Wie kriegt man sein Business in den Griff?
2008-01-14, von Elita Wiegand
Keine Ahnung, wie es Ihnen geht, aber der Business-Alltag wird immer komplexer, rasendschnell, hektischer. Wir stolpern von einem Projekt in das nächste, müssen unzählige Termine wahrnehmen, Mails beantworten, schnelle Entscheidungen treffen, Kunden akquirieren, Aufträge sichern. Uff! Immer mehr arbeiten? Tun wir schon und trotzdem bleibt vieles liegen, spuken uns vor dem Einschlafen Dinge durch den Kopf, die wir noch unbedingt erledigen müssten
Die obligatorischen «to-do Listen» helfen wenig, um den Überblick zu behalten. Erleichterung hat für mich die GTD Methode (Getting things done) gebracht. Der einfache Nenner dieses genialen Prinzips: Alles muss aus dem Kopf!
Um die Arbeitserleichterung einzuläuten, empfehle ich jedem zunächst das Buch «Wie ich die Dinge geregelt kriege» von David Allen zu lesen. Danach muss man sich eine Menge Zeit nehmen, um das E-Mail Postfach, Akten, Zeitungsausschnitte, Notizen, Dokumente zu entrümpeln, zu leeren und neu zu ordnen.
GTD Online-Plattform: Um die Methode zu perfektionieren, hat Wolff Horbach eine Beta-Version für die GTD Methode programmiert. Ich arbeite auf der neuen Plattform und bin begeistert. Ist total einfach und effektiv! Mein Kopf ist klarer, ich verspüre sehr viel mehr Energien, erreiche Ziele schneller und obendrein macht es Spaß. Inzwischen habe ich über 20 verschiedene Projekte angelegt. Bei jedem Projekt muss man sich folgende Fragen stellen:
- Was ist der Zweck dieses Projektes? (Geld verdienen, Kundenbetreuung etc.)
- Was ist das bestmögliche Ergebnis, was erzielt werden soll? (Dicker Auftrag, glücklicher Kunde etc.)
- Der Kasten «Organisieren» ist für das reserviert, was man alles tun muss, um das Projekt erfolgreich abzuschließen
- In der Rubrik “Brainstorming” werden sämtliche Ideen eingetragen, die man zu dem Projekt hat
- Und als Letztes geht es um die nächsten Schritte, die zu tun sind: Also Termin vereinbaren, anrufen, Mail schicken etc.
10 Beta-Tester: Wer bereits das Buch gelesen hat und die GTD Online-Plattform mal ausprobieren will, kann sich per Mail bei Wolff (Mailadresse findet man in seinem Faktor G Blog ) melden – 10 Beta-Tester bekommen dann einen Zugang. Als Gegenwert bittet Wolff ein Feedback zu der Beta-Version zu geben.





















Mittwoch 16. Januar 2008 um 10:27
Ich habe in meinem Berufsleben schon viele Zeit- und Selbstmanagement-Methoden ausprobiert. Manches half, anderes verlief wieder im Sande. Eins blieb immer: zu viele Papiere auf dem Schreibtisch. Erst mit GTD habe ich endlich ein System gefunden, mit dem ich restlos zufrieden bin.
Da ich mich für viele Themen interessiere und dementsprechend auch viel in meine Eingangskörbe kommt, hatte ich ein großes Problem, wo mir alle anderen System nicht geholfen haben, sondern noch ein schlechtes Gewissen verursachten: viele der Unterlagen, Newsletter, E-Mails etc. enthalten Informationen, die ich nicht direkt brauche, aber bei denen ich nicht sicher bin, ob ich sie vielleicht demnächst brauche. Diese Unterlagen habe ich dann als “Erinnerungsstütze” liegen lassen: in Stapeln, in E-Mail-Eingangskörben usw. Die herkömmlichen Selbstmanagement-System reden einem ein, dass man sich sofort entscheiden muss (“Packe jedes Papier nur einmal an”), sonst gilt man als entscheidungsschwach. So kam ich mir auch vor. Welch ein Unsinn! Viele Dinge müssen eben reifen. Mit GTD hat man diesen Prozess voll im Griff. Und dabei noch sein gutes Gewissen.
Ich habe viele Listen geführt: Projektlisten, persönliche Listen, ToDo-Listen, … Was mir fehlte war eine Integration des Ganzen. Und die habe ich mir jetzt selbst programmiert. Dort habe ich alles eingetragen: von den ganz großen Lebenszielen bis hinunter zu der Besorgung von neuer Druckertinte. Jedes Projekt ist genau definiert, für jedes Projekt der nächste physische Schritt festgelegt. Wenn ich jetzt noch 20 Minuten bis zum nächsten Termin habe, kann ich auf Knopfdruck sehen, was ich bis dahin noch sinnvoll erledigen kann.