Wie der Staat die Bürger betrügt…
hätten wir den Titel gewählt, wäre die Bude vermutlich rappelvoll. Negatives zieht immer. Und der Titel hätte auch gezogen, weil wir gerne jammern, lamentieren, nörgeln. Und wir hätten einen Schuldigen gefunden: Der Staat, die Politiker, die Regierung. Jetzt propagieren wir, dass jeder für sein Unglück selbst verantwortlich ist und wir wagen es, das Wort «Glück» in den Mund zu nehmen. Aber das will keiner hören. Glück? Wozu? Brauche ich nicht.
Und jetzt jammere ich mal, weil ich hilflos bin und irgendwie auch ärgerlich. Der Business-Club innovativ.in bietet am 7. Mai 2008 eine Veranstaltung zur Glücks-Ökonomie mit Wolff Horbach an. Und dazu haben sich bisher sage und schreibe drei (in Worten: drei) Personen angemeldet. Glück ist offensichtlich so unerträglich, dass wir dafür noch nicht einmal zwei Stunden «opfern». Warum auch? Wir könnten ja etwas Neues lernen, könnten allein aus dem Prinzip Geben und Nehmen einen Partner unterstützen, könnten vielleicht unsere Einstellung ändern. Lieber unglücklich sein?
Okay, meine Ironie bringt hier nicht wirklich weiter…
Fragen über Fragen
Frage ich mich trotzdem, ob das Thema Glück für uns zu oberflächlich ist? Ist es für uns nur der Augenblick? Macht lediglich ein Orgasmus glücklich oder ist es die Hochzeit, die mit dem glücklichsten Tag des Lebens verbunden ist oder die Geburt des Kindes? Oder hat uns gar die Nazi-Vergangenheit so geprägt, dass wir eine gespaltene Einstellung zum Glück haben? Ist eine glückliche Gesellschaft unerwünscht, weil der Konsum auf Ersatzbefriedungen basiert? Viele Fragen, auf die ich keine Antworten weiß.
Hilfe!
Es widerstrebt mir eine Veranstaltung abzusagen und deshalb bitte ich hier um Hilfe. Was muss ich als Veranstalterin tun, um Gäste für das Thema zu begeistern? Wann würden Sie kommen? Wie sehen Sie Ihr Glück? Die Diskussion ist eröffnet…
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Obwohl hier noch keiner kommentiert hat, sind gerade 5 Anmeldungen eingetrudelt. Jetzt sind wir schon 8
Wer ist der 9.10.11.12.?
Freudige Mitteilung:
Inzwischen haben sich drei weitere Teilnehmer für den Abend angemeldet. Wir schaffen das, da bin ich ganz optimistisch.
Vielleicht muß man den einen oder anderen zu seinem Glück “zwingen”.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in Deutschland viele Unternehmer spontan nicht zugegeben mögen, dass sie viel Freude an der Arbeit haben.
“Aus Spaß arbeiten und dann auch noch Geld dafür bekommen – das ist doch unmoralisch” so oder ähnlich habe ich viele reden (und denken) hören.
Erst nach längerem nachfragen geben sie dann zu, dass Sie tatsächlich viel Freude an der Arbeit haben.
Meine Gegenfrage: “Wen würdest Du lieber beschäftigen, einen Handwerker dessen Augen vor Freude über seine Arbeit leuchten oder jemanden, der nur notgedrungen sich zur Arbeit quält, weil er nichts besseres gefunden hat?”
Die Antwort ist dann immer die gleiche …
@Wolff
Deine Frage beantworte ich mit einem eindeutigen JA. Gerade wegen unserer Erblast, war die Fußball WM etwas Besonderes, weil wir Freude und Begeisterung gezeigt haben. Und bei der WM haben wir uns “öffentlich” dazu bekannt, dass wir stolz sind, Deutsche zu sein.
In unserer Geschichte ist der Ernst, Melancholie und leider auch die Depression verwurzelt. Tiefgründig wollen wir sein und weil die Leichtigkeit nicht zu dem Land der Dichter und Denker passt, verbinden wir Freude mit Oberflächlichkeit. Dass das Leben schön ist, dass wir hier sind, um jeden Moment zu genießen, Freude zu erleben und glücklich zu sein, ist auch nicht im Sinne der Kirche. Wenn Menschen leiden, kann die Kirche missionieren und hat ihre Daseinsberechtigung. Sind wir glücklich, fehlt die Grundlage, (Geld in den Klingelbeutel zu werfen). Und selbst Verantwortung ist bei uns an Schuld gekoppelt.
Davon mal abgesehen, ist es immer leichter zu jammern und zu leiden, um damit Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn jemand sagt, dass er glücklich ist, ernet er immer auch Skepsis, Neid und Zweifel.
Lieber Jörg,
danke, dass Du auf den Beitrag reagierst. Hatte schon geglaubt, dass sich hier keiner traut zu dem Thema etwas zu schreiben.
Deine Erfahrungen teile ich. Freude und Arbeit? Das darf man icht zugeben. Arbeit muss hart sein und so verschweigt man lieber, dass es Spaß macht.
Schade eigentlich, dass wir uns nicht zu der Freude bekennen.
Neulich habe ich vor der Glückskonferenz den Initiator Dominik Dallwitz-Wegner interviewt. Unter anderem habe ich gefragt: Wie ist es um das Glück in Deutschland bestellt?
Seine Antwort:
Ist es das?
25 Jahre Unglücklichsein?…
Und so suchen wir und suchen wir – bis wir so viele passenden Antworten gefunden haben, die uns endlich bestätigen, dass wir “der Dumme” sind.
… Wie, das erzählt Wolfgang Horbach, der sich seit Jahren sehr intensiv mit dem Thema Glücksforsch…
Elita hat wohl alle westfälischen Sturköppe und die rheinischen Frohnaturen so glücklich gemacht, dass keiner mehr hingeht?
Einfach mit der Glücksökonomie zu uns in den Norden kommen, da kann man den Horizont sehen und das macht den Kopf frei, frei auch für Wolf Horbachs Thema. Bin sicher, hier wird “zum Glück” der Laden voll.
Lieber Herr Lalk,
Sie sind offensichtlich ein glücklicher Mensch, zumindest sind Sie optimistisch. Wir beglücken gerne den Norden und wenn der Laden voll wird, umso besser. Wir kommen!
Glücklicherweise melden sich jetzt auch hier immer mehr Gäste für unsere Veranstaltung am 7. Mai an. Freude!
@Elita: Ob ich glücklich bin? Wenn ich von “Hectors Reise” ausgehe, der am Ende seiner Reise feststellte: “Glücklich ist, wer mit den Menschen zusammen ist, die er liebt”, ja, dann bin ich glücklich.
Spannende Fragen … spontane Gedanken dazu:
Wenn ich die Einstellung habe, dass Glück etwas ist, was mir “zufällig passiert” … wenn ich glaube, dass ich selber da sowieso nichts für tun kann bzw. auf Impulse von außen angewiesen bin … was soll ich dann auf einem Vortrag?
ICH glaube das nicht, weiß aber, dass viele so denken
Vielleicht war es auch die Einleitung “Wir wollen Ihnen etwas schenken” … macht vielleicht erstmal misstrauisch?
Mir kommt da sofort ein Spruch meines Vaters ins Gedächtnis (für mein bisheriges Leben prägend, ich versuche es gerade zu ändern
): “Keiner schenkt Dir was, ohne dafür was von Dir haben zu wollen”
Vielleicht stand aber auch einfach eine “Übung” für SIE an … jammern, Hilflosigkeit und Ärger zeigen. Offen und ehrlich mitteilen, was ist.
Und die Folgen des “Outings” sind doch toll … was ist da eine spannende Gästeliste zusammengekommen! Jetzt muss ich selber mal überlegen … und auf ein privates Event ggfs. verzichten
Fröhliche Grüße,
Ulrike Sennhenn
Liebe Ulrike,
für Dein Feedback zu dem Einladungstext danke ich Dir. War vielleicht von mir nicht ganz glücklich formuliert:-) Mir persönlich gefällt der Text, aber er ist sicher nicht für jeden ansprechend.
Dass wir uns hier “outen”, ist für mich auch ein mutiger Schritt. Eigentlich gehört es zu einer authentischen Kommunikation dazu. Aber wer gibt schon gerne zu, dass etwas nicht so gut läuft? Misserfolge werden oft als Erfolge verkauft – denke da zum Beispiel an verlorene Fuballspiele, wenn der Trainer ins Mikro stammelt, warum seine Mannschaft verloren und doch eigentlich “gesiegt” hat. Oder Unternehmer, die ihren Umsatzrückgang als Gewinn verkaufen. Dieses Blabla ist oft sehr peinlich und nervt auch. Sind wir hier doch innovativ:-)
Würde mich freuen, wenn Du bei unserem “Happy-end” Abend mit dabei bist.
@ Michael Lalk
Sie haben “Hectors Reise” gelesen. Wenn man sich die Verkaufszahlen dieses Buch ansieht, streben doch wohl sehr viele (zumindest in der Theorie) nach dem Glück.
Ihr Zitat – schön. Sie ahnen, dass auch ich sehr glücklich bin, weil ich erst vor kurzem meiner großen Liebe begegnet bin.
In der Zusammenarbeit im Kreativ Team des BC sehe ich immer wieder mit Freude, wie gelassen fröhlich und doch konsequent Wolff Horbach vorlebt, dass wir selbst „unseres Glückes Schmied“ sind.
Wir entscheiden, wie wir die Wirklichkeit wahrnehmen und was wir aus diesen Wahrnehmungen machen. Für uns und für die Menschen um uns herum. Wenn wir zum Beispiel morgens wach werden und denken „Wen könnte ich heute für einen Augenblick glücklich machen?“ ist das schon der erste Schritt in einen freudvollen Tag. Bereits damit bekommt der Tag eine ganz andere Qualität. Probieren Sie es mal?
Ich freue mich auf Wolff Horbach am 7. Mai im „Haus der Freude“.
@ Sabine
Du machst Wolff glücklich, (und mich auch) weil Du mit dabei bist.
Deine Anregung könnte doch einen Schneeball-Effekt auslösen. Wenn jeder jeden Tag darüber nachdenkt, wen er für einen Augenblick glücklich machen könnte – oh schön. Und gar nicht so schwer.
Zwischenbilanz
15 Anmeldungen! Mehr noch, bitte mehr…
@ Michael: Danke für den Hinweis auf “Hectors Reise”. Das Buch war ein gigantischer Erfolg. Deswegen war ich in der Talkshow mit Michel Friedman. Einen kleinen Film dazu gibt es hier. Lelord’s Buch ist ganz nett, aber praktische Hinweise, wie man das Glück denn nun am besten erreicht, gibt es wenige. In diese Lücke springe ich gerne
@ Ulrike: Danke für das Feedback zur Einladung und die anderen Reflexionen. Es würde mich freuen, wenn wir uns am 7. sehen würden.
@ Sabine: Danke für die Blumen. Du hättest mich mal früher erleben sollen, als mein Glücks-Knowhow noch schwach oder gar nicht ausgeprägt war
Das mit dem Glück weitergeben erkannte schon Johannes Mario Simmel: “Wenn jeder Mensch nur einen einzigen anderen Menschen glücklich machen würde, dann wäre die ganze Welt glücklich”. Let’s do it!
@ Elita: Danke für die Unterstützung, das “Haus der Freude” zu füllen.
Die “Welt am Sonntag†widmet in ihrer jüngsten Ausgabe dem Thema Glück im Arbeitsleben einen Beitrag. Redakteur Till-Reimer Stoldt sprach dazu mit »inspire!«-Autor Paul J. Kohtes. Kohtes empfiehlt statt besserer Tarifverträge ein verändertes Bewusstsein, um mit den Herausforderungen des Berufslebens besser umgehen zu können: “Es ist eine Illusion zu glauben, man müsse erst viele Jahre in einer Mönchsklause meditiert haben, um gelassen und froh leben zu können. Die uralte Weisheit aus Klausen und Klöstern lässt sich für uns heute auch im Büro finden. Und zwar ganz praktisch. Wichtig für jede Arbeit an sich selbst ist es, Distanz zu dem Film zu gewinnen, in dem Sie als Darsteller agieren. Dann werden Sie einen befreienden Abstand zu sich selbst spüren. Der ist wichtig, um immer wieder zu neuen, konstruktiven Gedanken zu kommen. So können wir sogar fröhlich sein bei der Arbeit.â€
http://www.welt.de/wams_print/article1942142/Entspannt_durch_den_Arbeitsalltag.html
Hallo Elita,
na, und jetzt noch soooooooooooooo ein schönes Outing hinterher *mitfreu* Ich bin ihr zwar schon vor 1 1/2 Jahren begegnet, aber “bei mir” ist sie nun auch erst seit kurzem. Umso größer ist nun aber auch die Freude darüber …
Zu “Hectors Reise”: viele Menschen lesen anscheinend auch lieber über das Glück anderer Menschen als selber aktiv was für’s eigene Glück zu tun. Wolff, ich glaube, wir müssen da “tiefer” ansetzen, bei den Glaubensmustern wie “Glück ist Zufall” oder “Arbeit macht keinen Spaß” oder “Das Leben ist mühsam” … sollen wir mal?
Herzliche Grüße, Ulrike
@ Sabine: Danke für den Hinweis auf den Artikel. Kohtes hat vollkommen Recht: Das meiste Unglück rührt daher, dass wir völlig falsche Vorstellungen vom Glück haben. Wenn wir es außerhalb suchen, ist das Unglück schon vorprogrammiert. Die Klöster wurden im Buddhismus übrigens für die “Schwachen” geschaffen. In der geschützten Atmosphäre eines Klosters ist es einfacher, die Regeln zu befolgen. Die wahren Herausforderungen sind im Alltag zu finden. Ich bin immer wieder überrascht, was sich Menschen im Büroalltag alles antun, um zu gefallen, um nicht aufzufallen, um einen vermeintlich kleinen Vorteil für sich herauszuschlagen. Alles in der Hoffnung, eines Tages durch Aufstieg, höheres Gehalt oder Sonstiges belohnt zu werden. In der Erwartung, dadurch etwas glücklicher zu werden. Wer dagegen mit einer rechten Haltung das Glück JETZT erlebt, muss diese furchtbaren Umwege und Irrwege nicht gehen. Diese Befreiung setzt große Kräfte frei, die dann sinnvoll für sich und andere genutzt werden können.
Übrigens: Der Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi hat bei seinen Flow-Forschungen herausgefunden, dass die Menschen bei der Arbeit meist glücklicher sind als bei der Arbeit. Das ist auch ein Thema für den 7.5.
@ Ulrike: Zur Vorbereitung der Talkshow habe ich ein paar Erkundigungen zu dem Buch Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück eingezogen: Ich habe ein paar Bekannte gefragt, was sie aus dem Buch noch wussten. Die meisten konnten sich nicht mehr oder nur sehr schwach daran erinnern, dass es da so etwas wie “Glücksrezepte” gab. Keiner hatte aufgrund des Buches irgendetwas in seinem Leben geändert. Fazit: Nett zu lesen und gut zum Verschenken. Um das Glück zu lernen, bedarf es mehr.
In der Tat muss man sich erst einmal von den falschen Glücksvorstellungen verabschieden. Dann werden Kopf und Herz frei für das Neue. Auch darüber werden wir am 7.5. reden.
Liebe Elita, lieber Wolff,
da ist ja jetzt doch eine schönes Gespräch entstanden, über das Glück und so manches, was damit zusammenhängt.
Mich hat sehr überrascht, als ich hörte, dass sich zunächst so wenige zum “Glücksabend” von Wolff angemeldet haben. Ich hatte mich sofort angemeldet, weil es mir gefallen hat, zumindest einen Abend;-)glücklich zu sein. Oder vieles darüber zu hören und mitnehmen zu können.
Was hält uns davon ab, glücklich zu sein? Es ist ja wirklich sehr selten, dass jemand sagt:” Ich bin glücklich”. Allenfalls sind wir “zufrieden”.Alle von uns haben doch sicher – ich hoffe sehr – Momente des Glücks gespürt. Wie war das? Doch ein tolles Gefühl, oder? Wir sind für unser Glück selbst verantwortlich. Leider blockieren uns oft zuviele äußere Dinge.
Das Glück kommt zu denen, die es erwarten. Nur müssen sie die Tür auch offen halten.(Thomas Mann).
Also, machen wir die Tür auf und lassen soviel Glück rein, wieviel nur geht!
Wenn wir dieses gute Gefühl haben, strahlen wir, es überträgt sich auf die anderen und wirkt sich auch auf unseren Erfolg aus. Da spricht wieder die Beraterin aus mir:-).
Also, wir sehen uns am 7.5. Ich bin gespannt und freue mich darauf.
@Elita:
“….weil ich erst vor kurzem meiner großen Liebe begegnet bin.”
Es gibt nichts schöneres, gratuliere von Herzen!
@Wolf:
Danke für den Hinweis!
Und zu “Csik” fällt mir sein Zitat ein, das genau Deine Anmerkung untermauert: “Wer in dem aufgeht, was er gerade macht, bewegt sich in einer Sphäre der Zeitlosigkeit.”
Dann allen Lesern hier: Glück auf!
Was für eine spannende Diskussion… Schade habe ich die Seite hier erst jetzt entdeckt. Aber ich bin glücklich, dass ich sie überhaupt gefunden habe
Obwohl ich nichts neues sagen kann, will ich trotzdem noch etwas dazu schreiben. Ich selbst bezeichne mich durchaus als glücklich. Warum? Weil ich weiss, dass ich selbst bestimmen kann, was Glück für mich ist und weil ich glücklich sein kann, wenn ich es will. Würde ich nicht in Costa Rica wohnen, was natürlich Teil meines “Glücksplans” ist und hätte ich noch nicht erkannt, dass ich glücklich sein kann und hätte ich dann von eurer Veranstaltung gehört… Ich wäre nicht gekommen!
Hört sich natürlich komisch an. Aber ich denke, dass sich nur die Leute für das Glück interessieren, welche eine solche Veranstaltung nicht mehr nötig haben. So ist zumindest meine Erfahrung. Die Glücklichen sagen, ja super Glück gefällt mir
Und die Unglücklichen sagen, komm mir nicht mit Glück, ich habe kein Glück…
Aber vielleicht erreicht ihr ja den einen oder anderen “Glück-offenen”, ich hoffe es jedenfalls
Ihre Meinung!
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