Archiv für Mai, 2008

Wenn die Milch den Bach runter geht…

2008-05-29, von Sabine Raiser

Das tut das weh! Jedem.

Die einen sprechen von einer «unethischen Aktion», die anderen von «reiner Notwehr». Selbst wenn beide Recht haben, sollte dieser Zustand schnellstmöglich beendet werden. Milch gehört nicht in die Güllegrube.

Was können wir Konsumenten tun, um die meist langsamen Mühlen der Veränderung zu beschleunigen? Ganz konkret und zwar noch heute?

Nicht immer nur das Billigste kaufen? Auf (Bio)-Qualität setzen beim Kauf von Lebensmitteln? Ja, das ist für mich seit längerem zur Routine geworden und ich verzichte dafür gerne auf andere Dinge.

Aber wo kommt der Aufpreis an? foodwatch hatte dokumentiert, dass sich die teure Landliebe-Milch in der Qualität nicht von anderer Milch unterscheidet und weniger als 1 Prozent des satten Preisaufschlags bei den Bauern ankommt. www.abgespeist.de
Spiegel online hatte sich auch dazu geäußert.

Was können wir jetzt tun, während die anderen verhandeln?

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Die Lust am Untergang

2008-05-27, von Wolff Horbach

Die Lust an negativen Nachrichten scheint ungebremst. Wir haben heute den 27. Mai 2008. Und was lese ich eben in Spiegel Online:

Rekordpreise für Benzin und Lebensmittel, Angst vor neuen Teuerungswellen: Die Verbraucher haben derzeit nicht mehr die geringste Lust, Geld auszugeben. Der Konsumklima-Index der GfK ging im Juni überraschend zurück – und er fiel unerwartet stark. (Hervorhebung durch mich).
Artikel bei Spiegel Online

Der Mai ist noch nicht zu Ende und schon wird so getan, als wäre die nicht so gute Prognose für den Juni tatsächlich eingetreten. Schlampige journalistische Arbeit oder die Lust am Untergang?

Und nächsten Monat wird dann berichtet, dass sich die angeblichen Experten mal wieder geirrt haben. Siehe “Sind wir noch zu retten?“.

Ich bin dafür, dass die selbsternannten Experten erst dann ihre Zahlen veröffentlichen dürfen, wenn sie gleichzeitig ihre Vormonatsprognosen und die tatsächlichen Daten mit veröffentlichen.

Ich könnte mich ja noch über die Zahlenspielerei amüsieren, wenn es nicht so traurig wäre: durch die angeblich schlechten Zahlen werden Millionen Menschen in Angst versetzt. Wir leben in einem noch nie dagewesenen Luxus, lassen uns aber die Lebensfreude nehmen, nur weil ein paar Zahlenspieler in München oder Nürnberg einen Schatten gesehen haben. Langsam beginne ich zu begreifen, warum wir auf der World Map of Happiness nur auf Platz 35 landen. Gleichauf mit Kolumbien, Honduras und Kuwait.

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Blogmüde?

2008-05-24, von Elita Wiegand

Den Kritikern haben wir die rote Karte gezeigt und haben uns voller Energie in Arbeit gestürzt: Seitdem sind  Monate  vergangen und erfolgreich waren wir allemal. Obwohl uns nicht nur Burkhard Schneider davor gewarnt hat, dass ein Business-Blog mit mehreren Autoren nicht funktioniert, haben wir das Gegenteil bewiesen. 

Nun ist es hier im Blog ruhig geworden. Darüber hat Ludger hier gerade geschrieben. Schade eigentlich… Unser Besucherzahlen sind immer noch wahnsinnig hoch, aber wenn sich nur noch wenig tut, ist es eine Frage der Zeit, bis die Attraktivität verpufft.  Offen gestanden, weiß nicht mehr, woran es liegt. Aber vielleicht erfahren wir mehr über die Antworten der kleinen Umfrage… Hilft aber nur, wenn sich  einige beteiligen.

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Was können wir tun, um die Blogmüdigkeit zu überwinden?


Abwarten, bis es vorbei ist.

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Erkennen, dass ein Blog mit mehreren Autoren nicht funktioniert

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Benzin ist viel zu billig

2008-05-22, von Wolff Horbach

AutoabgaseDie Kraftstoffpreise steigen und steigen. Überall wird lamentiert. Und der Staat wird aufgerufen, die armen Autofahrer zu entlasten.

Wenn ich unterwegs bin, bietet sich mir ein völlig anderes Bild: Viele Autofahrer scheinen ihren Sprit umsonst zu bekommen; anders kann ich mir deren Fahrstil nicht erklären. Da kommt die tonnenschwere Limousine auf der linken Spur mit hoher Geschwindigkeit herangeschossen, um in letzter Sekunde mittels glühender Bremsscheiben die überschüssige Energie in Form von heißer Luft an die Umwelt abzugeben.

Sonntags und Feiertags bin ich nur äußerst selten mit dem Auto unterwegs. Immer wenn ich losfahre, bin ich so naiv, anzunehmen, die Straßen seien weitgehend leer. Und bin dann jedes Mal überrascht, wenn die halbe Nation unterwegs ist, um an einem möglichst entfernten Ort Kaffee zu trinken. Ich will keinem den Kaffee am Rursee verwehren, aber es soll mir keiner von denen jammern, er könnte sich die hohen Spritpreise nicht mehr leisten.

Obwohl auch der letzte Depp kapiert haben müsste, dass es in punkto Klimaschutz drei vor zwölf ist, nimmt die Anzahl der spritsaufenden Vorstadtpanzer in Form von Porsche Cayenne, Audi Q7 etc. weiter zu. Schön, dass manche Staaten dieses asoziale Verhalten mit drastischen Strafsteuern bestrafen.

Fazit: die gestiegenen Spritpreise haben zwar ein Aufstöhnen an den Tankstellen ausgelöst. Aber zum Umdenken, geschweige denn neuem Handeln reicht es noch lange nicht. Ich freue mich auf steigende Spritpreise und vor allem innovative Mobilitätskonzepte.

Angeregt durch Spiegel Online und ein SUV, dass mir heute Morgen meine Joggingluft verpestet hat.

Foto: www.istockphoto.com

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Die Ruhe vor dem Sturm?

2008-05-21, von Ludger Freese

Was ist denn hier los? Gibt es keine innovative Gedanken und Visionen
mehr? Ist das Pulver verschossen? Oder hat ein Blogger Mundgeruch? Ich habe zwar auch keinen aktuellen Beitrag, aber das hier gar nichts passiert, finde ich sehr bedauerlich. Oben in der Leiste steht: Wer bloggt hier? Die 31 Namen (inkl. Freese) «brüten» scheinbar ein ganz großes Ding aus. Das muss die Ruhe vor dem Sturm sein…oder?

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Film über die deutsche Bürokratie

2008-05-06, von Elita Wiegand

Habe eine Mail von einer Studentin der Hochschule für Medien in Stuttgart erhalten, die ein Kurzfilmprojekt “Willkommen in Bürokratia” planen. Die Studiengruppe hat sich vorgenommen, eine Metapher über die deutsche Bürokratie zu verfilmen. “Leider haben wir aufgrund unseres Themas auf Sponsoringanfragen bisher nur negative Rückmeldungen bekommen”, schreibt Helen Sommer. Sie bittet uns um Hilfe und fragt: “Haben Sie vielleicht eine gute Idee, wo wir Spenden oder Sponsorengelder für einen Film über die Bürokratie herbekommen könnten?”

Wer hat dazu Ideen?

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Rhein-Main und mehr

2008-05-01, von Anke Trischler

Aufgepaßt: ab jetzt auch in südlicheren deutschen Gefilden noch mehr von und zu innovativ.in.

Am Donnerstag, 8. Mai, starten wir mit viel Glück und einem Vortragsabend zum kontakten, kennenlernen, austauschen, genießen. Um 19 Uhr in der Galerie Prento und Wiesel treffen sich die Partner von innovativ.in und Gäste. 

Im Mittelpunkt steht das Glück, unser Glück. Wolff Horbach kommt nach Wiesbaden und berichtet über die aktuellen Ergebnisse der Glücksforschung. Mehr Infos unter http://www.innovativ-in.de/c.3653.htm.

Für alle, die sich wundern mögen: Glück ist die Hauptsache im Leben. Und deshalb gibt es das Thema im Doppelpack (am 7. und am 8. Mai) - in unterschiedlichen Metropolen und einfach deshalb, weil es viel größere Kreise ziehen muß! Auch mein Aufruf an alle Partner/-innen in Rhein-Main: an zuviel Glück ist noch niemand gestorben. Kommt und genießt. Anmeldung erbeten ;-)

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