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DemandR, das Nachfragerportal. Betatest erfolgreich gestartet

Lutz Falkenburg 22 Februar 2008 23 Kommentare

Berufsmäßig bin ich ja ständig dabei neue Systeme und Entwicklungen zu testen. Bei einem der letzten Betatests im Web 2.0 Umfeld ist mir ein System ins Auge gestochen:

Wir alle hatten schonmal das Vergnügen ganz spezielle Vorstellungen von etwas zu haben und die Idee dies über das Internet zu bestellen. Nun geht es los. Da gerade die individuellen, differenzierten Wünsche zu den dateilliertesten gehören ist es umso schwerer, etwas passendes bei Google und Co. zu finden. Oftmals fällt das suchmaschinen-taugliche verbalisieren dieser Sonderwünsche zu allerlei kuriosen Ergebnissen, meist aber nicht zu dem, was man vor seinem geistigen Auge hat. Auch Anbieter getriebene Portale helfen nur bedingt, denn diese führen unweigerlich zu dem Überangebot, welchem wir tagtäglich ausgesetzt sind.

Das soll nun anders werden. DemandR dreht den Spieß um. Nicht suchen, sondern gefunden werden, lautet hier die Devise.

Das heisst im einzelnen, dass man sein Vorhaben so genau wie möglich umschreibt. Die anderen Teilnehmer der Community sind aufgefordert die ersten Ideenfragmente zu ergänzen. Wenn das System einen Anbieter nicht bereits über das Prematching findet. So wird der Wunsch mit Hilfe der Community soweit konkretisiert, dass es einem der vielen Anbieter leicht fällt ein individuelles, passendes Angebot zu unterbreiten.

Soweit der Plan.

Jetzt birgt dieses System etliche Neuerungen. Daher gibt es seit etwa einer Woche einen laufenden Betatest. Dies ermöglicht es uns, den Nutzern, beim letzten Feinschliff mitzuhelfen und ausserdem sieht man einmal live, wie die letzten 10% eines solchen Systems entstehen. Ich persönlich teste fleißig und bin jeden Tag überrascht, wenn ich mich anmelde und sehe, was wieder alles passiert ist.

Das eigentliche Portal DemandR wird erfreulicherweise unterstützt von einem Corporate Blog, welches losgelöst vom eigentlichen System betrieben wird.


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23 Kommentare »

  • Elita Wiegand sagte:

    Habe mich gerade mal registriert, um die Idee von DemandR zu verstehen. Finde es immer gut, wenn man an einer Beta Version mitarbeiten kann, aber diese Version ist mir noch zu “Beta”, weil selbst für den Tester irre viele Fragen offen bleiben. Für mich zu viele Fragen und das führt dann leider dazu, dass ich eine solche Plattform nicht so schnell wieder besuche.
    Und noch was: Mich stört es, wenn ich mich bei der Registrierung mit Anschrift und Geburtsdatum anmelden muss. Wozu braucht DemandR die Daten?

  • Der Joschi sagte:

    Hallo,
    sooooo neu ist die Idee von Demandr auch nicht und wurde schon vor geraumer Zeit von zwei Studenten erfolgreich umgesetzt. http://www.askerus.de heißt die Plattform und die macht schon eine sehr ausgereiften Eindruck. Hier noch ein Artikel von SPON: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,454818,00.html

  • Ulf Kossol | demandR.com sagte:

    Liebe Frau Wiegand, danke für Ihren Kommentar. Können Sie uns auch mitteilen, was Ihnen noch “zu Beta” ist und welche konkreten Fragen Sie zögerlich machen, die Plattform zu testen? Das wäre sehr nett und Sie würden sich in den großen Kreis derer einreihen, die das seit dem 15.02.2008 sehr intensiv und informativ machen.

    Die Idee ist nicht neu, nur anders. Im Gegensatz zu askerus ist demandR jedoch ein offenes und unabhängiges Nachfragerportal für Produkte und Dienstleistungen aller Art. Askerus hingegen ist auf einige Branchen beschränkt und arbeitet mit vertraglich gebundenen Anbietern zusammen.

  • Vielleicht später sagte:

    Sehr geehrter Herr Kossol,

    erstmal möchte ich Ihnen zu dieser genialen Idee gratulieren, zumal ich genau die gleiche Idee Mitte 2005 hatte und Anfang 2006 umgesetzt bzw. Mitte 2006 online gestellt habe. Weder “askerus” noch “demandr” sind die ersten Plattformen in Bezug auf diese Idee! Wer weiss, höchst wahrscheinlich war ich es damals mit meiner ersten Plattform genauso wenig, wie es “askerus” etwas später und Sie es jetzt mit Ihrer Plattform sind. Wer kann schon sagen, wieviele solcher nachfrageorientierten Plattformen (ohne Auktionshintergrund) in den tiefen des Internets existieren, jedoch nicht bekannt sind, weil ihnen die Mittel bzw. ein
    aussagekräftiger und professionell gestalteter Internetauftritt fehlt, um überhaupt erfolgreich zu sein.

    Ich gehörte damals auch zu den Leuten mit dieser sehr einfachen Idee, die eben diese Möglichkeiten nicht hatten. Wie es das Leben halt wollte, bin ich zudem an die falschen Leute und Firmen geraten, die mich (damaligen Internetneuling) nicht korrekt beraten haben und nur mein Geld haben wollten, was sowieso begrenzt war. So enstand zum vorgenannten Starttermin meine Plattform, die den Kaufprozess in Bezug auf fast alle Produkte und Dienstleistungen umkehrte, und den Anbieter zum Nachfrager führte. Viele zusätzliche Ideen und Funktionen, die mir schlaflose Nächte bereiteten, weil sie für den Erfolg wichtig waren, konnte ich aufgrund der begrenzten Mittel leider nicht umsetzen. Also startete ich mit einer Plattform, die eigentlich nicht meinen “Wünschen” entsprach. Ohne die vielen Zusatzideen und einem geringen Budget fürs Marketing versuchte ich es trotzdem, weil ich ganz fest an die Anziehungskraft dieser Idee glaubte. Nach ca. einem Jahr und die Erfahrungen mit einigen hundert Benutzern nahm ich die Plattform erstmal vom Netz, da der große Erfolg ausblieb. Obwohl der damalige Misserfolg u. a. am begrenzten Budget lag, folgte eine intensive Fehleranalyse in Bezug auf die Plattform und ein Neuanfang.

    Mein Glaube an diese Idee ist ungebrochen und mittlerweile habe ich das Glück, was mir am Anfang noch fehlte. Neben einem preisgekrönten Business Angel und Investor, stehen mir jetzt zwei Programmierer, ein Webdesigner und ein Marketingfachmann, mit guten Kontakten zum Springer Verlag der Bild-Gruppe, zur Seite, sodass wir als Team kurz vor dem Start der neuen Plattform stehen. Einer Plattform, die professionell aufgebaut ist und endlich meinen Wünschen entspricht.

    Übrigens, trotz der gleichen Ausrichtung bestehen große Unterschiede zu Ihrer Plattform, weil ich durch die Erfahrungen gelernt habe, von vielen Dingen, die den Verbraucher überfordern könnten, Abstand zu nehmen. Was jedoch nichts daran ändert, dass Ihre Plattform eine wahre Augenweide ist, die nach einer Weiterempfehlung ruft.

    Sie fragen sich bestimmt schon die ganze Zeit, warum ich Ihnen das alles schreibe und wieso hier und anonym und nicht direkt per Mail. Die Antwort ist ganz einfach, Sie scheinen mir ein äußert gutmütiger Mensch zu sein, für den das Geld nicht im Vordergrund steht, und ich würde sehr gerne mit Ihnen kooperieren wollen, weiss aber nicht, wie Sie zu Kooperationen mit “Mitbewerbern” stehen.

    Hauptsächlich jedoch möchte ich klarstellen, dass weder Sie, noch askerus und auch nicht ich, im Besitz der weltweit ersten Nachfrageplattform im Internet sind! Die Antwort auf die Frage, wer das ist, weiss einzig und allein das Internet selbst!

    Bei Interesse an meinem Angebot, werden Sie sicherlich einen Kommentar zu meiner Ausführung abgeben, sodass ich Sie bei positiver Rückmeldung und zu gegebener Zeit, in ca. 4 bis 6 Wochen persönlich kontaktieren würde.

    Für Ihr Verständnis bedanke ich mich und wünsche Ihnen viel Erfolg beim Start!

  • Alex sagte:

    Eine Person sagte einmal etwa

    “Wer eine Idee hat, die auf der Welt nicht mindestens noch 10 weitere Personen haben, hat eine schlechte Idee”

    Das bedeutet im Prinzip, dass gute, funktionierende Ideen in vielen Köpfen herumschwirren.

    Nur werden Sie nicht immer umgesetzt.

    Als ich gestern auf “DemandR” aufmerksam wurde, staunte ich nicht schlecht. Es war jedoch nicht die Idee, über die ich staunte. Denn die Idee kam mir äußerst bekannt vor. Um nicht zu sagen, ich war ihr sehr sehr vertraut.

    Mein Geschäftspartner und ich gehören nämlich zu diesen 10 Menschen, die irgendwann die gleiche Idee hatten.

    Unsere Plattform bedient sich eines ähnlichen Systems und wird leider viel zu verspätet starten. Bereits im Jahreswechsel 2006/2007 war die Idee im Kopf und wurde Stück für Stück von uns ab Spätsommer 2007 umgesetzt. Dabei konnten auch wir uns keinem riesigen Budget oder irgendwelchen Fachleuten und Spezialisten bedienen.
    Aber mit einem gewissen Lächeln auf den Lippen muss ich jetzt sagen, dass wir, zwei junge Studenten, betrachten wir das reine Ergebnis, das auch gar nicht gebraucht haben.

    Auf jeden Fall hätten wir, hätten wir damals schon im November gestartet, uns nicht als erste Plattform dieser Art bezeichnet. Denn man muss ganz ehrlich sagen, dass es solche Systeme schon gibt und auch gab. Und natürlich schielt man da als erstes auf eBay. “I want it now” hieß es damals in Amerika, in Deutschland findet man das Prinzip, stiefmütterlich vernachlässigt, irgendwo im Footer unter der Bezeichnung “Suchanzeigen”.

    Unsere Plattform läuft derzeit noch in der Testphase unter dem Namen “quube”. Zu finden über http://www.quube.de . Das Prinzip ist das selbe, Kunden fragen ihre Wunschprodukte nach und erhalten entsprechende Angebote. Bei uns kommt dann noch eine Rückwärtsauktion ins Spiel, die jedoch nicht im Vordergrund stehen sollte, da es oftmals überhaupt um das Finden eines Produktes geht. Aus diesem Grund ist mir ein Satz in dem Artikel hier sehr verinnerlicht: “Nicht suchen, gefunden werden!” ist eben unser Slogan ;)

    Übrigens, auch diese Art der Plattform gibt es bereits. Wer sie findet, darf sie behalten…

    Ach ja: mein Vorposter “Vielleicht Später” kann sich gerne bei uns melden. Die Kontaktdaten sind in unserem Impressum zu finden.

  • Auf jeden Fall später sagte:

    Hallo Alex,

    es ist nie zu spät, mit einer etwas anderen Nachfrageplattform zu starten (Suchmaschinenbeispiel: “Google”). Falsch wäre es jedoch, mit einer nicht bis ins Detail durchdachten Plattform online zu gehen, und damit den Erfolg zu gefährden! Das einzige was erstmal zählt, ist, wie die Plattform bei Verbrauchern
    und Anbietern ankommt und welche Zusatzfunktionen (integrierte Zusatzideen) sie bietet, die sie wiederum von anderen Nachfrageplattformen unterscheiden und abheben. Deshalb erstmal nur die Ruhe bewahren! Danach jedoch gibts nur eins, Geld auftreiben, Marketingspezalisten kontaktieren und werben, werben, werben…

    Glaube mir, ich weiss, wovon ich spreche. Da ich mich jetzt seit ca. 3 Jahren (inklusive einem Jahr Onlinezeit) intensiv mit dieser Idee beschäftige, türmen sich die Zusatzfunktionen (Ideen) auf meinem Schreibtisch. Deshalb ein ganz wichtiger Tipp, tauscht Euch mit so vielen Freunden und Bekannten wie nur möglich aus, und hört ganz genau hin. Und Ihr werdet sehen, die Idee erscheint in einem völlig neuen Licht, welche nur noch im Grundsatz mit “demandr”, “askerus” oder unseren zukünftigen Plattform vergleichbar ist. Wie sagt man doch: “Der Mensch ist ein Individuum”, weshalb Ihr auf die verschiedensten Einfälle treffen werdet, die wiederum zu neuen Ideen führen, woran weder “demandr”, noch “askerus” und auch nicht wir gedacht haben. Scouts zur Nutzerwerbung (die Idee, auf die Eure Freunde schnell kommen werden) wäre nur der Anfang einer langen Liste an außergewöhnlichen Funktionen, aus der Ihr dann schöpfen könnt!

    Kurz gesagt, es ist unglaublich, wieviel Potenzial in der Grundidee steckt – Ihr werdet es erfahren!

    Übrigens, ich werde mich auf jeden Fall in den nächsten Wochen bei Dir (mir liegt das Du, bei Dir als Student sicherlich auch) melden. Im Moment arbeiten wir intensiv an der Fertigstellung der Plattform mit sofortigem Start (kein Beta), weshalb ich wenig Zeit habe. Wenn, dann würde ich mir für das Gespräch etwas länger Zeit nehmen wollen.

    Bis dann…

  • Auf jeden Fall später sagte:

    Übrigens, der Markt ist so groß, dass sehr viele Nachfrageplattformen nebeneinander existieren können, ohne schlecht davon zu leben.

    “Leben und leben lassen” und den Verbrauchern ermöglichen, dass sie etwas mehr vom Leben haben, was bei zu vielen Menschen nicht der Fall ist! Das ist mein Ziel, wonach ich strebe.

    Kein einzelner Mensch verdient es, 10, 100 oder noch mehr Millionen Euro zu besitzen, wenn andere Menschen am Existenzminimum leben und verhungern!

  • Ulf Kossol | demandR.com sagte:

    Der Post bekommt ja richtig an Drive, was uns natürlich sehr freut. Schon interessant, wie wir und unser Projekt so von extern gesehen werden.
    Auch wir sind für jeden Kontakt offen, möchten aber Geschäfts- bzw. Kooperationsanbahnungen nicht per Blog abwickeln ;-)
    Daher freuen wir uns über eine personalisierte E-Mail, auf die wir dann auch ausführlicher antworten. Bis dahin!

  • Melde mich sagte:

    Sehr geehrter Herr Kossol,

    natürlich werden weitere Kontakte direkt und mit personalisierter Mail erfolgen. Wichtig war erstmal, die Grundvoraussetzung zu schaffen.

    Wie schon erwähnt, in ca. 4-6 Wochen. Bis dahin weiterhin alles Gute…

  • Alex sagte:

    Die Grundvoraussetzungen sind geschaffen und natürlich bin ich mit dem “DU” auch einverstanden. Es bedeutet ja nicht Respektlosigkeit, sondern spiegelt sicherlich die Gangart in unserer Branche wider.

    Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt auf den Kontakt, und wollen auch nicht übereifrig online gehen. auch weil wir neben praktikum, klausuren und bachelorarbeit das auch gar nicht so schnell schaffen.

    Aber was uns sehr freut ist, dass auch andere Menschen an diese Idee glauben und diese entwickeln. Denn oft gab es in der Vorbereitung Unternehmen, mit denen man in Kontakt getreten ist und die in dieser Hinsicht kein Interesse hatten oder gar nicht den Vorteil gesehen haben.

    Aber wie sagt man so schön: das wird der Markt schon reglen ;)

  • jaja sagte:

    Ich verstehe das Prinzip einfach nicht, sorry. Ich gebe ein wonach ich suche und Eure Seite stellt dann Kontakt zum Händler her, oder??

    Falls das so ist: wo liegt der Nutzen??

  • Ich mal wieder sagte:

    Hallo Jaja!

    Ich gebe zu, bei einkaufsfreudigen Frauen, welche auch noch die Zeit dazu haben, werden diese Plattformen nicht immer ankommen. Aber für Hausfrauen mit Kindern und für Geschäftsfrauen (mit nur wenig Zeit), für Männer (Einkaufsmuffel, wovon nicht gerade wenig existieren) und auch für die ältere Generation, die sich immer mehr dem Internet öffnet, ist diese neue Art des Einkaufens sicherlich zeitsparend und hilfreich. Immer vorausgesetzt, dass sich die Akzeptanz und somit der Erfolg einstellt!

    Mit Sicherheit wird diese Methode in Zukunft auch Preisvorteile mit sich bringen, da der Verkäufer anhand der Preisvorgabe genau weiss, auf was er sich da einlässt. Wenn sich also ein Anbieter meldet, dann liegen Preisvorgabe und Verkaufspreis nahe beieinander. Die Preisvorgabe muss natürlich realistisch sein. Denn utopische Preisvorstellungen schrecken Anbieter ab – wo kein Gewinn, da kein Kontakt!

    Weiterhin sind da noch die vielen Einzelhändler in den oftmals schlecht besuchten Stadtzentren, weil die großen Einkaufszentren immer mehr zunehmen. Diese Händler bangen um ihre Existenz und freuen sich über jeden Kunden. Für diese Händler können sich diese Plattformen zu einer wahren Goldgrube entwickeln.

    Ach ja, und dann ist da noch die Macht zu nennen, welche sich zu einem sehr wichtigen Faktor entwickeln kann, auf die ich jedoch nicht näher eingehen möchte, um keine Vorlage für ähnliche Plattformen zu bieten.

    Neben der Aufwands- bzw. Zeitersparnis und den Preisvorteilen gibt es noch viele andere Vorteile, die ich leider momentan nicht nennen kann. Die ähnlichen Plattformen, welche in Zukunft noch folgen, werden diese Vorteile zu Tage befördern!

  • jaja sagte:

    Hallo,

    ich bin weder eine einkaufsfreudige FRau noch ein Muffel, eher so der Durchschnittstyp: Kauft im Internet weil es:

    - günstiger ist
    - schneller geht
    - ich vergleichen kann

    suche ich den günstigsten Preis benutze ich Preisvergleichsseiten.

    Ich verstehe einfach nicht was mich motivieren sollte zusätzlich zum Googeln eines Produktes oder einer Dienstleistung eine Anfrage zusätzlich in Eure Seite zu stellen.

    Für welche Produkte soll das nützlich sein?

    Du listest als Vorteil auf:

    1. Zeitersparniss
    2. Preisvorteile
    3. Händler in C Lagen
    - viele weitere

    Kurz dazu meine ANsichten:

    um eine Anfrage bei Euch zu stellen muss ich A vorher wissen wonach ich suche und B einen ungefähren und marktgerechten Preis wissen. Wie finde ich das heraus? Richtig: ich googele und finde auf Preisseiten unschlagbar günstige Angebote.
    Danach stellle ich meine Anfrage bei Euch ein und hoffe auf jmd der die Großhändler aus den Preissuchmaschinen unterbietet..
    Zeitersparniss: Null, dauert ja sogar länger als googlen, Nutzen: ungewiss (bessere Preise werden einfach nicht zu erzielen sein..)

    Preisvorteile sind bei vielen Artikeln so nicht zu erzielen. Erst recht nicht von den Händlern in C lagen, die – wie Du sagst- ” Diese Händler bangen um ihre Existenz und freuen sich über jeden Kunden.”
    Diese haben aber einen so geringen Warendurchsatz dass sie zu weit schelchteren Konditionen einkaufen und niemals mit INternethändlern mithalten können.

    Weiterhin schreibst Du: “Für diese Händler können sich diese Plattformen zu einer wahren Goldgrube entwickeln.”
    Es gibt genug einfache, weit verbreitete Plattformen wie ebay, amazon ect auf denen vorzülich gehandelt werden kann. Dass viele das nicht (mehr) machen hat einen einfachen Grund: Da ist nix zu holen und bei geringen Margen lohnt der Verpackungsaufwand kaum.

    Dass Du mit so einer Plattform eine “Macht” entwickeln kannst und Preisdruck ausüben kannst halte ich für gelinde gesagt eine etwas weltfremde Ansicht.

    Ferner ist dieses System einfach überholt. Das gabs nämlich schon in der realen Welt: Da gingst Du in den kleinen Einzelhandel und hast gesagt was Dir fehlt oder was Du Dir wünschst und der Verkäufer hat Dir Angebote gemacht, das Produkt bestellt bzw Dir etwas von einem anderen Einzelhändler mit oder ohne Provision vermittelt.
    Das war zeitaufwendig, teuer und ist im Internet nicht zeitgemäß.

    Deine Seite verkompliziert in meinen Augen einen simplen Einkaufsvorgang, anstatt etwas zu erleichtern..

    wenn die meisten Menschen etwas kaufen wollen dann wollen sie es sofort haben und nicht erst eine Anfrage stellen in der Hoffnung dass irgendjemand zu dem Preis verkauft un dieser jemand vielleicht auch einen guten Service bzw Garantie bietet.

    Ich hoffe daß ich das nicht richtig sehe, denn in dieser Form wird die Idee nicht funktionieren.

  • Alex sagte:

    Hallo Jaja ;)

    Also, ich finde Beispiele immer sehr angebracht. Wie schon gesagt sind Leute, die eh wissen, was sie wollen nicht unbedingt die Zielgruppe.

    Ich verbeispiele mal einen Aspekt:

    Frau Müller will dieses “Dings”, was sie neulich im Fernsehen da bei ihrer Lindenstraße gesehen hat. Aber Sie weiß gar nicht, wie das Dings heißt. Und irgendwie weiß sie auch gar nicht, wie dieses guugel da funktionieren soll, von dem immer ihre Kinder sprechen.
    Aber Sie weiß halt, wie es aussieht und sie kann es beschreiben. Auf jeden Fall will sie es haben. Nur fehlt der Ansatz, und überhaupt.
    Also geht sie zu so einer Seite, weil sie weiß, dass die Masse oder einfach klassisch jeder Händler am besten weiß, wie die Sachen heißen, die man verkauft, bzw. ob man sowas überhaupt anbietet.

    Also stellt Frau Müller diese Anfrage, beschreibt es perfekt und gibt fertig. Jetzt reagieren andere User oder Händler und am Abend ihres stressigen Tages hat sie Angebote bekommen. Und tatsächlich, es ist dieses Teil aus der Lindenstraße. Sie kauft es, spart Zeit, Nerven und vllt auch Geld.

    Auch wunderbar zu vergleichen mit dem klassischen Kaufhaus. Wer noch nie dort war, wird auf den Wegweiser schauen oder an einer Information fragen, wo denn die Regenabdeckungen für Kinderwagen zu finden sind. Es gibt natürlich auch diejenigen, die auf Gut Glück da reingehen und suchen. Aber die kennen das Kaufhaus oder haben einfach genug Zeit.

    Das ist die Sicht der User.

    Jetzt muss man sich vorstellen, man ist ein Händler in der Stadt, möglicherweise in Randlage und der Kundendurchlauf ist so lala oder die Spezialisierung sehr hoch. Jetzt weiß aber Frau Müller gar nicht, dass der Händler so eine Sache da aus der Lindenstraße anbietet…und wird auch nie bei ihm kaufen. Hat nun aber der Händler die Möglichkeit zu erfahren, dass Frau Müller genau das sucht, was er hat…und er kann es ihr dann auch anbieten…

    naja, ich glaube jeder verständliche Mensch wird nun das Prinzip und Potential entdecken, was so eine Art bietet…und ich hoffe, dass es auch bald die “Firmen” tun werden…

  • Ajaj sagte:

    Jaja, weiterhin viel Erfolg beim “Googeln”!

    Denn Du bist ein Phänomen, da Du ja immer sofort alles findest, wonach Du suchst. Und außerdem immer zum günstigsten Preis, da ja alle Händler Deutschlands und Europas in den Preissuchmaschinen vertreten sind!?

    Nein, wenn alle Menschen Phänomene wären, wie Du es bist, und nur bei „ebay“, „amazon“ etc. einkaufen würden, dann hätte diese Art Plattform keine Chance.

    Übrigens, wann beginnt die Insolvenzflut? Oder kaufen die meisten Menschen doch nicht bei „ebay“, „amazon“ etc. ein, sodass wir die Flut dieses Mal abwenden können?

    Und was machen wir mit angesehenen Professoren und Internetgrößen, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigen und das Web 3.0 mit eben diesen Plattformen ankündigen?

    http://www.manager-magazin.de/it/gruender/0,2828,452922-4,00.html

    http://www.manager-magazin.de/it/gruender/0,2828,524444-5,00.html

    Welch ein Glück, dass die Menschen so verschieden sind…

    „Wer austeilt, muss auch einstecken können!“

    Jetzt aber Schluss mit dem Spass! Jaja, Deinen Ausführungen nach bist Du eine kluge Person, die es gar nicht nötig hat, andere Menschen wegen Ihrer Ideen und Denkensweisen anzugreifen. Wenn Dich ein Mensch so wie Du bist respektiert, dann wäre es menschlich korrekt, ihm den gleichen Respekt zu zollen.

    Ich wollte nur kurz die Vorteile herausheben, nicht mehr und nicht weniger. Eine solche Antwort habe ich eigentlich nicht erwartet.

    Alles Gute

  • jaja sagte:

    Hallo,

    vielen Dank für die Ausführungen. Es war nicht meie Absicht hier jmd anzugreifen, sondern vielmehr meine persönliche Sichtweise auf dieses Projekt zu geben. Das ich eine kluge Person bin weiß ich, aber vielen Dank.

    Dehalb würde ich an Eurer Stelle mal überlegen warum eine “kluge Person” wie ich es bin Euer Projekt nicht versteht und warum Ihr es nicht schafft es in 3 einfachen Sätzen zu erklären.

    Zu Deinen angesehenen Professoren möchte ich nur sagen daß theorie und Praxis zwei völlig unterschiedliche DIne sind.

    Zu dem Modell mit der Frau und der Lindenstrasse: woher soll jmd Eure Seite kennen wenn diejenige sich so schlecht im internet auskennt daß sie nicht mal Suchmaschinen benutzt?
    Mein Vater ist 75, seit einem Jahr im Internet, macht online banking, kauft Eintrittskarten und schickt mails. Wenn er etwas sucht, nutzt er die suchmaschine, die auf der jeweiligen Seite implementiert ist.. Unterschätzt die Gruppe der “best ager” nicht. Die brauchen content, sind aber keine Laien im Umgang mit dem Internet.

    Das Problem an Eurem Service wird sein daß anfragen zu unrealistischen Preisvorstellungen eingegeben werden und Händler den Kaufwilligen mit allem was so ähnlich passen könnte überschwemmen. Dait ist niemandem geholfen. Das ganze ist dann noch ein Prozess, der sich internetuntypisch lange hinzieht.

    Entschuldigt, daß ich mich kritisch mit der Idee auseinandersetze und Euch meine Fragen in Bedrängniss gebracht haben.

    Wir werden ja sehen, wielange die Seiten sich behaupten können.

    Grüße und viel Glück

  • Na also sagte:

    Zitat Jaja: “Dehalb würde ich an Eurer Stelle mal überlegen warum eine “kluge Person” wie ich es bin Euer Projekt nicht versteht und warum Ihr es nicht schafft es in 3 einfachen Sätzen zu erklären.” (Und schon wieder ein Angriff, nach dem Motto, Ihr seid zu blöd, um mir kluge Person das Prinzip zu erklären!)

    Deinen Antworten nach zu urteilen, hasst Du das Prinzip genau richtig verstanden. Also haben wir es doch geschafft, Dir kluge Person unsere Plattform verständlich zu machen. Es liegt vielmehr an den Vorteilen, die für Dich keine darstellen und weshalb Du Probleme mit dieser Idee zu haben scheinst.

    Für andere Menschen sind es jedoch Vorteile, also warten wir die Zukunft ab!

    Mein letzter Beitrag zu diesem Thema.

  • jaja sagte:

    Hallo,

    eine Geschäftsidee in zwei drei einfachen Sätzen allgemeinverständlich erklären zu können ist die Grundlage jedes Erfolges.

    Eingeschnappt zu sein wenn sich jmd die Mühe macht Euch darauf hinzuweisen und um Erklärungen bittet macht keien guten Eindruck.

    Wenn Ihr es nicht mal schafft jmd wie mir das Projekt zu erklären insbesondere wer Eure Zielgruppe ist und wo der Nutzen liegt könnt Ihr Euch die Zeit und Kosten der Gründung sparen

    Denkt mal drüber nach.

  • Bernd H. sagte:

    Hey Jungs, ich habe mir die Beiträge mal angetan und glaube schon, mit dieser Idee etwas anfangen zu können.

    Viel Erfolg!!!

  • julian sagte:

    wer um Himmels willen macht sich die Mühe seine Anfrage nach einem Produkt einzustellen um dann von Händlern Angebote zu bekommen wenn er das selber googeln kann?
    Welche Händler werden einen Kontakt kaufen von jmd, von dem sie gar nicht wissen wie ernst er es mit dem Kauf meint??

    Das macht für Produkte überhaupt keinen Sinn und bei Dienstleistungen finde ich meinen Anwalt über “frag einen anwalt” und meinen Handwerker über my-hammer und co..

    Im Ansatz eine interessante Idee.. MIttlerweile 4 Tage online und nur Testanfragen a la:

    ”
    Erotische Massage mit Hausbesuch in Hamburg (TESTNACHFRAGE)

    Ich benötige zwecks Entspannung und aufgrund mangelder femininer Sozialkontakte dringend eine junge Dame, die mich händisch verwöhnt

    Alles kann – nichts muss. Hautfarbe, Haarfarbe, Herkunft – egal. Hauptsache die Bewerberin ist gepflegt, ein interessanter Gesprächspartner und weiss guten Wein zu schätzen.
    ”
    ..na wenn sie meinen.. lustig und seriös ist etwas anderes..

  • Bernd H. sagte:

    Hey Sie Schlaumeier!

    my-hammer, blauarbeit und co. funktionieren doch nach dem gleichen Prinzip (ein Auftrag, eine Anfrage wird erfasst), nur dass im Anschluss eine Auktion folgt. Und hier wird halt der direkte Kontakt zu allen interessierten Anbietern hergestellt.

    Aber sicherlich folgt jetzt eine dreimalkluge Antwort, nur damit Sie das letzte Wort haben, obwohl die Unterschiede nur in der Auktion und in der Userzahl, aufgrund der Neuheit, liegen.

    Das Werbebudget entscheidet über den Erfolg, aber der Dreimalkluge wird es sicherlich besser wissen!

  • Alex sagte:

    @ Julian

    Möglicherweise machen Sie nicht so eine Anfrage, weil zu zu glauben wissen, dass Sie bei Google fündig werden. Aber wenn Sie sich die Diskussion weiter vorne durchlesen, finden Sie ein passendes Beispiel von mir.

    Gestern war ich im Baumarkt, um mir Zubehör für eine Bettrückwand zu kaufen. Am besten Holz, Zubehör, Polsterung und Stoff. Möglichst Cordstoff. Ja gut, dachte ich mir. Holz war einfach zu besorgen, nach einer gewissen Zeit auch die Nägel. Nur die Polsterung…

    Lösung 1: Ich geh den gesamten Baumarkt rauf und runter und suche danach.

    Lösung 2: Ich sage einem Mitarbeiter, was ich suche, der weiß, was er hat und bringt mich dort hin (macht mir sozusagen ein Angebot).

    Das möchte ich nicht weiter ausführen.

    Jetzt hätte ich so eine Wand am liebsten schon fertig, weil ich keine Zeit habe, diese zu bauen. Also würde ich logischerweise Google aufrufen und danach suchen: “Bettrückwand Cordstoff”

    Ups! Da ist ja gar kein Suchergebnis…

    Okay, also lasse ich “Cordstoff” mal weg. Das schaut schon besser aus. Gleich auf das erste Ergebnis geklickt…eine Bauanleitung…auf das Zweite geklickt…eine kostenpflichtige Bauanleitung…auf das Dritte geklickt…keine Bauanleitung, vielmehr ein Bericht eines Baus…

    So, ich bin etwas enttäuscht und klicke Testweise mal auf das 10te Ergebnis…schon wieder eine Anleitung…

    Ich überfliege die Texte genauer und klicke auf etwas interessantes…ahh, dort kann man eine Bettrückwand kaufen!!! Aber huch, das ist ja zum Aufschrauben und gar nicht mit Cord und sowieso gar nicht, wie ich möchte…

    Ich kann nun weitersuchen und Zeit verschwenden oder so ein Produkt anfragen.

    Die Entscheidung wird beim User liegen…

    Und wie sagt Bernd so schön: Das Budget entscheidet. Bei dem Modell definitiv!

    Für Interessierte: http://www.quube.de. Wir entwickeln seit einigen Monaten ein ähnliches System, sicherlich noch interessanter. Wer Lust hat, das ganze zu verfolgen, kann unseren Blog abonnieren oder sich in den Newsletter eintragen.

  • Ulf Kossol | demandR.com sagte:

    Danke für den Hinweis auf die Nachfrage der “besonderen Art”. Da diese Nachfrage gegen unsere AGB verstößt, ist sie mittlerweile gesperrt.

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