Fast alles ist vergänglich
Liegt es daran, dass wir die Uhren umgestellt haben und mir deshalb ein Bericht über den Zahn der Zeit einfällt?  Was bleibt eigentlich, wenn der Mensch geht? Mit dieser Frage hat sich die Sendung «Welt der Wunder» beschäftigt. Obwohl der Beitrag vor längerer Zeit gesendet wurde, gehen mir einige Bilder nicht mehr aus dem Kopf: Wenn wir nicht mehr da sind, finden Archäologen nach 100 Jahren zwar noch einige Überreste von Autos, Fabriken und Kirchen, aber die menschliche Sprache in Form von Videos, CDs oder Festplatten wären komplett verschwunden. Nur einige Grabsteine überleben….
CO2 Problem wäre ohne uns schnell gelöst – Deutschland ist wieder grün!
Nach 1000 Jahren ohne uns wäre die Atmosphäre wieder sauber und das das CO2 Problem gelöst. Treibhausgase verschwinden und die Ozonschicht ist wieder clean. Auch unser Müllproblem hätte sich erledigt: Alles Plastik verschwindet, denn dieser Kunststoff übersteht keine 1000 Jahre, vermuten Wissenschaftler. Auch Textilien und Holzmöbel zerfallen einfach.
In 10.000 Jahren wird im Dickicht ab und zu noch ein Ehering, eine Goldmünze oder eine Zahngoldfüllung funkeln, denn das Edelmetall kann nichts zerstören. Auch Glas ist «unkaputtbar”.
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Was bleibt?
Nach etwa einer Milliarde Jahren wäre der Planet Erde von uns komplett frei – nur eine einzige Spur menschlichen Lebens wird dem Universum erhalten bleiben, sagt Welt der Wunder. Das Mondauto von 1972 der Apollo 17 Astronauten ist auf alle Ewigkeit geparkt.
Als ich den Bericht jetzt noch mal gelesen habe, dachte ich mir: Warum nehmen wir uns eigentlich so wichtig?  Weil doch alles vergänglich ist, wäre es doch eigentlich besser, wenn wir das Leben in vollen Zügen genießen…    Foto: Wikipedia
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Wohl wahr. Bezogen auf das Alter unseren Planeten und auf das, was er schon alles mitgemacht hat sind wir Menschen NICHTS. Erst am Wochenende bin ich in einem neuen 3D Kino um die Ecke gewesen und haben mich darüber aufklären lassen, dass, gemessen am Alter der Erde die Dinos 48 Minuten und wir bisher 48 Sekunden über diesen Platen “schlappen”… Selbst der gigangtische Meteoriteneinschlag, der den meisten Dinos den Garaus brachte hat Mutter erste nur eine kleine Narbe zugefügt. Unsere Winzigkeit wird uns die Natur noch sehr eindrucksvoll vor Augen führen. Alle Vulkane und haufenweise tektonische Ereignisse sind Jahrtausende überfällig und deren ausbleiben hat unsere Entwicklung überhaupt erst möglich gemacht. Ich hoffe nicht, dass wir das erleben müssen, dagegen sind die meisten explosiven Vernichtungswaffen, die wir zu bieten haben Kinderfasching.
Da fällt mir ein:
Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine zum anderen: “Mensch Du siehst ja schlecht aus, total grau und fahl und Du stinkst, wie die Seuche”, sagt der anderen, “Ja, hab mir nen Homo Sapiens eingefangen”. Sagt der erste wieder, “Macht nix, das geht schnell vorbei…”
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