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Blogmüde?

Elita Wiegand 24 Mai 2008 13 Kommentare

Den Kritikern haben wir die rote Karte gezeigt und haben uns voller Energie in Arbeit gestürzt: Seitdem sind  Monate  vergangen und erfolgreich waren wir allemal. Obwohl uns nicht nur Burkhard Schneider davor gewarnt hat, dass ein Business-Blog mit mehreren Autoren nicht funktioniert, haben wir das Gegenteil bewiesen. 

Nun ist es hier im Blog ruhig geworden. Darüber hat Ludger hier gerade geschrieben. Schade eigentlich… Unser Besucherzahlen sind immer noch wahnsinnig hoch, aber wenn sich nur noch wenig tut, ist es eine Frage der Zeit, bis die Attraktivität verpufft.  Offen gestanden, weiß nicht mehr, woran es liegt. Aber vielleicht erfahren wir mehr über die Antworten der kleinen Umfrage… Hilft aber nur, wenn sich  einige beteiligen.

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Abwarten, bis es vorbei ist.

Partner motivieren, dass sie kommentieren und schreiben

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  1. Hommage an Steve Jobs

13 Kommentare »

  • Siegfried sagte:

    Zunächst mal solltet Ihr Euch darüber klar werden, warum Ihr dieses Blog eigentlich angefangen habt. Eventuell hat das was damit zu tun, warum Ihr es heute weiter führen wollt. Und erst, wenn Ihr Euch darüber klar geworden seid, dann kann über Maßnahmen gesprochen werden.

    Sollte hingegen kein Grund mehr vorhanden sein, dieses Blog zu führen, dann sollte es besser geschlossen werden.

  • Biggi sagte:

    Wenn ich das richtig sehe, haben doch die meisten der hier bloggenden Partner auch ihre eigenen Blogs. Wenn das so ist, verlagert sich der Schwerpunkt naturgemäß weg vom Gemeinschaftsblog zum eigenen Blog. Denn warum sollte man hier etwas bloggen, wenn man es genauso gut bei sich selbst tun kann? Nach meiner erlebten Erfahrung ist es immer schwierig, mehrere Blogs gleichzeitig zu führen. Eines leidet immer. Und in einem solchen Fall sicher das Gemeinschaftsblog, weil man sich dort am ehesten auf andere verlässt.
    Hm – was zu tun ist? Erst mal Siegfrieds Ansatz verfolgen.
    Aber nach meinem Gefühl läuft es aufs Schließen hinaus oder eben darauf, dass dies ein Blog von Elita Wiegand ist/wird.

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    @Siegfried
    Deine Fragen beantworte ich gerne: Das Blog des Business-Clubs war dazu gedacht, dass sich die Partner untereinander besser kennern lernen, sich vernetzen, vom Wissen der anderen profitieren und natürlich auch, um einen offenen Dialog zu führen. Ich fand es gut, dass neben der normalen innovativ.in Website jeder seinen eiegnen Beitrag veröffentichen kann.

    Unser Claim “was innovative Menschen bewegt”, ist natürlich vom Spektrum breit, aber gerade das finde ich interessant. Jeder hat andere Schwerpunkte, jeder eigene Themen, die er verbreiten will und für er sich einsetzt. Das macht innovativ.in aus.

    @Biggi

    Danke Dir, dass Du Dich hier mit Deinem Kommentar beteiligst. Klar, als wir starteten, hatte einige wenige ein Blog. Inzwischen aber bloggen viele und ich weiß selbst, dass zwei Blogs gleichzeitig kaum funktionieren.
    Schließen wäre für mich die allerletzte Möglichkeit.

  • Doc Sarah sagte:

    @ elita: eine chance läge darin, dein querdenkerblog hier weiterzuführen. das gäb viele impulse und frische ideen. und könnte die bc-members motivieren, wieder mehr zu schreiben…

    @ siegfried & biggi: seh ich auch so. erst mal den “reason why” wieder herausarbeiten…

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    @Sarah
    Warum wir hier schreiben, ist natürlich die Frage überhaupt.
    Einige haben es sicherlich genutzt, um sich hier vorzustellen und andere, die wollten einfach ein Thema transportieren. Zum Beispiel Alexander mit dem Datenschutz, Wolfgang mit vielen grünen Themen und Deine innovativen quer gedachten, kritischen Gesundheitsthemen sind leider auf der Strecke geblieben.

    Mein Querdenker Blog hier? Schreibe ich eigentlich so ganz für mich persönlich. Und ich habe natürlich immer gemerkt, dass ich entweder meinen Blog vernachlässige, weil ich hier geschrieben habe oder umgekehrt.

  • Doc Sarah sagte:

    @ elita (and all!): wie wäre es denn, wenn du hier deine querdenker artikel platzierst und wir alle die themata bearbeiten, die in unseren blogs nicht interessant sind für die leserschaft?!
    zB interessiert sich in meinem blog naturgemäß niemand für die business seite des ganzen gesundheitlichen unterfangens…
    ich schätze, das geht den anderen bloggern hier ähnlich. so würden wir denn ein richtiges business blog hier, in dem wir uns endlich mal über unsere business geschichten austauschen könnten, die ja jenseits jedweder thematik bei uns allen ablaufen… und dabei könnte noch jede/r auf sein blog und die dort aktuellen topics verweisen.

  • Wolff Horbach sagte:

    Bei einem Brainstorming kommen in der ersten Phase immer die Standard-Ideen. Dann werden allmählich die Ideen seltener. Wenn dann ein, zwei Minuten nichts mehr kommt, hören die meisten auf, weil sie meinen, es kämen keine Ideen mehr. Das ist falsch: die richtig guten Ideen kommen erst jetzt.

    Vielleicht sind wir mit dem Blog in einer ähnlichen Situation.

  • Barbara Boyle sagte:

    Hallo Elita!
    Habe eben hereingeschaut und deine Umfrage gesehen. Bin ganz erschrocken, dass der Business-Blog in Gefahr ist. Ich gebe zu, dass ich mich lange nicht gemeldet hatte, eigentlich weil da nichts zu berichten war, so dachte ich jedenfalls – und auch, weil ich so viel um die Ohren habe. Belfast ist nun einmal etwas weit ab, aber auf der anderen Seite entwickeln sich die “deutschen connections”. Werde ab nächsten Monat für eine nordirische Investorin als Dolmetscherin tätig werden. Sie investiert in den ostdeutschen Immobilienmarkt. Trotz des “Credit-Crunch” tut sich unheimlich viel in Belfast und Umgebung. Für deutsche Unternehmer/Innen sollte der Norden der grünen Insel eigentlich interessant sein, weil hier noch Nachholbedarf besteht. Wer im Recycling brandneue Ideen hat, wird hier sicher mit Kusshand aufgenommen, weil die Städte hier alle Bussgelder an die EU zahlen müssen. Und die britische Industrie setzt auf Innovationen und neue Ideen. Selbst bei uns an der Uni gibt es jetzt eine Abwandlung der beliebten Fernsehsendung “Dragon’s Den”, wo hoffnungsvolle Querdenker Ihre neuesten Ideen und Produkte vorstellen und am Markt testen können. Leider weiss ich nicht, ob Nachrichten aus dieser Ecke Europas in Deutschland Interesse finden.
    Bloggt weiter!
    Viele Grüsse aus Belfast sendet

    Barbara

  • Alexander sagte:

    Nun, die Kausalkette könnte auch einfach sein:

    1. Bloggen bringt Aufträge
    2. Aufträge kosten Zeit
    3. Knappe Zeit erfordert Prioritäten

    Das würde aber nicht erklären, warum hier nicht mehr mitmachen und freudig in die Lücke springen, die andere lassen.

    Oder: Mit einem Business-Blog ist es so wie mit jeder Gruppenaktivität. Wenige Macher, viele Lurker. Und wenn die Macher einen Durchhänger oder keine Lust mehr haben, dann schläft’s halt ein (hatten wir hier ja schon das eine oder andere Mal, diese Diskussion).

    Oder: Der erste Schwung der Aktivblogger ist schlicht und einfach durch und es wäre Zeit für einen zweiten Schwung, mit anderen Personen und anderen (Themen-)Prioritäten.

    Oder: Die Pessimisten haben recht und ein kritsches businesslastiges Blog funktioniert nicht weil der Rückhalt fehlt und letztlich doch jeder vordergründig und stromlininenförmig aufs potenzielle Geschäft schaut?

    Oder: Die Ausrichtung des Blogs ist zusehends verloren gegangen. Soll es mehr in Richtung Business/Marketing gehen? Soll es ein kritisches, aneckendes Blog sein (oder wieder werden)? Soll es ein unabhängiges Best-Practice-Blog sein? Soll es ein [setzen Sie hier Ihre Präferenz ein] sein?

    Oder: Sommer, Sonne, Biergarten.

    Ich glaube übrigends nicht, dass Aussitzen was bringt. Oder sind neue Aktivposten sichtbar?

    Die Aussage von Biggi kann ich schon nachvollziehen. Ein Blog ist Arbeit, zwei Blogs sind eine Menge Arbeit. Ich schaffe es im Moment nicht mal, mein eigenes Blog in einem guten Rhythmus mit qualitativ hochwertigen Beiträgen zu befüttern.

    Meine Präferenzen aus obiger Liste:

    0. Ausrichtung klarziehen
    1. Frische Blogger aus dem Reigen der Partner
    2. Wieder Gastblogger einladen (wobei, für diese auch uninteressant, wenn sonst nix los ist…)
    3. Wenns nichts hilft: Blog zumachen

  • Siegfried sagte:

    Die Idee eines Gemeinschaftsblogs, um sich gegenseitig kennen zu lernen, klingt zwar gut, dürfte aber kaum funktionieren. Und es ist in dieser Form eigentlich überflüssig.

    Eigene Blogs bieten nicht nur bessere Möglichkeiten der individuellen Präsentation. Gerade Blogs bieten die Möglichkeit der intensiven Vernetzung mehrerer Blogs einer “Community”. Diese Möglichkeit sollten die einzelnen Blogger natürlich nutzen.

    Ein gemeinsames Forum, eine Art gemeinsamer Plattform oder so ähnlich, muss natürlich deswegen nicht schlecht sein. Ich denke da an eine Art Portal, vielleicht ein Metablog im Stil von z.B. MetaOWL. Aber diese gemeinsame Plattform sollte kein Ersatz für das eigene Blog sein.

    Ich würde daher das Konzept anpassen. Die Idee ist gut, aber das sollte sich auf das beschränken, wozu es da ist: Eine Community zu bilden und zu fördern. Sozusagen besser Speisekarte mit vielen Menues anstatt Eintopf.

  • innovativ.in - Business Blog » Blog Archiv » Blogmüde oder aufwachen? sagte:

    [...] Ergebnis der „Blogmüde-Umfrage“ hat mich überrascht: Wenn zwölf Teilnehmer dafür plädieren, dass wir einfach warten, [...]

  • Ulrike sagte:

    Ein fröhliches HALLO in die Runde hier!

    Vorab: ich bin immer wieder gerne hier und fand bisher noch so gut wie jeden Beitrag hier interessant! :-) Viele der Themen hier fallen in meinen Interessensbereich, und ich gebe auch gerne Kommentare ab … weiß ich doch selber, wie sehr man sich als Blogger über eben diese freut ;-)

    Was mich am Umfrageergebnis erschreckt hat: die – z.Zt. aktuelle – Mehrheit meint “abwarten, bis es vorbei ist”. ???????????? Kommt bei mir irgendwie sehr seltsam an … bzw. stößt auf heftigen Widerspruch ;-)

    Mein Motto wäre: Krise als Chance! Welchen Output möchte ich haben? Welche Eingabe hab ich? Wie muss ich die Verarbeitung ändern, damit ich den gewünschten Output erziele? (die “alte EDV-Tante in mir ;-) “) Ich hab auch lange gedacht, das würde schon von alleine funktionieren, aber … die Realität belehrt mich gerade eines bessern. Habe ICH kein klares (Ziel)Bild, dann bekomme ich alles mögliche geliefert … aber eben nicht das, was ich haben will ;-)

    Wenn frischer Wind gefragt ist – den bring ich gerne :-) )))

    Fröhliche Abendgrüße, Ulrike

  • Elita Wiegand (author) sagte:

    @Ulrike
    Dein Lob liest sich gut.
    Dass Du hervorhebst, das eine Krise immer auch eine Chance bedeutet, unterstreiche ich gerne.

    Die Frage nach dem Ziel oder der Ausrichtung ist wichtig, klar. Und so lassen
    wir uns den frischen Wind gerne von Dir einhauchen.

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