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Ubuntu 8.04

Doc Sarah Schons 17 April 2008 9 Kommentare

Tipp für alle hier:

Noch eine Woche – dann ist es soweit: Ubuntu 8.04 geht an den Start. Von mir schon lang ersehnt. Ubuntu vs. Vista.
Die Linux-basierte opensource Distribution Ubuntu nutze ich schon länger mit großer Freude – und jenseits aller Windows-Sicherheitslücken.

Kann ich nur empfehlen! Macht das Web-Leben für Unternehmen leichter, sicherer und moderner.

Hier das aktuelle Statement von Mark Shuttleworth, dem CEO von “Canonical”, der Firma rund um Ubuntu.

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9 Kommentare »

  • StressToy sagte:

    Ubuntu / Canonical arbeitet hart und ununterbrochen an Bug #1 und wenn Vista und das kommende Windows7 sich weiter so fehl entwickelt, kann das nicht mehr lange dauern bis wir im Changelog nachlesen können, das Bug #1 endlich gelöst ist.

    …und genau genommen macht’s die Linux-Welt schon richtig, denn sowohl in der Flugsicherung, diversen Handys, Festplattenrekordern und diversem anderen modernen Spielzeugen werkelt ja schon ein Linux. Eines Morgens werden die Döschen wach werden und feststellen, dass sie eigentlich ein Linux sind ;-)

  • Doc Sarah (author) sagte:

    Wird Rolf Kersten sicher gerne hören… ;-)

  • Ubuntu 8.04 | Doc Blog sagte:

    [...] grad zuvor bei Innovativ-in im Blog geschrieben: Tipp für alle [...]

  • Lutz Falkenburg sagte:

    Hmm, ich kann dazu nur folgendes sagen:

    - Microsoft hat seine beste Zeit hinter sich – erinnert mich langsam an Commodore/Amiga :D
    - Ich habe nach dem ich Vista gesehen habe eine 2 Jahre lange Odissey (schreibt man das so?) hinter mir (Ubuntu, Debian, Ubuntu, selbstgeklöppeltes Linux, BSD Desktop) und wo bin ich gelandet ;) Bei Apple – tja, ich kannst selbst kaum glauben, ich war früher Apple-Hasser. Aber ich habe damit alle Möglichkeiten, ALLE, wirklich. Windows läuft mehr als 5x so schnell in einer VMWare, eine Console zu hacken gibts auch noch und das Userinterface (schwärm) ist der ober Hammer
    - OS X ist das 2. Betriebssystem (nach TOS auf meinem alten Atari) was nun schon 83 Tage ohne “zu zucken” läuft, kein Reboot – nix, läuft einfach.

    Ich finde die Bestrebunge von Ubuntu sehr gut, wobei es leider “nur” ein Lindows ist. Als Anwender kommt man (wie bei Window$ mit ein wenig Erfahrung sehr schnell an seine Grenzen und Ubuntu hat leider wenig “offen” gelassen. Bei Desktop BSD oder Debian sieht das schon ganz anders aus… aber egal – hauptsache es gibt mehr Vielfalt im Markt.

  • StressToy sagte:

    @Lutz: Ja, die Äpfelchen sind hübsch, keine Frage, aber sie haben einen entscheidenden Nachteil… sie sind Closed Shop, und das sage ich hier als Cross-User mit Apple, Ubuntu und Windows im Angebot. Wenn bei Debian was ganz anders aussähe als bei Ubuntu, dann wäre da was falsch, denn Ubuntu ist ein Debian-Derivat. Bin ich mit dem einen oder anderen von Canonical ausgelieferten Zustand oder Paket unzufrieden, fliegt es raus und kommt das rein, was ich will. Ubuntu erinnert nicht mal an Lindows, das übrigens seit einiger Zeit Linspire heißt. Was möglicherweise an Win erinnert, ist der KDE-Desktop, der aber in Ubuntu gar nicht ausgeliefert wird, sondern Gnome, welches den geneigten User gelegentlich an Äpfelchen erinnert. Letzlich ist die Frage, Äpfelchen oder nicht eine persönliche Geschmacksfrage und der Bereitschaft, ob man sich der apfeltypischen Geldschinderei anpassen möchte oder nicht. Die Qualität beim Apfel, da mittlerweile zu 100 Prozent aus Standard-Komponenten zusammen geklöppelt ist nicht anders als bei anderen Kisten. Und nach zwei Jahren ist ein Apfel so alt, dass er erneuert werden muss, insbesondere im produktiven Einsatz. Und von den vielen Open-Source-Produkten, die i.d.R. auf allen Betriebssystemen laufen, will ich erst gar nicht anfangen.

  • Lutz Falkenburg sagte:

    @StressToy
    1.) Bau mir einen PC (egal welches Betriebssystem) mit den Leistungsdaten und vor allem der Größe und den wenigen Kabeln eines Imacs für einen Preis von 2.000 € (24″, 2,8 GHz)
    2.) Apple ist kein “closed Shop” – ich denke hier liegt ein Mißverständnis aus alten vor – Du kriegst sogar mit ein wenig kenntnis von BSD fast alles auf dem Apfel compiliert, was eigentlich für ein anderes Linux/Unix geschrieben wurde.
    3.) Das Ubuntu und Debian irgendwann mal auf der selben Basis begonnen haben, ist richtig – aber erzähl das heute mal einem Debian-User. Das ist digitale Blasphemie (kann mich an die Anfeindungen im IRC noch gut erinnen) ;D
    4.) Bei der Qulität des Apfels mus sich Dir entschieden widersprechen. Du kannst vielleicht einen MacBook Pro mit einem HP oder Lenovo mit gleichen Leistungsdaten vergleichen. Was Temperatur, Akkulaufzeit und Geräusch angeht, ebenso wie Leuchtkraft des Display (über “Farbtreue” rede ich jetzt mal nicht, da scheint Apple immer noch das Monopol zu haben, keine Ahnung, warum die anderen Hersteller Ihre Geräte nicht kallibrieren) angeht – NUR schau Dir dann mal die Preise an :D – richtig, der Apple ist am preiswertesten.

    Auf meinen Äpfeln (es werden immer mehr) laufen nur freie Produkte (stopp! auf 2en läuft eine VMWare). Aber ich denke, die fällt nicht ins Gewicht – selbstverständlich findest du 80% der Software auch auf allen anderen OSen (Gimp, (Star-)Neooffice, XChat, Firefox, Netnewswire und und und….)

    Aber ok – wollte das noch gesagt haben… Ich bin im Laufe der Zeit ohnehin zu dem Schluß gekommen, dass die Frage nach dem Betriebssystem und der eingesetzten Hardware, die Religion des 21. Jahrhunderts geworden ist.

  • Lutz Falkenburg sagte:

    KORREKTUR: Es muss (Open-)Neooffice heissen – vor lauter “Glaubenskrieg” bin ich mal kurz sentimental geworden und das Star-(office) ist das “reingerutscht” – Die anderen Schreibfehler dürft Ihr behalten.

  • StressToy sagte:

    @Lutz
    zu 1.) DIE Herausforderung nehme ich an. Wer stiftet das Preisgeld? Ingenieure dieser Community bitte zu mir. Und beim reinen Materialwert bleiben wir sogar unter 2.000 Euro.
    zu 2.) Apples MacOS ist closed, das Betriebssystem darf nicht verändert werden. Ein rascher Blick in die Lizenzbedingungen hilft.
    zu 3.) Gegen religionsähnlichen Glauben hilft selten etwas anderes als zu akzeptieren, dass es solche Phänomene gibt.
    zu 4.) Die Apfel-Qualität hat stark nachgelassen, die Fehlerquoten sind nicht niedriger als in der übrigen Branche. Das hat auch viel mit der Schraubenfrei-Ideologie zu tun. Steck- und Klebeverbindungen führen nicht zwangsläufig zu besseren Ergebnissen. Man muss auch sehen, dass momentan noch viel in Malaysia produziert wird, weil es aber immer noch billiger und noch billiger werden soll, verlagert sich der Apfel nun auf China. Das einzige, was den Apfel noch von einem Standard-PC unterscheidet, ist der EFI-Chip. Wer diesen auf Standard-Hardware emuliert, hat keine Schwierigkeiten MacOS zu installieren (siehe OsX86 Project). Alles andere ist Standard: Standard-CPU, Standard-Grafik, Standard-RAM, Standard-Broadcom-W-Lan und LAN, Standard-Mitsumi-Mäuse, Standard-Mitsumi-Tastaturen. Überrascht, dass der Apfel aus so vielen Billig-Komponenten besteht? Tja, dann rechne mal zusammen, wieviel man für’s Design bezahlt. Wollte ich auch nur noch mal gesagt haben. Ach ja, was nicht Standard ist, aber eigentlich eben doch ist das Mainboard, das im wesentlichen lediglich in der Form angepaßt ist. Aber wer gleichzeitig 100.000 Boards abnimmt, der kann von jedem Produzenten zurecht erwarten, dass dieser sein Mammibrett zur Not auch in Birnenform presst.

  • Udo sagte:

    Absolut korrekt.
    Obwohl man das mit den überteuerten Preisen von Apple nicht
    generell sagen kann. Ein Mac Mini für 500 Euro ist kaum in PC
    Hardware nachzubauen. Das Betriebssytem ist fast reine Geschmacksafrage. Aber selbst auf den Apple kisten läuft ja
    mittlerweile Windows und Linux, obwohl es abgeblich niemand braucht.
    Die ehemals schwer gehasste Intel CPU wird jetzt in höchsten Tönen gelobt und die alten Geschindigkeitsvorteile sollen bei fast gleicher Hardware jetzt wieder riesig sein.
    Apple User glauben eben immer das was Apple Ihnen vorgibt.
    Das war schon immer ein Phänomen.
    Trotz allem werde ich mir als Mini Server wahrscheinlich einen
    Mini Mac kaufen und ihn evtl. mit Ubuntu betreiben.
    Die Hardware frisst extrem wenig Strom und ist mittlerweile ja
    auch kompatibel zu anderen Systemen.
    Wurde auch Zeit.

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