Jeder kann sein eigenes Buch publizieren
Viele traumen davon: Mit dem Namen auf dem Titel eines Buches zu glänzen, etwas Unvergängliches zu schaffen, sein Wissen weiterzugeben, in Talk-Shows das Buch in die Kamera zu halten und damit auch noch Geld zu verdienen – das hat was!
Es ist heute so einfach ein Buch zu schreiben und es zu veröffentlichen. Vorbei an dem altbackenen Gehabe vieler Verlage, die immer noch von oben herab diktieren, welche Themen und Titel auf die Leser losgelassen werden, eröffnen sich im Web 2.0 Zeitalter ungeahnte Möglichkeiten für Autoren.
Die amerikanische Company Blurb hat vor zwei Jahren eine Art “Web-Verlag” für jeden eröffnet und bislang sind 80.000 individuelle Bücher erschienen. Ob Business-Buch, Kochbuch oder Fotoband, ob nur Text oder ein Blog Buch - alles ist möglich! Ab 13 Dollar wird man sein eigener Verleger. Dazu bietet Blurb kostenlos eine Software mit 100 verschiedenen Layouts, Schrifttypen und Covers an. Einfach runterladen und dann kann man direkt mit dem eigenen Buch anfangen.
Natürlich ist ein selbst gestaltetes Buch ein wunderbares Geschenk für Kunden oder Geschäftspartner, aber natürlich auch für den privaten Gebrauch. Man kann es aber auch direkt im BlurbBookstore verkaufen.
Und jetzt punktet Blurb mit einem neuen Service: BlurbNation verknüpft zusätzlich auf einem freiem Marktplatz Anbieter und Nutzer. Die Idee ist einfach: Es gibt Menschen, die haben gute Themen für Bücher, können aber nicht schreiben, andere sind gute Autoren, können aber ein Buch nicht designen, anderen fehlt es an Marketing oder an professionellen Fotos. BlurbNation bringt die Talente zusammen und berechnet für die Vermittlung keinen Cent.
Blurb ist ein gutes Web 2.0 Beispiel, das zeigt, wie schnell starre Verlagsstrukuren aufbrechen können. Die Musikindustrie hat die Zeichen der Zeit ignoriert - ob die Verlage flexibler sind?
via springwise
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In Deutschland gibt es Books on Demand: http://www.bod.de.
Klar, Books on Demand, hatte ich vergessen. Danke, dass Du mit Deinem Link noch mal auf die deutsche Möglichkeit aufmerksam gemacht hast.
Mir hat heute jemand eine Mail geschickt, der Blurb ausprobiert hat und sehr zufrieden ist: Die Entfernung USA scheint keine Rolle zu spielen: Er hatte sein Buch nach 12 Tagen im Briefkasten.
Hi Wolff,
wie wäre es, wenn Du passend zu Deinem ersten Buch Dein GlücksTagebuch selbst publizierst?
Liebe Elita, das mit dem GlücksTagebuch ist schon in der Mache. Der Inhalt steht, jetzt fehlt noch ein ansprechendes Design. Bei Books on Demand bekommt man schon für 39,90 € eine ISBN-Nr. Das Buch ist damit bei allen großen Buchhändlern gelistet, auch bei Amazon. Die Marge für den Autor beträgt ca. 20% – im Gegensatz zu einem klassischen Verlag, bei dem es nur ca. 5 – 7% gibt.
[...] Buchtitel im Auftrag seiner Kunden gedruckt. Doch auf diesen Erfolg ruht sich Blurb nicht aus. Elita Wiegand beschreibt das neue Angebot wie [...]
[...] Buchtitel im Auftrag seiner Kunden gedruckt. Doch auf diesen Erfolg ruht sich Blurb nicht aus. Elita Wiegand beschreibt das neue Angebot wie [...]
Habe natürlich Blurb gleich ausprobiert, da mir die Möglichkeit interessant erschien, mein Blog in ein Buch einfließen zu lassen. Leider klappt das nur, wenn man sein Blog direkt bei einem der großen Bloganbieter (Blogger, WordPress usw.) registriert hat. Wenn man auf seiner eigenen Domain fährt, muss man alle Inhalte umarbeiten.
Habe dann bod.de probiert: Dort wird Blogverarbeitung erst gar nicht angeboten, ich muss also alle Dateien der Beiträge z.B. in ein einziges Worddokument umwandeln, um auch die genau benötigte Seitenzahl zu ermitteln. Auch werden Fragen gestellt (z.B. welches Format das Buch haben soll), die erst nach der kompletten Umarbeitung des Textes zu beantworten sind. Das Einbinden von Fotos und die entsprechenden Genehmigungen zur Verwendung der Fotos noch gar nicht eingerechnet. Da tendiert man dann schon wieder eher zu einem Verlag.
Mein Eindruck: Kleiner Gedichtband ja, Buch mit Grafiken, Fotos und über 100 Seiten eher nein.
#7
Lieber Herr Kaan,
Ihre Erfahrungen – zumidest was Ihr Blog anbetrifft,- klingen nicht so gut. Wie schon geschrieben, ist ein User von Blurb ganz begeisert, allerdings hat er ein Foto-Text-Buch publiziert.
Schade, dass Ihr Blog Buch bei bod.de mit der eigenen Domain nicht funktioniert.
Hallo,
ein interessanter Artikel, der wahrscheinlich für jung Autoren sehr hilfreich bei der Suche nach einem Verlag sein kann.
Ich persönliche habe noch keine Erfahrungen mit Blurp gemacht.
Ich hab mich immer dafür entschieden, in einem Berliner Verlag mein Buch zu veröffentlichen.
Hat bisher auch immer wunderbar funktioniert und bin zufrieden damit.
Vielleicht hat auch noch jemand Erfahrung damit gemacht?
Gruß
J. Lambs
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