Archiv für April, 2008

Wie der Staat die Bürger betrügt…

2008-04-28, von Elita Wiegand

hätten wir den Titel gewählt, wäre die Bude vermutlich rappelvoll. Negatives zieht immer. Und der Titel hätte auch gezogen, weil wir gerne jammern, lamentieren, nörgeln. Und wir hätten einen Schuldigen gefunden: Der Staat, die Politiker, die Regierung. Jetzt propagieren wir, dass jeder für sein Unglück selbst verantwortlich ist und wir wagen es, das Wort «Glück» in den Mund zu nehmen. Aber das will keiner hören. Glück? Wozu? Brauche ich nicht.

Und jetzt jammere ich mal, weil ich hilflos bin und irgendwie auch ärgerlich. Der Business-Club innovativ.in bietet am 7. Mai 2008 eine Veranstaltung zur Glücks-Ökonomie mit Wolff Horbach an. Und dazu haben sich bisher sage und schreibe drei (in Worten: drei) Personen angemeldet. Glück ist offensichtlich so unerträglich, dass wir dafür noch nicht einmal zwei Stunden «opfern». Warum auch? Wir könnten ja etwas Neues lernen, könnten allein aus dem Prinzip Geben und Nehmen einen Partner unterstützen, könnten vielleicht unsere Einstellung ändern. Lieber unglücklich sein?

Okay, meine Ironie bringt hier nicht wirklich weiter…

Fragen über Fragen
Frage ich mich trotzdem, ob das Thema Glück für uns zu oberflächlich ist? Ist es für uns nur der Augenblick? Macht lediglich ein Orgasmus glücklich oder ist es die Hochzeit, die mit dem glücklichsten Tag des Lebens verbunden ist oder die Geburt des Kindes? Oder hat uns gar die Nazi-Vergangenheit so geprägt, dass wir eine gespaltene Einstellung zum Glück haben? Ist eine glückliche Gesellschaft unerwünscht, weil der Konsum auf Ersatzbefriedungen basiert? Viele Fragen, auf die ich keine Antworten weiß.

Hilfe!
Es widerstrebt mir eine Veranstaltung abzusagen und deshalb bitte ich hier um Hilfe. Was muss ich als Veranstalterin tun, um Gäste für das Thema zu begeistern? Wann würden Sie kommen? Wie sehen Sie Ihr Glück? Die Diskussion ist eröffnet…

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Dreimal ist einmal zu viel

2008-04-20, von Alexander Greisle

Gemütlich hätte es sein können, ungemütlich wird’s. Heribert Prandl schreibt in der Süddeutschen anläßlich der Horrorshow und des Staatsumbaus von Herrn Schäuble (CDU/CSU) und Frau Zypries (SPD) pointiert und argumentativ über “die Lidlisierung des Rechts”. Sind wir wohl alle ein bischen Lidl? Wie lange läßt “Volk” sich das noch gefallen?

Zweimal hatten wir das alles schon. Dreimal ist einmal zu viel.

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Blaue Mauritius

2008-04-18, von Ludger Freese

Bei der Post tut sich was! Vor Jahren galt die Post noch als verstaubt und unflexibel. Der Wettbewerb zwingt auch dieses Unternehmen, neue Wege zu gehen. Jetzt kann ich dort meine persönliche Briefmarke, mit meinem Bild, einem Produkt oder von einem besonderen Ereignis bedrucken lassen. Ab 20 Briefmarken lassen sich mit einem persönlichen Foto bedrucken. Ich finde diese Idee klasse. Sie gibt Spielraum für die tollsten Business-Ideen.
Die «Blauen Mauritius» hat ausgedient, es lebe die kreative Briefmarke.

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Ubuntu 8.04

2008-04-17, von Doc Sarah Schons

Tipp für alle hier:

Noch eine Woche – dann ist es soweit: Ubuntu 8.04 geht an den Start. Von mir schon lang ersehnt. Ubuntu vs. Vista.
Die Linux-basierte opensource Distribution Ubuntu nutze ich schon länger mit großer Freude – und jenseits aller Windows-Sicherheitslücken.

Kann ich nur empfehlen! Macht das Web-Leben für Unternehmen leichter, sicherer und moderner.

Hier das aktuelle Statement von Mark Shuttleworth, dem CEO von “Canonical”, der Firma rund um Ubuntu.

Join the the party if you like!

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BLOGO 2008

2008-04-15, von Lutz Falkenburg

Letztes Jahr haben wir uns noch die Nase an der Blogscheibe von außen platt gedrückt, doch dieses Jahr sind wir mittendrin, statt nur dabei.

Die Jungs vom Marketing Blog rufen zum zweiten Mal zur Wahl des «schönsten” BLOGO’S, was soviel heißt wie BlogLogo, auf.

Nunja, nach unserem offiziellen Deutschlandstart Mitte März für uns eine Möglichkeit um mal ein wenig professionelles Feedback einzusammeln.

Natürlich nur zum Design, denn über unsere Leistung, der Spamvernichter Nummer 1, auf dem Deutschen Markt zu sein, sind wir natürlich erhaben ;-)

Gewählt wird dieses Jahr durch eine hochkarätige Jury und der BlogCommunity himself.

Da wir unbedingt den Schokoladenbrunnen im Vorgarten oder in der schnuckeligen Büroecke von unserer Jenny stehen haben möchten, preisen und verneigen wir uns jetzt schon vor: Martin Gassner – Kreativchef von Interone Worldwide, Achim Schaffrinna – Design Tagebuch, Johannes Kretzschmar – Vorjahressieger, Heiko Walkenhorst von VerbAgentur und Wortführer beim Besserwerberblog, Prof. Dr. Erik Schmid von der Hochschule Niederrhein.

Die Gutscheine für originale Maxfällt-Flachbild-TV und abhörsichere Siemens Handys gehen natürlich per separater Post heute noch raus ;-)

An alle natürlich hier die Bitte uns mit dem berühmten “one Klick” zu 15 min. Warholschen Blogosphärenruhm zu verhelfen. Hier gehts lang und wir haben die Startummer 120.

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Amiga – wenn Sie jetzt an einen Computer denken….

2008-04-14, von Lutz Falkenburg

… wird Ihnen das auch so gefallen wie mir – herrlich! Phantastisch! Ich habe mir das jetzt schon x-mal angeschaut und werde es wahrscheinlich noch 100x schauen. Boah!

Wer sich jetzt fragt: “Was bloggt der da?” hat eine entscheidende Phase der Computerrevolution verpasst und möge mir verzeihen.

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Ich liebe mich – und Sie?

2008-04-14, von Karmen Kunc-Schultze

Lieben Sie sich auch? Eine provokante Frage. Den Partner, das Kind oder die Eltern darf man lieben, aber sich selbst? Eigenliebe wird bei uns immer noch oft mit Narzissmus, Selbstsucht oder Egoismus gleich gesetzt. Dabei hat der bekannte Psychoanalytiker Erich Fromm in seinem Buch «Die Kunst des Liebens» bereits in den 70er Jahren aufgedeckt, dass die die Fähigkeit zu lieben damit anfängt, sich selbst zu akzeptieren. Und von Meister Eckhardt stammt das Zitat: «Hast Du Dich selbst lieb, so hast du alle Menschen lieb wie dich selbst.»

Glückliches und erfülltes Leben

Meine Liebe zu mir selbst war keine Liebe auf den ersten Blick. Bis dahin war es ein langer, steiniger Weg und ich musste viele Blicke riskieren um Sie zu finden. Blicke die mich zum weinen brachten, Blicke die mich in Krisen stürzten und Blicke die mich positiv überraschten. Aber ich habe immer wieder hingekuckt, mich auseinandergesetzt und meine Selbstliebe zum wachsen gebracht. Durch mein großes Interesse an Menschen und meiner Entscheidung ein gutes, glückliches und erfülltes Leben führen zu wollen. Nun habe ich Sie, meine Liebe zu mir selbst und will Sie nicht mehr verlieren. Mir ist bewusst das ich dafür immer wieder etwas tun muss. Jede Liebe braucht Nahrung. Ich habe Rituale für mich entwickelt die ich dazu nutze meine Liebe zu pflegen und zu nähren. Dazu gehört für mich auch das beständige bewusst machen der eigene Stärken, das was ich in meinem Leben schon alles erreicht habe, Dankbarkeit für alles was mir das Leben geschenkt hat und die Erforschung und Förderung meines Potenzials. Wenn ich das tue ist mein Leben leicht, gelassen und glücklich. Und wenn ich es mal nicht schaffe suche ich mir Unterstützung bei meinem Partner, meinen Freunden oder einem Coach. Es ist gut zu wissen das ich nicht immer alles alleine schaffen muss.

Auch für meine Arbeit als psychologische Beraterin und Coach für Potenzialentwicklung ist meine Selbstliebe von fundamentaler Bedeutung. Sie macht es mir möglich Menschen mit wohlwollenden Blick, positiver Haltung und Achtung zu begegnen. Sie ist mein Motivationsquelle und meine Inspiration. Sie öffnet meine Türen und macht scheinbar Unmögliches möglich. Sie steht in keiner Konkurrenz zur Liebe zu meinem Mann, meiner Familie oder meinen Freunden. Den jede Liebe ist anders und daher einzigartig.

Wie steht es um Ihre Selbstliebe? Ihre Erfahrungen und Meinungen interessieren mich. Ich würde mich freuen mit Ihnen in einen offenen und wahrhaften Austausch zu treten. Ich wünsche Ihnen alles Liebe und die Liebe die Sie sich wünschen.

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Die Bank der Streetkids

2008-04-10, von Bjoern Theis

Die Bank der StreetkidsDie Children Development Bank geht in das achte Jahr. Das Besondere an dieser Bank – sie wird von Straßenkindern für Straßenkinder geführt. Ins Leben gerufen wurde das wegweisende Finanzunternehmen auf Anraten der indischen Regierung und mit Hilfe der Entwicklungshilfe Initiative «Butterflies». 2001 wurde erkannt, dass man insbesondere Straßenkids den Zugang zu Finanzdienstleistungen eröffnen musste – die Kinder hatten keinen sicheren Ort ihr weniges Geld aufzubewahren, geschweige denn den Umgang mit Geld zu erlernen.
Dies hat sich mit der neuen Bank erheblich geändert – mittlerweile wird die Bank mit über tausend Konten selbstständig und erfolgreich von ehemaligen Straßenkindern geleitet. Die Bank ist in der Lage Mikrokredite an Kinder zu vergeben, die damit ihre eigenen Unternehmen gründen können.

Das denkt MindSharing:
Der Trend Entwicklungshilfe im «bottom-up»-Verfahren zu leisten, scheint besonders dann erfolgreich, wenn Kinder von den Initiativen profitieren (siehe «Von Gourmets und gutem Gewissen», Future Research 12.2007). Sie verfügen über das Potential, die Lernbereitschaft und den Eifer, solche Projekte über einen längeren Zeitraum hin, zum Erfolg zu bringen – diese Art der Entwicklungshilfe sollte Schule machen.

MindSharings Frage an die Gemeinschaft:
Was halten Sie von dieser Form der Entwicklunghilfe? Machen diese bottom-up Verfahren Sinn, oder sollte man andere Formen der Aufbauhilfe wählen?

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Sind wir noch zu retten?

2008-04-09, von Wolff Horbach

Verwundert reibe ich mir die Augen: Wir sind in Deutschland mal wieder dabei, uns in eine schlechte Stimmung oder gar Depression zu reden. Hat es zu lange geregnet? Oder müssen wir uns jetzt für die Euphorie während der Fußballweltmeisterschaft bestrafen? Ich verstehe es nicht.

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Standing ovation

2008-04-08, von Elita Wiegand

Business ist eben auch Show-Business und bei “Show your Business” öffnete sich gestern Abend der Vorhang zu einer perfekt inszenierten Veranstaltung. Unser Event-Profi Marc Ulrich hat nichts dem Zufall überlassen. Applaus, standing ovation für die Premiere im ISS Dome. Theorie und Praxis verbunden – was macht ein Event unvergesslich? Wie begeistert man Kunden und Mitarbeiter? Und wie die Gäste vom Business-Club innovativ.in? War es das leckere Fingerfood, das nachhaltig in Erinnerung bleibt? Oder die Backstage Besichtigung der Kabinen der DEG Metro Stars Eishockey Spieler oder die vielen schönen Details? 

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 Nein, vermutlich sind es die Filets in Tomatencreme – das Objekt der Begierde mit dem Aufdruck: “Appetit auf dicke Fische?» sorgte für Aufmerksamkeit. Wie das? Marc Ulrich hat in seinen Präsentation ein nachhaltiges Fisch-Erlebnis eingebaut. Im interaktiven Teil nämlich waren die Gäste aufgefordert, ein Event zu kreieren. Daniela Manfrotto von dem Bonner Unternehmen «Fisch und Mehr» (hatte sich tatsächlich bei uns offiziell als Gast angemeldet) ergriff das Wort, weil sie Ideen für ihr 30-jähriges Firmenjubiläum suchte.

 Und wie man das bei uns so kennt, wurde eifrig gesponnen und die Ideen sprudelten: Vom Fisch-Jahrmarkt, über ein Angel-Event bis hin zu einer Veranstaltung im Unterwasser-Restaurant in Dubai reichte die Palette. Querdenker in Bestform!  Die Unternehmerin zeigte sich zufrieden – und spielte ihre Rolle so gut, dass keinem von uns auffiel, dass sie eine Mitarbeiterin von Marc Ulrich ist. Gelungen- und jetzt weiß jeder, warum uns Daniela Manfrotto als Gag-Präsent eine Fischdose geschenkt hat. Show your Business eben…

Was können wir verbessern?
Und zum ersten Mal haben die Gäste einen Fragebogen ausgefüllt: Was war besonders gut? Was müssen wir verbessern? Jetzt wird das Kreativ-Team die Bögen auswerten und die Verbesserungsvorschläge in unsere nächste Show your Business Veranstaltung einbauen. Vielleicht gibt es auch ersten Meinungen hier im Blog?  

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