Was Autos von Handys lernen können: Project Better Place
Millionen von uns kennen das: Wir bekommen ein Handy geschenkt. Im Gegenzug verpflichten wir uns dazu, zwei Jahre lang die Telefonate über einen Provider zu führen. Das Handy wird also über die Telefonate finanziert.
Stellen Sie sich vor: Sie bekommen ein Elektro-Auto geschenkt. Im Gegenzug verpflichten Sie sich, die zum Betrieb notwendigen Akkus und den Strom nur an bestimmten “Elektro-Tankstellen” zu beziehen. Was beim Handy die SIM-Karte ist, könnte beim Elektroauto ein RFID-Chip sein.
Verrückte Idee? Keineswegs: Der Israeli Shai Agassi hat diese Idee schon sehr weit getrieben. Spiegel Online berichtet darüber: SAP-Veteran will das Auto neu erfinden.
Shai Agassi ist kein Spinner. War war im SAP-Vorstand und hat mit mehreren IT-Firmen viel Geld verdient. Daher kann er heute sagen “Ich interessiere mich nicht mehr für Geld”. Seine Motivation ist eine ganz andere: “Frieden in der Region und Frieden in der Welt, das ist meine Passion”. Konsequenterweise soll daher das Project Better Place in seinem Heimatland Israel starten. Agassi hat schon 200 Millionen Dollar an Startkapital gesammelt. Er wird vom Staat Israel unterstützt. Der israelische Präsident Shimon Peres sagt dazu: “Öl ist das größte Problem aller Zeiten. Es ist der große Verschmutzer und der Grund für den Terror. Wir sollten es loswerden”.
Tja Herr Zumwinkel, man kann mit seinem Geld auch Vernünftiges machen! Und Shai Agassi nehme ich mal in meine persönliche Liste “Verehrung und Bewunderung” auf.
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