Archiv für Januar, 2008

NOKIA – Dis-Connecting People?

2008-01-31, von Wolff Horbach

NOKIA Disconnecting People

Ich war früher ein Bewunderer von Nokia. Den Claim “Connecting People” fand ich genial. Seit ein paar Tagen kann ich mich nur noch wundern. Wer jetzt auf die Nokia Homepage geht, findet dort unter Unternehmerische Verantwortung:

Unternehmerische Verantwortung heißt für Nokia, die Einflüsse ihrer Arbeit auf Gesellschaft und Umwelt zu erkennen und entsprechend zu agieren. Als Marktführer und weltweit tätiges Unternehmen nimmt Nokia diese Verantwortung sehr ernst. Eine solide Unternehmensethik ist deshalb für das tägliche Geschäft enorm wichtig.

Und unter Verpflichtung zur sozialen Verantwortung steht:

Unser Ziel ist ganz einfach – wir möchten, dass Nokia weiterhin ein interessantes Arbeitsumfeld bietet – und wir möchten zum Wohl der Gesellschaft, in der wir tätig sind, beitragen. Jeder Nokia Mitarbeiter entscheidet mit über Leistung und Reputation von Nokia in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Mitarbeiterbeziehungen, Corporate Community Involvement und Menschenrechte. Aus diesem Grund ist jeder Mitarbeiter für den Erfolg von Nokia wichtig, denn er hat Anteil an der Verantwortung für das soziale Engagement.

Toll. Nur die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Das bezahlt der Konzern jetzt mit einem dramatischen Imageverlust: Nokias Image so schlecht wie nie. Das ist wahrscheinlich Weltrekord.

Ach übrigens: Wer noch ein altes Nokia-Handy hat, kann jetzt an einem tollen Wettbewerb teilnehmen: Nokia-Handy-Weitwurf.

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Structogram: Hilfe oder Schubladen-Denken?

2008-01-29, von Elita Wiegand

Eins vorweg: Menschen sind individuell und deshalb wehre ich mich gegen Schubladen-Denken. Methoden, um Menschen zu kategorisieren, gibt es viele. Aber hilft es wirklich, wenn ich weiß, dass ein Rot-Typ laut DISG die Führung übernimmt? Sind der Astrologie zufolge Jungfrauen ordentlicher und wollen Löwen tatsächlich auf der Bühne stehen? Und muss man bei Menschen mit spitzen Nasen aufpassen? Nun hat uns Marcel Kotz bei seinem IBM Vortrag «Verkaufen mit emotionaler Kompetenz» das Structogram vorgestellt. Die Structogram-Analyse ist eine wertfreie Betrachtung individueller, genetisch-veranlagter Grundmuster der Persönlichkeit – eine Art Schlüssel zur Menschen-und Selbstkenntnis. Darin unterscheidet man zwischen roten, grünen und blauen Individuen. Meist nicht in Reinnatur, sondern die Anteile sind gemischt. In Kurzform:

Rot kauft Prestige (Macht)
Blau kauft Perfektion (Leistung)
Grün kauft bewährte Lösungen (Vertrauen)

structogram.jpgMarcel Klotz kennt meine Skepsis und trotz allem habe ich mich darauf eingelassen, die Fragen in einem persönlichen Gespräch zu beantworten. Das Ergebnis sehen Sie auf dem Foto. (Wir beide haben übrigens fast genau das gleiche Structogram- ich bin ein bisschen roter :-) Laut Analyse habe ich einen starken Willen, zählt Diplomatie nicht gerade zu meinen Stärken und in Gruppen dominiere ich -treffend! Interessanter als die eigene Analyse ist, das Structogram auf Unternehmen anzuwenden. Fragen also: Welche Kunden will eine Firma anziehen? Welches Image will man transportieren? Wie passt das CI zu dem Gesamtbild des Unternehmens? Zum Beispiel der VW Slogan « Fährt und fährt… »setzt natürlich mehr auf Bewährtes und davon sind mehr grüne Kunden angetan. Marcel Klotz könnte hier natürlich 1000 Beispiele finden. Mich interessiert, ob hier jemand mit dem Structogram arbeitet und welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben.

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Anke Trischler: Ready for Take Off

2008-01-26, von Anke Trischler

vorne-rechts1.jpgDa bin ich also … neu im Business-Club innovativ.in. Am 18. Oktober 2007 lernte ich Elita Wiegand anlässlich des Future Kick-off in Düsseldorf kennen. Ihre Begrüßungsworte zu Beginn des Abends waren u.a. Zitate aus einem alten Tagebuch: « … hatte ich einen Traum:  … und stelle fest nach vielen Jahren: er ist wahr geworden! Überrascht mich das jetzt? Keinesfalls, denn ein Traum kann das Drehbuch werden für das eigene Leben. Träumen wir für unsere Zukunft und arbeiten wir gemeinsam an der Realisierung unserer Träume.» Wir Teilnehmer hörten gespannt zu … und ich ging gedanklich ein paar Jahre zurück.

Bald danach blätterte ich in meinen eigenen staubigen Aufzeichnungen und fand eine Passage aus 1999 « … will ich selbstbestimmt, eigenverantwortlich arbeiten und von meinem schönen und selbstgewählten Arbeitsplatz mit der Welt kommunizieren …» Siehe da: seit August 2006 lebe ich mit meinem Mann (nach vielen Dienstreisejahren und etlichen Kilometern und Meilen) in Wiesbaden in einer Gründerzeit-Villa (so schön!), seit Mitte 2007 bin ich selbständig (endlich!), arbeite in dem Thema, das für mich immer im Mittelpunkt stand und steht der Mensch und sein Potenzial (was sonst?), von meinem Arbeitsplatz blicke ich in den Garten (mit Maulwurf) und … seit heute blogge ich (wenn das nicht die Kommunikation unserer Zeit ist)! Träume werden wahr, wenn wir sie formulieren, aufschreiben und aussprechen. Das ist meine Erfahrung (und was für eine).

Zum Einstieg als Neuling in den Blog bringe ich einen Namen mit, den ich Anfang Dezember auf einer langen Autofahrt in der Sendung Zwischentöne (Deutschlandradio) fand: Artur P. Schmidt. Er ist Wirtschaftskybernetiker und hat die Wissenschaft von der Struktur komplexer Systeme auf das Wirken des Marktes angewendet. Das klingt ziemlich spannend. Wer aber noch nicht in diese Tiefen einsteigen will, dem empfehle ich sein «Ein Lexikon für die Freiheit» (Turiâ Turing-Test), das u.a. aus seiner Unzufriedenheit mit traditionellen Definitionen heraus entstanden ist. Abrufbar als Download hier: www.arturpschmidt.com/buecher/index.asp. Soviel für heute.

Freue mich auf regen Austausch im Blog. Mehr zu mir in meinem Profil unter www.innovativ-in.de/c.3548.htm.

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Kunde? Kunden zuerst!

2008-01-24, von Ulrich König

Liebe Blogger,

herzlichen Dank für die konstruktiven Kommentare der letzten Tagen.  Ich werde versuchen, einige der Anmerkungen und Fragen im Rahmen meines heutigen Beitrags aufzugreifen.

Das sich ein Innovationszentrum auch mit Innovationen befasst, wird nicht überraschen. Nun besteht eine Innovation ja nicht nur  – und vielleicht nicht mal hauptsächlich – aus einer Erfindung, sondern auch in deren Überführung in gesellschaftliche Praxis. Das ist Unternehmen, insbesondere in Deutschland, nicht immer so präsent, obwohl das spätestens seit Schumpeter bekannt sein könnte. Aber 1. ist der schon seit 1950 tot und 2. war der Österreicher.

Viele Produktentwicklungen resultieren eher aus der Orientierung an der Unternehmenslogik oder den Produktionsstrukturen oder dem technisch Machbaren und nicht aus der Orientierung an der Attraktivität für den Kunden. Viele Produktinnovationen fallen daher bei der Markteinführung durch. Andere machen eher zufällig Karriere, wie z. B. SMS. Erst die unerwartet breite Anwendung dieses ‘Abfallprodukts’ in zahlreichen persönlichen Kontexten der Konsumenten führte zu der weitreichenden Nutzung. Auf der anderen Seite schwächelt  die anbieterseitig forcierte Innovation WAP immer noch.

Dies beherzigend leistet InnoZ Beiträge dazu, Kundenintegration in Entwicklungsprozesse zu verstärken. Dies passiert z. B. dadurch, dass wir Begleitforschung im Rahmen des Projekts ringandride.de durchführen. Dabei geht es um Feldversuche für die Entwicklung eines elektronischen Ticketing-Systems per Handy. Dies könnte m. E. schon als eine eher experimentelle Maßnahme angesehen werden, Herr Horbach.

Ich leite zur Zeit ein Projekt, das versucht, Kunden in einer noch früheren Phase der Produktentwicklung einzubeziehen und bitte um Verständnis, wenn ich jetzt etwas abstrakter bleiben muss, weil ‘it’s work in progress’.  Kerngedanke des Konzepts ist eine partizipative Anforderungsanalyse, die versucht die technischen und sonstigen Machbarkeiten kooperierender Anbieter in einem Marktexperiment mit den tatsächlichen Nutzenerwartungen einer spezifischen Zielgruppe zur Deckung zu bringen.

Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass man solche Innovationen, die ja auch Prozess- oder organisatorische Innovationen auslösen, besser nicht gleich im Wohnzimmer eines Unternehmens beginnt, sondern in vielleicht nicht so zentralen Bereichen. Auch im richtigen Leben wird ja im Keller gebastelt, erst wenn die Kommode fertig ist, stehen kann und poliert ist, findet sie – hoffentlich schadensfrei – den Weg in die feine Stube. Liebe Frau Ruske, ich hoffe, Sie lassen das als meinen Beitrag zum Thema lernende Organisation duchgehen.

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Szenarien! und dann?

2008-01-23, von Ulrich König

Liebe Blogger,

InnoZ hat im vergangenen Jahr in einem mehrmonatigen Projekt zusammen mit einer großen Bandbreite von DB-Abteilungen und externen Experten Zukunftsszenarien entwickelt. Abgebildet wurden alternative Zukünfte der Umfeldentwicklung des Verkehrsmarkts bis zum Jahr 2020.

Zwei wesentliche Einflussgrößen spannten ein Szenarienkreuz auf:

  • Tempo des Rückzugs des Staates aus der Ko-Finanzierung des Verkehrs
  •  Änderung der Bedeutung ökologischer Kriterien bei der Verkehrsmittelwahl.

Heute spielt die Finanzierung aus öffentlichen Haushalten sowohl bei der Infrastruktur (Straße wie Schiene) als auch für den Öffentlichen Verkehr (ÖV) eine erhebliche Rolle.  Belastungen durch den demografischen Wandel und veränderte Prioritäten bei den Haushaltstiteln können dazu führen, dass das nicht so bleibt.

Schön wäre es für den ÖV, wenn die dann entstehenden Finanzierungslücken durch handlungsrelevante Änderungen bei den Kriterien der Verkehrsmittelwahl zugunsten ökologischer Vorteilhaftigkeit ausgeglichen würden.

Beide Trends sind – wie andere im Rahmen des Projekts betrachtete auch – bzgl. Ausprägung und zeitlichem Verlauf  letztlich nicht sicher vorhersagbar. Entsprechend kann die klassische Szenariomethode auch nur konsistente alternative Zukünfte – möglichst plastisch – beschreiben.

Für zum Teil sehr langfristig angelegte unternehmerische Entscheidungen ist dieser Befund gelinde gesagt natürlich nicht ganz unproblematisch. Zur Zeit scheint mir ein möglicher Weg, damit umzugehen ein Konzept der Nachhaltigkeit zu sein.  Zugegeben, der Begriff hat im Moment Konjunktur, aber das Konzept bietet einen Rahmen, um ökonomische, ökologische und soziale Aspekte im Zusammenhang zu sehen. Von einem Basispfad aus wären dann zeitabhängige Nachsteuerungen beim Eintreten eines unerwarteten Szenarios möglich.

Unternehmensintern braucht man dann nur noch die dazu passende Flexibiltät und Innovationsfähigkeit zu organisieren…

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Systemkopf vs. Projektwirtschaft

2008-01-22, von Ulrich König

Liebe Blogger,

ich freue mich, hier ein paar der Fragen, die mich in den nächsten Wochen beschäftigen werden, zur Diskussion stellen zu können.

Vorab einige Anmerkungen zum Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ). Die Deutsche Bahn AG hat diese GmbH zusammen mit dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) initiiert, um Mobilitätsthemen nicht nur aus der Schienenperspektive zu behandeln (dafür gibt es die Konzernzentrale),  sondern aus verkehrsträgerübergreifender Sicht. Durch die Kooperation mit der Projektgruppe Mobilität des WZB wird der interdisziplinäre Anspruch des InnoZ umgesetzt. Fragen wie die, nach den Konsequenzen des demografischen Wandels für den Verkehrsmarkt werden nicht nur aus ökonomischer, sondern auch aus politischer und sozialwissenschaftlicher Sicht bearbeitet.

Mit der Gesellschaftsgründung im Februar 2006 stieß T-Systems zum InnoZ dazu. Da ich davon ausgehe, dass in den nächsten 10 bis 15 Jahren auch im öffentlichen Verkehr IuK-Techniken zu einem integralen Bestandteil der Angebote werden, war dies konsequent. Schlagworte sind hier z. B. e-ticketing oder local navigation. Insbesondere für die Bewältigung der heute noch viel zu komplexen Anforderungen an Kunden, Selten- oder Noch-Nicht-Kunden vor und nach der Zug- oder Busfahrt sollten u. a. die IuK-Techniken Lösungsbeiträge liefern. Klar sollte aber auch sein, dass es im InnoZ auch um organisatorische und institutionelle Innovationen geht.

Als (vorläufig) letzter Gesellschafter kam Mitte 2006 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum InnoZ, das sich u. a. auch in interdisziplinärer Form mit einer Gesamtoptimierung des Verkehrssystems auseinandersetzt.

Bevor ich in den nächsten Tagen von ein paar aktuellen Projekten schreiben werde, möchte ich über eine hochrangig besetzte Konferenz reden, an der ich gestern teilgenommen habe.  Veranstalter waren u. a. der BDI, das Institut der deutschen Wirtschaft und Roland Berger. Inhalt einer Studie und Konferenztitel war ‘Systemkopf Deutschland Plus – Die Zukunft der Wertschöpfung am Standort Deutschland’. Zentrale These: Deutsche Unternehmen verfolgen zunehmend ‘Systemkopf’-Strategien: Sie konzentrieren sich in der Heimat auf hochwertige und dispositive Tätigkeiten, organisieren von dort komplexe Wertschöpfungsketten und lagern Einfacharbeiten aus. Das Plus bezieht sich dann auf ‘positive Abstrahleffekte auf die Beschäftigungssituation’.

Wenn in Diskussionen mit DB-Mitarbeitern die Rede auf den Anspruch kommt, Systemkopf für Mobilitätsdienstleistungen zu werden, kann ich mir meist nicht verkneifen zu fragen, wer denn dann wirklich und engagiert die anderen Körperteile eines Systems bilden will (je nach Gesprächspartner formuliere ich das etwas drastischer…). Und wer kann denn, z. B. bei einem Elektronikanteil von über 50 % am Wert eines Pkw die Funktion des Systemskopfs für sich beanspruchen?

Wie viel Kopflastigkeit darf sein?

Anfang vorigen Jahres hat eine nicht minder renomierte Adresse, nämlich die Deutsche Bank Research, eine Studie vorgelegt mit dem Titel ‘Deutschland im Jahr 2020 – Neue Herausforderungen für ein Land auf Expedition’. Darin wurde der Projektwirtschaft eine große Zukunft vorhergesagt. Danach hätten deutsche Unternehmen ‘um erfolgreich zu sein oder schlicht zu überleben, mit neuen, flexiblen Kooperationsformen auf die rapide gestiegenen Anforderungen ihrer Umfelder und Märkte’ zu reagieren.

Verwischt man die Unterschiede dieser beide Ansätze nicht zu früh, indem man z. B. über regionale Cluster redet, stellt sich die spannende Frage, wie viel ‘Kopflastigkeit’ es denn heute noch sein darf? Für’s InnoZ ist dies insofern keine nur akademische Frage, als ein Gestalten von Schnittstellen für einen Systemkopf ganz anders aussieht als für einen Expeditions-Teilnehmer…

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Gastblogger: Ulrich König, Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel

2008-01-21, von Elita Wiegand

Leute mit unterschiedlichen Talenten zusammen zu bringen, um etwas auf die Beine zu stellen – das war der Grund, warum Ulrich König Wirtschaftswissenschaften studiert hat. Deshalb hat er in der 2. Hälfte der 80er Jahre Bürgerbeteiligungsprojekte an der Uni Wuppertal geleitet und danach kurz Managementkonferenzen.

1990 hat Ulrich König dann bei der Deutschen Bundesbahn angefangen, im Rahmen des Projekts ‚Neues Preissystem’ (das war nicht das, das dann mehr als 10 Jahre später für eine kurze Zeit eingeführt wurde…). Drei Jahre später hat er die volks- und verkehrswirtschaftliche Abteilung mit aufgebaut und in den Folgejahren den unterschiedlichen Anforderungen der wechselnden Vorstandsvorsitzenden angepasst.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends ist dann ein Konzept für ein Institut entstanden, das sich nicht mehr nur allein mit dem Schienenverkehr aus ökonomischer Perspektive befassen sollte, sondern das Gesamtsystem Verkehr in interdisziplinärer und Verkehrsträger übergreifender Betrachtung analysieren und mit gestalten soll. Der Arbeitstitel war mal Mobilitäts-Büro, herausgekommen ist das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ). Was sich dahinter verbirgt und was er dort tut, darüber wird unser Gastblogger in der Rubrik “Chefsache” ab morgen bei uns berichten. Sind wird doch gespannt und begrüßen Ulrich König recht herzlich bei uns.

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Alles hat ein Ende

2008-01-20, von Alexander Greisle

Im Gegensatz zum Bundesverfassungsgericht befand der Innenminister, ohne die Menschenwürde auszunehmen: “Alle grundrechtlich geschützten Bereiche enden irgendwo”. Wo diese Grenzen liegen, ist seiner Ansicht nach “Sache des Gesetzgebers”. (Quelle)

Alles hat ein Ende. Nur dem Wolfgang Schäuble wird kein Einhalt geboten.

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“Ich komme bei Google nicht vor…”

2008-01-19, von Elita Wiegand

erzählte vor kurzem ein Unternehmer bei einer Veranstaltung – und das klang so ganz deprimiert «Aha!» Schluck… «Eigentlich gibt es Ihr Unternehmen also gar nicht?», fragte ich nach. «Mit seiner Website sei er schon vertreten, aber die meisten seiner potentiellen Kunden seien immer besser informiert und googeln. Klar, tut heute jeder. Ihm entgehen dadurch Aufträge und neue Kunden, sagte er. Dieser Firmenchef ist leider kein Einzelfall. Viele (keine) Unternehmen erkennen weder das Potential, noch die Möglichkeiten, sich zu platzieren und gezielt über die Suchmaschinen Eigen-PR und Akquisition zu betreiben. Wie? Bei unserem letzten innovativ.in WendeKreis zum Thema «Medienarbeit» habe ich das Beispiel unseres Business-Club Partners Darko Sulentic (ja, der mit der Ärmeldecke Doojo) vorgestellt.

Er erscheint bei Google…

  • weil ich hier bei uns im Blog einen Beitrag über ihn geschrieben habe.
  • weil ich einen Artikel auf dem Wirtschaftsportal Business-on.de veröffentlich habe
  • und ich auf den kostenlosen PR-Portalen wie Firmenpresse, openPR und auf der Gründerstadt eine Pressemitteilung verbreitet habe.

Wenn Sie nun den Namen “Darko Sulentic” eingeben, sehen Sie hier das Ergebnis der 1. Seite:
darko.jpg

Gezielte Pressearbeit, vor allem um sich als Experte zu platzieren, bringt also jede Menge für die Sucherfolge bei Google. Dass man mit einem Blog und gezielten Überschriften weit nach vorne kommt, muss man hier vermutlich nicht extra erwähnen. Vorträge und ein Buch sind natürlich der Hit, um bei Google vorne zu laden. Und selbst eine gute Website und aktuellen Meldungen ist zumindest ein Anfang. Eigentlich ganz einfach, oder?

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Hackordnung der deutschen Blogosphäre

2008-01-18, von Lutz Falkenburg

Damit das mal endgültig geklärt ist. So, genau so und nicht anders :D

Was? Hier.

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