lutz
    Ist ja nur für den November gedacht :-) und wenn man stattdessen den TV-Standby-Schalter ausschaltet, kann man sich schon mal etwas für das Gemüt leisten. Und: LÈDs sind eh sparsamer.

    @Michael Lalk
    Nicht nur Dagmar lässt Regenschirme stehen :-)

  • Wolff Horbach sagte:

    Mein erster Gedanke war der gleiche wie der von Lutz: schon wieder Energieverschwendung. Aber wenn man zu Hause das Licht und den Fernseher ausschaltet und statt dessen einen Spaziergang im Regen macht (singing in the rain), spart man eine Menge Strom und tut Gutes für seine Gesundheit.

    @ Michael:
    Vielleicht hat der Schirm demnächst noch einen Piepser, der sich meldet, sobald man sich zu weit vom Schirm entfernt: “Lass mich nicht zurück”.

  • Ulrike Sennhenn sagte:

    Ich dachte spontan: geniale Idee!!!!!!

    Und dann: Schade, dass es diesen Schirm noch nicht zu kaufen gibt … :-(

    Ansonsten schließe ich mich Wolff an … die Vorteile überwiegen bei weitem :-)

    Herzliche Grüße, Ulrike Sennhenn

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